„Buchen sind zu Freundschaft fähig und können sich sogar gegenseitig füttern.“

(Peter Wohlleben, „Das geheime Leben der Bäume“)

Der Wald wird immer wieder gerne als Beispiel für den gnadenlosen Konkurrenzkampf genannt, der in der Natur angeblich herrschen soll. Die dominanten, „stärkeren“ Bäume würden schwächere Vertreter und Nachzügler überschatten und ihnen Licht und Nährstoffe wegnehmen, sodass für diese kaum mehr Platz zum Wachsen bleibt. Ist das so? Oder ist ein „natürlicher“ Wald doch vielmehr von Solidarität, Gemeinschaftssinn und Synergie geprägt als gemeinhin angenommen wird?

Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich anhand eines Tannenstumpfs, der von den umliegenden Bäumen am Leben erhalten wird, beschrieben, wie sich Bäume über die Wurzeln untereinander unterstützen und sogar Nachbarschaftshilfe anbieten: „Bäume als soziale Wesen – Was wir vom Wald über Nachbarschaftshilfe und Gemeinschaft lernen können“

In diesem Artikel erfährst du, wie Mutterbäume ihre Kinder durchfüttern, bis diese groß genug sind, um sich selbst zu versorgen, anhand welcher botanischen Kriterien du das Alter von Jungbäumen für dich selbst einschätzen kannst, um festzustellen, dass sehr kleine Bäume bereits sehr alt sein können und weshalb ein langsames Jugendwachstum Voraussetzung für das Erreichen eines hohen Alters ist.

Junge alte Rotbuchen

Es ist ein Stück relativ naturnah gewachsener Wald, den ich seit meiner Kindheit kenne und durch den ich immer wieder mal hindurchspaziere. Vor ein paar Jahren gab es in der Nähe einen Kahlschlag. Dabei fiel mir auf, dass einige junge Rotbuchen im „natürlichen“ Waldteil mehr oder weniger gleich groß geblieben sind, während sich auf der gerodeten Fläche mittlerweile ein Jungwald mit bis zu zehn, fünfzehn Meter hohen Bäumen befindet.

Klarerweise sind diese Jungbäume aufgrund von genügend Licht und ausreichend Nährstoffen imstande, Vollgas zu geben und Jahrestriebe von einem halben Meter pro Saison auszubilden. Gleichzeitig frage ich mich, wie denn dann die klein gebliebenen und dennoch viel älteren Rotbuchen-Kids im benachbarten Wald sich am Leben erhalten können?

Immerhin überschirmen die großen Mutter- und Väterbäume mit ihren riesigen Kronen den gesamten Nachwuchs und bilden ein dichtes Blätterdach, das gerade einmal – je nach Kronendichte etwa 5% des Sonnenlichts zu den lichthungrigen Nachkommen dringen lässt. Mit so wenig Licht kommt gerade einmal eine Eibe zurecht, aber kein sonstiger Waldbaum wie beispielsweise Buche, Linde oder Ahorn. Diese vermögen damit gerade einmal so viel an Fotosynthese zu betreiben, um nicht abzusterben. 

Das Geheimnis ihres Überlebens liegt im Verborgenen – im für uns unsichtbaren Wurzelwerk des Waldes.

Wenn Baummütter ihre Kinder füttern

 Diese „Bonsais“ können deshalb leben, weil sie am Leben erhalten werden – und zwar von den Mutterbäumen. Diese sind über die Wurzeln aufs Innigste mit ihren Sprösslingen verbunden und versorgen sie mit Zucker, Nähr- und Mineralstoffen. In anderen Worten: Der Nachwuchs wird von seinen Eltern gefüttert.

