1984 erregte eine außergewöhnliche Krankenhaus-Studie die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit.

Der texanische Architekturprofessor Roger Ulrich wies in einem Experiment nach, dass dass Patienten, die nach einer Operation ein Zimmer mit Ausblick auf einen Baum hatten, sich schneller erholten als solche, die so einen Ausblick nicht genießen konnten. Es war sogar so, dass die Patienten in der „Baum-Gruppe“ nach er Operation deutlich weniger Schmerzmittel benötigen als die Vergleichsgruppe ohne Baum-Aussicht!

Die Studie war deshalb so aufsehenserregend, weil er damit den Beweis lieferte, dass: „Alleine der Blick auf einen Baum heilt!“ (Roger Ulrich)

Alleine der Anblick von Blumen ist bereits heilsam

Und es muss dazu auch kein Baum sein, dessen Anblick unglaubliches in unserer Psyche bewirkt. An der Kansas State Universität in den USA fanden Forscher heraus:

  • Dass allein der Anblick von rot blühenden Geranien emotionalen Stress bei Frauen deutlich reduziert

    Lavendelblüte (Lavandula angustifolia)

  • Dass sowohl das Aussehen als auch der Duft von Lavendel bereits starke Entspannungszustände auslöst und Angstzustände zu lindern vermag! (Die feinstoffliche Wirkung des Lavendels habe ich in meinem Artikel beschrieben: „Der Duft des Lavendels“)

Dabei konnte beobachtet werden, dass die Wirkung bei Frauen immer stärker ausfiel als bei den Männern. Aber die Männer kommen nicht zu kurz. Von der gleichen Universität stammt nämlich der Beweis:

  • Dass der Anblick von Blumen im Garten bei Männern angstlösend wirkt!
  • Und Blumen oder gar Blumengestecke am Besprechungstisch das männliche Konkurrenzdenken reduziert!

Ein Appell an alle Männer in einer Führungskräfteposition: Beim nächsten Geschäftsmeeting vorher einen Strauß Blumen besorgen (oder noch besser selber pflücken) und ganz selbstbewusst auf den Besprechungstisch stellen. Die Atmosphäre ist dann schon mal deutlich entspannter 🙂

Ich könnte hier noch seitenweise derartige Forschungsergebnisse aufzählen. Was ich damit aber zeigen will, ist, dass der „Faktor Natur“ viel mehr Einfluss auf unser psychisches Befinden hat, als man gemeinhin vielleicht annehmen würde.

Warum Natur so positiv auf Dein seelisches Befinden einwirkt

Die einen meinen, es sind vor allem die Einwirkungen auf der körperlichen Ebene, was unsere Psyche gesunden lässt. Andere wiederum sind zutiefst davon überzeugt, dass sie ihre Kraft aus der unsichtbaren, feinstofflichen Welt erhalten wie z.B. dem Pflanzengeist oder den Naturwesen.

Es ist sicherlich ein Zusammenspiel aller Faktoren. Die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte sind:

  • Die positive Wirkung auf Deine körperliche Gesundheit – und somit auch auf Deine psychische Verfassung

Indem Du z.B. Waldluft einatmest, atmest Du einen Cocktail aus bioaktiven Substanzen ein, welche die Bäume aussenden. Diese Substanzen alleine bewirken in Deinem Körper eine deutliche Stressreduktion (Dein Cortisol- und Adrenalinspiegel im Blut sinkt) sowie eine erhöhte Abwehrkraft (Dein Immunsystem wird in seiner gesamten Funktion gestärkt und aktiver).

Ebenso wird vor allem in Verbindung mit Sonnenlicht vermehrt das Wohlfühlhormon Serotonin ausgeschüttet – Es hebt die Stimmung, macht gelassener und lindert Angstgefühle.

So hilft z.B. der Wald dabei, körperlich gesund zu bleiben. Und ein gesunder, kräftiger Organismus ist auch die Vorraussetzung um in einer guten psychischen Verfassung sein zu können.

  • Die Natur programmiert Dein Gehirn auf Entspannung

Alpha-Wellen als das „Tor zur Meditation“

Der Lavendel, wie oben beschrieben, wirkt unter anderem deshalb so entspannend auf uns, weil er die sogenannten Beta-Wellen im Gehirn deutlich reduziert.

Was sind Beta-Wellen?

Unser Gehirn schwingt im Wachzustand in sogenannten Beta-Wellen. Sie sind wichtig für Konzentration aber auch zuständig für Streß, Hektik und Sorgen, wenn sie all zu aktiv schwingen. Lavendel dagegen regt die Alpha-Wellen des Gehirns an. Diese sind zuständig für eine gelöste und entspannte Grundhaltung und werden auch als „Das Tor zur Meditation“ bezeichnet.

Diese Phänomen kannst Du selbst sehr gut überprüfen, z.B. wenn Du gerade irgendwo auf Urlaub bist und gemütlich „abhängst“.
Und dann kommt Dir plötzlich der Gedanke in den Sinn, dass Du Deine emails abfragen könntest. Noch während Du online bist und vielleicht zusätzlich durch Facebook & Co surfst, verändert sich Dein Zustand signifikant. Spätestens nach dem virtuellen Ausflug kannst Du wahrscheinlich eine deutliche Zunahme der körperlichen Anspannung fühlen – unerheblich davon, ob es „positive“ oder „negative“ Nachrichten im Netz gab. Das rührt daher, dass unser Gehirn bei derartigen Tätigkeiten sofort in den Arbeits-Modus wechselt und vermehrt in Beta-Wellen schwingt.

Wenn Du Dich dann aber wieder zurück in die Hängematte unter den Bäumen schwingst, weiß das üppige „Grün“ genau die „Knöpfe“ in Deinem Gehirn zu „drücken“, die Dein System wieder zurück in den Entspannungs-Modus bringen. Der Garten bewirkt hier übrigens das Gleiche.

Beim nächsten Urlaub einfach selbst ausprobieren und beobachten oder das Heim-Experiment im eigenen Garten durchführen 🙂

  • Die Natur lässt Dich so SEIN wie Du BIST

Immer wieder höre ich Teilnehmer in der Feedbackrunde meiner Naturseminare sagen: „Danke, dass ich hier so sein durfte, wie ich bin!“

Kennst Du das, wie Du erleichtert aufatmest, wenn Du nach einem gestressten Arbeitsalltag einen Waldspaziergang unternimmst?

„abhängen“ am Meer unter Bäumen

Das kommt vor allem daher, dass Du in der Natur nichts und niemandem mehr entsprechen musst. Der Wald, der Fluss, der Berg, der Adler, der am Himmel seine Kreise zieht, die Glockenblume auf der Wiese…sie alle interessieren sich nicht für Deinen Gehaltszettel, Dein Aussehen und Deine Leistungen. Die Sonne schickt dir keine Stromrechnung dafür dass sie Dich wärmt und das Wasser aus dem Bergquellfluss ist gratis. Alles ist in Hülle und Fülle da und erinnert Dich an Deine eigene, innere Fülle – daran, dass das Leben dich liebt und dass du Kind von Mutter Erde bist, die dich trägt, schützt, nährt und liebt – bedingungslos. Das gibt Dir den Raum ganz für Dich da zu sein und Dich in Deinem ganzen Wesen wahrzunehmen und zu erfahren.

In der Psychologie wird dieser Begriff sogar ganz professionell als „Being Away – Effekt“ bezeichnet. Womit gemeint, ist dass man „weg-von-einer-Welt“ ist, in der man ständig entsprechen muss und dadurch kaum Zeit findet zurück zu sich selbst zu finden. Das „So-sein-dürfen-wie-man-ist“ stellt inzwischen einer der bekanntesten psychologischen Heilwirkungen des Aufenthalts in der Natur dar!

  • Das Kraftfeld Natur öffnet Dein Herz

Was im Körper das Herz „das Tor zur Seele“ ist, ist im Außen die Natur als „das Tor zur allumfassenden Liebe“. (Alfred Zenz Jun.)

Das ist die Essenz, die all meinen Veranstaltungen zugrunde. Und es ist für mich mit Abstand einer der bedeutendsten und – wortwörtlich – berührendsten Faktoren.

Ich teile hier meine Wahrnehmung mit einem der bekanntesten Geomanten und Autoren zu diesem Thema im mitteleuropäischem Raum, Marco Pogacnik.

Er meint, dass die Grundschwingung der Natur mit all ihren sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfen rein auf der Gefühls- oder Herzebene angesiedelt ist. Marco Pogacnik bezeichnet sie wunderschön „…als eine Grundschwingung liebender Freude…“

Und wenn Du Dich z.B. von einem alten Baum oder einer Blume berührt fühlst, dann bist Du wahrscheinlich mit den „Natur- oder Elementargeistern“ des Ortes in Kontakt getreten. Und wenn Du Dich bewusst darauf einlässt, wirst Du Dich unweigerlich wieder in Deinem ganzen Wesen spüren und Dein Herz beginnt sich zu öffnen. Es ist wie eine Berührung mit dem Feld der „Liebe“. Und das vermag so einiges aus-zulösen wie auf-zulösen.

Letztendlich ist es die Liebe, die heilt

„Der höchste Grad der Arznei ist die Liebe – Was ist die Hilfe der Arznei anderes als Liebe?“

Diese Aussage stammt nicht etwa von einem Kräuterpfarrer oder spirituellem Lehrer, nein, sie kommt von Philippus Theophrastus Paracelsus, deutscher Arzt und Reformator der Medizin, der im 16. Jahrhundert herum gelebt hat. Er ging davon aus, „…dass der Mensch und seine Liebe die wichtigsten Arzneien für den Menschen seien.“

Paracelsus war zu damaliger Zeit ein hoch erfolgreicher Arzt – noch heute wird er regelmäßig in medizinischen Büchern zitiert.

Das, was Paracelsus damit sagt, ist, dass jedes Lebewesen, sei es eine Katze, ein Baum oder ein Mensch, in Dir diese tiefen Gefühle von Vertrauen, Verbundenheit und Liebe auslösen kann, durch die die eigentliche Heilung geschieht. Vom unmittelbarsten und größten Lebewesen sind wir ständig umgeben – Der Natur.

Rast an der Thaya bei Dobersberg, Niederösterreich

Die Natur als natürliches „Super-Psychopharmaka“

Mit dem was „Das Einatmen der Waldluft“ in unserem Körper bewirkt, in Verbindung mit dem unglaublichen Entspannungs-Effekt, dem Gefühl „SEIN“ zu dürfen und der tiefen Berührung auf der Herzensebene, ist die Natur so etwas wie ein natürliches Super-Psychopharmaka.

Und es wirkt sobald du Deinen Garten, den Park oder nahegelegenen Wald betrittst oder auch nur liebevoll Deine Zimmerpflanze gießt. So gesehen gibt es nichts, was Du tun musst, um in diese heilsame Kommun(ikat)ion zu treten – es geschieht ohnehin von selbst. Das oder der einzige, der Dich manchmal davon abhält das ganze Potential zu empfangen ist – Dein Verstand.

Wie Du damit am besten umgehst und Deinen Natur-Kontakt trotz „lärmender Gedanken“ vertiefen kannst, erfährst Du dann im 3. und letzten Teil dieser Artikelreihe: Die Natur als Coach Teil 3 – Wie Du am besten mit der Natur in Kontakt kommst

Zurück zu Deinen Wurzeln – Zurück zu Dir selbst

Wenn Du den nächsten Waldspaziergang machst, kannst Du ja einmal ganz bewusst die Waldluft mit all ihrer heilsamen Kraft einatmen und das Grün in seinen tausend Schattierungen spürbar auf Dich wirken lassen.

