Duftveilchen (auch Märzveilchen oder Wohlriechendes Veilchen)

Viola odorata, Familie: Veilchengewächse, Violaceae

„Pflanzendüfte sind wie Musik für unsere Sinne.“ (aus Persien)

Wenn im Frühling die Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, beginnt das Leben zu erwachen. Neben Kissenprimel, Schneeglöckchen und Krokus macht sich ab März auch noch ein ganz anderes Pflänzchen bemerkbar – das Duftveilchen. Es mag im ersten Moment etwas unscheinbar wirken, hat es aber Faustdick hinter der Blüte. Spätestens nachdem du einmal an ihm gerochen hast, wirst du diese kleine Schönheit nicht mehr aus dem Gedächtnis verlieren! Denn sein Duft ist wahrlich betörend!

Der Frühlingsblüher mit dem unverschämt betörenden Duft

Duftveilchen, Viola odorata

Beim Duftveilchen handelt es sich um eine kleine, krautige, 5 bis 15cm hohe Pflanze, die in freier Natur gerne an Waldrändern und unter Gebüschen wächst. Ursprünglich stammt diese kleine Schönheit aus dem Mittelmeergebiet und dem Iran. Inzwischen hat es aber auch weite Teile Europas als seine Heimat erklärt. Bei uns findest du es häufig in den Rasenflächen zusammen mit der Primel und dem Krokus.

Während das Duftveilchen in den südlichen, wärmeren Gefilden bereits zu blühen beginnt und so manch grauen Rasen einen lila Farbklecks verpasst, ist es andernorts noch am Erwachen. Da sich der Beginn der Blüte je nach Breitengrad zwischen Anfang und Ende März erstreckt, wird es auch Märzveilchen genannt. Der Name Duftveilchen oder Wohlriechendes Veilchen hingegen ist auf ein angenehm und wahrlich intensiv riechendes, ätherisches Öl zurückzuführen, das sich in den Blüten befindet.

Leicht erkennbar an Blatt und Blüte

Das Blatt des Duftveilchens

Aber auch wenn es bei dir im Garten noch nicht blüht, kannst du das Duftveilchen bereits an seinen markanten Blättern im Rasen erkennen. Sie sehen in gewisser Weise aus wie gestielte Herzchen mit leicht gekerbtem Blattrand (siehe Foto). Zwischen diesen Blättchen erheben sich bald dunkelviolette, seltener weiß oder rötlich gefärbte, wohlriechende Blüten. Wenn du das Veilchen ungestört wachsen lässt, breitet es sich durch sogenannte Ausläufer (Triebe, die sich neu bewurzeln) allmählich aus und bildet größere Flächen. Zusätzlich werden die Früchte von Ameisen verschleppt, was zu seiner Verbreitung beiträgt.

Die Blume der Liebe

Bei den Griechen und Römern galt das Veilchen seiner dunklen Blüten und seines betörenden Duftes wegen als „Blume der Liebe“ und war ein begehrtes Aphrodisiakum. Indem man ein Veilchen verschenkte, drückte man damit seine rege Zuneigung aus. So ist es nicht verwunderlich, dass das Veilchen unter anderem dem bocksfüßigen, gehörnten Vegetationsgott Pan geweiht war. Pan verkörperte unter anderem die Sexualkraft der Natur und steht damit in direktem Zusammenhang mit Sinnlichkeit und Erotik.

Die verführerische Kraft des Veilchens schien auch Napoleon Bonaparte nicht verborgen geblieben zu sein. Er erkor sie als seine Lieblingspflanze nachdem ihm seine große Liebe Joséphine de Beauharnais am Abend ihres Kennenlernens einen Veilchenstrauß zugeworfen hatte. Nach seinem Tod fand man auf seiner Brust in einer goldenen Kapsel zwei getrocknete Veilchen.

Die Lieblingsblume der Dichter

Sinnliche Kräfte erhöhen die Empfänglichkeit und schaffen Raum für Eingebung und Inspiration. Viele berühmte Schriftsteller wie zum Beispiel Homer, Johann Wolfgang von Goethe oder Troubadoure ließen sich durch das Duftveilchen von der Muse küssen. Eduard Mörike verewigte das Veilchen dazu in seinem Gedicht „Er ist’s!“

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
– Horch von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s
Dich hab ich vernommen!

Im Gespräch mit dem Pflanzengeist des Duftveilchens

Als einer der ersten Frühlingsblüher leuchten die dunkelvioletten Blüten aus dem noch eher farblosen Rasen hervor. Ich will dieser kleine Blume auf Augenhöhe begegnen und lege mich flach auf den Rasen um ihr in die wunderschönen Blütenaugen zu schauen. Dabei strömt mir ein intensiver, fast parfümartiger Duft in die Nase und berührt sogleich mein Herz. Im Gespräch mit seinem Geist offenbart mir das Duftveilchen folgendes:

„Ich bin die zarte Blume der Verführung, die weiß dich in der Tiefe zu berühren. Mit großen Augen schau ich dir ins Herz, berühre dich an dieser Stelle, wo verborgen liegt der süße Schmerz. Dort wo Liebe sich als Lust verkleidet und Moral das sinnliche Begehren meidet.

Ich öffne in dir das, was abgeschottet ist und dicht, auf dass du Wurzeln fassen magst und dich erhebst zum Sonnenlicht. Denn Freude kann nur dort gedeihen, wo die Ängste sich an letzter Stelle reihen. So bewirke ich, dass Liebe durch dich fließt und sich mit jedem deiner Schritte in dein Umfeld reich ergießt.

Spür die Kraft, die durch mich wirkt, sie bringt in dir hervor was sich an Schönheit tief in dir verbirgt. So will ich senden dir die schönste Frühlingsgrüße, mit einem Duft so warm und sinnlich wie des Sommers Süße. Auf dass Gesang sich mag in dir erheben, um zu preisen, was erwacht zu neuem Leben!“

Was das Duftveilchen für dein Seelenheil tun kann

Es beruhigt, entspannt und besänftigt dein Gemüt

Duftveilchen, Viola odorata

Sobald du dich mit dem Wesen dieser kleinen Blume verbindest, wirst du merken, wie eine gewisse Ruhe, Sanftheit und angenehme Gelassenheit in dir Einzug findet. Vor allem, wenn du gerade gestresst bist, kann dir das Duftveilchen dabei behilflich sein, einen Gang zurückzuschalten und wieder frei durchzuatmen.

Es wirkt herzöffnend und erhöht deine Liebesfähigkeit

Die zutiefst sanfte und weiche Energie dieser Blume sowie ihr Duft wirken sehr stark auf dein Herzzentrum, das sofort eine gewisse Besänftigung und Weitung erfährt. Im Geiste des Duftveilchens vermagst du nicht geschlossenen Herzens zu verweilen, sondern gewinnst das Vertrauen dich zu öffnen und die Liebe zu spüren, die dich durchströmt. Die innewohnende Schönheit der anderen wird für dich leichter sichtbar und eine erhöhte Liebesfähigkeit stellt sich dann ganz von selbst ein.

Es verfeinert deine Sinneswahrnehmungen

So wie das Duftveilchen dich gut in deinen Körper bringt, erhöht es auch jegliche Art von Sensitivität. Es ist weniger eine Pflanze, die deine übersinnlichen Kanäle bedient, als vielmehr deine Fähigkeit des Fühlens und Empfindens nährt. Vor allem der Geruchs- und Sehsinn gewinnt an Intensität. Aber auch das Hören und Fühlen wird feiner. Ähnlich wie das Schneeglöckchen bringt das Veilchen dich hier mit deiner eigenen, inneren Zartheit in Kontakt und fördert eine erhöhte Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben.

Es erhöht deine erotische Ausstrahlung

Blüte von der Seite

Diese kleine, zarte Blume weiß in jedem Fall zu betören und dich sowie das andere Geschlecht zu verzaubern. Ihr ganzes Wesen sowie ihr nachweislich aphrodisierender Blütenduft wirken einerseits erdend, sinnlich und sanft erregend, haben aber zugleich eine stark herzöffnende wie beflügelnde Wirkung. Alles in allem gute Voraussetzungen um deine erotische Ausstrahlung zu erhöhen und dich insgesamt attraktiver erscheinen zu lassen.

Da das Veilchen auch auf deinen Sehsinn und deine Augen wirkt, vermag es dir den verführerischsten Blick hervorzulocken, den du hast. In diesem Sinne erhöht es natürlich auch maßgeblich deine Flirtkünste.

 

Es schenkt dir Inspiration und Muse

Gepaart mit Gefühlstiefe und Liebesfähigkeit sowie einer erhöhten Sinneswahrnehmung ist das Duftveilchen ein treuer Begleiter, wenn es darum geht, dich künstlerisch auszudrücken. Die Kraft der Liebe will hier mit allem dazu nötigen Feingefühl durch Stimme, Berührung, Tanz oder Malerei in die Welt fließen.

Wie Du die Kraft des Duftveilchens am besten für Dich nutzen kannst

In der bewussten Begegnung

Jetzt im fortschreitenden März kannst du die Duftveilchen auf so manchen Rasenflächen oder am Rande von Gebüschen finden. Wenn du dir die Zeit nimmst einmal ihre Blüten ganz genau zu betrachten und dabei an ihnen riechst, kommst du sehr leicht mit ihrem feinen Wesen in Kontakt. Eine Berührung, der du nicht entkommen kannst.

In der naturheilkundlichen Anwendung

Das Duftveilchen wurde bereits in der Antike wegen seiner Heilkraft geschätzt. Volksmedizinisch findet es auch heute noch Verwendung.

  • Innerlich wird die ganze Pflanze einschließlich Wurzel als mild schleimlösendes Mittel bei Erkrankungen der Atemwege wie Halsentzündung, Keuchhusten oder Bronchitis eingesetzt.2 Den Duftstoffen der Blüten wird eine nervenberuhigende und stresslösende Wirkung zugeschrieben. In Tees dienen die Blüten als Schönungsdroge, da sie dem Tee eine schöne, blaue Farbe verleihen. In der Naturkosmetik verwendet man die frischen Blüten zudem für entspannende Gesichtsmasken.3
  • Für den Tee 2 Teelöffel Veilchenkraut mit 1/4 lit. Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen und noch weitere 5 Minuten ausziehen lassen. (2-3 Mal täglich 1 Tasse). Der Tee kann unverdünnt auch gut zum Gurgeln verwendet werden.1
  • Äußerlich kann die frisch zerquetschte Pflanze als Breiumschlag oder Hautwaschung bei Verletzungen, Hautunreinheiten, Operationsnarben oder Verbrennungen eingesetzt werden.1

Als ätherisches Pflanzenöl

Wie du dir denken kannst, findet das Duftveilchen natürlich auch seinen Einsatz in der Parfümindustrie. Da sich aus den Blüten selbst der Duft jedoch nur schwer gewinnen lässt, werden in erster Linie die Blätter des Veilchens verwendet. Aus ihnen extrahiert man einen sogenannten „grünen Duft“, der im Gegensatz zu den Blüten eher erdige Noten aufweist. Veilchenöl ist im Handel zu bekommen.