Das ganze geschieht nach dem gleichen Prinzip, bei dem schwächere oder gar verstümmelte Artgenossen von ihren umgebenden Kollegen über das Wurzelgeflecht im Boden am Leben erhalten werden. Der Austausch von Nährstoffen sowie die Nachbarschaftshilfe im Notfall scheint ein Naturgesetz des Waldes zu sein.1

Diese Mutter-Kind-Verbundenheit ist übrigens auch der Grund, weshalb selbst „geringelte“ oder durch Wildverbiß geschädigte Bäumchen weiterwachsen, während Forst- oder Gartenware mit der selben Beschädigung zugrunde geht.* Diesen Bäumen fehlt die An- und Verbindung zu den Eltern. Sie sind sozusagen „Straßenkinder“, wie Peter Wohlleben sie nennt, welchen als Einzelkämpfern das Privileg der Nachbarschaftshilfe fehlt, das natürlich aufgegangen Bäumen so selbstverständlich zukommt.1

Anfangs schätzte ich diese kleinen Buchen noch auf ein Alter von vielleicht fünf bis acht Jahren. Nachdem ich mich aber näher mit den „Bonsais“ beschäftigte, musste ich das Alter empfindlich nach oben korrigieren.

Wie du das Alter von ganz jungen Bäumen einschätzen kannst

 Das Alter von so jungen Rotbuchen lässt sich gut anhand der knotenartigen „Zuwachsabschnitte“ an sehr jungen Zweigen erkennen, die als eine Art Verdickung oder quergerillte Zone am Zweig erscheinen. Diese Grenze markiert exakt den Übergang vom Spross des Vorjahres zum neu gebildeten Jahrestrieb, weshalb man sie auch als Jahrestriebgrenze bezeichnet.

Im Spätsommer/ Herbst wird eine Endknospe gebildet. Bei der Rotbuche sind diese lang und spitz und von mehreren Knospenschuppen umhüllt. Wenn die Knospe im Frühjahr austreibt, fallen diese Knospenschuppen ab und hinterlassen einen deutlich gerillten, ringförmigen Narbenkranz, der wie ein Stapel aus dicht aneinandergereihten Fältchen aussieht.** Dieser Ring markiert das Ende eines Jahres.2

Jedes Jahr wächst der Zweig nun ein Stück weiter und hinterlässt dabei am Übergang zwischen dem alten und dem neuen Astteil stets diese deutlich quergerillte, verdickte Zone. Jeder Narbenkranz entspricht dabei einem Vegetationsjahr. Die Anzahl der Narbenkränze plus der aktuelle Endtrieb ergibt somit das Alter des Sprosses. 

Bei meinen Bonsai-Buchen zählte ich an einem 20cm langen Sproß mehr als 35 solcher Narbenkränze! Weil ich es nicht glauben konnte, erlaubte ich mir ein Stück vom Ästchen abzuschneiden, um aufwendig mit der Lupe die Jahresringe zu zählen. Und tatsächlich konnte ich mehr als 26 Zuwachsringe ausmachen. Vorsichtig geschätzt müsste so ein 1,5 bis 2 Meter hohes Bäumchen mindestens 50, 60 Jahre alt, wenn nicht sogar älter, sein!

Ein befreundeter Botaniker und Pflanzenexperte, Wilfried Bedek, bestätigte mir, dass bis zu mehrere Jahrzehnte alte Bäumchen im Unterwuchs keine Seltenheit sind. Dazu Wilfried: „Ein Förster im Pinzgau hat mir einmal ein Baumscheibchen einer Fichte von 5 – 6 cm Durchmesser gezeigt, die ein Alter von über 120 Jahren (!) aufwies.“

In einem richtigen Urwald gäbe es demnach viele „dünne“ Bäumchen, die in Wirklichkeit bereits uralt sind. Die Dicke des Stammes sagt also noch lange nichts über das Alter des Baumes aus.

Trieb einer Rotbuche (von links nach rechts): 1.+2. Foto: 1 Narbenkranz / 3. Foto: 3jähriger Trieb mit 2 Narbenkränzen / 4. Foto: 4,5cm langer Trieb mit einem Alter von 8 Jahren! 5. Foto: 6 sichtbare Narbenkränze

Ein etwa 8cm langer Trieb einer Rotbuche mit einem Alter von 11 Jahren!