Und wenn Du Deinen Garten betrittst, kannst Du Dich vielleicht jetzt ganz anders auf den Anblick Deiner Gartenblumen erfreuen. Ganz im Wissen, dass sie wie eine energetische „Naturarznei“ auf Dein seelisches Befinden einwirken – jederzeit, wenn Du sie brauchst.

Und wenn Du dann still wirst, kannst Du auch die Berührung auf der Herzebene wahrnehmen. Eine Art liebevolle Lebendigkeit, die alles durchströmt und Dich daran erinnert, dass Du Teil dieses Wunders namens „Schöpfung“ bist.

„Mit der Natur in Berührung zu kommen, bedeutet letztendlich mit Deinem eigenen innersten Wesen in Kontakt zu treten. Und wenn das geschieht, bist Du im Frieden, in Liebe, in Gott.“ (Alfred Zenz Jun.)

Wenn Du den Impuls hast etwas zu teilen, dann freue ich mich sehr über ein Kommentar von Dir!

herzliche Grüße,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

PS:
Im 1. Teil habe ich die tiefe Transformation von Teilnehmern bei meinen Naturseminaren beschrieben, die durch den bewussten Naturkontakt ausgelöst wurden: Die Natur als Coach Teil 1 – Wenn Wunder ganz natürlich geschehen

PPS:
Das nächste Naturseminar findet Anfang September im Waldviertel Nähe Zwettl statt: „Zur Natur Erwachen im Waldviertel“, 01.-03. September

„Wunder sind natürlich, wenn sie nicht eintreten ist etwas schief gelaufen.“
(Aus `Ein Kurs in Wundern`)

Dieser Artikel ist ALLEN Teilnehmern meiner Natur- und Wahrnehmungsseminare gewidmet, im Speziellen dem letzten 4tages-Retreat in Kärnten, das besonders bewegend war. Danke an Euch alle! Ohne Euer Vertrauen, Eure Bereitschaft und Hingabe könnten solche Felder voll Liebe, Herzlichkeit und tiefer Berührtheit nicht entstehen!

Und es ist eine Dankes-Ode an Mutter Erde – die uns trägt, schützt, nährt und liebt – bedingungslos. Für mich ist sie die unmittelbarste Verbindung zu Gott – zu der Kraft, die aller Schöpfung zugrunde liegt. DANKE!
____________________

Es ist ca. 06:20h und die ersten Sonnenstrahlen erfüllen bereits den erhabenen Platz. Wir stehen an einem Berggrat auf einem Kraftplatz und laden uns mit der Energie des „Erdenfeuers“ auf. Es ist ein sehr starker Ort mit unterschiedlich hoch schwingenden Punkten. Ich führe eine Teilnehmerin nach vorne zum stärksten Punkt – es ist meine Frau Diana. Da sie ursprünglich als Assistentin mit dabei ist, entbinde ich sie für diesen Moment aus ihrer Rolle: „Du bist jetzt Teilnehmerin und darfst dich ganz auf die Kraft einlassen.“ Und als ob das ein `Zauberspruch` gewesen ist, startet das einen beeindruckenden Prozess. Nach diesem Erlebnis ist Diana nicht mehr die Gleiche….

Natur ist das was wirkt

Bäume als Kraftspender und Wegbegleiter

Wie wichtig die Natur für die körperliche Gesundheit ist, weiß man heutzutage dank zahlreicher Studien. (Darüber habe ich in meinem Artikel geschrieben: Bäume als Heiler)

Natur macht aber so viel mehr, als nur Deinen Körper dabei zu unterstützen gesund zu bleiben und gut zu funktionieren.
Sie hilft Dir in unglaublicher Direktheit, Kraft und Intensität bei Deinen geistig-seelischen Entwicklungsprozessen, wenn Du nur bereit bist Dich auf dieses „Feld Natur“, einzulassen.

Was eine gelungene Beratungs/Heil/Therapiesitzung ausmacht

„Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selber hilft.“
(Voltaire, franz. Philosoph und Schriftsteller 1694 – 1778)

Was glaubst Du hat bei einer klassischen Therapiesitzung den größten Einfluss auf den Veränderungsprozess des Klienten? Ohne lange nachzudenken, sagen die meisten: „Natürlich die Technik bzw. Methode.“

Um herauszufinden, ob das wirklich so ist, hat man dazu ca. 400 (!) verschiedene Beratungs- und Hilfsmodelle untersucht und gelangte zu dem Schluss, dass sie sich in ihren Wirkungen nur äußerst geringfügig unterscheiden – eine Überraschung für viele! Den umfassenden Forschungen zufolge verhält es sich wie folgt:

Geschätzte Anteile am Therapieergebnis

ca. 15% (!) – bestimmte Strategien, Techniken und Methoden

ca. 30% – die Qualität der Beziehung BeraterIn – KlientIn

ca. 15% – positive Erwartung und Zuversicht des Klienten selbst

ca. 40% (!) – das persönliche wie natürliche Umfeld des Klienten mit all seinen Interaktionen und Wirkfaktoren

Geschätzte Anteile am Therapieergebnis (Lambert & Barley, 2002, Norcross, J.C. (2002) Psychotherapy relationships that work. New York: Oxford.)

Für die Naturtherapie sowie für alle Berufe, die in irgendeiner Weise mit Mensch und Natur arbeiten, bedeutet das, dass die natürliche Umgebung – der Wald, der Garten, die Landschaft etc. sowie die zwischenmenschlichen Interaktionen innerhalb einer Gruppe – einen extrem wichtigen Einfluss auf das Geschehen haben, wenn nicht sogar die wesentlichsten Faktoren sind!

Transformierendes Feuer – Die „Drachen“ der Erde

Genau das darf ich nämlich staunend bei meinen Natur-Veranstaltungen immer wieder beobachten – wenn Menschen sich ganz bewusst für dieses Feld öffnen und dadurch unglaubliche Veränderungsprozesse durch und mit der Natur ausgelöst werden.

Teilnehmerstimme vom Naturseminar: „Zur Natur Erwachen in Südkärnten“

„Das vergangene Wochenende war für mich so intensiv bewegend und hat mich berührt auf eine Art und Weise wie ich es nie für möglich gehalten habe. Dass man sich in so kurze Zeit so verbunden mit andere, und auch wieder mit der Natur fühlen kann, hätte ich für ein Gerücht gehalten, hätte ich es nicht selber erlebt.“
 
Astrid, Graz

Kraftort in Südkärnten am Fuße der Karawanken

Die Wahl des Ortes

Ich suche für meine Naturseminare gerne richtige Kraft-Orte aus. Also Plätze in natürlicher Umgebung, wo das Feld Natur mit seinen Energiequalitäten besonders stark vertreten ist.

Was einen Kraftort ausmacht

Ein Kraftort besticht durch seine besondere Lage oder Ausrichtung, ist oft eingebettet in wunderschöne Landschaftsformationen und reich an besonderen kraftspendenden Elementen. Dies können uralte, schöne Bäume, mystische Steinformationen oder bezaubernde Wasserfälle sein. Meist geht dies in Kombination mit den unsichtbaren, geomantischen Phänomenen der Erde wie z.B. Wasseradern, Verwerfungen, Erdmagnetfelder oder Feuerlinien.

Feuerlinien – Die „Drachen“ der Erde

Feuerlinien sind Kraftlinien im Erdreich (ähnlich einer Wasserader) deren Energie extrem vitalisierend und belebend wirkt und die dem Element Feuer zugeordnet ist. Da sie sich meist wie ein feuriges Energieband durch die Landschaft schlängelt, sagt man dazu auch „Drachenlinie“. Vermutlich waren diese Erdkräfte die „Drachen“, die unsere keltisch-germanischen Vorfahren „sehen“ und wahrnehmen konnten.

Wie Du die Kraft der Erde für Dein „Seelenheil“ nutzt

An einem Kraftort in der Natur gibt es für Dich unzählige Möglichkeiten mit Kräften, Wesen und Energien in Kontakt zu treten. Genauer gesagt geschieht dies ohnehin von selbst, ohne Dein Zutun. Vor allem, wenn Du gerade durch einen persönlichen Prozess gehst, können Dir bestimmte Plätze und Energien unterschiedlich dabei behilflich sein. Und eines ist sicher: Deine Intuition führt Dich genau an die Stelle, die Du für Dein persönliches Wachstum gerade am nötigsten brauchst!

Kraftorte in der Natur

So können z.B. Wasseradern je nachdem ob links- oder rechtsdrehend eher beruhigend oder belebend wirken. Linksdrehend können sie regelrechte Entlade-Stationen sein um z.B. Altes loszulassen und innere Anspannung zu reduzieren.

In Verbindung mit Baum-Energien kann das dann schon mal recht intensiv und überraschend sein, was da so in Bewegung kommt 🙂

Eine Geschichte, die sich beim letzten Naturseminar ereignete, illustriert das sehr gut.

Claudia, die Phönix aus der Asche

Ich machte mit den Teilnehmern u.a. eine Übung, wo sie sich mit der Energie der Esche aufladen sollten, um dann zielstrebig zu einem „Kraftpunkt“ in der Umgebung zu gehen. Die Hohe Esche steht für Sonnenfeuer, Zielstrebigkeit und Antriebskraft.

Als jeder ausgeschwärmt ist, gehe ich so von Platz zu Platz um zu sehen, wie es jeden geht, bis ich zu Claudia komme, die sich einen Platz auf einer sehr starken, linksdrehenden Wasserader ausgesucht hat.

Ich kam dort an und sie stand dort halb nackt, völlig losgelöst und war völlig bleich, weiß, sogar ihre Haare schienen grau zu sein und ihre Nasenspitze war blau. „Oh Gott!“ dachte ich, „was ist da nur passiert!!?? Kreislaufkollaps, ausgesaugt, Notfall….?!?“. Entschieden sagte ich: „Claudia, du musst sofort zu einem Platz, der dich wieder richtig aufladet! sofort!“

Claudia entgegnete mit einem entspannten Lächeln: „Ach, mir geht es gut hier. Ich möchte noch ein bißchen länger bleiben.“ Und sie drehte sich wieder um. Am Boden vor ihr war ein großer Aschenhaufen, den ich vorher nicht sehen konnte. Und darin begann sie weiter drinnen zu wühlen und sich mit Asche zu bedecken.

„Gott sei Dank!“ Mir fiel ein Stein vom Herzen! Dann war das alles nur Asche mit der sie sich wonnevoll einrieb. Für sie war das eine Art Reinigung, die ihr zusammen mit der „Entlade-Station“ dabei half, sich von alten Energien zu entledigen. Und es geschah in solcher Intensität, Hingabe und Leidenschaft, dass es einfach nur ein Geschenk war bei diesem „Wunder“ mit dabei sein zu dürfen – Danke!

Teilnehmerstimme von Claudia „Zur Natur Erwachen in Südkärnten“:

„…Wie „die Phönix aus der Asche und mit dem Seidelbast als Pflanzengeist und der Eschenenergie habe ich mich auf den Weg zurück gemacht. Ich kann nur sagen: „Es wirkt“!!!!

Nähern der Esche mit offenen Herzen still
voller Vertrauen und weiß was ich will

Klarheit, Ziel und Männlichkeit empfängt mich
Weiblichkeit und Sinnlichkeit spiegelt sich

Zulassen auf allen Ebenen
sich voll uns ganz begegnen

Reinigung von Körper und Geist
mit der Asche die Sinne bereist

Bin ich bereit für alles Neue im Hier
und dafür Danke ich der Natur und Dir! Lieber Alfred! DANKE!!!

Alles liebe, Claudia (die Phönix aus der Asche :-)“

Was für diese Tage in Kärnten so bewegend machte, war ganz sicher das Zusammenspiel all dieser Energien in all ihrer Vielfalt, Lebendigkeit und Wesenserscheinung und wie jeder einzelne mit ihnen auf seine Art und Weise in Kontakt ging.