Als Wildgemüse und Lebensmittel

Die Blüten und Blütenknospen des Duftveilchens können direkt roh gegessen werden. Du kannst sie aber auch als dekorative Beilage über Salate und diverse warme Speisen streuen. Da sie ein intensives, fast parfümartiges Aroma verströmen, eignen sie sich meiner Meinung nach am allerbesten zur Verzierung von Süßspeisen.

Sehr beliebt sind beispielsweise kandierte Veilchen. Dafür werden die Blüten mit halbsteif geschlagenem Eiweiß bestrichen und mit feinem Zucker dünn bestreut. Anschließend lässt man sie auf einem feinen Gitter etwa zwei Tage trocknen. Die kandierten Veilchen sind eine beliebte Dekoration für Torten und Desserts. Auch lässt sich ein wunderschön lilafarbenes und toll schmeckendes Veilchensirup aus den Blüten herstellen. Hierzu findest du im Internet zahlreiche Rezepte.

Die Blätter kannst du das ganze Jahr über verwenden sammeln. Sie eigenen sie als Beigabe zu Salaten und diversen Kochgerichten.

Achtung! In allen Pflanzenteilen außer den Blüten befinden sich Inhaltsstoffe, die in großen Mengen genossen zu Übelkeit führen können. Von der Verzehrung der Wurzel wird generll abgeraten. Sie schmeckt brennend scharf und kann Erbrechen erzeugen.3

Blüten des Duftveilchens im Rasen, im Süden von Österreich

Die Blume für die verführerische Seite in dir

Wie du siehst, ist das Duftveilchen eine vielseitig verwendbare Pflanze. Ob als duftende Wildblume für deinen Garten, als Heilkraut für die Hausapotheke oder zur Freude von so manchem Gourmetgaumen in der Wilden Küche.

Und wenn du dich ganz auf das feine Wesen dieser kleinen Schönheit einlässt, gewinnst du sogar noch einen wertvollen Pflanzenverbündeten auf deinem Lebensweg dazu. Denn die „Blume der Liebe“ wird dich auf jeden Fall darin bestärken deine sinnlich-verführerische Seite zum Besten zu geben.

Ich freue mich auf dein Kommentar!

Herzlichst,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

PS:

Begegne deinen Pflanzenverbündeten bei einem Event der ganz besonderen Art:

„Baum-Magie – Die transformative Kraft der Bäume“ – 4tägiges Festival mit Ausstellung, Workshops & OSTARA-Ritualnacht. Von 19.-22. März im Zentrum TamanGa in Gamlitz. Eine Reihe spekakulärer Workshops entführen dich hier in die mystisch-magische Welt der Pflanzen. Den Höhepunkt beschreibt die OSTARA-Ritualnacht, wo in Anlehnung an alteuropäische Riten der Beginn des Frühlings gefeiert wird! HIER erfährst du mehr.

 

Weitere Veranstaltungen:

Quellen:

  • 1 APOTHEKER M. PAHLOW: Das große Buch der Heilpflanzen. Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 2004-2006
  • 2 SCHÖNFELDER, Ingrid und Peter: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Botanik, Arzneidrogen, Wirkstoffe, Anwendungen. Franck-Kosmos Verlag, Stuttgart, 2004
  • 3 STEFFEN GUIDO FLEISCHHAUER, JÜRGEN GUTHMANN, ROLAND SPIELBERGER: Enzyklopädie der Essbaren Wildpflanzen. AT Verlag, Aarau und München 2013

Die alte Linde oder Eiche im Dorf war zu mittelalterlichen Zeiten noch der Ort, wo wichtige Versammlungen abgehalten und sogar Gericht gesprochen wurde. Mit den Ruten der Haselnuss betrieb man Fruchtbarkeits- und Wetterzauber. Und der Holunder galt einst wie der Wacholder als einer der mächtigsten Schutzpflanzen für Haus und Hof, vor denen man aus Respekt „den Hut ziehen“ musste. In diesem Vortrags-Video verrate ich Dir, warum Birke, Eiche, Holunder & Co einst so große Verehrung zuteil wurde und welche Kräfte ihnen seit Alters her innewohnen.

Jetzt im Winter kann man die Misteln als große, kugelige Bälle im kahlen Wintergeäst bestimmter Bäume sehen. Als weihnachtlicher Schmuck ziert sie bei uns so manche Haustüre. Für unsere keltischen Vorfahren hingegen galt die „Druidenmistel“ als eine der magischsten und mächtigsten Zauberpflanzen überhaupt. Welche sagenumwobenen „Zauberkräfte“ dieser Pflanze innewohnen, warum sie Macht über das Chaos besitzt und welche bemerkenswerte Wirkung sie auf dein geistig-seelisches Befinden hat – all das möchte ich dir in diesem Artikel verraten.

Jetzt im November reift ein ganz besonderes Wildobst – die Schlehen. Es sind die Früchte des Schwarzdorns oder Schlehdorns. Die vitaminreichen, kugeligen, blauschwarz bereiften „Beeren“ lassen sich nach dem Frost zu Saft, Mus oder Likör verarbeiten. Der Schwarzdorn selbst symbolisierte mit seinen starken Dornen, den schwarzen Früchten und zugleich hell-weißen Blüten im Frühling für unsere keltischen Vorfahren die Kräfte von Licht und Schatten, von Leben und Tod gleichermaßen. Und er galt seit jeher als einer der besten Schutzpflanzen…

„Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt. Phantasie umfasst die ganze Welt.“ (Albert Einstein)

Stell dir vor, du stehst vor einem wunderschönen, farbenprächtigen Gemälde, das die Energie eines bestimmten Baumes repräsentiert. Du schaust dir das Bild an und bemerkst plötzlich, wie dich etwas auf einer tieferen Ebene deines Seins berührt. Etwas, das sich deinem Verstand völlig entzieht. Es ist, als würdest du über das Bild mit dem Geist des Baumes in Kontakt treten dessen Kraft jetzt durch dich wirkt.

Eine Kraft, die dich auffordert in eine Welt einzutauchen, die einst nur den Druiden, Hexen und Schamanen vorbehalten war: Die mystisch-magische Welt der Bäume, deren Wesen seit jeher auf zutiefst heilsame Art und Weise mit uns Menschen kommuniziert.

Jetzt wird dieses geheimnisvolle Wesen sichtbar. Und wenn du bereit bist hinzuschauen, wird es dein eigenes, magisches Potenzial zum Leben erwecken…

Visionäre Kunst – Bilder mit bewusstseinserweiternder Wirkung

Und genau das vermögen die Baumporträts der Künstlerin Jasmine Wagner. Jasmine hat die Gabe, die Energiequalität von Bäumen intuitiv zu erfassen und sie in Form von fantasieanregenden, ausdrucksstarken Bildern auf Leinwand zu bringen. Ihre zutiefst berührenden Bilder wirken dabei jenseits ihrer optischen Erscheinung auf die tieferen Ebenen deines Unterbewusstseins. Sie sind von einer Kraft-Qualität durchdrungen, die dir als Betrachter Zugang zu machtvollen, inneren (archetypischen) Ressourcen erschließen und damit persönliche Transformation und Entwicklung möglich machen.

Diese besondere und seltene Art von Kunst gehört zur Visionary Art“ („Visionäre Kunst“) und ist definitiv Kunst mit bewusstseinserweiternder Wirkung. Für mich sind diese Bilder daher weit mehr als fantasievoll porträtierte Baumgeister – es sind wahre KRAFTBILDER!

Mit diesen Bildern wurde eine große Vision von mir Wirklichkeit – nämlich die innewohnende Kraft von Bäumen über Bilder sichtbar und spürbar zu machen.
Dass diese Bilder derart stark wirken würden, überstieg meine Vorstellungen bei weitem und rief letztendlich das Projekt BAUM-MAGIE ins Leben….

…und dabei wollte ich ursprünglich nur ein einfaches Baumkarten-Set in die Welt bringen…

Wie alles begann – Die ursprüngliche Vision eines Baumkarten-Sets

Schon lange hegte ich die Vision, das Wesen der Bäume den Menschen in Form eines Karten-Sets näherzubringen. Der Geist der Bäume sollte dazu auf fantasievoll-künstlerische Art und Weise auf den einzelnen Karten „porträtiert“ werden. Ich hatte seit jeher einen Hang zur Malerei und war zutiefst begeistert von den surrealistischen Gemälden eines Salvadore Dali oder der visionären Kunst eines Alex Grey. Sie erinnerten mich stets daran, dass wir Menschen spirituelle Wesen sind, die eine körperliche Erfahrung machen und dass es weit mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sich unser Verstand jemals erträumen könnte.

Begegnung mit dem Boten – Der Ruf der Seele nach Entwicklung

Der Archetyp des Herold – Ruf nach Abenteuer

Als ich 2014 meine Gartenbaufirma verkaufte, um meiner Berufung als Seelengärtner zu folgen, begann meine Suche nach einem geeigneten Co-Kreationspartner, welcher mir die Bäume malerisch übersetzen würde, während ich die Texte dazu schrieb. Und wie das Leben so spielt, erfolgte dieser magische Moment zu einem Zeitpunkt, als ich es mir am wenigsten erwartet hätte. Es war der Workshop „Pflanzengeister zu Halloween“ im Jahr 2016, an dem Jasmine teilnahm und mit dem Geist von Zauberpflanzen wie Eisenhut, Tollkirsche und Engelwurz in Kontakt kam. Als freischaffende Künstlerin arbeitete sie gerade an einem Archetypen-Zyklus: Bilder, die wie Tore ins Unbewusste führen und im Betrachter archetypische Energiequalitäten aktivieren.

Für einen Archetypen war der Besuch des Workshops die Geburtsstunde. Bei der nächsten Begegnung zeigte sie mir das Bild, das entstanden war. Es war der Archetyp des „Herolds“ oder des „Boten“ aus der Heldenreise und steht für den „Ruf der Seele nach Entwicklung“. Treffender ging es nicht mehr. Mir stockte der Atem als ich es sah. „Vergiss Salvadore Dali, vergiss Alex Grey, das ist viel genialer!!“, so dachte ich mir. Zumindest für die Art von Idee, mit der ich im Geist schon so lange schwanger war.

In dem Moment wusste ich: „Das ist es! Jasmine ist diejenige, die die Bäume malen wird.“

Die Erweckung der Magie – Vom Baumkarten-Set zu Kraftbaum-Bildern

Ich fragte Jasmine, ob sie Lust hätte, die Baumenergien für das Karten-Set auf Leinwand zu bannen. Mit der Vorwarnung, dass sie keine Ahnung habe, wie die Bilder sich genau entwickeln würden, willigte sie ein. Jasmine arbeitet ohne Vorlagen, Skizzen und Entwürfe. Es geht um das vollkommen intuitive Umsetzen der wahrgenommenen Baumenergie, einfach, was „sich“ zeichnet, wenn das „Ich“ zurücktritt und der Geist des Baumes die Führung übernimmt.

Ich brachte sie in Verbindung mit dem ersten Baum. Ein Baum der für Beginn und Vollendung gleichermaßen steht…und so entstand das erste Bild – DIE EIBE. Das 1,70 x 1,30 m große Öl-Gemälde war von einer derart durchdringenden Wirkung und Kraft, das es weit über das, was ich mir für das Kartenset erwartet hatte, hinausging….