Dünn und klein kann dennoch von sehr hohem Alter sein

Vor kurzem waren wir im Rogen Nationalpark in Schweden. Dort befindet sich ein „Urwald“ der etwas anderen Art, der von Bäumen und Zwergsträuchern wie Moorbirke, Heidel- und Preiselbeere und allem voran der Lappland-Kiefer (Pinus sylvestris ssp. lapponica) geprägt ist. Diese nordischen Rotkiefern wachsen hier schon seit hunderten, wenn nicht tausenden von Jahren und weisen zum Teil bizarre, nahezu fantastisch anmutende Wuchsformen auf. Das extrem langsame Wachstum kommt hier jedoch weniger durch Lichtdrosselung, sondern vielmehr durch Kargheit, Wind, Kälte und einer enorm kurzen Vegetationszeit zustande.3

Vor Ort fanden wir eine von den Sami (indigenes Volk des nördlichen Europas) gefällte Kiefer. Die Sami dürfen das, ansonsten herrscht dort strengster Naturschutz. Wir nutzten die Gelegenheit, um die Jahresringe des Baumes zu zählen. Bei einem Stammdurchmesser an die 30 Zentimeter kamen wir auf ein Alter von mindestens 250 Jahren! 

Zum Vergleich dazu: Vor kurzem brach bei uns im Garten aufgrund von Nassschnee eine Schwarzföhre mit einem Stammdurchmesser von etwa 35 Zentimeter um. Ich zählte ich an  die 20 Jahresringe. So lange stand diese Föhre bereits in unserem Garten.

Die Schwarzföhre und die Lapplandkiefer hatten einen ähnlichen Stammdurchmesser und dennoch betrug der Altersunterschied gut über 200 Jahre! So zeugt ein dicker Stamm noch lange nicht von einem hohen Alter. Es kommt immer darauf an, wo der Baum steht und unter welchen Bedingungen er gewachsen ist.

Mehr über den Rogen Nationalpark und den „Sprechenden Bäumen“ erfährst du hier: Rogen Nationalpark Schweden – Die Heilsamkeit einer natürlichen Ordnung

Was heißt „alt“ auf baumisch?

Der moderne Mensch verliert heute leicht den Blick dafür, was in der Natur als „alt“ gilt, was verständlich ist, weil wir keine Urwälder mehr kennen. Die meisten Wälder, die wir noch haben, sind Forste oder Plantagen, in denen kaum „erwachsene“ Bäume zu finden sind (etwa 3% an Wald in Deutschland wächst ohne menschliche Eingriffe) 6 „Erwachsen“ bedeutet, dass eine Buche, sofern man sie lässt, ein Alter von gut 500 Jahren mit einer Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann. Dazu kommt es aber in den allermeisten Fällen nicht, da sie bereits im Kindesalter von 80-120 Jahren gefällt werden. Unter natürlichen, also urwaldgleichen Verhältnissen, wären diese Bäume vielleicht gerade einmal bleistift- oder armdick und nicht viel höher als ein paar Meter.1

Bäume haben einen gänzlich anderen Zeithorizont als wir Menschen. Alte, oft als Naturdenkmal gekennzeichnete Bäume tragen in sich die Geschichte von Jahrhunderten, manchmal sogar Jahrtausenden. So wurde beispielsweise in der Verdonschlucht der französischen Provence ein Exemplar des Phönizischen Wacholders (J. phoenicea) gefunden, dessen Alter auf 1.100 Jahre (!) geschätzt wird.5 Bei einem Durchmesser von 8 Zentimeter mit dem dadurch errechneten Radialwachstum von nur 0,06 Millimeter macht ihn das zu der am langsamsten wachsenden Pflanze der Welt.4

Links: Ast einer Rotbuche (aus dem Wald) mit einem Alter von ca. 28 Jahren und einem DM von 9cm.

Rechts: Ast einer Schwarzföhre (aus dem Garten) mit einem Alter von 11 Jahren und einem DM von 11cm.

Die Warten auf den Startschuss bis ein großer Baum umfällt

Doch zurück zu unseren heimischen Rotbuchen-Kids im, na, sagen wir mal „naturnah“ gehaltenen Waldbestand. Diese Buchenkinder, die bereits seit 50, 60 Jahren gewartet haben, stehen unter 150 bis 200jährigen Mutterbäumen. Auf menschliche Maßstäbe umgerechnet entspräche das einem 35-40jährigen Menschen. Und es kann gut sein, dass sie gut noch doppelt solange oder länger warten müssten, bis sich eines Tages eine Chance ergibt, und einer der großen Bäume aufgrund von Alter oder Sturm umbricht. Erst dann entsteht eine Lücke im dichten Blätterdach und stellt den nötigen Raum für Wachstum zur Verfügung. 