Für mich war aber mit Abstand eines der intensivsten Ereignisse die Kraft des „Drachenfeuers“, das wir alle gemeinsam erleben durften. Diese Feuerkraft der Erde war so stark, dass alles in Bewegung kam und sich transformierte. Hier blieb kein Stein mehr auf dem anderen.

Zusammensitzen am Lagerfeuer – singen, tanzen, trommeln, Geschichten erzählen

Zurück am Berg auf dem Rücken des „Drachens“

….So beobachte ich aus einiger Entfernung, wie sich Diana krümmt, stöhnt und breitbeinig immer wieder in die Knie geht. Irgendwann stößt sie einen heftigen und schmerzerfüllten Schrei aus, der in den Weiten der Bergwälder verhallt. Sie sackt schließlich schluchzend zu Boden. Einen Impuls folgend gehe ich zu ihr nach vorne und umarme sie – es war der richtige Impuls und wir umarmen uns innig. Zusammen verweilen wir an diesem Punkt für eine scheinbare Ewigkeit.

Nachher erzählte sie mir, dass es so war, als ob sie ein Kind geboren hätte – ein „Drachenbaby“, wie sie es liebevoll nannte, und das sofort wieder von der Erde aufgenommen wurde. Ihr kamen die Worte:

„Aus Licht geboren
in Dunkelheit verflossen
schenkst Du Leben
und lässt es ziehen in den Tod.
Gebähren bricht Licht und
Dunkel wird erweckt.“

Diana verlor durch eine Krebserkrankung vor 15 Jahren die Fähigkeit, Kinder zu bekommen. Diese „Drachenenergie“ half ihr dabei, diesen Schmerz zu verarbeiten und zu verwandeln.

Sie geht jetzt mit einer anderen Stärke und Selbstsicherheit durch das Leben. Es ist als ob sie einmal gestorben und in ihrer weiblichen Urkraft neu auferstanden ist. Die Pflanzenwelt ist ihr jetzt so nah wie nie zuvor. Und so wie es aussieht wird sie bald die Heilkraft der Kräuter in Form von Naturkosmetik-Workshops und Duft-Coachings in die Welt bringen. (Duft-Coachings: Du kreierst Dein eigenes Pflanzenparfüm, das Dich bei Deinen inneren Prozessen unterstützt und begleitet)

Die Kraft die aller Schöpfung zugrunde liegt

„Die Natur mit ihren Geschöpfen ist die einzig wahre Religion, die Rückverbindung zu Gott.“ (Bettina Maria Troll)

Unter anderem war es dieses Schauspiel an dem besagten Berggrat, was bei vielen Teilnehmern ihre eigenen Prozesse löste bzw. intensivierte und maßgeblich zu diesem Wunder beitrug, das in diesen 4 Tagen bei so vielen geschehen durfte.

Und es war nichts, was ich als Trainer planen, vorhersehen oder gar kontrollieren hätte können. Es war einfach ein Feld von unglaublichem Vertrauen da, in dem das Leben sich entfalten konnte.

Lange Zeit dachte ich, dass ich als Seminarleiter mit meinen Formaten, Anleitungen und Fragen den bedeutenden Teil beitragen würde.
Doch die Teilnehmer zeigten mir wie unglaublich bedeutender das natürliche Feld ist – die Bäume, die Kraftplätze, die Naturwesen sowie die zwischenmenschlichen Begegnungen untereinander. Sie sind die eigentlichen Trainer, Heiler und Coaches. Und dazu zählt ein mächtiges Erdmagnetfeld genauso wie die Amsel am Baum oder der Tautropfen am Grashalm.

Das Wort `Heilen` bedeutet `wieder ganz machen`. Und ich glaube, nichts kann uns so sehr dabei helfen wieder „ganz“ zu werden, wie die Natur in all ihrer Schönheit, Lebendigkeit und Wesenserscheinung!

Indem Du Dich ganz bewusst mit der Natur verbindest, richtest Du Dich auf die Kraft aus, die aller Schöpfung zugrunde liegt!

Bewusstes Verbinden mit Naturenergien

Ich möchte den Artikel mit dem Auszug eines Feedbacks einer Teilnehmerin vom letzten Naturseminar schließen:

„Was passiert, wenn Menschen unterstützt von den Energien eines magischen Ortes einander wirklich als ihre ureigensten Wesenheiten begegnen?
Was passiert, wenn es dann plötzlich keinen Unterschied macht, wenn mal Prozesse stattfinden oder sich ein Ego meldet, weil es ohnehin gesehen wird und eben auch seinen Platz und seinen Sinn hat?
Was passiert wenn all dies in unfassbarer, unendlicher Herzenwärme und Liebe aufgefangen wird?
Was passiert, wenn Drachenfeuer alles in dir verbrennt, was nicht im ursprünglichsten Sinne du SELBST bist?
Was passiert mit unserer Welt wenn das Denken von „dein“ und „mein“ sich in „sein“ verwandelt?

Gestern früh tanzte ich mit meiner Tochter durch die Küche. Plötzlich blieb sie stehen schaute mich aus riesigen Augen lächelnd an und fragte: „Mama – bist du ein Drache?“ und ich konnte nur antworten „Ja! Ich bin ein Drache!“ Und wenn du mich nun fragst wie spät es ist, kann ich endlich aus tiefstem Herzen antworten: „JETZT.“

Jasmine, Graz Umgebung

In tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

PS:
Weitere wunderschöne Teilnehmer-Feedbacks findest du HIER

PPS:
Das nächste Naturseminar dieser Art findet Anfang September im mystisch-kraftvollen Waldviertel statt: „Zur Natur Erwachen im Waldviertel“ Info & Anmeldung HIER

PPPS:
Die Natur als Coach Teil 2 – Warum die Natur so wirksam für Dein Seelenheil ist: Im zweiten Teil erfährst Du WARUM das Natur-Feld so heilsam auf Dein geistig-seelisches Befinden wirkt.

An besonders „alten“, energiegeladenen Orten in der Natur kannst Du manchmal beeindruckende, alte Bäume finden. Und gerade dann, wenn Du nicht genau hinschaust, siehst Du aus dem Augenwinkel heraus plötzlich, wie Dich ein fantastisches Gesicht anblickt! Als ob ein Naturwesen plötzlich sichtbar wird…

Die Natur dient nicht nur der Erholung und Regeneration. Für eine ganz spezielle Gruppe von Menschen ist sie einer der wenigen Orte, wo sie sich den Raum geben können, den sie sich im Alltagsgeschehen oftmals nicht zugestehen. Einen Raum, wo alle Empfindsamkeit, alles feine Spüren und Wahrnehmen seinen Platz hat – hier darf ich sein, wie ich bin!

Dieser Artikel ist allen hochsensiblen Menschen gewidmet sowie denen, die diese „über-empfindlichen Wesen“ gerne besser verstehen lernen wollen.

Wenn der Urlaub zur Tortur wird

Weißer Sandstrand, türkisfarbenes Meer und die Wärme der tropischen Sonne – einfach herrlich! Wir verbringen unseren Winterurlaub auf einer Insel in Südostasien und genießen den paradiesischen Ausblick aus unserem Bungalow. Ruhe, Ausspannen und einen erholsamen Schlaf. Ja, richtig gut schlafen – Wo, wenn nicht hier!?

Wir legen uns angenehm erschöpft ins Bett, um vom nächtlichen Meeresrauschen behutsam ins Land der Träume getragen zu werden – …schön wärs.
Es vergehen keine 5 Minuten und uns springen die Augen auf – wir sind hellwach. Tief und erholsam schlafen? – unmöglich!

Das Symptom ist uns nicht unbekannt. Auf einen Verdacht hin schaltet meine Partnerin Diana ihr I-Pad an: voller W-LAN Ausschlag! – Hochfrequenzstrahlung, auf die wir empfindlich reagieren. Damit aber nicht genug, beginnen mitten in der Nacht direkt neben unserem Bungalow die Hunde zu bellen. Das bißchen Schlaf, was uns im Morgengrauen noch bleibt wird von den lärmenden Motorrädern unterbrochen, die unmittelbar hinter unserem Bungalow ihre Bahnen ziehen – uff!

Als wir am nächsten Morgen die anderen Urlauber nach ihrem nächtlichen Befinden fragen, kommt durchwegs die Antwort: „I had a good sleep!“ („Ich hatte einen guten Schlaf!“) Bellende Hunde? – ach ja, was soll´s! Lärmende Motorräder? – welche Motorräder? Das mit dem W-LAN erwähnen wir erst gar nicht, weil wir aus Erfahrung wissen, dass wir dann für komplett verrückt gehalten werden.

Stellt sich die Frage: Sind wir verrückt, einfach nur übertrieben empfindlich oder gar von einem andern Planeten?

Die Welt der hochsensiblen Personen

Es dauerte beinahe Jahrzehnte bis wir herausfanden, dass wir zu einer Gruppe von Menschen gehören, die als „hochsensibel“ gelten. Es gibt dafür sogar eine eigene Bezeichnung: „Hochsensible Person“, oft kurz „HSP“. Das Kürzel „HSP“ kommt aus dem Englischen und steht dort für „Highly Sensitive Person“. Ein Begriff, der 1996 von Dr. Elaine Aron geprägt wurde und seither von vielen Psychologen, Therapeuten und Neurologen aufgegriffen wird.

„Hochsensibilität ist ein Phänomen, bei dem Betroffene stärker als der Durchschnitt auf Reize reagieren, diese viel eingehender wahrnehmen und verarbeiten.“ (Wikipedia, Hochsensibilität)

Hochsensible Menschen haben Wahrnehmungen und Begabungen aber auch Bedürfnisse und Schwächen, die sie vom Großteil der Bevölkerung unterscheiden.

Hochsensibilität kann sich auf alle Sinne beziehen und zeigt sich oft in Form von intensiverem, ungefiltertem Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Das kann sich vielfältigst ausdrücken wie z.B.:

  • eine vertiefende Wahrnehmung der Umwelt – wie z.B. die Qualität bestimmter Tagesenergien oder eine ausgeprägte Wetterfühligkeit
    Hochsensibilität - Erwache zum Potential Deiner Wahrnehmung

    Blütenknospe der Lotosblume

  • ein äußerst feines Gespür für gesunde und ungesunde Nahrungsmittel
  • eine hohe Empfänglichkeit für die Stimmungen anderer Menschen
  • ein intensiveres Erleben von z.B. Liebe und Trauer
  • ein überdurchschnittlich großes Schmerzempfinden
  • ein überaus hohes Bedürfnis nach Harmonie
  • und oft auch in Form eines ausgeprägten „sechsten“ oder „siebten“ Sinnes (der sich beispielsweise in besonderer Empathie oder auch als „Hellfühligkeit, Hellsichtigkeit“ zeigen kann)

Hochsensible Menschen sind in der Minderzahl, aber es gibt weit mehr davon als viele von ihnen glauben mögen – das belegen Studien.

Der Belastungstest von Ivan Pawlow

Ivan Pawlow, ein russischer Physiologe der Jahrhundertwende ist vor allem für seine Entdeckung der „Klassischen Konditionierung“ bekannt, für die er 1904 den Nobelpreis erhielt. Du kennst sicherlich den Begriff „der Pawlow´sche Hund“.

Was wenige wissen ist, dass er sich auch mit der Empfindsamkeit von Menschen befasste. Er führte ein Experiment durch, um herauszufinden, wie schnell ein Mensch bei Überstimulation „dicht macht“. Dazu setzte Pawlow seine Versuchspersonen extremen Lärm aus.