…Auch für Jasmine, die zu dem Zeitpunkt bereits als Visionary Art – Trainerin mit Archetypen arbeitete. Denn, wenn Klienten zu ihr kamen, reagierten diese heftig auf das Eiben-Bild, auch ohne dass ihr Fokus darauf gelenkt wurde. Sogar wenn es verhangen war oder im Nebenraum stand bewegte es etwas in den Menschen!

So war eines klar: Hier geht es um Naturkräfte, die durch die Kunst sichtbar und spürbar werden. Kräfte, welche durch die Wiedererweckung des natureigenen, magischen Potenzials im Menschen Transformation und Heilung bewirken.

Jasmine Wagner beim Malen des 1,70m großen Eiben-Gemäldes.

(HIER erhältst du einen Einblick in Jasmine Wagners magische Bildergalerie.)

Die Bilder alleine hatten also schon eine tiefgreifende Wirkung auf den Betrachter. Doch sollte noch etwas hinzukommen, welches diese noch potenzieren sollte – die lebendige Kraft der Worte – Die Baum-Poesie.

Baum-Poesie – Die durchdringende Kraft der Worte

Während Jasmine in ihrem Atelier langsam einen Wald der anderen Art wachsen ließ, begann ich an meinem Buch „Vater Eiche, Mutter Linde“ zu schreiben. In dem Buch geht es vornehmlich darum, Bäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete wieder ins Bewusstsein des modernen Menschen zu bringen. Der Fokus gilt hier vor allem der Wirkung, welche die Bäume für uns auf die geistig-seelische Ebene haben. Das Kernstück des Buches sind daher meine eigenen, persönlichen Wahrnehmungen der Baumenergien, die ich im Laufe der Jahre machen durfte.

Im Gespräch mit dem Geist des Baumes

Einen bedeutenden Aspekt davon, bildet der innerer Dialog mit dem Baum. Um dieses „Zwiegespräch“ auszudrücken, wählte ich die Form der Poesie – die Ausdrucksform der alten Barden und Minnesänger, wenn sie tieferliegende Botschaften vermitteln wollten. Wenn ich mit dem Geist eines Baumes in Kontakt trete, lasse ich mich vollständig von seiner Kraft durchdringen und durch mich wirken. Dabei frage ich: „Wenn dein Wesen durch mich sprechen würde, was hätte es zu sagen?“ Sobald ich einen Impuls bekomme, schreibe ich diese Botschaft auf, was meist poetische Verse ergibt….als Beispiel dazu etwas Poesie von der Birke:

Versauszug von der Weiß-Birke – Der Lichtbringerin unter den Bäumen:

Weiß-Birke, Betula pendula

„Ich bin die Mutter aller Leichtigkeit, die Luft, die hoch zum Himmel steigt. Der Wasserdampf, der frisch und munter, sich erhebt vom Erdengrunde. Ich inspiriere und probiere, verleihe müden Geistern neue Kraft, was immer ich auch integriere, der Beginn ist meine schönste Eigenschaft. Der Aufbruch hin zu neuen Ufern und zu folgen deinem Lebensrufe. Um dich vom Leben tragen zu lassen wie ein Blatt im Wind, und genau an diesem Platze Fuß zu fassen, der ganz allein und nur für dich bestimmt.“

(Die Poesie von insgesamt 18 Bäumen in voller Ausführung, kannst du in meinem Buch „Vater Eiche, Mutter Linde“ nachlesen.)

Das kraftvolle Zusammenspiel von Wort und Bild

Zu dem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst, dass ich die Poesie nicht nur für das Buch, sondern vor allem auch für die Baum-Gemälde schreibe. Wenn Jasmine über mehrere Monate an einem Bild arbeitete, ließ ich ihr immer den gesamten Text des jeweiligen Baumes zukommen. Dabei bevorzugte sie es, nur den poetischen Abschnitt zu lesen. Für sie war und ist die Poesie der aussagekräftigste Teil, um in besseren Kontakt mit dem Geist des jeweiligen Baumes zu kommen.

Als wir dann auch noch erleben durften, dass das kraftvolle Zusammenspiel von Poesie und Baum-Bildern auch bei anderen Menschen starke Wirkung zeigte, war uns eines sehr schnell klar: Das gehört beides zusammen!

Die poetischen Texte helfen, die Baumenergie in ihrem Kraftaspekt zu verstehen, die ausgelösten Prozesse besser zu verarbeiten und optimal zu integrieren.

Die Magie von Pflanzendüften

Und mit der Poesie sollte es auch noch nicht vollendet sein. Es kam noch ein weiteres Element hinzu, welches die Tiefe des Erlebens wesentlich unterstützen sollte – Duft. Die Expertin hierfür ist meine Frau Diana, die als Seelenduft-Coach äusserst wirkungsvollen Naturparfüms auf der Basis von hochqualitativen ätherischen Pflanzenölen kreiert. Wie diese Düfte im Zusammenhang mit den Bildern eingesetzt werden und welche Wirkung sie haben, ist Teil dann eines anderen Artikels.

Ausschnitt des Baumporträts der Rotbuche (Fagus sylvatica)

 

Die BAUM-MAGIE – Die Wiedererweckung des natureigenen, magischen Potenzials im Menschen

Die Bilder in Verbindung mit der Poesie bilden das Kernstück der BAUM-MAGIE. Gegenwärtig (Stand September 2019) existieren 12 kunstvolle Baum-Porträts und die Baum-Poesie von 18 heimischen Bäumen.

Diese Visionären Kraftbaum-Bilder im Original, sind nun erstmals in Verbindung mit der Baum-Poesie zu bestaunen und in ihrer Kraft und Wirkung live zu erleben. Am 13. Oktober veranstalten wir dazu eine Vernissage der ganz besonderen Art: „BAUM-MAGIE – Die transformative Kraft der Bäume“. HIER erfährst du mehr.

Was das Baumkarten-Set betrifft, so wollen wir hier insgesamt 44 poetische, malerische und von Duft unterstützte Baumporträts entstehen lassen. Bis dahin wird es also noch dauern und es werden inzwischen noch viele magische Baum-Gemälde aus dem Boden wachsen und die BAUM-MAGIE weiter erblühen lassen.

In einem sind wir uns jedenfalls einig, was wir mit der BAUM-MAGIE bewirken wollen: Das natureigene, magische Potenzial erwecken, das in jedem einzelnen Menschen steckt.

Indem du dich auf diese fantastische Art und Weise mit dem Geist der Bäume verbindest, kommst du in Kontakt mit dem mystisch-magischen Bereich deines eigenen, innersten Wesens. Du erkennst dich selbst wieder als Teil eines Großen Ganzen, das untrennbar mit der Natur und all ihren Geschöpfen verbunden ist. Und wenn das geschieht, wird vor allem eines möglich: geistiges und seelisches Wachstum.

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

P.S:

BAUM-MAGIE – Die transformative Kraft der Bäume

Am Sonntag, den 13. Oktober in Gamlitz im Zentrum TamanGa (Südsteiermark), gibt es in einer Vernissage der ganz besonderen Art erstmals die Möglichkeit die 12 ausdrucksstarken, bis zu 1,70m großen Kraftbaum-Bilder im Original zu bestaunen!

 

 

 

Du möchtest:

  • mehr über das geheimnisvolle Wirken von Visionärer Kunst erfahren
  • eintauchen in die magische Baumwelt der Druiden, Hexen und Schamanen
  • Dich von lebendiger Baum-Poesie berühren lassen
  • erfahren, wie Du Räume mit den Bildern aufladen und energetisieren kannst…

…dann wird dir dieses Event eine fantastische und neue Welt von Möglichkeiten eröffnen! HIER erfährst Du mehr.

P.P.S:

Die Visionären Kraftbaum-Bilder sind als signierte Kunstdruck-Varianten in verschiedenen Größen vor Ort oder im Online-Shop erhältlich. Inklusive der Baum-Poesie und der feinstofflichen Essenz des jeweiligen Baumes.  HIER gelangst zum ONLINE-SHOP

Der Sommer ist die Blütezeit eines ganz besonderen Heilkrautes – der Wilden Karde. Wolf-Dieter Storl, Ethnobotaniker und Autor, entdeckte die Wilde Karde vor Jahren für sich als eines der besten Naturheilmittel gegen einer der herausforderndsten Krankheiten unserer Zeit – Borreliose. Warum die Karde als wirksame Unterstützung bei Borreliose rege Anwendung findet, welchen Zusammenhang ihr Blühverhalten mit der Krankheit aufweist und wie du am besten deine eigene Karden-Tinktur herstellst – all das erfährst du in meinem aktuellen Artikel.

„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“ (Hermann Hesse)

Es ist ein mystisch-nebliger Novembertag, wie er im Buche steht und wir nähern uns der 1000jährigen Eiche von Bierbaum, einem kleinen Ort im Südosten Österreichs. Zuvor tat es meine Stimmung noch dem Wetter gleich und war tief getrübt. Doch mit jedem Schritt, den wir auf diesen Baum zugingen, begann mein Herz schneller und kräftiger zu schlagen. Meine Augen weiteten sich, der innere Nebel wich den warmen Strahlen einer aufgehenden Sonne. „Was für ein Baum!“, dachte ich bei mir. Als ich ihre tiefe, rissige Borke das erste Mal berührte durchfuhr mich sanfte, aber kraftvolle Energie, die sich wie ein elektrischer Impuls in meinem ganzen Körper verteilte.

Nach dieser Begegnung mit diesem 1000jährigen Kraftpaket fühlte ich mich extrem aufgeladen und sprühte nur so von heller Begeisterung und Lebensfreude. Mein Trübsinn, mit dem ich hier angekommen war, schien wie weggeblasen zu sein. In mir begann sich eine tiefe Dankbarkeit auszubreiten. Eine Dankbarkeit darüber am Leben zu sein und als Teil eines großen Ganzen untrennbar mit der Natur und all ihren Geschöpfen in einer unglaublich nährenden Verbindung zu stehen, die mir vor allem eines ermöglicht: geistiges und seelisches Wachstum.

Warum Bäume als Seelenbegleiter und Kraftspender für uns heute wichtiger sind als je zuvor

Bäume haben die Fähigkeit Erde und Himmel miteinander zu verbinden. Und wenn man sich ganz bewusst auf einen Baum einlässt, vermag er diese Verbindung auch in uns Menschen wieder herzustellen, so dass wir uns wieder als einen lebendigen Teil der Natur erfahren können. Und wenn das geschieht, geschieht Heilung, wobei das Wort „Heilung“ übersetzt nichts anderes bedeutet als „Ganz-Werden“.

Baummedizin ist daher eine ganzheitliche Medizin – und sie ist tausende von Jahren alt.

Bäume für die Seele

1000jährige Eiche von Bierbaum

Die Blüten, Blätter, Rinde, Früchte und Nadeln eines Baumes waren in früheren Zeiten von immenser Bedeutung, um körperliche Gebrechen und Krankheiten zu heilen. Verarbeitet zu Salben, Tinkturen oder Tees waren sie einst die wichtigsten und zugleich einzig verfügbaren Arzneimittel unserer Vorfahren. Von dem alten Wissen über die Heilkraft der Natur können wir natürlich auch heute noch profitieren. Doch im Laufe der Zeit hat sich einiges verändert.