Dann heißt es plötzlich: Energie! Die kleinen Rotbuchen schießen dann regelrecht in die Höhe, da sie durch das viele Licht ungleich mehr Fotosynthese betreiben können und damit die nötige Kraft zur Verfügung haben. Wenn es eine Art Wettringen gibt, dann am ehesten in dieser Phase, wo es darum geht, welcher Baum als erster den Raum für sich einnehmen kann. Bis dahin heißt es aber warten, was in baumischen Maßstäben durchaus mehrere hundert Jahre betragen kann. 

Jungbaum in Warteposition

Ob so ein „Jungbaum“ sich gerade in Wartestellung befindet, kannst du übrigens daran messen, wie die Ästchen ausgebildet sind. Das ist bei Nadelbäumen aufgrund des pyramidalen Wachstums leichter festzustellen als bei Laubbäumen. Bei einer kleinen, wartenden Weißtanne siehst du das daran, dass die seitlichen Äste deutlich länger sind als der senkrechte Haupttrieb. Aufgrund des geringen Lichteinfalls fehlt ihnen die Energie, um einen längeren Trieb auszubilden. Um das wenige Restlicht effektiv einzufangen, schaffen sie eine möglichst große Oberfläche indem sie ihre Äste waagrecht ausbreiten und zusätzlich empfindliche und dünne Schattenblätter bzw. -nadeln ausbilden, welche die Lichtausnutzung bei schwacher Einstrahlung optimieren. Manchmal ist bei solchen Bäumchen überhaupt keine Spitze mehr zu erkennen. Sie wirken eher wie japanische Bonsais.1

junge Weißtanne in Warteposition

sichtbares Wurzelgeflecht einer Rotbuche

Langsam wächst, wer ein gesunder Baum werden will

Diese Art des langsamen Erwachsenwerdens hat laut Wohlleben seinen guten Grund und ist für den Wald schlichtweg gesund. Denn die Holzzellen der Bäumchen sind durch das extrem langsame Wachstum sehr klein und enthalten wenig Luft. Das lässt einerseits flexibel und widerstandsfähig gegen Windbruch und sonstiger Naturgewalten sein, andererseits verleiht es ihnen eine enorme Abwehrkraft gegen jede Art von Pilzbefall, da sich die Pilze in dem dichten, zähen Holz kaum ausbreiten können. Wenn solche Bäume verletzt werden, ist das kein großes Dilemma, weil sich die Wunden wieder gut überwallen (verschließen) können und der sonst üblich eintretenden Fäulnis keine Chance bieten.1

Bäume, denen es gewährt ist, so zu wachsen, werden später zu starken, widerstandsfähigen und gesunden Bäumen. In natürlicher Vernetzung und Verbindung mit all den anderen Bäumen erschaffen sie damit einen nachhaltig gesunden Wald, der in sich wiederum ein gesundes Ökosystem erschafft, in dem Leben leben kann.

Zeiten des Umbruchs

Ende Februar erlebten wir einen Wintereinbruch, bei dem im Südosten der Steiermark teils große Mengen nassen Schnees niedergingen. Für viele Bäume war dieser Schnee einfach zu schwer, was teils zu gravierenden Baumbrüchen führte. Teilweise stürzten ganze Bäume auf die Straßen und/ oder gar Strommasten, und legten die Infrastruktur lahm. 

Als ich ein paar Tage danach im Wald meine Laufrunde drehen wollte, erschrak ich über das Ausmaß des naturgewaltigen Umbruchs. Massenweise gebrochene und gesplitterte Bäume oder Astteile in allen Größenordnungen, lagen kreuz und quer über dem Weg und verunmöglichten ein normales Passieren.