Wie erwartet, gab es jetzt natürlich Menschen die mehr Lärm vertragen und solche, die nur wenig aushalten. Verblüffend war aber Folgendes:

  • 15-20% der Versuchspersonen erreichten den Punkt der Überstimulation sehr schnell
  • …….danach kam lange nichts mehr, bevor schließlich die weniger empfindlichen Personen einer nach dem anderen „dicht machte“

Also dann, wenn es für HSP schon längst nicht mehr auszuhalten ist, beginnt es erst den anderen zu viel zu werden!

 

Belastungstest nach Ivan Pawlow

Hochsensibilität - Erwache zum Potential Deiner WahrnehmungFazit:
Das Nervensystem jener Gruppe, die den Punkt des Zusammenbruchs am schnellsten erreicht, unterscheidet sich nach Ansicht von Pawlow fundamental von der anderen Gruppe. Er begründete das vor allem darin, dass er keinen fließenden Übergang zwischen den beiden Gruppen sehen konnte. Für ihn waren die „Hochsensiblen“ ein eigener, besonderer Menschenschlag, die mit einem Anteil von ca. 20% in der Bevölkerung vertreten waren. Das heißt: von 10 Menschen sind im Schnitt 1-2 hochsensibel.

Wie Du erkennst, ob Du hochsensibel bist

Es gibt einige Tests, die Du machen kannst, um Deine Art von Empfindlichkeit zu überprüfen. Einen findest du z.B. hier: Hochsensibel-Test

Wenn Du Dich aber grundsätzlich in einigen der folgenden Dinge wiederfinden kannst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du eine hochsensible Person bist:

  • wenn für Dich manchmal das Essen im Restaurant versalzen schmeckt, während es „alle anderen“ für gut gewürzt empfinden
  • das Aufheulen eines Motorrads Dir die Haare zu Berge stehen lässt
  • Du es kaum durch die Parfümerieabteilung eines Kaufhauses schaffst, weil Dir übel wird
  • Du überempfindlich auf bestimmte Stimulantien wie z.B. Kaffee oder Alkohol reagierst
  • Deine Unterwäsche kaum tragen kannst, wenn sie mal mit dem „falschen“ Waschmittel gewaschen wurde
  • Du die Stimmungen anderer Menschen in Deiner Umgebung erfaßt, noch bevor sie selbst es überhaupt wissen
  • Du an gewissen Plätzen schlaflose Nächte verbringst, weil die Strahlung im Zimmer zu hoch ist (W-LAN, DECT-Telefon, Handymasten etc.)
  • oder das Gefühl hast „Energien“ oder „Schwingungen“ wahrzunehmen, die physikalisch nicht meßbar sind bzw. wo andere einfach nichts „spüren“

Zudem kann es sein, dass Du ein ausgeprägtes Interesse an einer Vielzahl von Dingen hast und zusätzlich großes Talent darin zeigst diese auszuüben. Wenn das vorkommt redet man auch von einer gewissen Hochbegabung und/oder Scannerpersönlichkeit. Meine Partnerin Diana Grabowski hat sich beispielsweise auf solche „Ideenhelden“, wie sie sie nennt, spezialisiert und hilft ihnen dabei ihre vielseitigen Begabungen zum Beruf zu machen. mehr auf: www.ideenhelden.com

Wie Du mit Deiner Hochsensibilität umgehst

Kleinkindkörper

Der zarte „Kleinkindkörper“

Wenn Du Dich als HSP erkannt hast, gibt es ein paar wichtige Dinge, auf die Du achten kannst, um für Dich und Deine Umwelt einen guten Umgang zu finden. Georg Parlow vergleicht in seinem Buch „Zart besaitet“ (link zu Buch siehe unten), die Hochsensibilität mit einer Art „Kleinkindkörper“, der manchmal frustrierend leicht zu überlasten ist und das noch dazu mit oft lächerlich scheinenden Kleinigkeiten. Da reicht z.B. schon der Zigarettenrauch vom Nachbarn, eine im Hintergrund dudelnde Radiowerbung oder ein abschätziger Blick vom Arbeitskollegen aus, um emotional an seine Grenzen zu kommen.

Was Du für Dich tun kannst

Deinen „Kleinkindkörper“ mit seinem hochsensiblen Nervensystem behandelst du am besten so, wie ein liebevoller Elternteil sein kleines Kind behandelt.

  • Schenke Dir selbst die Liebe und Wertschätzung, die Du Dir von der Welt wünschst

Anstatt Härte bringst Du Dir selbst Verständnis und Fürsorge entgegen – kein anderer kann das für Dich tun. In dem Moment, wo Du Deine Überempfindlichkeit annimmst, offenbart sich das Geschenk, das ihr innewohnt. Das ist Selbstliebe.

  • Sei achtsam und verständnisvoll für Deine Bedürfnisse

Oft neigen wir Hochsensiblen dazu, die Situation einfach zu „ertragen“ und meinen „durchbeißen“ zu müssen. Oft endet das ganze in Frust, Gereiztheit bis hin zum Selbsthass. Hier gilt es darauf zu achten, das brennende Bedürfnis früh genug zu erkennen und rechtzeitig einzulenken!

Meine liebe Partnerin Diana braucht z.B. ihre regelmäßigen Mahlzeiten. Sobald sie über den Punkt ist, wird´s emotional kritisch. Es gibt für dieses Phänomen sogar das englische Wort: „Hangry“ – also „hungry“ für hungrig und „angry“ für wütend (oder auf gut steirisch „grantig“). Inzwischen weiß sie gut damit umzugehen und sorgt rechtzeitig und zum Wohle aller Betroffenen dafür, dass sie zu ihrer Nahrung kommt 🙂 Das ist dann Selbstverantwortung.

  • Verbringe Zeit in der Natur

    Alfred Zenz Jun. mit Wasserfall

    Natur beruhigt, Wasserfall in Südvietnam

Die Natur ist einer der unmittelbarsten Zugänge, um mit deinem „zarten Sein“ in Kontakt zu kommen. Hier darfst Du so sein wie Du bist! Dieses „Angenommen-Sein“ bzw. „So-sein-dürfen-wie-man-ist“ wird in der Psychologie inzwischen als „Being Away“-Effekt („Weg-Sein“) beschrieben. Es ist die Freiheit, nicht kontrolliert und nicht beurteilt zu werden und nichts und niemandem entsprechen zu müssen.

(Mehr darüber, wie ein Naturaufenthalt emotionalen Stress senkt, Deine Abwehrkräfte erhöht und Deine Gehirnwellen positiv beeinflusst, findest Du in meinem Artikel:  Bäume als Heiler)

 

Vom Fluch zum Segen – Wie es mir erging

Zu einer Zeit, als ich meine eigene Empfindsamkeit weder erkennen noch akzeptieren konnte, zweifelte ich regelmäßig an meiner Wahrnehmungsfähigkeit. In dieser Zeit litt ich oft unter der Annahme „Ich sei anders als die meisten anderen“, in dem Sinne, dass „Ich nicht ganz richtig bzw. ganz normal“ bin und somit auch „nicht gut genug“ .

Wenn ich z.B. meinte, eine Unstimmigkeit wahrzunehmen, und mein Gegenüber das vehement verneinte, war ich letztendlich immer davon überzeugt, dass das Problem alleine bei mir lag und ich mir die Dinge alle nur „einbilde“. Besonders krass war das natürlich bei allen „übersinnlichen“ Wahrnehmungen – also alles, was nicht nachweisbar ist. Ich verlor schließlich das Vertrauen in das, was ich meinte zu spüren. So war ich abhängig von den Meinungen anderer Menschen und „verloren in der Welt da draußen“.

Dieses Erleben und die Tatsache, dass ich für viele Jahre lang nicht meinem Herzensweg folgte, ließ mich tiefen, seelischen Schmerz erleiden – ich fühlte mich oft „auf dem falschen Planeten“ und wollte nur „wieder nach Hause“. Oft wünschte ich mir so sehr vom Außen das zu erhalten, was ich mir selbst nicht geben konnte – Vertrauen in mir selbst.

Erst als ich durch zahlreiche Selbsterfahrungs-Prozesse mein Selbst-Vertrauen wiederfand und den Mut hatte meiner Berufung zu folgen, kam auch das Vertrauen in meine eigene Wahrnehmung wieder zurück.

Heute weiß ich vor allem eins: Hochsensibilität ist eine Gabe, ein Potential, das es zu leben gilt!

(Im Blogartikel „Wie ich zum Seelengärtner geboren wurde“ findest Du dazu meine persönliche Heldenreise)

Diana Grabowski

Hochsensibilität ist ein Potential, das es zu leben gilt! (im Bild: Diana Grabowksi, Java, Indonesien)

Erwache zum Potential Deiner Wahrnehmung!

Ich glaube, dass viele Hochsensible Personen über ihre Empfindsamkeit nicht Bescheid wissen und ihre Eigenheiten eher als Schwäche und lästige „Macken“ ansehen anstatt ihre innewohnende Stärke zu erkennen.

Für mich ist Hochsensibilität inzwischen eine große Gabe, die mir vor allem eines ermöglicht: das mit der Welt zu teilen, wofür ich das Gefühl habe hier zu sein!

Gerade meine Empathiefähigkeit, meine ausgeprägte Intuition, meine feine Wahrnehmung von Energien und Schwingungen, meine „Hellfühligkeit“ – all das hat jetzt seinen Raum. Nichts ist mir mehr dabei dienlich, wenn es darum geht, Menschen die innewohnende Kraft und Schönheit der Natur zugänglich zu machen. Nichts lässt mich besser erkennen, was es gerade braucht, damit Menschen wieder in ihre Kraft und Mitte finden.

Hochsensibilität mit einem offenen Herzen und einem Grad an Bewusstheit kann ein riesiges Geschenk für Dich und andere Menschen sein! Und nirgends besser als in der Natur, kannst Du dieses Potential Deiner Empfindsamkeit und Wahrnehmung besser entwickeln – sie hilft Dir zu Deiner eigenen Natur zu erwachen!

Ich bin zutiefst davon überzeugt: Deine Hochsensibilität mit all Deinen Talenten und Fähigkeiten ist die Aufforderungen des Lebens an Dich dieses „Talent“ mit Deinem ganz persönlichen Ausdruck in die Welt zu bringen. Das ist Dein Licht, Dein Bewusstsein, das Du in die Welt trägst! Du hast diese Veranlagung – L(I)EBE SIE!

„Frage nicht, was die Welt braucht, frage Dich, was Dich lebendig werden läßt und dann tue es. Denn was die Welt braucht sind Menschen, die lebendig sind.“ (Howard Thurman)

Ich freue mich auf Dein Kommentar!

herzliche Grüße,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

PS:

Weiterführende links:

Aufgrund seines knoblauch-aromatischen Geschmacks ist er ein begehrtes „Wildgemüse“. Und obwohl er so gerne und viel gesammelt wird, gehört er doch zu den Wildkräutern, die mit gewissen Giftpflanzen wie dem Aronstab leicht verwechselbar sind. Was einem „Bärlauchprofi“ unmöglich erscheint kann für manch einem Bärlauch-Laien zum Verhängnis werden.

Der Huflattich ist eines der ältesten und ursprünglichsten Hustenmittel unseres Kulturkreises. Seine Blüten im Frühling sind zugleich ein leckeres Wildgemüse und lassen sich leicht und eindeutig erkennen.

Schneeglöckchen

(botanisch: Galanthus nivalis)

Ich spaziere durch den lichtdurchfluteten Frühlingswald. Tief atme ich die klare, frische Luft ein und setze behutsam einen Schritt vor dem anderen, um ja kein Pflänzchen zu zertreten. Ich bin inmitten eines blühenden Schneeglöckchen-Teppichs bestehend aus tausenden von zarten, kleinen, weißen Blüten. Wie unglaublich ergreifend und friedlich ist dieser Anblick! Verzaubert von der anmutigen Schönheit dieses ersten Frühlingsboten, lege ich mich auf eine freie Stelle am feuchten Boden mit Blick in die Baumkronen und genieße es einfach zu Sein.

Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, dem beim Anblick des Schneeglöckchens warm ums Herz wird. Ist es doch gemeinsam mit der Frühlingsprimel ein erster „Lichtblick“ nach der kalten Winterzeit.

Warum diese kleine Blume so sehr unser Herz berührt und welcher Pflanzengeist ihr innewohnt, davon will ich Dir aus eigener Erfahrung erzählen.

Würde das Pflanzenwesen durch mich sprechen, was hätte es zu sagen?

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

„Drei Welten sind in mir vereint, drei Sphären Licht, das durch mich scheint. Was mich bestrebt auf Erden hier zu weilen, ist der Wunsch nach Einheit – die Vollkommenheit mit Milliarden anderer Wesen hier zu teilen. Ich geb dir Boden unter deinen Füssen und doch entziehe ich dir jeden Schein. Ich lass die Erde von dir grüßen und bin für einen Augenblick der Ewigkeit ganz Dein.

Vereint, verbunden, ewig liebend, zeig ich dir mein Antlitz, dass sich tief verborgen aus der dunklen Erde schmiegend. Ich lass dich sehen, dass Größe auch im Kleinsten weilt und das das Zarte jeden Widerstand vereint. So verweile in Bescheidenheit, im Glanz der Stille deines Seins. Dann spürst du keine Eitelkeit, keinen Drang zu tun, zu leben wozu du nicht bereit.

Sei behutsam, was dir vom Leben ist geschenkt, sei bedacht darauf, dass Du ganz achtsam wirst gelenkt. Von einer Schöpferkraft die jenseits allem Schein, dich durch alle Welten trägt in dem steten Wissen – Du bist nicht allein. Und wenn du meinst, es ist besonders schwer, besonders dunkel und du willst nicht mehr, dann gebe ich dir die Klarheit einfach zu vertrauen, und mit liebevollem Blick auf dein eignes Wesen hinzuschauen.

Ich stehe für des Lebens Einheit, für die Zartheit, die tief in dir entspringt. Ich gebe dir unendlich Freiheit, auch wenn die Ewigkeit dir stetig durch die Finger rinnt.
Und so, wie ich bin ein Frühlingsbote, als Ausdruck einer einzigen großen Liebe, bist auch du wie eine einzelne Note, ohne die die Symphonie der Welt doch unvollendet bliebe.“

Meine Begegnung mit dem Pflanzengeist

Unmittelbar als ich mit dem Schneeglöckchen in Kontakt kam, sah ich vor meinem inneren Auge einen weißen Schleier, der zu einem jungen Mädchen gehörte, das auf einem Pferd ritt. Aber nicht irgendwo auf Erden, sondern es war eher wie ein „Himmelsritt“ durch luftige Höhen. Wie von einem Sog mitgerissen folgte ich ihr durch diese fantastische Welt. Ich konnte kaum Luft holen, da verwandelte sich das ganze Bild zu einer Steppenlandschaft mit braunem Gras und Bergen am Horizont. Es war ein irrsinnig kraftvoller Ritt und doch von unbeschreiblicher Leichtigkeit und Behändigkeit. Und bevor ich mich versah, waren wir plötzlich winzig klein und befanden uns am feuchten, dunklen Erdboden eines Waldes. Ich war umringt von baumhohen Schneeglöckchen, die ihre saftig grünen Stengel mit den weißen Blüten kraftvoll himmelwärts reckten. Und mir ward, als ob ich plötzlich in den Boden hineinsehen konnte und mich tausende glitzernde Kristalle, wie Diamanten, aus dem dunklen Herz der Erde heraus anstrahlten. Absolute Stille – und ein kleines zartes, elfenartiges Wesen, das mir seine Hand entgegenstreckte und einen dieser glasklaren Kristalle schenkte. Ich nahm ihn zu meinem Herzen und alles um mich herum erstrahlte in gleisend hellem Licht. Das letzte, an was ich mich erinnern konnte, war eine Art Zauberstab mit dem das Wesen meine Stirn berührte und sich auch diese Welt in Nichts auflöste…..um mich hier sitzend auf der Bank im Garten wiederzufinden. In tiefer Stille gehüllt und mit einem unsagbar schönem Gefühl inneren Friedens, der aus der Mitte meines Herzens wie ein Kristall zu leuchten schien.

Was das Schneeglöckchen für Dich tun kann

Auf der geistig-seelischen Ebene

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

  • Es fördert Deine Selbstliebe und Selbstakzeptanz

    Das Schneeglöckchen bringt Dich in Berührung mit Deinem eigenen „zarten Sein“. Alles wird feiner, spürbarer, wacher. Alle Sinneswahrnehmungen werden klarer, als ob plötzlich ein Lärm aufhört und Du Dir der Stille gewahr wirst, die da ist. Du spürst Dich wieder in all der Leichtigkeit und Zartheit, die Dir innewohnt und kannst diese als kraftvolle Qualität jenseits aller Schwäche in Dir wahrnehmen und schätzen lernen.

  • Es bringt Dich in Berührung mit Deinem „Inneren Kind“

    Des Schneeglöckchens Zartheit in Verbindung mit seiner „luftigen“ und leichten Energiequalität bringt Dich in Kontakt mit Deinem „Inneren Kind“. Da es gleichzeitig das Herz öffnet, ist es leicht, diesen „zarten Teil“ von Dir mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Es ist wie, als ob Du mit sanftem Blick auf Dein „Inneres Kind“ schaust und ihm die Freiheit gewährst zu Sein – mit all der Phantasie, der Lebensfreude und all seinen „Macken“.

  • Es klärt Deinen Blick für das Wesentliche

    Mit der Energie des Schneeglöckchens ist nicht mehr alles so wie es scheint. Es klärt den Blick für eine ganzheitlichere Betrachtungsweise. Mit seinen 3 + 3 Blütenblättern versinnbildlicht es die heilige Dreieinigkeit des Lebens wie Körper-Geist-Seele oder, christlich gesprochen, Vater-Sohn-Heiliger Geist. Es zeigt, dass das Göttliche gerade im Kleinen, in den für uns oft unscheinbaren Dingen verborgen liegt. So wie das Schneeglöckchen selbst klein und unscheinbar ist und doch unsere Herzen berührt.

„Das was uns berührt, ist niemals die Form selbst, sondern immer das Leben, das ihr innewohnt.“ (Alfred Zenz Jun.)

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Blütenkrone aus 3+3 Blütenblättern

  • Es vermittelt Leichtigkeit und Lebensfreude

    Es ist nicht nur ein Lichtblick am Ende eines kalten Winters, sondern auch die Blume, die „schweren Stimmungen“ Flügel verleiht.

So ist das Schneeglöckchen ein kraftvoller Begleiter für alle, die sich zu sehr in der „Welt da draußen“ verloren haben und sich schwer tun, wieder zurück in ihre Mitte zu finden. Gerade die Menschen, die als hochempfindlich gelten verschließen oft aus einem Schutzbedürfnis heraus ihr Herz vor der Welt und/oder sehen ihre hochsensiblen Veranlagungen eher als Schwäche oder lästige „Macken“.

 

Als ich diesen Artikel schrieb, war ich gleichzeitig mit einem Artikel über eben diese hochsensiblen Menschen beschäftigt. Als ich mit dem Schneeglöckchen in Kontakt kam, war mir klar, was diese beiden Themen gemeinsam haben.

Wenn Du zu dieser Menschengruppe gehörst, hilft Dir das Schneeglöckchen dabei diese „Gaben“ anzunehmen und Dich dafür zu lieben anstatt zu verurteilen. Das sind dann „die glitzernden Kristalle, die wie Diamanten, aus dem dunklen Herz der Erde heraus strahlen.“ Es sind in Wirklichkeit Gaben, die es zu leben gilt. (Der Artikel über Hochsensibilität erscheint Mitte März)

Auf der körperlichen Ebene

Achtung! Das Schneeglöckchen ist giftig!
Keine Selbstanwendung!

Die dem Schneeglöckchen innewohnenden Wirkstoffe erhöhen die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung. In der Medizin findet es daher Anwendung bei mittelgradiger Demenz von Alzheimer-Patienten.

Wie Du das Schneeglöckchen für Dich nutzen kannst

  • In der bewussten Begegnung (Meditation)

    Wenn Du besonders aufmerksam durch einen Wald oder Garten gehst, der jetzt im Frühling mit Schneeglöckchen übersät ist, wirst Du automatisch von seiner Energie eingehüllt. Dann kannst Du Dich ganz bewusst von seinem Geist berühren lassen.

  • homoöpathisch

    …findet es als Herzmittel Verwendung

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Ein Teppich aus Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) in einem Auwald in Mureck (Südsteiermark)

Wo es wächst

Du findest das Schneeglöckchen z.B. in durchwachsenen Gärten unter Bäumen oder Sträuchern. Wild kommt es oft als blühender Teppich in so manchen Auwäldern vor. Falls Du bei der Wildkräuterwanderung am 31. März in Mureck dabei bist – das ist einer dieser „Grünen Kathedralen“ 🙂

Als ich ein Kind war, durfte ich jedes Jahr gemeinsam mit meinem Vater in seinem Alpengarten die Zwiebeln verschiedener Schneeglöckchenarten pflanzen. Als es Frühling wurde, schaute ich gespannt, ob sie schon irgendwo aus dem Boden „herausspitzen“ und war dann freudig fasziniert, wenn ich welche entdecken konnte. Für mich war es wie der erste Feentanz im Frühling 🙂 Seit dieser Zeit berührt dieses kleine Pflänzchen mein Herz und ich denke, das tut es bei sehr vielen Menschen.

Vielleicht hilft ja auch Dir das Schneeglöckchen Zugang zu Deinem eigenen „zarten Wesen“ zu finden und Dein „Inneres Kind“ mit all der Lebensfreude am Sein in die Welt zu tragen!

Ich freue mich auf Dein Kommentar!

herzliche Grüße,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

Auf den Spuren von Indiana Jones

Wie mächtige, lebendige Säulen ragen sie turmhoch in den Himmel. Ihre z.T. baumstammdicken Wurzeln haben die jahrtausendealten Bauwerke fest im Griff. Fast scheint es so, als ob die massiven Steinmauern als Substrat für diese Urwaldriesen dienen. Was für eine Erhabenheit, was für eine Kraft, die sich vor meinen Augen entfaltet und eine Atmosphäre schafft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist!

Überwältigt von dieser Energie hier laufe ich wie von der Tarantel gestochen kreuz und quer durch die Tempelanlage und beklettere alles was möglich ist. Für die chinesischen Gruppen bin ich anscheinend ein gefundenes Fotomotiv und ich höre, wie eine Dame ruft: „Indiana Jones!“

Ich befinde mich hier in Kambodscha in einem verwachsenen Dschungeltempel, der Teil eines der berühmtesten Bauwerke dieser Erde ist: den Tempelanlagen von Angkor – laut Archeologen die seinerzeit flächenmäßig wohl größte Stadt auf dem Planeten!

