Die Kohldistel – Der wilde Ersatz für Kopfsalat

Kohldistel
(botanisch: Cirsium oleraceum)

„Eine Distel, die nicht sticht und wie Salat schmeckt.“

Im Sommer blüht auf unseren Wiesen einer der größten, essbaren Wildpflanzen – die Kohldistel. Mit bis zu 150cm Höhe und ihren gelbbraunen, von blassgrünen Blättern umhüllten Blütenköpfchen ist sie unverwechselbar.

Du findest sie recht häufig an eher feuchten, halbschattigen Standorten wie Feuchtwiesen, Bachufer und Gräben.

Welche Bedeutung sie als Wildgemüse hat und wie Du sie eindeutig und sicher erkennst – das erfährst Du in meinem aktuellen Wildkräuter-Video.

Viel Freude beim Anschauen!

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun.

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Kohldistel-Ricotta-Crepes

  • für die Crepes:
  • 100ml Milch
  • 1 Ei
  • 1 Prise Kräutermeersalz
  • 25 g Dinkelruchmehl
  • 25 g Maismehl (z.B. Farina Bona)
  • wenig Öl

 

 

Alles mit dem Schneebesen gut verrühren und 30 Minuten ruhen lassen. In einer nicht zu heißen Bratpfanne 4 dünne Crepes ausbacken und warm stellen.

  • Für die Füllung:
  • 400g Kohldistelblätter
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 1 EL Bratbuter
  • 1 EL Dinkelruchmehl
  • 100ml Wasser
  • 50ml Weißwein
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 300g Ricotta, zerbröckelt

 

Die Kohldistelblätter in 1cm breite Stücke schneiden und in Salzwasser 4 Minuten kochen; abgießen. Die Bratbutter erwärmen und die Schalotte einige Minuten anbraten. Das Dinkelruchmehl dazugeben und auf mittlerem Feuer weiterrösten. Das Gemüsebrühepulver dazugeben, unter starkem Rühren wieder zum Kochen bringen und 10 Minuten weiterkochen. Die Knoblauchzehe und den Ricotta zusammen mit dem gekochten Kraut zur Sauce geben und nochmals aufwärmen. Die Crepes damit füllen und heiß servieren.

PS: Rezept nach Meret Bissegger – ihr Buch „Meine wilde Pflanzenküche“ findest Du auf meiner Literaturempfehlungsseite

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