Als Menschen, die in hoch entwickelten Industrienationen leben, müssen wir heute nicht mehr gegen Krankheiten kämpfen, die durch zugig-feuchte Stuben, unzureichende Hygiene oder Nahrungsmangel verursacht werden. In einer Zeit, in der die moderne Medizin wahre Wunder vollbringen kann, hat Gesundheit einen anderen Stellenwert bekommen. Die Krankheitsdämonen unserer Zeit heißen Stress, Überlastung, Depression und Burn-Out und welche Namen sie sonst noch alles tragen. Überfüllte Nervenkliniken und das rasant steigende Angebot an psychologischen Therapien und Behandlungsformen zeigen, dass wir heute vor allem seelische Unterstützung brauchen.

Wonach sich das menschliche Herz letztendlich sehnt ist „Seelenheil“. Wir alle suchen nach unserer Wahrheit, nach dem, was wir Liebe, Friede, Eins-Sein oder All-Verbundenheit nennen. Es ist das, was uns letztendlich unsere Kraft und Vitalität zurückbringt, uns innere Gelassenheit, Selbstliebe und damit weiterführend auch körperliche Gesundheit schenkt.

Die bedeutendste Kraftquelle hierfür befindet sich dabei direkt vor unserer Nase – Die Natur mit einer ihren wichtigsten Vertreter – den Bäumen.

Bäume als Heiler – Der unerforschte Teil des Wesens Baum

Bäume tragen einen wesentlichen Anteil zu unserer seelischen Gesundheit bei. Das weiß man bereits seit den 80er Jahren, wo der Gesundheitswissenschaftler Roger Ulrich in einer Krankenhaus-Studie den Beweis lieferte, dass alleine der Blick auf einen Baum heilen kann! (Mehr darüber im Buch)

Warum alleine der Anblick eines Baumes einen derartigen Anstieg der Selbstheilungskräfte auslöst, wird die Forschung wohl noch viele, weitere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen. Was aber für mich, und ich bin davon überzeugt, für jeden Baumliebhaber mit einem offenem Geist, ebenso klar ist: Bäume berühren unser Herz auf eine ganz besondere Art und Weise und verbinden uns damit mit der höchsten uns zur Verfügung stehenden Kraftquelle – unserer Spiritualität. Es mag der wissenschaftlich am wenigsten erforschte Bereich sein, doch ist es für mich genau das, warum Heilung eigentlich geschieht, wenn wir mit einem Baum in Kontakt treten.

Das wußten auch unsere heilkundigen Vorfahren – die Druiden, Kräuterfrauen und Pflanzenheilkundigen – so bin ich überzeugt. Sie wußten mit Bäumen zu kommunizieren um von ihnen Rat, Botschaft und Heilung zu erhalten. Die Wälder waren für sie anbetungswürdige Orte, Grüne Kathedralen von zeitloser, lebendiger Schönheit. Ein längst Vergessenes Wissen – das heute wieder zum Leben erweckt wird.

Ein Buch entsteht – Vergessenes Wissen erwacht zu neuem Leben

Die grünen Kathedralen der Baumschule

Als jemand, der inmitten eines Baumschul- und Gartengestaltungsbetriebes aufgewachsen ist, war ich seit jeher mit Natur, Pflanzen & Bäumen vertraut. Mein Vater war ein

Rot-Buche, Plitvice, Kroatien

passionierter Gärtner und Pflanzenliebhaber wie man es sich nur vorstellen kann und brachte mir sehr früh die Pflanzenwelt in all ihrer Schönheit und Lebendigkeit näher. Wenn es am Sonntag manchmal hieß, wir sollten in die Kirche gehen, beteuerte mein Vater gerne: „Ich bleibe hier bei meinen Pflanzen und den Bäumen. Das ist meine Kirche, das sind meine Kathedralen. Hier bekomme ich alles was ich brauche.“

Sehr früh lernte ich also Bäume als Wesen anzusehen, von denen man Kraft und Heilung erfahren kann. Mit ihnen zu kommunizieren war für mich so normal wie mit einem Menschen eine nonverbalen Austausch zu pflegen – es gibt keine Worte und dennoch weiß man ganz genau um was es geht. Die Wälder waren für mich daher bereits Grüne Kathedralen, noch bevor ich überhaupt irgendetwas von Druiden wußte.

Ein Buch über den Geist unserer Bäume

In meiner Zeit als Garten- und Landschaftsgestalter pflegte ich mit den auf dem Gartengrundstück befindlichen Bäumen gerne Kontakt, um mehr über den Garten selbst zu erfahren. Vor allem ältere Exemplare entpuppten sich dann oft als Kraftplätze, die, wenn sie erst einmal gewürdigt und integriert waren, dem gestalteten Garten noch mehr Ausstrahlung, Kraft und Energie verliehen.

In meiner neuen Berufung als Seelengärtner begann ich dann die Fähigkeit der Baum-Kommunikation weiterzugeben. Ich brachte Menschen in den bewussten Kontakt mit dem Geist der Bäume, damit sie die heilsamen Kräfte am eigenen Leib erfahren konnten. Mein Wissen über die innewohnenden Energien einzelner Baumarten schöpfte ich dabei anfangs noch aus Büchern, merkte aber schnell, dass nicht alles mit meiner eigenen Wahrnehmung übereinstimmt. Vor allem vermisste ich Baum-Literatur, welche nicht nur Mythologie und Brauchtum von Birke, Eiche & Co beschreibt, sondern vor allem ihre charakteristische, feinstoffliche Eigenschwingung, die sie uns Menschen vermitteln.

So fasste ich den Beschluss selbst darüber ein Buch zu schreiben – ein Buch über den Geist der Bäume und ihre heilsame Wirkung auf unser geistig-seelisches Befinden.

Seitdem sind nahezu 5 Jahre vergangen, in denen ich mit den Bäumen meditierte, kommunizierte und meine Wahrnehmungen aufschrieb um daraus ein Buch werden zu lassen – seit 04. Juni 2019 ist es Wirklichkeit und trägt den Namen: „Vater Eiche, Mutter Linde – Bäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete“

Das Buch „Vater Eiche, Mutter Linde“ – die heilsamen Energien von 18 heimischen Bäumen

In diesem Buch schildere ich meine eigenen, persönlichen Wahrnehmungen, die ich im Laufe der Jahre machen durfte und durch viele Teilnehmer meiner Workshops, Wahrnehmungstrainings und Naturseminare bestätigt bekam.

So stelle ich 18 bedeutende, heimische Bäume vor, welche Kräfte ihnen innewohnen, und wie sie uns diese auf heilsame Art und Weise vermitteln. Liebevoll gestaltete Baumporträts zeigen, was Birke, Buche & Co auf seelischer wie körperlicher Ebene für dich tun können, und helfen, in jeder Lebenslage den richtigen Baum als Kraftspender und Seelenbegleiter zu finden.

Und ja, um eine Frage gleich vorzubeugen:
Natürlich hätten noch viele weitere Bäumen Eingang in das Buch finden können. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Baum sein ganz eigenes Geschenk für uns bereithält. Nur würde es den Rahmen dieses Buches gänzlich sprengen, alle wichtigen Bäume und Sträucher aufzuführen. Daher habe ich vorwiegend Baumarten ausgewählt, die leicht und häufig anzutreffen sind und einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Jeder Baum hat dabei seinen eigenen Charakter, sein eigenes ihm innewohnendes Wesen, das ihn auszeichnet. So wie jeder Mensch einen eigenen Typus hat, wirkt auch jeder Baum auf seine eigene Art und Weise. (Genaueres dazu im Buch). Auszüge von dem Porträt eines Baumes habe ich bereits als Artikel veröffentlicht: „Die Vogel-Kirsche – Die Dame des Waldes“

Die Reise zu deinem Baumverbündeten

Wenn du für eine zeitlang aus dem Gedankenrad des Alltags aussteigen möchtest um in die mystisch-magische Welt des Wesens Baum einzutauchen, so ist dem Buch eine Meditations-CD beigelegt. Mit Hilfe der dort aufgesprochenen Trance, führe ich dich in einen Zustand der Entspannung, der es dir ermöglicht, in unmittelbare Berührung mit dem Geist deines Baumverbündeten zu kommen. Seine Kraft wirkt dabei als eine Art Wegweiser und Beschützer, der auf heilsame Art und Weise mit deinem Unterbewusstsein kommuniziert. Es ist übrigens die gleiche Trance, die ich bei meinen Pflanzengeisterworkshops spreche – jetzt gibt es sie auch auf CD!

In Liebe zur Natur und den Bäumen

Was ich mit diesem Buche vor allem bezwecke ist meine Liebe zur Natur und den Bäumen mit dir als Leser oder Leserin zu teilen. Und wenn es für dich stimmig ist und dich berührt, so vermagst du dadurch vielleicht einen völlig neuen Zugang zu der Welt der Bäume bekommen.

Eines kann ich dir jetzt schon versprechen: Wenn das geschieht, wird sich dir das Reich der Natur, der Pflanzen und Bäume in einer Schönheit, Magie und Farbenpracht offenbaren, von dem zu zuvor nicht zu träumen wagtest! Du wirst sehen, wie dich die Bäume rufen und wie dir plötzlich wieder eine Kraft zuteil wird, die du vielleicht einst verloren glaubtest. Das Buch wird dir dabei helfen deinen Baum-Verbündeten zu finden – lass dich von ihm berühren und auf deinem Lebensweg begleiten!

Es ist für uns alle überlebenswichtig, die Liebe zu Mutter Natur in uns wieder zu erwecken und uns daran zu erinnern, dass Bäume so viel mehr sind als nur Holzlieferanten, Gestaltungsobjekte oder Sauerstoffproduzenten. Sie sind vor allem eines: Gefährten und Verbündete, die uns Seelenheil schenken.

Viel Freude beim Lesen!

herzlichst,

Alfred Zenz Jun.

P.S.

Das Buch „Vater Eiche, Mutter LindeBäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete“, ist in den Buchhandlungen erhältlich.

Zu bestellen unter anderem bei:

Weitere Informationen zum Buch findest Du HIER

 

 

 

 

Auszug und Trailer vom Vortrag: „Die heiligen Bäume der Kelten(Dauer 8 Minuten). In diesem Vortrag gebe ich Dir einen Einblick in das geheimnisvolle Wesen unserer Bäume. Ich verrate Dir warum Eiche, Buche, Linde & Co einst so große Verehrung zuteil wurde und welche spürbaren Kräfte und Energien ihnen seit Alters her innewohnen. Lass Dich entführen in eine Welt in der Bäume weit mehr sind als nur Sauerstoffproduzenten und Holzlieferanten, sondern vor allem eines: kraftvolle Gefährten und Verbündete, die uns Seelenheil schenken.