Alfred Zenz Jun. im Dschungeltempel Beng Mealea nördlich von Angkor, Kambodscha

Alfred Zenz Jun. im Dschungeltempel Beng Mealea nördlich von Angkor, Kambodscha

Eine Dschungelstadt erwacht zum Leben

Als der portugiesische Kapuziner Antonio da Magdalena 1586 nach Angkor kam, beschrieb er das Vorgefundene „als so außergewöhnlich, dass man es weder mit einem Stift beschreiben, noch mit einem anderen Monument in der Welt vergleichen kann.“
Der Botaniker Henri Mohout machte letztendlich die vom Dschungel überwachsene Tempelstadt im Jahr 1860 weltbekannt und holte sie aus ihrem Dornröschenschlaf. 1992 wurde Angkor als eine Art „Weltwunder“ zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Heute sind die Tempel von Angkor DAS Highlight eines jeden Kambodscha-Besuches und strahlen eine derartige Anziehung aus, dass jährlich geschätzte 5 Millionen Besucher ihrer Faszination erliegen!

Zeugnis einer einzigartigen Hochkultur

Angkor war einst das Herz des mächtigen Khmer-Reiches, das sich vom 09. bis 13. Jahrhundert in Indochina ausdehnte. Die Herrscher dieser Epoche sahen sich selbst als Gott-Könige und bezeugten ihre Macht im Außen mit imposanten Tempelbauten. Es war eine Hochkultur, die nicht nur architektonische Meisterleistungen vollbrachte sondern auch das ausgefeilteste Bewässerungssystem der damaligen Zeit schuf. Es stellte drei Reisernten pro Jahr sicherund ermöglichte die Ernährung einer Großstadt mit geschätzten 1 Mio. Einwohnern.

Der Dschungeltempel Ta Prohm. Kulisse für den Film "Tomb Raider"

Der Dschungeltempel Ta Prohm. Kulisse für den Film „Tomb Raider“

Eine so erfolgreiche, wohlorganisierte Zivilisation hat es wohl zu dieser Zeit nirgends wo sonst auf der Welt gegeben. Experten vermuten, dass im Königreich Angkor an seinem Höhepunkt bis zu einer Million Menschen auf etwa 1000km² gelebt haben. (im Vergleich: Berlin ist knappe 900km2 groß).

Nun gut, aber was hat nun dieser Ort, dass er Menschen derartig in seinen Bann zieht und welche Rolle spielen die Bäume darin?

 

Wenn aus Ruinen Grüne Kathedralen werden

Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die ersten französischen Restauratoren und Architekten die Tempel von Angkor zu restaurieren und vom Dschungel zubefreien. Dabei beschlossen sie einen Tempel in dem Zustand zu belassen, in dem sie ihn vorfanden. Die Wahl fiel auf Ta Prohm, der heute als „DerDschungeltempel“ bekannt ist.

Die Atmosphäre, die er ausstrahlt, ist derart mystisch, dass er 2001 als spektakuläre Kulisse für den Hollywood-Blockbuster „Tomb Raider“ mit Angelina Jolie in der Hauptrolle ausgewählt wurde.

Wurzeln von des Thitpok-Baumes (Tetrameles nudiflora) im Tempel Ta Prohm in Angkor, Kambodscha

Wurzeln des Thitpok-Baumes  im Tempel Ta Prohm

Du kannst Dir wahrscheinlich denken, an welchem von all den unzähligen Tempeln in Angkor ich mich mit Abstand am längsten aufgehalten habe 🙂

Was mich als Naturliebhaber hier natürlich am meisten beeindruckte, war diese einzigartige Symbiose von Mensch und Natur. Es ist, als ob der Dschungel mit den Tempelruinen eins wird, sie wortwörtlich durchwächst, um aus den Trümmern einer längst vergessenen Hochkultur ein neues Bauwerk zu erschaffen. Ein Kunstwerk wozu kein Menschenwesen jemals fähig wäre: Ich nenne sie die „Grünen Kathedralen von Angkor“.

Der Tempel im Würgegriff der Bengalischen Feige

Ta Prohm ist mit seinen monumentalen Baumwurzeln, die ganze Gebäudeteile umschließen und meterdicke Sandsteinmauern wie Knäckebrot sprengen, eines der beliebtesten Fotomotive in Angkor.

Neben dem Thitpok-Baum (Tetrameles nudiflora) mit seinen beeindruckenden „Brett-Wurzeln“, ist es vor allem auch die Bengalische Feige, die Mauern und Türme „fest im Griff“ hat.

Bengalische Feige oder Banyan-Baum (Ficus benghalensis)

von Würgefeige umschlossener Tempel in Koh Ker nördlich von Angkor, Kambodscha. Mit Alfred Zenz Jun.

von Würgefeige umschlossener Tempel

Der Grund, warum man gerade von diesem Baum so viele Tempelbereiche umschlossen findet, ist seine kompromisslose Art sich zu verbreiten.

Sein Same keimt nämlich bevorzugt im Geäst anderer Bäume. Von dort aus bildet er schon als junges Pflänzchen „Luftwurzeln“, die frei herunterhängen. Haben sie den Erdboden erstmal berührt, schlagen sie sofort Wurzeln und bilden einen richtigen Stamm. Es kommt zu einem massiven Wachstumsschub, da das Bäumchen nun nicht mehr ausschließlich auf das Substrat angewiesen ist, das sich auf dem Wirtsbaum befindet. Wie eine Würgeschlange umschließt es den Stamm seines Wirtsbaum, bis dieser mit zunehmendem Alter erdrückt wird und schließlich abstirbt. Deshalb wird der Banyan auch Würgefeige genannt.

Luftwurzeln des Banyan-Baums (Ficus benghalensis)

Luftwurzeln des Banyan-Baums (Ficus benghalensis)

Trotz dieser nicht sehr feinen Umgangsart mit seinen „Kollegen“ zählt der Banyanbaum zu einem der heiligsten Bäume Ostasiens! Aufgrund dieses „auf den Kopf gestellten“ Wachstums (die Wurzeln „kommen“ vom Himmel herab) gilt er im Hinduismus als Ort „göttlicher Präsenz“ – er ist zugleich Baum der Erkenntnis und des Lebens.

Keimt der Baum nun auf dem Dach eines Tempels geschieht das gleiche mit dem Bauwerk, nur dass dieses halt nicht abstirbt. Nach Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten entsteht so eine unglaublich beeindruckende Verschmelzungen zwischen Baum und Bauwerk, die jeden Besucher in Erstaunen versetzt.

Wenn die „Grünen Kathedralen“ fallen

Man braucht kein hochsensibler Mensch zu sein, um die lebendige Kraft wahrzunehmen, die solch ein Ort ausstrahlt. Man spürt den Unterschied, wenn man von einem der säuberlich vom Dschungel befreiten Tempel in diese nahezu unangetasteten Ruinen kommt.

Ich bin davon überzeugt, dass hier vor allem eins die Massen anzieht – Naturfaszination. Etwas, was uns tief im inneren berührt und sich mit keinem historischen Geschichtsbuch erklären lässt.

Tempel Bantey Kdei in Angkor, Kambodscha. Mit großem Thitpok-Baum (Tetrameles nudiflora)

Tempel Bantey Kdei in Angkor. Mit großem Thitpok-Baum (Tetrameles nudiflora)

Ich schaue in die mächtigen Baumkronen und freue mich, dass hier die alten Bäume bewahrt wurden. Anders als ich es auf den Dschungeltrekkings erlebt habe, wo kaum mehr ein Urwaldgigant zu sehen ist. Auch hier in Kambodscha schreitet die Rodung des Regenwaldes wie überall in den Tropen rasant voran. Nach Angaben der Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird ALLE 2 SEKUNDEN weltweit eine Waldfläche in der Größe eines Fussballfeldes vernichtet!! (das sind in etwa 3500m2 pro Sekunde!).

Und ich frage mich, wie wenig müssen uns die Wälder wert sein, dass das möglich ist?

  • Wenn ein durchschnittliches Einfamilienhaus abgerissen wird, dauert es in etwa 1 Jahr bis ein neues Haus gebaut ist. Wenns schnell gehen soll, steht so ein Haus auch schon nach wenigen Monaten.
  • Wenn eine unserer Kirchen oder Kathedralen zerstört wird, wie z.B. die Frauenkirche in Dresden im Zweiten Weltkrieg, dauert es ein Jahrzehnt bis sie wieder instand gesetzt sind.
  • Selbst viele der unglaublichen Tempel von Angkor werden seit 1908 erfolgreich rekonstruiert. Und mag es weitere 100 Jahre dauern, es ist auf alle Fälle möglich!
  • Wenn Du einen 500 Jahre alten Baum fällst, dauert es – richtig – 500 Jahre bis ein neuer Baum dieser Dimension heranwächst. Aber Du kannst nichts dazu tun, um es zu beschleunigen. Wir können nicht an den Bäumen ziehen, damit sie schneller wachsen.
  • Ein bisher vom Menschen unangetasteter Urwald (man nennt so etwas Primärwald) beherbergt ein über Jahrtausende gewachsenes, stabiles Ökosystem mit einer unglaublichen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Wenn so ein Wald zerstört wird dauert es tausende von Jahren, bis dieser Zustand wieder hergestellt ist. Und kein Geld der Welt und keine noch so moderne Technologie vermögen dies zu beschleunigen.

Sollten aus dieser Sicht unsere Wälder nicht bedeutender sein als alle historischen Bauwerke zusammen?
Was wäre, würden wir unsere noch vorhandenen Urwälder so wertschätzen wie die Tempel und Kirchen vergangener Kulturen und Epochen? Wie viel „heiliger“ würde uns dann ein alter Baum oder ein alter Wald erscheinen?

Die Wälder wären für uns wie Grüne Kathedralen von zeitloser, lebendiger Schönheit. Und der wohl unmittelbarste Zugang zur Kraft, die aller Schöpfung zugrunde liegt.

mit herzlichen Grüßen,

Alfred Zenz Jun.

Ich sitze hier gemütlich in meinem Campingstuhl und blicke auf das unendlich weite Meer hinaus. Umgeben von sonnenwarmen Kalksteinen, Myrthen und Wilden Pistazien genieße ich einfach nur die leichte Meeresbrise, die sanft meine Haut streichelt.

„….frei sein, frei wie der Wind wenn er weht, frei wie der Stern der am Himmel steht….“
Mir kommen die Zeilen aus dem Lied „Freisein“ von Xavier Naiduu in den Sinn.

Und das erste Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl die berufliche Freiheit zu leben, die ich mir so lang ersehnte – Die der Natur innewohnenden Kraft in all ihrer Schönheit und Tiefe dem Menschen zugänglich zu machen. Ich darf jetzt das, was mich selbst am meisten berührt und wovon mein Herz überquillt, mit der Welt teilen. Und gleichzeitig helfe ich damit anderen Menschen in ihre Kraft und Mitte zu finden und ihr natureigenes Potential zu leben!

Steintürmchen in Kroatien

Steintürmchen in Kroatien

Das, was mich am meisten erfüllt ist gleichzeitig das, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene – gibt es etwas Schöneres?

Aber das war nicht immer so. Bis hierhin war es eine lange Reise, der eine intensive Zeit voll der Suche, Selbstzweifel und so mancher Entbehrungen vorausging.

Ich schaue Richtung Strand und erblicke die „Steinmännchen“, die ich gebaut habe (zu Türmchen aufgeschichtete Steine). Wie kleine Kunstwerke ragen sie in den Himmel und ich erinnere mich wie alles begann….

Wo die Welt noch in Ordnung war

….wie ich schon als Kind hier in Kroatien völlig selbstvergessen stundenlang dahockte und die Ameisen dabei beobachtete, wie sie den von mir ausgestreuten Zucker Körnchen für Körnchen in ihren Bau schleppten. Aus der roten, tonigen Erde formte ich ästhetisch kunstvolle Spinnen in Übergröße. Sie mussten übrigens exakt 8 Beine und 8 Augen haben – so wie es sich bei Spinnen eben gehört! Mein Perfektionismus war schon früh ausgeprägt und mir konnte selten etwas gut genug sein.