Dabei konnte ich eines sehr deutlich beobachten: In den größtenteils bewirtschafteten Teilen des Waldes war der Schaden ungleich größer als in anderen Teilen, die aufgrund der Unzugänglichkeit weniger menschliche Eingriffe erfuhren. Also gerade an den hügeligen Steilhängen sowie in Bereichen des selbst aufgegangenen Wildwuchses an Jungbäumen reduzierte sich der Baumbruch drastisch. Dabei galt die Regel: Je dichter der Baumbestand, desto stabiler der Wald, desto geringer der Baumbruch.

Und ja, es spielen hier sicher noch weitere Faktoren eine Rolle wie beispielsweise das Kleinklima oder der Standort. Für mich zeigt es dennoch, dass Bäume, die dort keimen und aufwachsen können, wo für sie der von Natur aus beste Platz ist, in genau der Dichte und Anzahl, wie der Raum das ermöglicht, einen Wald erschaffen, der schlichtweg resilient ist. …

Was gut ist für den Wald, ist auch für den Menschen gut

… Etwas, was sich wohl auch auf menschliche Gesellschaften übertragen lässt. Wie viel gesünder und resilienter wären wir Menschen, würden wir in so einer Kooperation leben, wie es ein natürlicher Wald tut? Wie viel mehr an naturgegebenen Potenzialen könnten sich ausbilden und entfalten, würde sich ein Mensch dort entwickeln und gedeihen, wo er für sich den besten Platz empfindet? Jeder für sich und ganz nach seinem Talent nach und zugleich dennoch ein großes, wechselseitig verbundenes System, das sich gegenseitig stützt und nährt und selbst durch schwierigste Zeiten hindurch hilft.

Ich glaube, dass uns die Natur, in diesem Fall der Wald, einfach nur zeigt, was eigentlich in jedem von uns angelegt und möglich ist, wenn wir wieder zurück zu dem finden, was wir als „gesunde Menschennatur“ bezeichnen. Dann können die „Stürme“ des Lebens uns nicht so leicht brechen und schnelle gesellschaftliche Regeneration wäre wohl die Folge. 

Darüberhinaus gäbe es gewisse Stürme wohl erst gar nicht, da sich diese Verbundenheit auch zu natürlichen System hin erstrecken würde. Wir würden erkennen, dass wir Teil des Waldes sind und er Wald ein Teil von uns – ein Körper, den es lohnt, gesund und am Leben zu erhalten und ein Maß an gesundem „Boden“ zu hinterlassen, sodass auch die Folgegeneration gesund und stark „erwachsen“ werden kann.

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Mit herzlichen Grüßen,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

Rotbuchenwald bei den Plitvice-Seen in Kroatien

* „Ringeln“ (auch „Gürtelung“ genannt) wird hin und wieder in der Forstwirschaft angewandt, um Bäume zum Absterben zu bringen und damit für eine Ausdünnung des Bestandes zu sorgen. Hierzu wird ein Streifen der Rinde inklusive Bastteil rund um den Stamm entfernt, was zur Folge hat, dass diese Bäume letztendlich absterben.

** Wenn die Knospenschuppen abfallen, bleibt an ihrer Ansatzstelle eine Narbe zurück. Die Gesamtheit dieser dicht beieinanderliegenden Narben bildet einen Knospenschuppen-Narbenring (Narbenkranz = ringförmig angeordneter Kranz von Blattnarben = Jahreszuwachsgrenze oder Jahrestriebgrenze).

Quellen:

1 WOHLLEBEN, Peter: „Das geheime Leben der Bäume – Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt“, Ludwig-Verlag, München, 13. Auflage

2 STRASBURGER, Lehrbuch der Botanik (P. Sitte, H. Ziegler, F. Ehrendorfer, A. Bresinsky), Gustav Fischer Verlag, 34. Auflage 1998

3 HAGENEDER, Fred: Die Weisheit der Bäume. Mythos, Geschichte, Heilkraft. Franck-Kosmos Verlag, Stuttgart, 2014

5 DENDROCHRONOLOGIE: Ancient juniper trees growing on cliffs: toward a long Mediterranean tree-ring chronology, https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1125786515000922?utm_source=chatgpt.com

6 NW-FVA, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt: https://www.nw-fva.de/wir/aktuelles/pm-nwe-bilanz?utm_source=chatgpt.com

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