„Es gibt nur eine Heilkraft, und das ist die Natur.“ (Arthur Schopenhauer)

Es ist ca. 06:20h und die ersten Sonnenstrahlen erfüllen bereits den erhabenen Platz. Wir stehen an einem Berggrat auf einem Kraftplatz und laden uns mit der Energie des „Erdenfeuers“ auf. Es ist ein sehr starker Ort mit unterschiedlich hoch schwingenden Punkten. Ich führe eine Teilnehmerin nach vorne zum stärksten Punkt – es ist meine Frau Diana. Da sie ursprünglich als Assistentin mit dabei ist, entbinde ich sie für diesen Moment aus ihrer Rolle: „Du bist jetzt Teilnehmerin und darfst dich ganz auf die Kraft einlassen.“ Und als ob das ein `Zauberspruch` gewesen ist, startet das einen beeindruckenden Prozess. Nach diesem Erlebnis ist Diana nicht mehr die Gleiche….

Natur ist das was wirkt

Bäume als Kraftspender und Wegbegleiter

Verschiedenste Studien belegen heutzutage die heilsame Wirkung der Natur auf unser körperliches Befinden. Der alleinige Aufenthalt im Wald entspannt nachhaltig, beschleunigt die Zellregeneration, senkt den Blutdruck, vermag sogar Krebs vorzubeugen und vieles mehr. (siehe dazu meinen Artikel Waldbaden – Bäume als Heiler)

Natur macht aber so viel mehr, als nur Deinen Körper dabei zu unterstützen gesund zu bleiben. Sie hilft Dir in unglaublicher Direktheit, Kraft und Intensität bei Deinen geistig-seelischen Entwicklungsprozessen, wenn Du nur bereit bist Dich auf dieses „Feld Natur“, einzulassen.

Was eine gelungene Beratungs/Heil/Therapiesitzung ausmacht

„Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selber hilft.“
(Voltaire, franz. Philosoph und Schriftsteller 1694 – 1778)

Was glaubst Du hat bei einer klassischen Therapiesitzung den größten Einfluss auf den Veränderungsprozess des Klienten? Ohne lange nachzudenken, sagen die meisten: „Natürlich die Technik bzw. Methode.“

Um herauszufinden, ob das wirklich so ist, hat man dazu ca. 400 (!) verschiedene Beratungs- und Hilfsmodelle untersucht und gelangte zu dem Schluss, dass sie sich in ihren Wirkungen nur äußerst geringfügig unterscheiden – eine Überraschung für viele! Den umfassenden Forschungen zufolge verhält es sich wie folgt:

Geschätzte Anteile am Therapieergebnis

ca. 15% (!) – bestimmte Strategien, Techniken und Methoden

ca. 30% – die Qualität der Beziehung BeraterIn – KlientIn

ca. 15% – positive Erwartung und Zuversicht des Klienten selbst

ca. 40% (!) – das persönliche wie natürliche Umfeld des Klienten mit all seinen Interaktionen und Wirkfaktoren

Geschätzte Anteile am Therapieergebnis (Lambert & Barley, 2002, Norcross, J.C. (2002) Psychotherapy relationships that work. New York: Oxford.)

Für die Naturtherapie sowie für alle Berufe, die in irgendeiner Weise mit Mensch und Natur arbeiten, bedeutet das, dass die natürliche Umgebung – der Wald, der Garten, die Landschaft etc. sowie die zwischenmenschlichen Interaktionen innerhalb einer Gruppe – einen extrem wichtigen Einfluss auf das Geschehen haben, wenn nicht sogar die wesentlichsten Faktoren sind!

Genau das darf ich nämlich staunend bei meinen Naturseminaren immer wieder beobachten – wenn Menschen sich ganz bewusst für dieses Feld öffnen und dadurch unglaubliche Veränderungsprozesse durch und mit der Natur ausgelöst werden.

Warum Natur so wirksam für Dein Seelenheil ist

Warum gerade der Wald, alte Bäume oder Plätze von besonderer Schönheit und Kraft derartige Heilungsprozesse auslösen mag ein Zusammenspiel verschiedenster Faktoren sein. Die meiner Meinung nach wichtigsten sind:

Die positive Wirkung auf Deine körperliche Gesundheit – und somit auch auf Deine psychische Verfassung

Indem Du z.B. Waldluft einatmest, atmest Du einen Cocktail aus bioaktiven Substanzen ein, welche die Bäume aussenden. Diese Substanzen alleine bewirken in Deinem Körper eine deutliche Stressreduktion (Dein Cortisol- und Adrenalinspiegel im Blut sinkt) sowie eine erhöhte Abwehrkraft (Dein Immunsystem wird in seiner gesamten Funktion gestärkt und aktiver).

Ebenso wird vor allem in Verbindung mit Sonnenlicht vermehrt das Wohlfühlhormon Serotonin ausgeschüttet – Es hebt die Stimmung, macht gelassener und lindert Angstgefühle. So hilft z.B. der Wald dabei, körperlich gesund zu bleiben. Und ein gesunder, kräftiger Organismus ist auch die Voraussetzung um in einer guten psychischen Verfassung zu sein.

Die Natur programmiert Dein Gehirn auf Entspannung

Ein Buchenwald mit seinen erfrischenden Grüntönen wirkt unter anderem deshalb so entspannend auf uns, weil er die sogenannten Beta-Wellen im Gehirn deutlich reduziert.

Was sind Beta-Wellen?
Unser Gehirn schwingt im Wachzustand in sogenannten Beta-Wellen. Sie sind wichtig für Konzentration aber auch zuständig für Streß, Hektik und Sorgen, wenn sie all zu aktiv schwingen. Alleine der Anblick eines Baumes hingegen, regt die Alpha-Wellen des Gehirns an. Diese sind zuständig für eine gelöste und entspannte Grundhaltung und werden auch als „Das Tor zur Meditation“ bezeichnet.

Diese Phänomen kannst Du selbst sehr gut überprüfen, z.B. wenn Du gerade irgendwo auf Urlaub bist und gemütlich „abhängst“. Und dann kommt Dir plötzlich der Gedanke in den Sinn, dass Du Deine emails abfragen könntest. Noch während Du online bist und vielleicht zusätzlich durch Facebook & Co surfst, verändert sich Dein Zustand signifikant. Spätestens nach dem virtuellen Ausflug kannst Du wahrscheinlich eine deutliche Zunahme der körperlichen Anspannung fühlen – unerheblich davon, ob es „positive“ oder „negative“ Nachrichten im Netz gab. Das rührt daher, dass unser Gehirn bei derartigen Tätigkeiten sofort in den Arbeits-Modus wechselt und vermehrt in Beta-Wellen schwingt.

Wenn Du Dich dann aber wieder zurück in die Hängematte unter den Bäumen schwingst, weiß das üppige Grün genau die Knöpfe in Deinem Gehirn zu drücken, die Dein System wieder zurück in den Entspannungs-Modus bringen. Der Garten bewirkt hier übrigens das Gleiche.

Die Natur lässt Dich so SEIN wie Du BIST

Immer wieder höre ich Teilnehmer in der Feedbackrunde meiner Naturseminare sagen: „Danke, dass ich hier so sein durfte, wie ich bin!“

Kennst Du das, wie Du erleichtert aufatmest, wenn Du nach einem gestressten Arbeitsalltag einen Waldspaziergang unternimmst? Das kommt vor allem daher, dass Du in der Natur nichts und niemandem mehr entsprechen musst. Der Wald, der Fluss, der Berg, der Adler, der am Himmel seine Kreise zieht, die Glockenblume auf der Wiese…sie alle interessieren sich nicht für Deinen Gehaltszettel, Dein Aussehen und Deine Leistungen. Die Sonne schickt Dir keine Stromrechnung dafür dass sie Dich wärmt und das Wasser aus dem Bergquellfluss ist gratis. Alles ist in Hülle und Fülle da und erinnert Dich an Deine eigene, innere Fülle – daran, dass das Leben dich liebt und dass du Kind von Mutter Erde bist, die dich trägt, schützt, nährt und liebt – bedingungslos. Das gibt Dir den Raum ganz für Dich da zu sein und Dich in Deinem ganzen Wesen wahrzunehmen und zu erfahren.

In der Psychologie wird dieser Begriff sogar ganz professionell als „Being Away – Effekt“ bezeichnet. Womit gemeint, ist dass man „weg-von-einer-Welt“ ist, in der man ständig entsprechen muss und dadurch kaum Zeit findet zurück zu sich selbst zu finden. Das „So-sein-dürfen-wie-man-ist“ stellt inzwischen einer der bekanntesten psychologischen Heilwirkungen des Aufenthalts in der Natur dar!

Das Kraftfeld Natur öffnet Dein Herz

Was im Körper das Herz „das Tor zur Seele“ ist, ist im Außen die Natur als „das Tor zur allumfassenden Liebe“. (Alfred Zenz Jun.)

Das ist die Essenz, die all meinen Veranstaltungen zugrunde. Und es ist für mich mit Abstand einer der bedeutendsten und – wortwörtlich – berührendsten Faktoren.

Ich teile hier meine Wahrnehmung mit einem der bekanntesten Geomanten und Autoren zu diesem Thema im mitteleuropäischem Raum, Marco Pogacnik. Er meint, dass die Grundschwingung der Natur mit all ihren sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfen rein auf der Gefühls- oder Herzebene angesiedelt ist. Marco Pogacnik bezeichnet sie wunderschön „…als eine Grundschwingung liebender Freude…“

Und wenn Du Dich z.B. von einem alten Baum oder einer Blume berührt fühlst, dann bist Du wahrscheinlich mit den „Natur- oder Elementargeistern“ des Ortes in Kontakt getreten. Und wenn Du Dich bewusst darauf einlässt, wirst Du Dich unweigerlich wieder in Deinem ganzen Wesen spüren und Dein Herz beginnt sich zu öffnen. Es ist wie eine Berührung mit dem Feld der Liebe. Und das vermag so einiges aus-zulösen wie auf-zulösen.

Wie Du die Kraft der Erde für Dein Seelenheil nutzt

Mit dem was Das Einatmen der Waldluft in unserem Körper bewirkt, in Verbindung mit dem unglaublichen Entspannungs-Effekt, dem Gefühl SEIN zu dürfen und der tiefen Berührung auf der Herzensebene, ist die Natur so etwas wie ein natürliches Super-Psychopharmaka. Und es wirkt sobald du Deinen Garten, den Park oder nahegelegenen Wald betrittst oder auch nur liebevoll Deine Zimmerpflanze gießt. So gesehen gibt es nichts, was Du tun musst, um in diese heilsame Kommun(ikat)ion zu treten – es geschieht ohnehin von selbst.

Und jetzt stell Dir vor, Du würdest das jederzeit zugängliche und verfügbare „Umfeld Natur“ jetzt sogar ganz bewusst nutzen, um Dich von ihr bei Deinen persönlichen Entwicklungsprozessen unterstützen zu lassen? Welche Ressourcen würden dann mobilisiert werden? Was wäre dann erst an Veränderung alles möglich?

In der freien Landschaft gibt es für Dich unzählige Möglichkeiten mit Kräften, Wesen und Energien in Kontakt zu treten. Und eines ist sicher: Deine Intuition führt Dich

Kraftorte in der Natur

genau an die Stelle, die Du für Dein persönliches Wachstum gerade am nötigsten brauchst!

So können z.B. Wasseradern je nachdem ob links- oder rechtsdrehend beruhigend oder belebend wirken. Linksdrehend können sie regelrechte Entlade-Stationen sein um z.B. Altes loszulassen und innere Anspannung zu reduzieren. Die Wesen alter Bäume vermögen unglaublich kraftvolle Mentoren zu sein, um dir wichtige Botschaften zukommen zu lassen. Und geomantische Felder wie z.B. starke Erdelementarpunkte, helfen Dir Dich wieder neu zu verwurzeln und in Deine Kraft und Mitte zu finden.

Und wenn Du das Glück hast mit dem „Feuer der Erde“ in Kontakt zu kommen, sogenannten „Drachenlinien“, mag dies ganz besondere Transformation bewirken, wie sie damals bei Diana am Bergrücken vonstatten ging…

Zurück am Berg auf dem Rücken des „Drachens“

….So beobachte ich aus einiger Entfernung, wie sich Diana krümmt, stöhnt und breitbeinig immer wieder in die Knie geht. Irgendwann stößt sie einen heftigen und schmerzerfüllten Schrei aus, der in den Weiten der Bergwälder verhallt. Sie sackt schließlich schluchzend zu Boden. Einen Impuls folgend gehe ich zu ihr nach vorne und umarme sie – es war der richtige Impuls und wir umarmen uns innig. Zusammen verweilen wir an diesem Punkt für eine scheinbare Ewigkeit.

Nachher erzählte sie mir, dass es so war, als ob sie ein Kind geboren hätte – ein „Drachenbaby“, wie sie es liebevoll nannte, und das sofort wieder von der Erde aufgenommen wurde. Ihr kamen die Worte:

„Aus Licht geboren
in Dunkelheit verflossen
schenkst Du Leben
und lässt es ziehen in den Tod.
Gebähren bricht Licht und
Dunkel wird erweckt.“

Diana verlor durch eine Krebserkrankung vor 15 Jahren die Fähigkeit, Kinder zu bekommen. Das „Erdenfeuer“ half ihr dabei, diesen Schmerz zu verarbeiten und zu verwandeln.

Diese Verwandlung fand vor zwei Jahren statt. Diana geht jetzt mit einer anderen Stärke und Selbstsicherheit durch das Leben. Es ist als ob sie einmal gestorben und in ihrer weiblichen Urkraft neu auferstanden ist, was ihr maßgeblich dabei half ihre neue Berufung zu leben. Heute arbeitet Diana mit ätherischen Pflanzenölen und begleitet in Form von selbst hergestellten Naturparfüms und Seelenduft-Workshops andere Menschen auf ihrem Lebensweg.

Die Natur als Coach – auftanken, Kraft sammeln, neue Impulse empfangen an besonderen Kraftorten

Zurück zu Deinen Wurzeln – Zurück zu Dir selbst

Lange Zeit dachte ich, dass ich als Seminarleiter mit meinen Formaten, Anleitungen und Fragen den bedeutenden Teil beitragen würde. Doch die Teilnehmer zeigten mir wie unglaublich bedeutender das natürliche Feld ist – die Bäume, die Kraftplätze, die Naturwesen sowie die zwischenmenschlichen Begegnungen untereinander. Sie sind die eigentlichen Trainer, Heiler und Coaches. Und dazu zählt ein mächtiges Erdmagnetfeld genauso wie die Amsel am Baum oder der Tautropfen am Grashalm.

Wenn Du in irgendeiner Art und Weise mit Menschen arbeitest oder Dich selbst gerade in wichtigen Veränderungsprozessen befindest, dann vergiß nicht, dass die stärkste, dir verfügbare Ressource sich direkt vor Deiner Nase befindet: Die Natur mit all ihren sichtbaren wie unsichtbaren Geschöpfen.

Nutze ihre Kraft und finde zurück zu Deinen Wurzeln um die genau Kräfte in Dir zu mobilisieren, die Dir dabei helfen, das Leben zu leben, das auf Dich wartet!

Ich freue mich auf Dein Kommentar!

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

P.S.

Du möchtest:

  • die Wirkung von Bäumen und Kraftplätzen am eigenen Leib erleben
  • erfahren, wie Du mit Hilfe der Natur ein heilsames Feld erschaffst
  • lernen, wie Du Naturenergien im Umgang mit Menschen sinnvoll einsetzt
  • zeitgemäße Coaching-Methoden mit schamanischer Heilarbeit verbinden

Dann hilft Dir dieses Natur-Retreat dabei, Dein Potenzial als Natur-Coach zu leben! Es findet inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft im Süden von Österreich statt.

„Zum Natur-Coach erwachen“ 4tages-Vertiefungs-Retreat für Veränderungsarbeit mit Hilfe der Natur

 

Vogel-Kirsche (auch Wild-Kirsche)

Prunus avium, Familie: Rosengewächse, Rosaceae

»Tanze, als würde dich niemand beobachten. Liebe, als wärst du niemals verletzt worden. Singe, als ob dich niemand hören könnte. Lebe, als sei der Himmel auf Erden.« (Mark Twain)

Der Frühling hält Einzug und alles beginnt sich in üppiger Blütenpracht zu entfalten. Ein Baum tritt dabei ganz besonders in Erscheinung – Die Kirsche. Ihre wilde Vertreterin, die Vogel-Kirsche, leuchtet jetzt in prachtvollem Weiß gekleidet in unseren Wäldern hervor. Über das restliche Jahr fällt dieser Waldbaum den meisten Menschen sonst kaum auf. Und das, obwohl sie die Mutter der allseits beliebten Süß-Kirschen ist. Zudem vermittelt sie uns auf der feinstofflichen Ebene wie kaum ein anderer Baum Schönheit, Ästhetik, Lebensfreude und blühende Erotik.

Der Baum mit der ganz besonderen Rinde

Rinde bzw. Borke der Vogel-Kirsche

Als wärmeliebendes Halbschattengewächs findet man die Vogel-Kirsche in unseren Breiten oft an Waldrändern, auf Felsrücken oder in wilden Hecken. Auffällig ist vor allem der Stamm der Vogel-Kirsche, der in jungen Jahren eine glatte, lederartige, silbergraue Rinde mit breiten, rostfarbenen Querstreifen aufweist. Später wandelt sie sich zu einer längsrissigen, beinahe schwarz aussehenden Borke. Löst diese sich vom Stamm ab, geschieht das in Form von horizontalen Streifen, was als Ringelborke bezeichnet wird.

Das Wesen der Kirsche – im Zeichen der Venus

Wenn sie jetzt in unseren Wäldern zu blühen beginnt, verströmen ihre weißen Blüten einen schwachen Duft nach Honig, der ihren innewohnenden Reichtum an Nektar offenbart und damit ein wertvolles Bienenfutter darstellt. Auch wir Menschen werden von ihren sinnlichen Blüten verzaubert. Zur Familie der Rosengewächse gehörend, fließen durch sie die Kräfte der Venus, die ganz im Zeichen der Weiblichkeit, Schönheit und Erotik steht. Seit jeher wurde die Kirsche daher als Ausdruck der Lebensfreude, Fruchtbarkeit und Geburt gefeiert.

Blüte der Vogel-Kirsche

In Japan symbolisiert die Kirschblüte als Nationalblume bis heute Reinheit und Schönheit. Im ganzen Land wird daher im Frühjahr das berühmte Kirschblütenfest gefeiert. Millionen von Menschen versammeln sich dafür in Parks, um die Blütenpracht zu bewundern. Für viele Japaner markiert das Fest einen Höhepunkt im Kalenderjahr, um sich vom kalten Winter zu verabschieden und das aufkeimende, neue Leben willkommen zu heißen. Betrachtet man die Symbolkraft aber auch die pure Schönheit des Blütenfestes, verwundert es kaum, dass bis heute etwa die Hälfte aller Laubbäume in japanischen Städten Kirschbäume sind.

Bei unseren Vorfahren war es lange Zeit üblich, das erste Badewasser eines Mädchens an einen Kirschbaum zu schütten, auf dass das Kind später rein, edel und schön werde. Vielerorts wird bis heute bei der Geburt eines Mädchens ein Kirschbaum gepflanzt. Man sagt, am Gedeihen des Baumes könne man ablesen, wie es um die Gesundheit des Kindes bestellt ist. In diesem Zusammenhang wurde die Kirsche auch zum Ausdruck für Heilung und Genesung.

Bis heute ist die Süßkirsche nach dem Apfel übrigens der beliebteste und flächenmäßig bedeutendste Obstbaum in Deutschland.

Im Gespräch mit dem Baumgeist der Vogel-Kirsche

Damenhaft steht sie da, aufrecht und elegant. Die ringförmige Maserung ihrer Borke erinnert mich an den Ring als Schmuckstück, ein Accessoire und Symbol, das jede feine Dame gerne am Finger trägt. Auf mich wirkt die Vogel-Kirsche ein bisschen so, als ob sie über die Vegetationszeit hinweg ein ausgelassenes Fest feiert. Zuerst explodiert sie in üppiger Blütenfülle, um sich im Sommer mit unzähligen, schwarz-roten Kirschen zu verausgaben. Heute möchte ich diese vornehme Dame zum Tanz bitten und ihr geduldig lauschen. Im Gespräch offenbarte mir die Vogel-Kirsche dabei folgendes:

»Wenn du dir meine Kraft zu Herzen nimmst, dann werd ich dich beleben ganz bestimmt. Um zu bereichern mit dem süßen Wein, mit dem Geschmack von Liebe, Sonne und entspanntem Sein. Denn mein Geist will dich verwöhnen, dich lehren, dem Genusse gar zu frönen, und all des Herzens Wünsche zu erfüllen, auch wenn es widerspricht vernünftig Willen. Durch mich wird sich dir eines gar erschließen – zu leben heißt vor allem zu genießen!

Ich erinnere dich mit sanftem Rufe, auf jeder deiner Lebensstufe, warum das Leben dir geschenkt, ist damit die Kraft der Freude durch dich lenkt. So beträufle ich dich mit dem Saft von Lust und Wonne, auf dass sie scheine, deine innere Sonne! Und wecke in dir diese zarte Lust, auf dass, was vorher tief geschlafen, sich entfaltet ganz bewusst. Wenn du magst, dann erhebe deine Stimme, tue was du willst, liebe, tanze, singe!

So lass dich tragen von meinem Duft, lass dich bewegen, wenn der Tanz des Lebens nach dir ruft. Lass dich feiern, mach dich frei, auf das du lebst, bevor es ist vorbei. Und bist du bereit für diesen Tanze, dann brich mit mir die letzte Lanze. Die dich in heller Freude strahlen lässt, und du aus tiefstem, Inneren weißt: Das Leben ist ein Fest!«

Was die Vogel-Kirsche für dein Seelenheil tun kann

Sie erweckt in dir den Sinn für Schönheit und Ästhetik

Vogel-Kirsche in Blüte im April

Mit der Vogel-Kirsche bekommst einen besonderen Blick für Ästhetik und lernst die feinen Nuancen von kunstvollen Gegenständen, geschmackvoller Architektur oder liebevoll zubereitetem Essen wertzuschätzen. Vor allem aber gewinnst du einen Blick, der über die Oberfläche hinaus in die Tiefe reicht. In diesem Sinne hilft dir der Geist der Vogel-Kirsche, die offenkundige wie die versteckte Schönheit in der Welt zu sehen und dich an ihr zu erfreuen.