In Kroatien beim Basteln einer "Riesenspinne"

In Kroatien beim Basteln einer „Riesenspinne“

Bei den Erwachsenen bewirkten diese Kunstwerke freudiges Erstaunen. Schon damals schien ich zwischen der Schönheit der Natur und dem menschlichen Herzen vermitteln zu können:-)

Das war mein Spiel, unbeschwert und leicht, leidenschaftlich und völlig im Zauber des Moments versunken. Das war Freiheit, eine Freiheit, die in ihrem Kern bereits die Fesseln der Gefangenschaft in sich trug.

Gefangen in Ausweglosigkeit

Als jüngster und einziger Sohn von 4 Kindern war ich als der Nachfolger des Gartenbauunternehmens meines stolzen Vaters auserkoren. Eine Bürde, die mir sozusagen in die Wiege gelegt wurde. Mein beruflicher Weg war also vorgezeichnet – daran gab es nichts zu rütteln.

So auch die 5 Jahre Knabeninternat in der Gartenbauschule in Wien. Dort erfuhr ich das Ausmaß meiner „Fesseln“ erstmals in seiner ganzen Tragweite – innen wie außen.

Gartenbauschule Wien/Schönbrunn

Gartenbauschule Wien/Schönbrunn

Ich fühlte mich hässlich, uncool, minderwertig und der damalige Physikprofessor bestätigte mir, dass ich zwar „lieb aber dumm“ sei. Mit so viel Dummheit kann man natürlich niemals eine Firma führen, geschweige denn anderen Menschen etwas beibringen.

Das, was ich damals bereits richtig gut konnte, war für mich so selbstverständlich, dass ich es nicht sah. In Pflanzenkunde mußte ich für gute Noten genauso wenig lernen wie für Deutsch oder Englisch. Pflanzen und Sprache lagen mir einfach. Doch das zählte für mich alles nichts.

Die sonntäglichen Zugfahrten nach Wien waren für mich daher oft ein Grauen und regelmässig versank ich in tiefe Traurigkeit. Letztendlich war ich gefangen in einer Welt, die ich weder verstand noch in der ich sein wollte. Mein Herzensweg war es sicher nicht, aber was blieb mir übrig? Ich hatte ja auch keine Ahnung, was ich stattdessen wollte. Wußte ich das jemals?

So schien es ausweglos und ich fügte mich meinem beruflichen Schicksal.

Der Rebell erwacht – Die Gründung des eigenen Unternehmens

Erst als ich mit 20 Jahren auf meine erste große Reise nach Südostasien aufbrach, erwachte etwas in mir zum Leben. Die Abenteuer des Reisens, die Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen und die atemberaubende Schönheit der Natur dort rüttelten mich wach. Und plötzlich wußte ich mit eiserner Bestimmtheit, was ich zumindest nicht mehr wollte: Mich meinem Schicksal fügen und die väterliche Firma übernehmen!

An einem Strand in Thailand

An einem Strand in Thailand

In mir erwachte der Rebell, der für seine berufliche Freiheit kämpfte. So gründete ich im Jahre 2004 mein eigenes Unternehmen als Ausdruck meiner Unabhängigkeit.

Doch anstatt frei zu sein intensivierte sich das Gefühl von „Gefangen-Sein“ nur. Die nächsten 10 Jahre meiner Selbstständigkeit sollten geprägt sein von beruflichen Höhenflügen sowie existenzbedrohenden Tiefschlägen.

Kraft und Inspiration holte ich mir während dieser Zeit aus der Natur und den Wäldern. Vor allem aber aus den jährlichen Winterreisen in ferne Länder, wo mich faszinierende Naturlandschaften jegliche Sorgen vergessen ließen. Und es waren viele meiner Kunden, deren Begeisterung und Wertschätzung für den Garten mein Herz höher schlagen ließ. Gärten und Schwimmteiche waren ja jetzt die Kunstwerke, mit denen ich versuchte das menschliche Herz zu berühren.

Aber es gelang mir nicht immer.

Obwohl ich großartige Gärten für großartige Menschen gestalten durfte, konnte ich mich in diesem Berufsfeld nie wirklich finden. Ich hatte überhaupt nicht den Eindruck mein Potential zu leben. Besonders in den Zeiten der Tiefschläge hatte ich das Gefühl am „falschen Planeten“ zu sein und wollte einfach nur  „zurück nach Hause“. Äußern sollte sich das in immer schwerer werdenden Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken.

Zahlreiche Selbsterfahrungs-Seminare, Einzelsitzungen und Familienaufstellungen bei Heilern, Schamanen und Therapeuten pflasterten meinen Weg auf der Suche nach „Schmerzfreiheit“ und beruflicher Erfüllung.

So konnte mich eines schönen Tages meine Partnerin auch leicht zu einem NLP-Hypnose-Seminar auf Teneriffa überreden. Es war Teil ihrer Ausbildung als Coach.

Begegnung mit meiner beruflichen Vision – Ab hier gibt´s kein Zurück!

Als ich den ersten 3-Tages-Einführungs-Crashkurs in NLP (Neurolinguistisches Programmieren) überlebte, nahm ich am Training teil. Damit sollte ich eine berufliche Schwelle überschreiten, an der es kein Zurück mehr gab:

Ich entdeckte nämlich, dass ich es nicht nur liebte zu coachen und anderen Menschen bei ihren Problemen zu helfen, ich schien auch noch außerordentlich begabt darin zu sein.
Hatte ich das doch jahrelang mit mir selbst gemacht und hunderte Male bei den Profis beobachtet!

Am 5. Tag wußte ich: Es gibt kein Zurück mehr in die alte Welt! Ich weiß jetzt, was ich werden will – Trainer, Coach, Seminarleiter!

So begann ich die Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater und eine ungeheure Kraft begann sich in mir zu entfalten – FREIHEIT!

Mein Weg in die Freiheit – Wenn kein Stein mehr auf dem anderen bleibt

Zu diesem Zeitpunkt führte ich die Firma zusammen mit meinem Kompanion Daniel Hofer. Um meine berufliche Vision in die Tat umzusetzen, plante ich als Gesellschafter in geringfügigem Ausmaß weiterhin in der Firma zu arbeiten, während Daniel die Geschäftsführung übernimmt. So könnte ich die Früchte jahrelanger Aufbauarbeit entsprechend genießen und nebenbei als Lebens- und Sozialberater arbeiten.

Firma zenz-gärten in harmonie

Firma zenz-gärten in harmonie, li. Daniel Hofer

Dieser Plan hielt keine 3 Monate.

Ich hatte zwar jetzt ein motivierendes Ziel vor Augen – wirklich glücklich war ich mit dieser Konstellation trotzdem nicht. Aber eine andere Variante kam für mich nicht in Frage – bis es eines Tages so weit war:

Ich erinnere mich noch genau an dem Tag, als ich von einer Gartenbesichtigung zurückkam. Ich sollte einen Plan und ein Angebot für ein Gesamtgartenkonzept legen. Und dann saß ich da, vor dem leeren Blatt Papier und merkte, dass absolut nichts mehr ging. Es war da nur mehr Widerstand, der letztlich in völlige Resignation gipfelte. Der alte Schmerz kam mit voller Wucht zurück und überwältigte mich vollkommen. So, als wollte er mir sagen: „Es geht nicht mehr! Es geht gar nicht mehr! Gib auf!!“

Und dann geschah plötzlich etwas, was diesen unglaublichen Widerstand in mir auflöste. In dem Moment wusste ich auf einmal, dass nicht das Unternehmen MICH festhielt, sondern dass ICH an meinem Unternehmen festhalte, an dem Glauben daran, dass ich all das hier tun MUSS.

Und in einem Augenblick von Klarheit offenbarte sich mir etwas unglaublich Kraftvolles – in einem Wort ausgedrückt war es: LOSLASSEN
Und zwar alles loslassen, die ganze Firma, all die Jahre mühevoller Aufbauarbeit, einfach ALLES! Das Gefühl von Loslassen war so unmittelbar, dass sofort Ängste in mir hochstiegen: „Oh Gott, was würden wohl meine Eltern dazu sagen, insbesondere mein Vater, wenn ich als einziger Sohn und potentieller Firmennachfolger einfach aus der Gärtner-Dynastie aussteige??! Wie wird mein Kollege Daniel reagieren, wenn ich ihn allein mit der Firma lasse?! Wie werden meine langjährigen Mitarbeiter, meine treuen Stammkunden reagieren? Und vor allem, mit was soll ich denn meinen Lebensunterhalt verdienen??!“

Trotz all dieser teils massiven Ängste wußte ich nur eins: „Wenn ich jetzt nicht loslasse gehe ich seelisch zugrunde!“

Und bumm! Loslassen war nicht bloss ein Gedanke, es war eine Entscheidung, die getroffen war! Und mit dieser Entscheidung fiel auch gleichzeitig eine ungeheure Last von mir ab. Im selben Moment wich dieser Kampf um Freiheit einem tiefen und wahrhaftigen Gefühl von: ICH BIN FREI

ICH BIN FREI der zu SEIN, der ich vom ganzen Herzen sein möchte. Und das schließt halbherzige Entscheidungen aus! Freiheit kennt keine Kompromisse!

Die Geburt meiner Berufsbezeichnung `Seelengärtner`

Danach ging alles sehr schnell. 6 Monate später trat ich inoffiziell aus meinem Unternehmen aus und übergab es in die Hände von Daniel.

Die daraufhin folgende Geburt meiner Berufsbezeichnung `Seelengärtner` hatte auch etwas mit loslassen zu tun – sie erfolgte nämlich am Stillen Örtchen:-)
Als ich da so entspannt saß, fragte ich mich: „Hmm, was für einen Beruf werde ich jetzt wohl nachgehen, wo ich frei bin all das zu sein, was ich sein möchte? …Pflanzen, Natur, gärtnern…dazu habe ich nach wie vor eine große Liebe und Verbindung. Aber Menschen auf ihrem Lebensweg unterstützen, coachen, Seminare halten ist ebenfalls mein Ding….“
Und dann machte es „PING!“

Ich werde ein Gärtner für die menschliche Seele – ein Seelengärtner!

Wenn Träume Wirklichkeit werden

Am 01.01.2015 trat ich erstmals offiziell als Seelengärtner in die Welt und machte damit meinen beruflichen Traum zur Wirklichkeit:

Ein Feld zu bereiten, wo es Menschen möglich ist über den Kontakt mit der Natur in Kontakt mit ihrem eigenen, innersten Wesen zu kommen.

Und was war mit meinen Ängsten?
Daniel passte es gut, das Unternehmen alleine und ganz auf seine gewünschte Art und Weise zu führen.

Wie ich zum Seelengärtner geboren wurde

bei meinem Vater im elterlichen Haus

Das Verhältnis zu meinen Eltern, insbesondere zu meinem Vater, ist so gut wie nie zuvor. Sie freuen sich mich jetzt glücklich zu sehen. Als ich meinem Vater meine ursprünglichen Bedenken zu meinem Firmenaustritt mitteilte, sagte er nur:
„Mein lieber Sohn, du sollst wissen, dass wir als Deine Eltern voll und ganz hinter dem stehen, was du jetzt machst. Weißt du, das, was du jetzt tust, das wollte ich eigentlich auch immer tun, ich schaffte es nur nie aus meinem Unternehmen heraus….“

Diese Aussage meines Vaters gehört mittlerweile zu den bedeutendsten Geschenken, die ich meinem Leben je erhalten habe. Es war, als ob in mir ein Kampf endete – und damit endete auch der Kampf im Außen.