Sie hilft dir als Frau deine Weiblichkeit anzunehmen

Frauen hilft die Vogel-Kirsche, ihre eigene Weiblichkeit und Erotik voll und ganz anzunehmen und dieser auch Ausdruck zu verleihen. Mit ihr als Baumverbündeter wirst du geneigt sein, dich vielleicht damenhafter zu benehmen, als du es von dir gewohnt bist. Da die Kirsche zudem einen starken Kontakt zu deinem Körper herstellt, wird sie dich auch dabei unterstützen, deine äußere Schönheit in Form von wohltuender Körperpflege zu bewahren.

Sie hilft dir als Mann die Schönheit im Wesen der Frau zu sehen

Männern hilft die Vogel-Kirsche dabei, leichter die äußere wie auch innere Schönheit von Frauen zu sehen. Dadurch fällt es dir leichter, einen wertschätzenden Umgang mit der holden Weiblichkeit zu pflegen. Die Vogel-Kirsche kann dich lehren, ein Don Juan zu sein, der eine Frau mit Worten und Gesten zu beschenken weiß und damit so manches leidenschaftliche Feuer zu entfachen vermag.

Sie verleiht dir pure Lebensfreude und Genussfähigkeit

Das ganze Wesen der Vogel-Kirsche wirkt anregend, erheiternd, herzöffnend und beflügelnd. Ihre Energie ist dabei geprägt von einer besonderen Reinheit und Unschuld. Es ist die Reinheit des Lebens selbst, in all seinen natürlichen Trieben, die es in jedem Moment entfalten und feiern möchte. So steht die Vogel-Kirsche für die Süße des Lebens, für gutes Essen, ausgelassenes Feiern, Singen, Tanzen, leidenschaftlichen Sex und nährende Berührungen.

schwarz-roten Früchte der Vogel-Kirsche

Sie nährt die Kraft von Sinnlichkeit und Erotik

Das Wesen der Vogel-Kirsche lässt dich deinen Körper besser wahrnehmen und macht dich empfänglich für zarte Berührungen. Zudem steigert ihre Energie dein Lustempfinden. In diesem Sinne vermag sie dein Liebesleben zu bereichern. Sie fördert aber auch deine eigene, erotische Ausstrahlung. Mit ihr kannst du dich als sinnliches Wesen erfahren und deinen Sehnsüchten und Begierden freudig begegnen.

Sie schenkt dir Sanftmut und sorglose Gelassenheit

Die warme Erdqualität der Vogel-Kirsche wirkt beruhigend und fördert innere Gelassenheit sowie äußere Entspannung. Auch hier geht es vornehmlich darum, der Freude zu folgen, selbst wenn das manchmal bedeutet, »unvernünftige« Dinge zu tun oder Grenzen zu überschreiten. Mit ihr bleibst du in einer gesunden, sorglosen Gelassenheit, wo alles nicht so ernst und streng gesehen wird und insgesamt etwas leichter von der Hand gehen darf.

Sie inspiriert und fördert den künstlerischen Ausdruck

Das Wesen der Kirsche hat eine beflügelnde und inspirierende Wirkung auf unseren Geist. Unter der Vogel-Kirsche mag es dir daher leichter fallen, kreativ zu sein, poetische Texte zu entwerfen oder Geschichten zu schreiben. Vor allem das Singen, so scheint mir, fällt in ihrem Beisein besonders leicht. Was immer sie an künstlerischem Ausdruck in dir anregt, ist dabei immer von Schönheit und Ästhetik geprägt und strebt stets nach (irdischer) Vollkommenheit.

Wie du die Kraft der Vogel-Kirsche am besten für dich nutzen kannst

Vogel-Kirsche in Blüte am Waldrand

In der bewussten Begegnung

Um mit der Kraft der Kirsche in Verbindung zu kommen, muss es nicht unbedingt eine wilde Vogel-Kirsche im Wald sein. Meiner Wahrnehmung nach wirken die Kultur-und Ziersorten, welche jetzt in überschwänglicher Fülle blühen, sehr ähnlich. Da Kirschbäume äußerst beliebte Obst- und Zierbäume sind, findest du sie häufig in Gärten und Parks. Und vielleicht hast du ja auch einen eigenen Kirschbaum im Garten. Dennoch ist es etwas ganz Besonderes mit einem blühenden Exemplar der Vogel-Kirsche im Wald Zwiesprache zu halten. Sie ist eben doch die »wilde Dame« im Gegensatz zu ihren gezähmten Süß- und Zierkirschen-Schwestern.

Folgende Affirmationen helfen dir dabei, dich mit der Kraft der Vogel-Kirsche zu verbinden:

»Ich will feiern, tanzen, singen, wann immer es an der Zeit ist, und stets meiner Freude folgen!«

»Ich erblühe in der Fülle meiner ganzen Schönheit – ohne Zögern und Zurückhalten. Und meine Blüte beginnt jetzt!«

In der naturheilkundlichen Anwendung

In der traditionellen Volksmedizin wird die Vogel-Kirsche nur noch selten verwendet. Dennoch sind ihre Blätter, Früchte und auch das Harz des Baumes für den naturheilkundlichen Einsatz interessant.

  • Innerlich können die Fruchtstiele und Blätter sowie die Rinde und das Harz der Vogel-Kirsche verwendet werden. Fruchtstiele als Tee verarbeitet helfen bei chronischer Bronchitis, hartnäckigem Husten und Harnwegsentzündungen. Das aus der angeschnittenen Baumrinde fließende, Harz war früher als Hustenmittel bekannt. Die Rinde fand Einsatz bei Bronchitis, Blähungen und Verdauungsstörungen. Der Saft aus den Früchten wirkt blutbildend und blutdrucksteigernd. (Für einen Tee aus Fruchtstielen einen Teelöffel Stiele mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen und nach 2 Minuten abseihen. Bis zu drei Tassen täglich nach den Hauptmahlzeiten trinken.)
  • Äußerlich angewendet verschaffen im Ofen aufgewärmte Kirschkernkissen wohlige Wärme und Linderung bei Gelenk- und Muskelschmerzen.

Als Wildgemüse und Lebensmittel

Wildkirschen und Blüten
Die Früchte der Vogel-Kirsche können genauso verwendet und gegessen werden wie die der Süßkirsche. Ihr Geschmack ist kräftiger und bittersüß. Sie lassen sich zu Kuchen, Kompott, Saft, Likör und vielem mehr verarbeiten. Die noch jungen, zarten Blätter und Knospen können im Frühling gut als Salat- und Suppenbeigaben verwendet werden. Und auch die Blüten dürfen als essbare Dekoration auf den Teller.

In der Verwendung ihres Holzes

Das Holz der Vogel-Kirsche gilt als eines der wertvollsten Hölzer der Möbelindustrie. Ihr rötlich-gelbes Kernholz dunkelt unter Lichteinfluss stark nach, wodurch es eine einmalige, rotbraune Farbe erhält. Da es nicht witterungsbeständig ist, wird es vor allem für die Innenarchitektur verwendet und verleiht jedem Raum ein edles Ambiente.

Vogel-Kirsche in Blüte

Der Tanz der Lebensfreude

Wann immer ich mit dem Wesen der Vogel-Kirsche oder auch einer anderen Kirsche in Verbindung komme, fordert mich der Kirschengeist zu einem leichtfüßigen, heiteren und schwungvollen Tanz auf. Und sofort macht sich dieses Gefühl der unfassbaren Lebensfreude in mir breit. Die Kirsche ist mir eine treue Verbündete, wann immer ich vergesse, dass wahre Schönheit nur in Anwesenheit von Liebe sichtbar wird. Und eines der schönsten Zeichen für die Anwesenheit der Liebe ist grundlose, ausgelassene Fröhlichkeit, die den Tiefen meines eigenen Seins entspringt. Sie ist mein wichtigster Kompass auf meinem Herzensweg.

Vielleicht möchtest du es auch einmal den Japanern gleichtun und dich im »Kirschblütenschauen« üben. Eines ist jedenfalls gewiss: Wenn du dich vom Geist der Kirsche einfangen lässt, wirst du zu einem Tanz aufgefordert, der dich lehren wird, das Leben aus einer völlig anderen Perspektive heraus zu betrachten.

Ich freue mich auf dein Kommentar!

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

PS:

Warum Bäume wie die Vogel-Kirsche unseren keltisch-germanischen Vorfahren einst so heilig waren, und welche verborgenen Wirk-Kräfte unseren wichtigsten, heimischen Bäumen innewohnen: Das erfährst du am  10. April in dem Vortrag: „Die Heiligen Bäume der Kelten – Ihre Bedeutung als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete im Heute“

PPS:

Du möchtest:

  • die Wirk-Kräfte der Bäume am eigenen Leib erleben
  • erfahren, wie Du mit Hilfe der Natur ein heilsames Feld erschaffst
  • lernen, wie Du Naturenergien im Umgang mit Menschen sinnvoll einsetzt
  • wirkungsvolle Natur-Formate für Veränderungsarbeit kennenlernen

Dann hilft Dir dieses Natur-Retreat dabei, Dein Potenzial als Natur-Coach zu leben! Es findet inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft im Süden von Österreich statt.

„Zum Natur-Coach erwachen“ 4tages-Vertiefungs-Retreat für Veränderungsarbeit mit Hilfe der Natur

Schaftlose Primel (auch Stängellose Schlüsselblume oder Himmelschlüssel)

Primula acaulis, Familie: Primelgewächse, Primulaceae

„Das Lächeln das Du gibst, kehrt zu Dir zurück.“ (unbekannt)

Die warmen Sonnenstrahlen des einkehrenden Frühlings berühren den noch kalten Boden und erwecken damit so manches Geschöpft zum Leben. Einer dieser Frühlingsboten zeigt sich bereits als gelber Farbklex auf so manchem Rasen in den Gärten. Es ist die Kissenprimel, oder auch Stängellose Schlüsselblume genannt. Sie ist die erste und auch die kleinste unter den Primeln. Denn im Gegensatz zu ihren höhergewachsenen Schwestern, die etwas später im Jahr erscheinen, werden ihre Blüten nicht von einem Stängel getragen. Bis zu 25 Blüten quellen dabei dicht gedrängt aus der Erde und bilden gelbe 5-10cm hohe, kreisrunde Blütenkissen, die sich wie gelbe Farbtupfer über den Rasen verteilen. Anhand ihrer Blüten und ihrer länglichen, abgerundeten Blätter ist sie als Kissen-Primel eindeutig zu erkennen.

Warum die Kissenprimel auch „Himmelschlüssel“ genannt wird

Für unsere keltisch-germanischen Vorfahren war die Kissenprimel das Symbol für die Wiederkehr der Lichtgöttin „Brigid“. Mit einem Bund aus Schlüsselblumen schließt sie sozusagen das Himmelstor auf und lässt de Frühling hinein. Das Christentum, das ständig darum bemüht war die heidnischen Naturgottheiten zu integrieren, setzte später Petrus als den neuen Himmelsherrn und Wettermacher ein. So verfügte fortan der Heilige Petrus über den magischen Schlüsselbund, mit dem er den frommen Seelen die Himmelstür öffnete. Einmal, so eine Volkssage, wollte sich der Teufel in den Himmel schleichen, wodurch sich Petrus so sehr erschreckte, dass er den Schlüsselbund auf die Erde fallen ließ, wo er sich sofort in Blumen verwandelte.

Ein magisches „Schwindelkraut“ sowie der Schlüssel zum Herzen

Kissenprimel (Primula acaulis)

Für heilkundigen Menschen von früher war die Kissen-Primel nicht nur eine wertvolle Heilpflanze sondern vor allem auch eine Blume, welche in die Anderswelt zu führen vermochte. So benutzten die Druiden, die Priester der Kelten, die Primel um den Saft der Begeisterung zu brauen. Ethnobotaniker vermuten, dass dieses zarte Blümchen somit Teil eines psychedelisch wirkenden Getränkes gewesen sein dürfte. Ihre magische Bedeutung hielt sich sehr lange. Noch bis ins frühe 20. Jahrhundert schwörten so manche Seiltänzer darauf, dass das Kauen der Wurzel oder auch nur das bloße Tragen der Blume, schwindelfrei mache. Vielleicht kennst du ja die Bezeichnung „Primula-Schwindula“ noch aus deiner eigenen Kindheit. Vor allem aber vermochte das zarte Wesen der Primel die Herzen zu berühren. Wolf-Dieter Storl beschreibt in seinem Buch „Die Pflanzen der Kelten“, dass in der traditionellen, walisischen Blumensprache die Kissen-Primel „neue, zarte Liebe“ oder „der Schlüssel zum Herzen“ bedeutet. Das Überreichen einer solchen Blüte will besagen: „Ich mag dich, vielleicht liebe ich dich, aber es ist zu früh, es zu sagen.“

Im Gespräch mit dem Pflanzengeist der Kissenprimel

Als ich das erste Mal mit der Kissenprimel Bekanntschaft machte, war ich in etwas schwermütiger Stimmung. Als ich dann mit ihrer feinen Schwingung in Verbindung kam, staunte ich nicht schlecht, zu was dieses zarte Blümchen denn imstande ist. Im Gespräch mit ihrem Geist offenbarte mir die Primel folgendes:

„Ich bin das Licht, dass dich so sicher führt, das dich so lieblich sanft in deinem Herz berührt. Bin wie eine kleine Sonne welche in dir strahlt, und deine Welt in bunte Farben malt. Ich nehm dich zärtlich an die Hand und tanze mit dir übers Land. Erhebe das was trüb und schwer, fülle lichtvoll auf was grau und leer. So dass dein Herz sich gar erfreuen mag, an dem was bisher im Verborgenen lag.

Wie ein Windhauch flüchtig zart, erweiche ich was ist verschlossen, kalt und hart.
So weite ich des Herzens Enge und nehme dir des Alltags Strenge. Damit du sein kannst ohne Sorgen, um den Moment zu feiern ohne Gestern ohne Morgen. Sei ruhig, sei still und lausche deinem Herzen, und so Gott will verfliegen alle Seelenschmerzen.

Ganz elfengleich durchdringe ich dein ganzes Sein, auf dass dein Leuchten heller wird, dein ganzer Schein. So lass dich tragen wie ein Blatt im Wind, spiele, lache, tanze wie ein fröhlich Kind. Um all dein Strahlen in die Welt zu tragen, damit auch andere sich an deiner Freude laben.“

Meine Begegnung mit dem Pflanzengeist

Um mich mit dem Pflanzengeist der Kissenprimel zu verbinden setzte ich mich inmitten eines blühenden Feldes und schloss meine Augen. Schnell erschien mir ein kindliches, fast elfenhaftes Wesen, das mich an die Hand nahm und zusammen schwebten wir federleicht über die blühende Wiese hinweg. Die Leichtigkeit nahm dabei so zu, dass wir uns irgendwann in luftige Höhen wiederfanden. Die elfenhafte Gestalt begann jetzt einem spielenden Kind gleich fröhlich zu tanzen. Sie drehte sich dabei so schnell im Kreis, dass sein fast durchscheinendes Kleidchen sich weitete und einer sich öffnenden Blüte glich. Mir wurde immer leichter ums Herz und eine angenehme Müdigkeit begann sich in mir breit zu machen. Alles war so friedlich und ein Lächeln begann sich auf mein Gesicht zu zaubern. Es war als ob die Primel mein Herz aufschließt und die Sonne hereinlässt. Und als ich meine Augen öffnete, genoss ich den Anblick der blühenden Primeln auf der Wiese und dachte mir nur: „Wie schön ist es doch am Leben zu sein!“ Wenn dir die Kissenprimel jetzt im Frühling irgendwo begegnet – ob im eigenen Garten, im Park oder beim Spazierengehen – mag das eine Aufforderung sein, dich zu ihr hinzusetzen und ihrem Wesen zu lauschen. Du wirst staunen, was dieses zarte Pflänzchen an Wirkkräften in sich hat.

Was die Kissenprimel für dein Seelenheil tun kann

Sie vermittelt dir spielerische Leichtigkeit

Kissen-Primel (Primula acaulis)

Die Energie der Kissenprimel ist zart, fein, luftig und leicht. Gerade, wenn du dich schwermütig fühlst, dich etwas bedrückt oder die Frühjahrsmüdigkeit sich bleiern auf deine Gemütsverfassung auswirkt, ist es ratsam ihre Gegenwart aufzusuchen. Ihr durch und durch beschwingendes Wesen verleiht so manch schweren Gedanken Flügel und wirkt somit jeglicher Traurigkeit entgegen. Was zuvor zu viel an Ernst und Strenge da war, weicht jetzt einer sorglosen Fröhlichkeit, die aus den Tiefen deines eigenen Seins emporsteigt und dich wieder in deinem Licht erstrahlen lässt.

Sie öffnet dein Herz und fördert Selbstliebe

Das sanfte Wesen der Kissenprimel weiß in unglaublich behutsamer Art und Weise deine Herzgegend zu berühren. Es ist, als ob sich die Energie eines zutiefst liebevollen Lächelns sich bis in jede Zelle deines Körpers ausbreitet und du dadurch nicht anders kannst, als dein Herz zu öffnen. Die Kissen-Primel fordert dich auf, deine innere Sonne strahlen zu lassen und dich in deinem Wesen, so wie du bist, voll und ganz anzunehmen.

Sie öffnet deine Sinne für die Anderswelt

Das Wesen der Kissenprimel gleicht einer zarten Brise, die sich wie ein zarter Schleier über dich legt und alle deine Sinne verfeinert und sensibilisiert. Ihre Schwingung wirkt dabei auch auf das Chakra (Energiezentrum) deines 3. Auge, das für Hellsichtigkeit steht. Damit öffnet dich die Kissenprimel für die unsichtbare Welt der Naturwesen, insbesondere den Elementarwesen der Luft. So ist sie für mich als Blume auch eine Art „Feenvermittlerin“ oder „Elfenblume“ .

Sie wirkt beruhigend und besänftigend auf dein Gemüt

Die Schwingung der Kissenprimel wirkt insgesamt wohltuend und beruhigend. Es gleicht dem Gefühl von Schnee, der lautlos zu Boden fällt und die ganze Landschaft in eine stille, weiße Decke hüllt. So weiß auch die Kissenprimel Gereiztheit in Sanftmut zu verwandeln und nervöse Anspannung in entspannte Losgelöstheit. In ihrer zarten Berührung wirst du dich zudem schnell geborgen und beschützt fühlen.

Sie hilft dir Herausforderungen gelassen zu meistern

Dadurch, dass dir die Kissenprimel Leichtigkeit vermittelt, deine innere Sonne zum Strahlen bringt und dir ein gesundes Maß an Entspannung zuteil werden lässt, vermagst du auch gelassener mit momentanen Herausforderungen umzugehen. Was vorher als riesengroß und unüberwindlich erschien, geht mit genügend Primelenergie ganz leicht von der Hand.

Wie Du die Kraft der Kissenprimel am besten für Dich nutzen kannst

In der bewussten Begegnung

Die Kissenprimel liebt über die Jahre gewachsene Böden in halbschattiger Lage, weshalb du sie vorwiegend in alteingesessenen Gärten und Parkanlagen zwischen März und April finden kannst. Es reicht dabei schon, ihre hellgelb leuchtenden Blüten anzuschauen, um von ihrem Wesen erfaßt zu werden. Generell haben alle Primelarten eine ähnliche Wirkung auf der feinstofflichen Ebene. So kannst du auch mit einer großblumigen, farbenprächtigen Primel aus dem Floristikladen deine Wohnstube sowie deine Stimmung aufhellen.

In der naturheilkundlichen Anwendung

Volksmedizinisch wird die Primel nach wie vor genutzt, wobei hier vor allem die Wurzeln der höherwachsenden Frühlingsprimel (Primula veris) verwendet werden. Im Großteil Mitteleuropas stehen Primeln unter Schutz, weshalb du sie nur im eigenen Garten sammeln solltest und Wurzeln am besten in der Apotheke erwirbst.

  • Innerlich werden Primel-Wurzeln als Hustenmittel bei Erkrankung der Atemwege eingesetzt. Sie sind schleimlösend, auswurffördernd und erleichtern das Abhusten. Zudem haben sie harntreibende, antirheumatische und herzstärkende Eigenschaften. Für den Tee 1 Teelöffelspitze voll (nur 0,5g!) Wurzeln mit 1/4 lit. kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lasen. 1 bis 3 mal täglich 1 Tasse heiß trinken. Gemischt mit Fenchel, Anis und mit Honig gesüßt, sind Schlüsselblumenwurzeln ein hervorragender Hustentee.
  • Ihre Blüten enthalten zudem ein ätherisches Öl, dass die Nerven beruhigt und gegen Schlaflosigkeit hilft. Für den Tee 1-2 Teelöffel Blüten mit 1/4 lit. kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Mehrmals täglich 1 Tasse heiß trinken.

Achtung! Vor allem bei den Wurzeln können bei Überdosierung Übelkeit, Brechreiz und Durchfall auftreten! Bei bekannter Allergie gegen Primeln sollte auf die Anwendung verzichtet werden.

Kissenprimel oder auch Stängellose Schlüsselblume auf dem Rasen eines alteingewachsenen Gartens

Als Wildgemüse und Lebensmittel

Die Kissenprimel besitzt weiche, mild schmeckende Blätter, die als rohe Beigabe zu Salaten beigemengt werden können. Die fein-honig-aromatischen Blüten sind eine wunderbare, essbare Dekoration und können sogar zum Ostereierfärben verwendet werden.

Wenn du jetzt wo eine Kissenprimel entdeckst, vielleicht sogar in deinem eigenen Garten, dann nutze einmal die Gelegenheit dich bewusst mit ihrem Geist zu verbinden. Du wirst erstaunt sein, zu welchen Welten sie dir alles ein Schlüssel sein kann.

Ich freue mich auf dein Kommentar!

herzlichst,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

PS:

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