Und mein Geschäft?
Trotzdem, dass ich nach wie vor im Aufbau bin, laufen meine Veranstaltungen sehr gut und die Nachfrage nach Vorträgen, Workshops und Coachings steigt stetig. Zudem habe ich mit den Wildkräuter Erkennungs-Karten bereits mein erstes Produkt auf den Markt gebracht und schreibe an einem Buch über Pflanzengeister.
Ich muss also nicht unter einer Brücke schlafen:-)

Das Schönste aber ist, dass ich mich auf jeden Tag freue, keine Sonntagsdepressionen mehr habe und sogar immer öfter zu Sonnenaufgang aufstehe, um in Stille das Wunder der Schöpfung zu genießen! Ich lebe jetzt mein Potential in all seiner Höhe, Breite und Tiefe! Das ist der eigentliche Erfolg für mich. Würde ich es in seiner Essenz ausdrücken, würde ich sagen:

Warum Probleme immer auch Geschenke sind

Das, was bleibt, ist letztendlich Dankbarkeit und die Erkenntnis, dass alle vermeintlichen Krisen und Durststrecken sich im Nachhinein als Geschenke offenbarten.

Als Mensch mit vielerlei Interessen und hohen Ansprüchen, strebte ich in meiner Arbeit immer nach einer Art Ganzheitlichkeit. Und ohne all diese Erfahrungen – und waren sie noch so unerwünscht – könnte ich diesen ganzheitlichen Ansatz weder leben noch lehren.

So bin ich zutiefst dankbar für all die Unterstützung, die ich seitens meiner Familie, von Freunden, Heilern und vielerlei Helfern auf meinem beruflichen Lebensweg erhalten habe. Insbesondere auch von meiner Partnerin Diana Grabowski, die mir maßgeblich dabei half meine vielseitigen Interessen unter einen Hut zu bringen und mich als „Seelengärtner“ marktfähig zu positionieren!

Aber ich bin auch dankbar für all die beruflichen Tiefschläge während meiner Zeit als Gartenbauunternehmer – Sie zeigten mir welche unglaublichen Kräfte mir innewohnen.

Ich bin sogar meinem ehemaligen Physikprofessor aus Wien dankbar – Er lehrte mich in meinem Schmerz zu wachsen und mich als hochbegabten Menschen wiederzufinden.

Und letztendlich danke ich aus tiefstem Herzen meinem Vater, der mich aus Liebe in sein berufliches Schema pressen wollte – Er zeigte mir den Wert von Freiheit.

DANKE!

Endlich frei! In Kroatien auf der Insel Cres am Berg Televrin

Endlich frei! In Kroatien auf der Insel Cres am Berg Televrin

Die Reise geht weiter…..

„….frei sein, frei wie der Wind wenn er weht, frei wie der Stern der am Himmel steht….“

Und während ich hier sitze, von der Sonne gewärmt entspanne und genieße, vernehme ich da diese ach so bekannte Stimme in meinem Kopf, die sagt:
„Du solltest eigentlich irgendetwas Produktives Tun! Du müsstest mal deine emails checken, deinen nächsten Artikel vorbereiten, Pflanzen fotografieren,…zumindest könntest du ein bißchen sinnvolle Bewegung machen!“

Und ein leichtes Gefühl von Stress taucht auf, weil ich „darf“ ja eigentlich nicht…. und „sollte, müsste….“ Und ich muss schmunzeln, als ich mich dabei ertappe, wie ich diesen Gedanken kurz Glauben schenke. Und das Schmunzeln weitet sich aus zu einem breiten Lächeln, weil mir gerade bewusst wird:

Die Reise in die Freiheit hat gerade erst begonnen….

Essbare Wildkräuter – schnell eindeutig erkennen, selber sammeln und mit gutem Gefühl genießen

„Das Wilde ist nicht das Gegenteil von `kultiviert`. Es ist das Gegenteil von `gefesselt`.“ (Vandana Shiva, indische Menschenrechtlerin)“

Wenn eine Wildkräuterwanderung allein nicht ausreicht

Es ist Anfang September und zur Freude der Wildkräuter-Fans sprießen in den gemähten Wiesen wieder die knackigen Jungtriebe von Schafgarbe, Giersch und Kohldistel empor. September ist aber auch eine gute Zeit um die Wurzeln und Samen vieler Wildpflanzen zu ernten – jetzt sind sie vollgepumpt mit wertvollen Vitaminen und Inhaltsstoffen!

Bei den Wildkräuterwanderungen zeige ich begeisterten Teilnehmern all diese Naturschätze und ich sehe an den strahlenden Gesichtern die Motivation eines jeden Einzelnen diese Kräuter selber zu sammeln.

Wenn ich aber ein paar Tage später den einen oder anderen beim selber Sammeln im Wald treffe, höre ich dann oft den Satz: „Ja, weißt du Alfred, wie du uns das bei der Wanderung erklärt hast, war das alles ganz klar und eindeutig. Aber jetzt bin ich mir doch wieder unsicher, ob das wirklich die richtige Pflanze ist…“

Das tat mir irgendwie leid und ich wünschte mir, den Leuten irgendetwas mitgeben zu können, wo zumindest 10 Wildkräuter aus der Umgebung so exakt beschrieben sind, dass sie sicher erkannt und mit gutem Gefühl gesammelt werden können.

Wenn das Bestimmen von Pflanzen zur Qual wird

Alfred Zenz Jun. beim Bestimmen von Pflanzen

Alfred Zenz beim Bestimmen von Pflanzen

Seit meiner Jugend bin ich begeisterter Botaniker und sitze oft mit Lupe und Bestimmungsbuch da, um mir neue Pflanzenarten zu erschließen.

Ja, richtig, mit Lupe! Viele Arten werden in den Büchern nämlich anhand von winzig kleinen Details an Blüte, Blatt und Stiel unterschieden. Und dazu ist es natürlich wichtig die botanischen Fachbegriffe wie z.B. `Drüsenhaare`, `Staminodium` und `Haarkranz` zu kennen. Zudem sollte man ein `Hochblatt` von einem `Blütenblatt` unterscheiden können und zumindest wissen, was `ein,- bzw. zweihäusig` bedeutet.

Ich bin mir sicher Du kannst mir noch folgen:-)

Dennoch findet sich in den meisten „für den Laien geeigneten“ Bestimmungsbüchern viel botanischer Text mit meist einem einzigen Foto der ausgewachsenen Pflanze in Blüte. Kein Wunder, wenn dann viele ratlos vor einem jungen Blatt im Frühjahr stehen und nicht wissen, welche Pflanze es denn nun sein soll.

Aber musst Du all diese Begriffe jetzt wissen, um eine Pflanze eindeutig bestimmen zu können? Meine Antwort ist: Nein

Ich habe für mich herausgefunden, dass es beinahe zu jeder Pflanze ganz signifikante Unterscheidungsmerkmale gibt, die am Naturstandort mit freiem Auge von jedem Nicht-Botaniker leicht und eindeutig festgestellt werden können! Gute und detaillierte Fotos würden ausreichen um mit Sicherheit sagen zu können: „Das ist es!“

Wenn das Bestimmen von Pflanzen richtig Freude macht

Unser Gehirn kann visuelle Reize, also Bilder, sehr schnell erfassen. Texte werden zu inneren Bildern umgewandelt und somit verarbeitet. Ein konkretes Foto von dem gemeinten Pflanzenteil erspart haufenweise Text, und jeder versteht, was damit gemeint ist. Ganz nach dem Motto:

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“

Eine Pflanze mittels Fotos zu bestimmen macht einfach Spaß und Du brauchst keinerlei botanische Vorkenntnisse!

Die 20 gebräuchlichsten Essbaren Wildkräuter mit Leichtigkeit erkennen

So habe ich im letzten Jahr zusammen mit Samuel Cremer, einem deutschen Kollegen, die Wildkräuter Erkennungs-Karten und Wandposter entwickelt.

Essbare Wildkräuter schnell eindeutig erkennen, selber sammeln und mit gutem Gefühl genießen

Beispiele von Erkennungs-Details beim Giersch

Die Wildkräuter Erkennungs-Karten,- und Poster:

  • enthalten die Essenz eines kleinen Bestimmungsbuches – Das Wesentliche auf einen Blick!
  • zeigen anhand von gestochen scharfen Fotos das, auf was es wirklich ankommt, um einen Pflanze schnell und eindeutig zu bestimmen
  • sind in einem Deutsch verfasst, das für jeden Laien und Nicht-Botaniker leicht verständlich ist

Wir haben es getestet:-) Du bestimmst damit die 20 wichtigsten Essbaren Wildkräuter Deiner Umgebung mit Leichtigkeit und brauchst dafür weniger als 30 Sekunden pro Pflanze!

Zudem sind die hochqualitativ laminierten Hartkarton-A4-Karten reiss-wasser-und schmutzfest und hervorragend für den Gebrauch im Freien, auf Wiese, Wald und Flur geeignet!

Was die Poster und Karten sonst noch so besonders macht, ist, dass die insgesamt 20 sorgfältig ausgewählten Wildkräuter keine giftigen Doppelgänger haben und somit in ihrer Verwendung sehr sicher sind.

Rotklee eindeutig erkennen

Zu jeder Pflanze siehst Du 7 kommentierte Fotos – das Wesentliche auf einen Blick am Beispiel des Rotklees

Zusätzlich gibt es zu jeder Pflanze wichtige Verwendungshinweise:

Essbare Wildkräuter schnell eindeutig erkennen, selber sammeln und mit gutem Gefühl genießen

Sammelgut des Gierschs mit Hinweis auf seine Heilindikation

  • über ihren Grundgeschmack
  • in welchen Mengen sie gut genießbar ist
  • was Du bevorzugt von der Pflanze erntest und verwendest
  • welche Besonderheiten beim Verzehr zu beachten sind

Und Du bekommst wichtige Informationen darüber:

  • Wo, Was und Wie Du am besten sammelst
  • Worauf Du dabei achtest
  • Wann der beste Sammelzeitpunkt ist
  • Wie Du die Kräuter am besten transportierst und aufbewahrst

Ja, wir haben uns mit sehr viel Liebe zum Detail Gedanken gemacht, um extrem viel Information auf sehr wenig Raum unterzubringen. Nach monatelanger Entwicklungsarbeit ist uns das auch, so denke ich, sehr gut gelungen:-)

Nähere Informationen über die Wildkräuter Erkennungs-Karten,- und Poster findest Du auf meiner neuen Shop-Seite.

Ing. Alfred Zenz Jun. beim Fotografieren von Waldmeister

Ing. Alfred Zenz Jun. beim Fotografieren von den Wildpflanzen

Aus Liebe zur Wilden Natur

Die Karten und Poster sind das Ergebnis von meinem jahrelangen Wunsch den Teilnehmern meiner Wildkräuterwanderungen etwas mitgeben zu können, das ihnen ermöglicht die wichtigsten und schmackhaftesten Wildkräuter ihrer Umgebung mit Freude selber zu sammeln – Selbst wenn sie über keinerlei Vorwissen verfügen!

Vielleicht bist du ja versiert genug und kennst die Wildpflanzen auf den Karten ja schon mit allem Drum und Dran. Das finde ich toll!

Falls Du aber jemand bist, dem bis jetzt noch der der Mut und die Kenntnis gefehlt hat diese Kräuter selber zu sammeln, dann sind diese Karten und Poster vielleicht genau das Richtige für Dich. Sie sind dazu da Dir die Freude und die Freiheit zu schenken einen selbstbestimmteren Umgang mit den Essbaren Wildpflanzen zu pflegen!

Hol Dir jetzt die Wildkräuter Erkennungs-Karten,- und Poster und werde selbst zum Wildkräuter-Experten!

Wenn Du bereits Karten oder Poster erworben hast und sie Dir Freude bereiten, freue ich mich natürlich sehr über Dein Kommentar!

herzliche Grüße,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner