Ich sitze hier gemütlich in meinem Campingstuhl und blicke auf das unendlich weite Meer hinaus. Umgeben von sonnenwarmen Kalksteinen, Myrthen und Wilden Pistazien genieße ich einfach nur die leichte Meeresbrise, die sanft meine Haut streichelt.

„….frei sein, frei wie der Wind wenn er weht, frei wie der Stern der am Himmel steht….“
Mir kommen die Zeilen aus dem Lied „Freisein“ von Xavier Naiduu in den Sinn.

Und das erste Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl die berufliche Freiheit zu leben, die ich mir so lang ersehnte – Die der Natur innewohnenden Kraft in all ihrer Schönheit und Tiefe dem Menschen zugänglich zu machen. Ich darf jetzt das, was mich selbst am meisten berührt und wovon mein Herz überquillt, mit der Welt teilen. Und gleichzeitig helfe ich damit anderen Menschen in ihre Kraft und Mitte zu finden und ihr natureigenes Potential zu leben!

Steintürmchen in Kroatien

Steintürmchen in Kroatien

Das, was mich am meisten erfüllt ist gleichzeitig das, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene – gibt es etwas Schöneres?

Aber das war nicht immer so. Bis hierhin war es eine lange Reise, der eine intensive Zeit voll der Suche, Selbstzweifel und so mancher Entbehrungen vorausging.

Ich schaue Richtung Strand und erblicke die „Steinmännchen“, die ich gebaut habe (zu Türmchen aufgeschichtete Steine). Wie kleine Kunstwerke ragen sie in den Himmel und ich erinnere mich wie alles begann….

Wo die Welt noch in Ordnung war

….wie ich schon als Kind hier in Kroatien völlig selbstvergessen stundenlang dahockte und die Ameisen dabei beobachtete, wie sie den von mir ausgestreuten Zucker Körnchen für Körnchen in ihren Bau schleppten. Aus der roten, tonigen Erde formte ich ästhetisch kunstvolle Spinnen in Übergröße. Sie mussten übrigens exakt 8 Beine und 8 Augen haben – so wie es sich bei Spinnen eben gehört! Mein Perfektionismus war schon früh ausgeprägt und mir konnte selten etwas gut genug sein.

In Kroatien beim Basteln einer "Riesenspinne"

In Kroatien beim Basteln einer „Riesenspinne“

Bei den Erwachsenen bewirkten diese Kunstwerke freudiges Erstaunen. Schon damals schien ich zwischen der Schönheit der Natur und dem menschlichen Herzen vermitteln zu können:-)

Das war mein Spiel, unbeschwert und leicht, leidenschaftlich und völlig im Zauber des Moments versunken. Das war Freiheit, eine Freiheit, die in ihrem Kern bereits die Fesseln der Gefangenschaft in sich trug.

Gefangen in Ausweglosigkeit

Als jüngster und einziger Sohn von 4 Kindern war ich als der Nachfolger des Gartenbauunternehmens meines stolzen Vaters auserkoren. Eine Bürde, die mir sozusagen in die Wiege gelegt wurde. Mein beruflicher Weg war also vorgezeichnet – daran gab es nichts zu rütteln.

So auch die 5 Jahre Knabeninternat in der Gartenbauschule in Wien. Dort erfuhr ich das Ausmaß meiner „Fesseln“ erstmals in seiner ganzen Tragweite – innen wie außen.

Gartenbauschule Wien/Schönbrunn

Gartenbauschule Wien/Schönbrunn

Ich fühlte mich hässlich, uncool, minderwertig und der damalige Physikprofessor bestätigte mir, dass ich zwar „lieb aber dumm“ sei. Mit so viel Dummheit kann man natürlich niemals eine Firma führen, geschweige denn anderen Menschen etwas beibringen.

Das, was ich damals bereits richtig gut konnte, war für mich so selbstverständlich, dass ich es nicht sah. In Pflanzenkunde mußte ich für gute Noten genauso wenig lernen wie für Deutsch oder Englisch. Pflanzen und Sprache lagen mir einfach. Doch das zählte für mich alles nichts.

Die sonntäglichen Zugfahrten nach Wien waren für mich daher oft ein Grauen und regelmässig versank ich in tiefe Traurigkeit. Letztendlich war ich gefangen in einer Welt, die ich weder verstand noch in der ich sein wollte. Mein Herzensweg war es sicher nicht, aber was blieb mir übrig? Ich hatte ja auch keine Ahnung, was ich stattdessen wollte. Wußte ich das jemals?

So schien es ausweglos und ich fügte mich meinem beruflichen Schicksal.

Der Rebell erwacht – Die Gründung des eigenen Unternehmens

Erst als ich mit 20 Jahren auf meine erste große Reise nach Südostasien aufbrach, erwachte etwas in mir zum Leben. Die Abenteuer des Reisens, die Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen und die atemberaubende Schönheit der Natur dort rüttelten mich wach. Und plötzlich wußte ich mit eiserner Bestimmtheit, was ich zumindest nicht mehr wollte: Mich meinem Schicksal fügen und die väterliche Firma übernehmen!

An einem Strand in Thailand

An einem Strand in Thailand

In mir erwachte der Rebell, der für seine berufliche Freiheit kämpfte. So gründete ich im Jahre 2004 mein eigenes Unternehmen als Ausdruck meiner Unabhängigkeit.

Doch anstatt frei zu sein intensivierte sich das Gefühl von „Gefangen-Sein“ nur. Die nächsten 10 Jahre meiner Selbstständigkeit sollten geprägt sein von beruflichen Höhenflügen sowie existenzbedrohenden Tiefschlägen.

Kraft und Inspiration holte ich mir während dieser Zeit aus der Natur und den Wäldern. Vor allem aber aus den jährlichen Winterreisen in ferne Länder, wo mich faszinierende Naturlandschaften jegliche Sorgen vergessen ließen. Und es waren viele meiner Kunden, deren Begeisterung und Wertschätzung für den Garten mein Herz höher schlagen ließ. Gärten und Schwimmteiche waren ja jetzt die Kunstwerke, mit denen ich versuchte das menschliche Herz zu berühren.

Aber es gelang mir nicht immer.

Obwohl ich großartige Gärten für großartige Menschen gestalten durfte, konnte ich mich in diesem Berufsfeld nie wirklich finden. Ich hatte überhaupt nicht den Eindruck mein Potential zu leben. Besonders in den Zeiten der Tiefschläge hatte ich das Gefühl am „falschen Planeten“ zu sein und wollte einfach nur  „zurück nach Hause“. Äußern sollte sich das in immer schwerer werdenden Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken.

Zahlreiche Selbsterfahrungs-Seminare, Einzelsitzungen und Familienaufstellungen bei Heilern, Schamanen und Therapeuten pflasterten meinen Weg auf der Suche nach „Schmerzfreiheit“ und beruflicher Erfüllung.

So konnte mich eines schönen Tages meine Partnerin auch leicht zu einem NLP-Hypnose-Seminar auf Teneriffa überreden. Es war Teil ihrer Ausbildung als Coach.

Begegnung mit meiner beruflichen Vision – Ab hier gibt´s kein Zurück!

Als ich den ersten 3-Tages-Einführungs-Crashkurs in NLP (Neurolinguistisches Programmieren) überlebte, nahm ich am Training teil. Damit sollte ich eine berufliche Schwelle überschreiten, an der es kein Zurück mehr gab:

Ich entdeckte nämlich, dass ich es nicht nur liebte zu coachen und anderen Menschen bei ihren Problemen zu helfen, ich schien auch noch außerordentlich begabt darin zu sein.
Hatte ich das doch jahrelang mit mir selbst gemacht und hunderte Male bei den Profis beobachtet!

Am 5. Tag wußte ich: Es gibt kein Zurück mehr in die alte Welt! Ich weiß jetzt, was ich werden will – Trainer, Coach, Seminarleiter!

So begann ich die Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater und eine ungeheure Kraft begann sich in mir zu entfalten – FREIHEIT!

Mein Weg in die Freiheit – Wenn kein Stein mehr auf dem anderen bleibt

Zu diesem Zeitpunkt führte ich die Firma zusammen mit meinem Kompanion Daniel Hofer. Um meine berufliche Vision in die Tat umzusetzen, plante ich als Gesellschafter in geringfügigem Ausmaß weiterhin in der Firma zu arbeiten, während Daniel die Geschäftsführung übernimmt. So könnte ich die Früchte jahrelanger Aufbauarbeit entsprechend genießen und nebenbei als Lebens- und Sozialberater arbeiten.

Firma zenz-gärten in harmonie

Firma zenz-gärten in harmonie, li. Daniel Hofer

Dieser Plan hielt keine 3 Monate.

Ich hatte zwar jetzt ein motivierendes Ziel vor Augen – wirklich glücklich war ich mit dieser Konstellation trotzdem nicht. Aber eine andere Variante kam für mich nicht in Frage – bis es eines Tages so weit war:

Ich erinnere mich noch genau an dem Tag, als ich von einer Gartenbesichtigung zurückkam. Ich sollte einen Plan und ein Angebot für ein Gesamtgartenkonzept legen. Und dann saß ich da, vor dem leeren Blatt Papier und merkte, dass absolut nichts mehr ging. Es war da nur mehr Widerstand, der letztlich in völlige Resignation gipfelte. Der alte Schmerz kam mit voller Wucht zurück und überwältigte mich vollkommen. So, als wollte er mir sagen: „Es geht nicht mehr! Es geht gar nicht mehr! Gib auf!!“

Und dann geschah plötzlich etwas, was diesen unglaublichen Widerstand in mir auflöste. In dem Moment wusste ich auf einmal, dass nicht das Unternehmen MICH festhielt, sondern dass ICH an meinem Unternehmen festhalte, an dem Glauben daran, dass ich all das hier tun MUSS.

Und in einem Augenblick von Klarheit offenbarte sich mir etwas unglaublich Kraftvolles – in einem Wort ausgedrückt war es: LOSLASSEN
Und zwar alles loslassen, die ganze Firma, all die Jahre mühevoller Aufbauarbeit, einfach ALLES! Das Gefühl von Loslassen war so unmittelbar, dass sofort Ängste in mir hochstiegen: „Oh Gott, was würden wohl meine Eltern dazu sagen, insbesondere mein Vater, wenn ich als einziger Sohn und potentieller Firmennachfolger einfach aus der Gärtner-Dynastie aussteige??! Wie wird mein Kollege Daniel reagieren, wenn ich ihn allein mit der Firma lasse?! Wie werden meine langjährigen Mitarbeiter, meine treuen Stammkunden reagieren? Und vor allem, mit was soll ich denn meinen Lebensunterhalt verdienen??!“

Trotz all dieser teils massiven Ängste wußte ich nur eins: „Wenn ich jetzt nicht loslasse gehe ich seelisch zugrunde!“

Und bumm! Loslassen war nicht bloss ein Gedanke, es war eine Entscheidung, die getroffen war! Und mit dieser Entscheidung fiel auch gleichzeitig eine ungeheure Last von mir ab. Im selben Moment wich dieser Kampf um Freiheit einem tiefen und wahrhaftigen Gefühl von: ICH BIN FREI

ICH BIN FREI der zu SEIN, der ich vom ganzen Herzen sein möchte. Und das schließt halbherzige Entscheidungen aus! Freiheit kennt keine Kompromisse!

Die Geburt meiner Berufsbezeichnung `Seelengärtner`

Danach ging alles sehr schnell. 6 Monate später trat ich inoffiziell aus meinem Unternehmen aus und übergab es in die Hände von Daniel.

Die daraufhin folgende Geburt meiner Berufsbezeichnung `Seelengärtner` hatte auch etwas mit loslassen zu tun – sie erfolgte nämlich am Stillen Örtchen:-)
Als ich da so entspannt saß, fragte ich mich: „Hmm, was für einen Beruf werde ich jetzt wohl nachgehen, wo ich frei bin all das zu sein, was ich sein möchte? …Pflanzen, Natur, gärtnern…dazu habe ich nach wie vor eine große Liebe und Verbindung. Aber Menschen auf ihrem Lebensweg unterstützen, coachen, Seminare halten ist ebenfalls mein Ding….“
Und dann machte es „PING!“

Ich werde ein Gärtner für die menschliche Seele – ein Seelengärtner!

Wenn Träume Wirklichkeit werden

Am 01.01.2015 trat ich erstmals offiziell als Seelengärtner in die Welt und machte damit meinen beruflichen Traum zur Wirklichkeit:

Ein Feld zu bereiten, wo es Menschen möglich ist über den Kontakt mit der Natur in Kontakt mit ihrem eigenen, innersten Wesen zu kommen.

Und was war mit meinen Ängsten?
Daniel passte es gut, das Unternehmen alleine und ganz auf seine gewünschte Art und Weise zu führen.

Wie ich zum Seelengärtner geboren wurde

bei meinem Vater im elterlichen Haus

Das Verhältnis zu meinen Eltern, insbesondere zu meinem Vater, ist so gut wie nie zuvor. Sie freuen sich mich jetzt glücklich zu sehen. Als ich meinem Vater meine ursprünglichen Bedenken zu meinem Firmenaustritt mitteilte, sagte er nur:
„Mein lieber Sohn, du sollst wissen, dass wir als Deine Eltern voll und ganz hinter dem stehen, was du jetzt machst. Weißt du, das, was du jetzt tust, das wollte ich eigentlich auch immer tun, ich schaffte es nur nie aus meinem Unternehmen heraus….“

Diese Aussage meines Vaters gehört mittlerweile zu den bedeutendsten Geschenken, die ich meinem Leben je erhalten habe. Es war, als ob in mir ein Kampf endete – und damit endete auch der Kampf im Außen.

Und mein Geschäft?
Trotzdem, dass ich nach wie vor im Aufbau bin, laufen meine Veranstaltungen sehr gut und die Nachfrage nach Vorträgen, Workshops und Coachings steigt stetig. Zudem habe ich mit den Wildkräuter Erkennungs-Karten bereits mein erstes Produkt auf den Markt gebracht und schreibe an einem Buch über Pflanzengeister.
Ich muss also nicht unter einer Brücke schlafen:-)

Das Schönste aber ist, dass ich mich auf jeden Tag freue, keine Sonntagsdepressionen mehr habe und sogar immer öfter zu Sonnenaufgang aufstehe, um in Stille das Wunder der Schöpfung zu genießen! Ich lebe jetzt mein Potential in all seiner Höhe, Breite und Tiefe! Das ist der eigentliche Erfolg für mich. Würde ich es in seiner Essenz ausdrücken, würde ich sagen:

Warum Probleme immer auch Geschenke sind

Das, was bleibt, ist letztendlich Dankbarkeit und die Erkenntnis, dass alle vermeintlichen Krisen und Durststrecken sich im Nachhinein als Geschenke offenbarten.

Als Mensch mit vielerlei Interessen und hohen Ansprüchen, strebte ich in meiner Arbeit immer nach einer Art Ganzheitlichkeit. Und ohne all diese Erfahrungen – und waren sie noch so unerwünscht – könnte ich diesen ganzheitlichen Ansatz weder leben noch lehren.

So bin ich zutiefst dankbar für all die Unterstützung, die ich seitens meiner Familie, von Freunden, Heilern und vielerlei Helfern auf meinem beruflichen Lebensweg erhalten habe. Insbesondere auch von meiner Partnerin Diana Grabowski, die mir maßgeblich dabei half meine vielseitigen Interessen unter einen Hut zu bringen und mich als „Seelengärtner“ marktfähig zu positionieren!

Aber ich bin auch dankbar für all die beruflichen Tiefschläge während meiner Zeit als Gartenbauunternehmer – Sie zeigten mir welche unglaublichen Kräfte mir innewohnen.

Ich bin sogar meinem ehemaligen Physikprofessor aus Wien dankbar – Er lehrte mich in meinem Schmerz zu wachsen und mich als hochbegabten Menschen wiederzufinden.

Und letztendlich danke ich aus tiefstem Herzen meinem Vater, der mich aus Liebe in sein berufliches Schema pressen wollte – Er zeigte mir den Wert von Freiheit.

DANKE!

Endlich frei! In Kroatien auf der Insel Cres am Berg Televrin

Endlich frei! In Kroatien auf der Insel Cres am Berg Televrin

Die Reise geht weiter…..

„….frei sein, frei wie der Wind wenn er weht, frei wie der Stern der am Himmel steht….“

Und während ich hier sitze, von der Sonne gewärmt entspanne und genieße, vernehme ich da diese ach so bekannte Stimme in meinem Kopf, die sagt:
„Du solltest eigentlich irgendetwas Produktives Tun! Du müsstest mal deine emails checken, deinen nächsten Artikel vorbereiten, Pflanzen fotografieren,…zumindest könntest du ein bißchen sinnvolle Bewegung machen!“

Und ein leichtes Gefühl von Stress taucht auf, weil ich „darf“ ja eigentlich nicht…. und „sollte, müsste….“ Und ich muss schmunzeln, als ich mich dabei ertappe, wie ich diesen Gedanken kurz Glauben schenke. Und das Schmunzeln weitet sich aus zu einem breiten Lächeln, weil mir gerade bewusst wird:

Die Reise in die Freiheit hat gerade erst begonnen….

Essbare Wildkräuter – schnell eindeutig erkennen, selber sammeln und mit gutem Gefühl genießen

„Das Wilde ist nicht das Gegenteil von `kultiviert`. Es ist das Gegenteil von `gefesselt`.“ (Vandana Shiva, indische Menschenrechtlerin)“

Wenn eine Wildkräuterwanderung allein nicht ausreicht

Es ist Anfang September und zur Freude der Wildkräuter-Fans sprießen in den gemähten Wiesen wieder die knackigen Jungtriebe von Schafgarbe, Giersch und Kohldistel empor. September ist aber auch eine gute Zeit um die Wurzeln und Samen vieler Wildpflanzen zu ernten – jetzt sind sie vollgepumpt mit wertvollen Vitaminen und Inhaltsstoffen!

Bei den Wildkräuterwanderungen zeige ich begeisterten Teilnehmern all diese Naturschätze und ich sehe an den strahlenden Gesichtern die Motivation eines jeden Einzelnen diese Kräuter selber zu sammeln.

Wenn ich aber ein paar Tage später den einen oder anderen beim selber Sammeln im Wald treffe, höre ich dann oft den Satz: „Ja, weißt du Alfred, wie du uns das bei der Wanderung erklärt hast, war das alles ganz klar und eindeutig. Aber jetzt bin ich mir doch wieder unsicher, ob das wirklich die richtige Pflanze ist…“

Das tat mir irgendwie leid und ich wünschte mir, den Leuten irgendetwas mitgeben zu können, wo zumindest 10 Wildkräuter aus der Umgebung so exakt beschrieben sind, dass sie sicher erkannt und mit gutem Gefühl gesammelt werden können.

Wenn das Bestimmen von Pflanzen zur Qual wird

Alfred Zenz Jun. beim Bestimmen von Pflanzen

Alfred Zenz beim Bestimmen von Pflanzen

Seit meiner Jugend bin ich begeisterter Botaniker und sitze oft mit Lupe und Bestimmungsbuch da, um mir neue Pflanzenarten zu erschließen.

Ja, richtig, mit Lupe! Viele Arten werden in den Büchern nämlich anhand von winzig kleinen Details an Blüte, Blatt und Stiel unterschieden. Und dazu ist es natürlich wichtig die botanischen Fachbegriffe wie z.B. `Drüsenhaare`, `Staminodium` und `Haarkranz` zu kennen. Zudem sollte man ein `Hochblatt` von einem `Blütenblatt` unterscheiden können und zumindest wissen, was `ein,- bzw. zweihäusig` bedeutet.

Ich bin mir sicher Du kannst mir noch folgen:-)

Dennoch findet sich in den meisten „für den Laien geeigneten“ Bestimmungsbüchern viel botanischer Text mit meist einem einzigen Foto der ausgewachsenen Pflanze in Blüte. Kein Wunder, wenn dann viele ratlos vor einem jungen Blatt im Frühjahr stehen und nicht wissen, welche Pflanze es denn nun sein soll.

Aber musst Du all diese Begriffe jetzt wissen, um eine Pflanze eindeutig bestimmen zu können? Meine Antwort ist: Nein

Ich habe für mich herausgefunden, dass es beinahe zu jeder Pflanze ganz signifikante Unterscheidungsmerkmale gibt, die am Naturstandort mit freiem Auge von jedem Nicht-Botaniker leicht und eindeutig festgestellt werden können! Gute und detaillierte Fotos würden ausreichen um mit Sicherheit sagen zu können: „Das ist es!“

Wenn das Bestimmen von Pflanzen richtig Freude macht

Unser Gehirn kann visuelle Reize, also Bilder, sehr schnell erfassen. Texte werden zu inneren Bildern umgewandelt und somit verarbeitet. Ein konkretes Foto von dem gemeinten Pflanzenteil erspart haufenweise Text, und jeder versteht, was damit gemeint ist. Ganz nach dem Motto:

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“

Eine Pflanze mittels Fotos zu bestimmen macht einfach Spaß und Du brauchst keinerlei botanische Vorkenntnisse!

Die 20 gebräuchlichsten Essbaren Wildkräuter mit Leichtigkeit erkennen

So habe ich im letzten Jahr zusammen mit Samuel Cremer, einem deutschen Kollegen, die Wildkräuter Erkennungs-Karten und Wandposter entwickelt.

Essbare Wildkräuter schnell eindeutig erkennen, selber sammeln und mit gutem Gefühl genießen

Beispiele von Erkennungs-Details beim Giersch

Die Wildkräuter Erkennungs-Karten,- und Poster:

  • enthalten die Essenz eines kleinen Bestimmungsbuches – Das Wesentliche auf einen Blick!
  • zeigen anhand von gestochen scharfen Fotos das, auf was es wirklich ankommt, um einen Pflanze schnell und eindeutig zu bestimmen
  • sind in einem Deutsch verfasst, das für jeden Laien und Nicht-Botaniker leicht verständlich ist

Wir haben es getestet:-) Du bestimmst damit die 20 wichtigsten Essbaren Wildkräuter Deiner Umgebung mit Leichtigkeit und brauchst dafür weniger als 30 Sekunden pro Pflanze!

Zudem sind die hochqualitativ laminierten Hartkarton-A4-Karten reiss-wasser-und schmutzfest und hervorragend für den Gebrauch im Freien, auf Wiese, Wald und Flur geeignet!

Was die Poster und Karten sonst noch so besonders macht, ist, dass die insgesamt 20 sorgfältig ausgewählten Wildkräuter keine giftigen Doppelgänger haben und somit in ihrer Verwendung sehr sicher sind.

Rotklee eindeutig erkennen

Zu jeder Pflanze siehst Du 7 kommentierte Fotos – das Wesentliche auf einen Blick am Beispiel des Rotklees

Zusätzlich gibt es zu jeder Pflanze wichtige Verwendungshinweise:

Essbare Wildkräuter schnell eindeutig erkennen, selber sammeln und mit gutem Gefühl genießen

Sammelgut des Gierschs mit Hinweis auf seine Heilindikation

  • über ihren Grundgeschmack
  • in welchen Mengen sie gut genießbar ist
  • was Du bevorzugt von der Pflanze erntest und verwendest
  • welche Besonderheiten beim Verzehr zu beachten sind

Und Du bekommst wichtige Informationen darüber:

  • Wo, Was und Wie Du am besten sammelst
  • Worauf Du dabei achtest
  • Wann der beste Sammelzeitpunkt ist
  • Wie Du die Kräuter am besten transportierst und aufbewahrst

Ja, wir haben uns mit sehr viel Liebe zum Detail Gedanken gemacht, um extrem viel Information auf sehr wenig Raum unterzubringen. Nach monatelanger Entwicklungsarbeit ist uns das auch, so denke ich, sehr gut gelungen:-)

Nähere Informationen über die Wildkräuter Erkennungs-Karten,- und Poster findest Du auf meiner neuen Shop-Seite.

Ing. Alfred Zenz Jun. beim Fotografieren von Waldmeister

Ing. Alfred Zenz Jun. beim Fotografieren von den Wildpflanzen

Aus Liebe zur Wilden Natur

Die Karten und Poster sind das Ergebnis von meinem jahrelangen Wunsch den Teilnehmern meiner Wildkräuterwanderungen etwas mitgeben zu können, das ihnen ermöglicht die wichtigsten und schmackhaftesten Wildkräuter ihrer Umgebung mit Freude selber zu sammeln – Selbst wenn sie über keinerlei Vorwissen verfügen!

Vielleicht bist du ja versiert genug und kennst die Wildpflanzen auf den Karten ja schon mit allem Drum und Dran. Das finde ich toll!

Falls Du aber jemand bist, dem bis jetzt noch der der Mut und die Kenntnis gefehlt hat diese Kräuter selber zu sammeln, dann sind diese Karten und Poster vielleicht genau das Richtige für Dich. Sie sind dazu da Dir die Freude und die Freiheit zu schenken einen selbstbestimmteren Umgang mit den Essbaren Wildpflanzen zu pflegen!

Hol Dir jetzt die Wildkräuter Erkennungs-Karten,- und Poster und werde selbst zum Wildkräuter-Experten!

Wenn Du bereits Karten oder Poster erworben hast und sie Dir Freude bereiten, freue ich mich natürlich sehr über Dein Kommentar!

herzliche Grüße,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

 

Olivenbaum

(botanisch: Olea europaea ssp. europaea)

Warum die Olive ein Baum des Friedens ist

Mein Herz schlägt wild – ich bin berührt, begeistert, fassungslos! Es ist als ob mich die Augen hunderter, uralter, mystischer Wesen wie gebannt anblicken. Meine Partnerin fordert mich auf innezuhalten und ich setze mich zum Fuße einer dieser mächtigen, knorrigen Stämme. Sofort durchfließt mich tiefe Ruhe und meine Gedanken weichen einer friedlichen, inneren Stille. So muß sich 1000 Jahre Frieden anfühlen.

über 1000-jähriger Olivenbaum bei Lun auf Pag (Kroatien)

1000-jähriger Olivenbaum bei Lun

Wir befinden uns im Nationalpark `Lunjski maslinici` – den Olivenbäumen von Lun – einem kleinen Örtchen an der Nordspitze der kroatischen Insel Pag. Von den geschätzten 80.000 Olivenbäumen heben sich hier 1.500 Exemplare durch ihr Alter von über 1000 Jahren(!) besonders hervor! Ihre knorrigen, malerischen Stämme sind von solcher Schönheit, dass wir meinen fast in jedem Baum irgendwelche Gesichter zu sehen – so wesenhaft erscheinen uns diese „Alten Weisen“.

In diesem uralten „Heiligen Hain“ ist für mich der Pflanzengeist der Olive so intensiv wie kaum sonst spürbar. Ich bin durchströmt von Ruhe, Gelassenheit und Harmonie. Ich setze mich zu einem dieser Baum-Weisen und lausche seinem Raunen…..

 

Würde das Pflanzenwesen durch mich sprechen, was hätte es zu sagen?

„Komm zu mir und lass dich nieder, hier bei mir im Schutz der Erde. Lass dich ein auf meine Schwingung, das ist meine einzige Bedingung. Um dich zu führen in reiches Land, wo alles ist in Hülle, Fülle gleich wie Wüstensand. Das ist Wohlstand das ist Glück, das ist echter Reichtum, wenn nichts mehr da ist was dich mehr entzückt, als zu genießen was dein Wesen ist, und du Meister deines Lebens bist.

Ruh dich aus und tanke Kraft, ich tanke auf den Lebenssaft! Spürst du diese Ruhe, die von meinem Stamm in deine Glieder steigt? Spürst du diese satte Liebe, die dein Herz zu Tränen neigt?

Nur wenn du still in dir erfährst, was diese Verbundenheit verbirgt an Wert, erlebst du das, was wahrer Wohlstand ist, dieser Reichtum, den du so vermisst. Er liegt in deinem inneren nur, hier liegt die Quelle rein und pur. So bin ich da, dir diese Quelle stets zu speisen, Wohlgefühl und Schönheit schmackhaft anzupreisen. Du wirst es merken um der Kraft, die müde Beine munter macht. Du wirst es spüren im Herzen gleich, es macht dich ruhig, es mach dich reich.

Und wenn du meinst zu viel zu tragen und dich der Mut verlässt dein Leben zu wagen, dann bin ich der richtige Gefährte – dein Begleiter, Mentor – die besonders Ehrenwerte.“

Meine Begegnung mit dem Pflanzengeist

bei einem der uralten Oliven

Alfred Zenz einer der uralten Oliven

Als ich mich am späten Nachmittag aufmachte, um mit der Olive zu kommunizieren, war ich sehr erschöpft. Ich hatte an diesem Tag nur gefrühstückt und war aufgrund eines zwischenmenschlichen Konfliktes emotional ausgelaugt. Nach der Meditation mit der Olive war ich derart aufgepäppelt, das davon nichts mehr zu spüren war. Ich fühlte mich gesättigt und in meinen Kraftreserven aufgefüllt. Der Pflanzengeist der Olive zeigte mir damit sehr klar, welche Kräfte ihm innewohnen.

Wie die Olive auf Deinen Geist und Deine Seele wirkt

  • Sie schafft inneren Frieden

Einer der am deutlichst zu spürenden Qualitäten der Olive ist der innere Friede, den sie vermittelt. Vor allem schafft sie eine starke Verbindung zur Erde und bringt Dich sehr stark ins Gefühl. Innere Unruhe wird zu Gelassenheit. Der Verstand wird ruhig und es kehrt eine gewisse innere Stille ein, ein innerer Friede.

Dieser innere Friede, oft in Form von innerer Klarheit, Ruhe und Ausgeglichenheit, verleiht Dir die nötige Geduld auch schwierige Aufgaben zu lösen und in Weisheit und Achtsamkeit voranzuschreiten.

  • Sie schenkt Dir inneren Reichtum

Die Olive ist nicht nur im Außen ein Symbol für Wohlstand und (materiellen) Reichtum – sie speist auch Dein „seelisches Füllhorn“. Indem sie Dir Kraft gibt, dich nährt und sättigt, stellt sich leicht so etwas wie ein „Wohlstandsgefühl“ ein. Alleine der bewusste Aufenthalt unter einem Olivenbaum bringt Dich mit Deiner inneren Fülle in Kontakt. Und plötzlich ertappst Du Dich dabei wie Du dabei bist zu genießen – die Sonne auf Deiner Haut, die Entspannung in Deinem Körper, das leckere Essen, das schon auf Dich wartet…

Übrigens: Noch lange Zeit – bis in unsere Zeitrechnung – war das Olivenöl Ausdruck von Reichtum und Wohlstand. Man führte Gäste in den Ölkeller, um ihnen den Reichtum vorzuweisen.

1000-jährige Olivenbäume bei Lun auf der Insel Pag (Kroatien)

1000-jähriger Olivenbaum bei Lun

  • Sie füllt Deine Kraftreserven auf

Die Olive ist eine richtige Tankstelle! Sie erfrischt, verleiht Ausdauer und macht müde Beine wieder wach. Bei ihr kann man rasten und Kraft schöpfen! So ist sie eine wunderbare Begleiterin für müde Wanderer aber auch für ausgebrannte Menschen, die sich zu sehr im Alltagsstress erschöpfen und den Kontakt zur Erde verloren haben. Wenn Du Gefahr läufst im Burn-Out zu enden, wird Dir die Olive hier heilsame Unterstützung leisten.

Wie Du mit ihrer Kraft am besten in Kontakt kommst

  • in der bewussten Begegnung (Meditation)

Gerade im Urlaub in mediterranen Gefilden gibt es zahlreiche Gelegenheiten bei einem Olivenbaum innezuhalten und sich von seinem Frieden durchströmen zu lassen.

  • Als Speise- und Pflegeöl

    Hochqualitatives, kalt gepresstes Olivenöl ist eines der wertvollsten Speiseöle und lässt sich auch wunderbar für die Körperpflege verwenden.

  • Als Bachblüte Olive

    bei den 1000-jährigen Olivenbäumen bei Lun auf der Insel Pag (Kroatien)

    Diana Grabowski bei einer „Alten Weisen“

Bei körperlicher, seelischer und geistiger Überanstrengung

  • Als Tee, Aufguss, Auszug etc.

Mit den Blättern lässt sich ein Tee zubereiten (1-2 Teelöffel pro Tasse). Ölauszüge lassen sich mit allem möglichen Heilkräutern herstellen. Die gepflückten Kräuter in ein Glas geben, mit Olivenöl aufgießen und für ein paar Tage in die Sonne stellen.

  • in der Verwendung ihres Holzes

Ihre Kraft bekommst Du auch über ihr wunderschön gemasertes und äußerst hartes Holz vermittelt. Stühlen aus Olivenholz wird nachgesagt, dass man sich darauf besonders gut ausruhen und erholen kann.

„Vergessenes Wissen“ – was sie für unsere Vorfahren bedeutete

Als Baum des Friedens hat der seit tausenden von Jahren kultivierte Olivenbaum seinen festen Platz in der biblischen Erzählung von Noah und seiner Arche: „Als Noah die Tauben zum zweiten Mal freiließ, kam eine mit einem Olivenzweig in ihrem Schnabel zurück. Da wusste Noah, dass die Regenfluten nachgelassen hatten und das Land wieder auftauchen würde. Gott hat Frieden mit den Menschen gemacht.“ So ist die Olive jener Baum, der die Gottes Nähe und Gottes Weisheit in sich birgt.

Die Olive lieferte auch das Öl für die Salbung der Könige und Priester und für die „letzte Ölung“ der Toten. „Christos“ ist das griechische Wort für „der Gesalbte“, der die Seelen vom Getrenntsein in den wahren Frieden des Einsseins mit Gott führen wird.

In der Antike war das Öl von herausragender Bedeutung. Der Stadtstaat Athen verdankte dem Olivenbaum den Großteil seines Reichtums und verehrte ihn entsprechend. Da die Olive in ihrer Symbolik sexuell neutral ist, bringt sie „jungfräuliches“ Öl hervor. Dies ist die Qualität, die es für Tempel und Paläste geeignet erschienen ließ.

In der arabischen, griechischen und römischen Medizin galt die Olive und deren Öl als ein bedeutendes Heilmittel. Das Öl fand vielerlei Anwendung, unter anderem bei Gallenbeschwerden, Verstopfung, Rheuma und Gicht.

Was Du über die Olivenfrüchte wissen solltest

Die Olive ist roh wegen ihrer Bitterkeit nicht genießbar. Deshalb werden sie in Salzlake eingelegt, die ihr die Bitterstoffe entzieht.
Im Handel bekommt man grüne und schwarze Oliven. Dabei sind die Echten Schwarzen Oliven die ausgereiften! Sie sind 3x so teuer wie grüne und benötigen kaum Gewürze oder aromatisierte Laken. Genauso preiswert wie grüne sind mit Eisengluconat schwarzgefärbte Oliven – typisch immer ohne Stein. Sie werden wie die grünen unreif geerntet.

 Wo sie wächst

Du findest die Olive weit verbreitet im östlichen Mittelmeerraum (Spanien, Griechenland, Kroatien, Italien etc.). Bei uns gedeiht die Olive aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit nicht.

1000-jährige Olivenbäume bei Lun auf der Insel Pag (Kroatien)

1000-jährige Olivenbäume bei Lun auf der Insel Pag (Kroatien)

Der Baum des Friedens

Es ist Abend im Olivenhain von Lun auf der kroatischen Insel Pag. Unzählige von diesen tausende Jahre alten Olivenbäumen durften wir bewundern. Erschöpft vor lauter Herumlaufen und Fotografieren lehne ich mich zum Abschluss an den Stamm eines dieser Altersgiganten und nehme noch einmal die Olivenenergie ganz bewusst wahr. Noch einmal lausche ich dem Flüstern dieser uralten Wesen…..

„Innehalten, Stille, jenseits vom Lärm Eurer Gedanken – da liegt der Frieden, den ihr so sehr sucht – er ist bereits da, genießt ihn. Und wenn ihr Hilfe braucht, dann helfen wir Euch innezuhalten, still zu werden, Euren Herzschlag zu fühlen, empfindsam zu sein, vertrauen in das Leben zu gewinnen….für alle Zeit.“

So ist die Olive ein Baum des Friedens und der Harmonie, der Zuversicht und Hoffnung – und das seit Jahrtausenden!

Was wäre, würden wir Menschen uns dazu entscheiden diese Qualitäten zu verinnerlichen und zu leben? – Es wäre wie 1000 Jahre Frieden –

Wenn Du Dich dazu inspiriert fühlst etwas zu teilen, dann freue ich mich auf Deinen geschätzten Kommentar!

Herzliche Grüße,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner


„Der höchste Grad der Arznei ist die Liebe – Was ist die Hilfe der Arznei anderes als Liebe?“ (Philippus Theophrastus Paracelsus)

Warum die Kräuter aus dem eigenen Garten die heilkräftigsten sind

Es gibt Studien, wonach man fesstellen konnte, dass die Inhaltsstoffzusammensetzung des Gemüses im eigenen Garten optimal zu den eigenen körperlichen Bedürfnissen passt. Das gleiche Gemüse im Nachbargarten hingegen wies bereits eine andere Zusammensetzung auf, die sich wiederum für den Nachbarn als optimal herausstellte.

Ähnliches in Bezug auf Heilkräuter behauptete bereits in mittelalterlichen Zeiten der weise Paracelsus, der meinte, dass die Abhilfe nie weit von der Ursache des Leidens entfernt ist – Wo die Krankheit, da das Heilmittel – Ubi malum, ibi remedium

In meiner 15-jährigen Tätigkeit als Garten- und Landschaftsgestalter erinnere ich mich an einige Fälle, die mich rückblickend in dieser Angelegenheit bestätigen.

Der Girsch als Gichtheiler

Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Garten der übervoll mit Giersch (Erdholler) war, den die Besitzerin unbedingt loswerden wollte. Sie kämpfte seit Jahren vehement dagegen an, konnte sich dem hochvitalen Wildkraut aber nie entledigen. Bis dorthin kommt Dir das selber vielleicht sogar bekannt vor:-)

Das Außergewöhnliche daran war aber, dass der Garten wirklich bis auf den letzten Flecken von Giersch übersät war, so als wolle die Pflanze sagen: „Schau her, da bin ich!“ Und mir fiel auf, dass diese Dame spezielle Handschuhe trug und über ihre schmerzenden Hände beim Jäten klagte – die Arthrose mache ihr ziemlich zu schaffen.

Erst viele Jahre später erfuhr ich, dass der Giersch auch als „Gichtheiler“ bezeichnet wurde. Er vermag die Ablagerungen und Stoffwechselschlacken wieder zu verflüssigen und in Bewegung zu bringen. Zudem hat er eine entzündungshemmende und entsäuernde Wirkung und wurde bei Rheuma und Arthrose erfolgreich angewendet.

Zufall? Als mir das zuteil wurde, dachte ich mir: „Wow, vielleicht wäre der Giersch für diese Dame damals der perfekte Heiler gewesen.“

In 3 Tagen gesund mit Kräutern aus dem eigenen Garten

Tee mit Klatschmohnblüten gefärbt

Tee mit Klatschmohnblüten gefärbt

Es war vor ca. 2 Wochen als ich mir an einem der (wenigen) sonnigen, heißen Tage bei der Gartenarbeit einen heftigen Sonnenstich zuzog, der mein Immunsystem entsprechend

schwächte. Was mit Kopfweh und Gereiztheit begann entwickelte sich zu einer Erkältung mit Halsschmerzen und allem was dazugehört.

Früher dauerte diese Prozedur bei mir immer so um die 2 bis 3 Wochen bis sie mit schlafraubendem Husten und Schnupfen ihren Ausklang fand. Diesmal sollte es mit Hilfe der Heilkräuter aus dem eigenen Garten anders kommen: Was sonst 3 Wochen dauerte, war zu meinem eigenen Erstaunen in 3 Tagen ausgeheilt! Was machte ich anders?

Ich ließ mich diesmal intuitiv und ohne viel zu denken auf unseren Garten ein und begann die Kräutlein, von denen ich mich angezogen fühlte, zu sammeln. Insgesamt waren das an die 7 verschiedenen Pflanzen. Hoch dosiert machte ich mir damit 3x täglich einen Tee, öffnete mich dabei ganz bewusst für seine Wirkung (und den Pflanzengeist) und gönnte mir die entsprechende Ruhe (was der schwierigste Teil war).

Sehr schnell trat eine gewisse Entspannung ein und zu meinem wirklich großen Erstaunen besserten sich die Beschwerden in kürzester Zeit. Es dauerte keine 3 Tage bis ich mich wieder fit und vital fühlte!

Welche Kräuter ich auswählte – Inhaltsstoffe und Heilwirkung

  • Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Blüten
    bei allen Erkrankungen der oberen Luftwege sowie bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut – wirkt nachweislich antibiotisch
  • Rotklee (Trifolium pratense), Blütenköpfchen
    volksheilkundlich bei Husten und als Blutreinigungsmittel
  • Echte Kamille (Matricaria chamomilla), Blüten
    Die „Allesheilerin“ schlechthin. Unter anderem bei entzündlichen Erkrankungen und Reizzuständen der oberen Luftwege. Macht Bakteriengifte unschädlich, antiviral, antibiotisch, pilzwidrig
  • Thymian (Thymus vulgaris), Triebe mit Blüten
    krampflösend und desinfizierend, Bestandteil vieler Hustentees
  • Schwarzer Hollunder (Sambucus nigra), Blüten
    steigert die körpereigenen Abwehrkräfte; Hauptanwendung als Schwitztee bei fieberhaften Erkältungskrankheiten
  • Gundelrebe (Glechoma hederacea), Triebspitzen
    sorgt für Leichtigkeit und Lebensfreude im seelischen Bereich
  • Klatschmohn (Papaver rhoas), Blüten und Blütenknospen
    schmerzlindernd, beruhigend, schlaffördernd; volksmedizinisch bei Husten und Unruhezustände; bringt Ruhe und Gelassenheit; heute noch als „Schönungsdroge“ in Tees verwendet, weil er ein schöne Farbe gibt
Heilkräuter aus dem eigenen Garten

Kräuter aus dem eigenen Garten. Von links nach rechts: Spitzwegerich, Rotklee, Kamille, Thymian, Hollunder, Gundelrebe, Klatschmohn

Wie Du die Kräuter richtig sammelst und zubereitest

Gerade die Sommersonnenwende (Johanni, 21. Juni) ist eine der besten Zeiten um Heilkräuter zu sammeln. Jetzt hat die Sonne ihren höchsten Stand und die „Kraft“ vieler Kräuter sammelt sich vermehrt in Blüte und Blättern.

!Grundsätzlich!

  • Die hier genannten Vorschläge und Informationen dienen lediglich zur Inspiration und gegebenenfalls Unterstützung bei leichten Beschwerden. Sie ersetzen niemals einen Arztbesuch oder die Diagnose eines erfahrenen Mediziners! 
  • Auch wenn Du intuitiv sammelst, sammle nur Pflanzen, die Du auch wirklich kennst!
Spitzwegerich

Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Wie sammeln?

Wenn Du genau weißt, wofür Du welche Pflanze brauchst holst Du Dir gezielt das entsprechende Kraut. Z.B. Husten – Spitzwegerich. Bist Du Dir unsicher, was die Ursachen Deiner Beschwerden sind, empfehle ich Dir zumindest einen Teil der Pflanzen intuitiv zu sammeln. Oft wissen die Pflanzen besser, was Du gerade brauchst, als Du selber.

Wann sammeln? 

Der frühe Vormittag ist die günstigste Sammelzeit, die Pflanzen dürfen aber nicht mehr feucht sein vom Morgentau.
Niemals bei Regen, Nebel oder feuchtem Wetter sammeln.

Was sammeln? 

Gesammelt wird nur der arzneilich verwendete Pflanzenteil. Die Blätter sollten ganz jung, doch voll entfaltet gepflückt werden, die Blüten, wenn sie erblüht, aber noch jung und frisch sind. Ganze Kräuter, also alle oberirdischen Pflanzenteile, sammelst Du am besten zu Beginn der Blütezeit.

Zubereiten

Grundsätzlich kannst Du die Kräuter frisch zubereiten und direkt verwenden. Dazu hackst Du sie klein und mischt sie gut durch. Pro Tasse nimmst Du zwischen 1 und 3 gehäufte Kaffeelöffel, überbrühst sie mit 1/4l kochendem Wasser und lässt den Tee ca. 10min. lang ziehen.

Wenn Du Dir einen Vorrat anlegen möchtest (z.B. für Herbst- und Winter), kannst Du sie auch trocknen.

Trocknen

Echte Kamille

Echte Kamille (Matricaria chamomilla)

Das Trocknen von Heilpflanzen ist als Konservierung anzusehen und muß nach der Ernte schnell und schonend geschehen! Suche Dir dafür einen luftigen aber schattigen Platz – in der Sonne verlieren die Pflanzen schnell ihre ätherischen Öle. Zum Trockenen breitest Du das Sammelgut am besten in dünner Schicht auf einem Sieb, einer Darre (spezielle Trockenvorrichtung) oder in einer Kartonkiste aus. Ganze Pflanzen hängst Du am besten gebündelt an einem luftigen Ort auf. Ein trockener Dachboden ist beispielsweise dazu sehr gut geeignet. In manchen Kellern ist die Luftfeuchte zu hoch, wodurch sich leicht Schimmel bildet.

Aufbewahrung

Nachdem das Sammelgut trocken ist (nach ca. 2 Wochen), bewahrst Du es am besten in einem luftdicht schließenden, vor Licht und Feuchtigkeit geschützten Gefäß auf. Wir verwenden dazu am liebsten Glas. Plastik (PVC) wird durch die Einwirkung ätherischer Öle weich!

Was ist das jetzt in der Pflanze, was uns letztendlich gesunden lässt?

Sind es letztendlich nur die einzelnen Inhaltsstoffe, die uns die Heilung beschert?

Wofür es ebenfalls Studien gibt, Du aber genauso selbst beobachten kannst ist, dass die ganze Pflanze verwendet, im Gegensatz zu einzeln extrahierten Inhaltsstoffen, keine Nebenwirkungen aufzeigt.

Die Wissenschaft hat dafür noch keine Erklärung, die Medizinmänner und Schamanen indigener Völker aber sehr wohl.
Für diese Menschen sind es nicht irgendwelche analysierten Inhaltsstoffe oder chemisch erklärbare Prozesse, sondern es ist der Große Geist, the „Great Spirit“, der uns unsere Kräfte wieder zurückbringt. Deshalb wurden in diesen Stammeskulturen die Pflanzen immer in Ritualen und auf sehr achtsame Art und Weise gesammelt.

Für Maria Treben, einer der bekanntesten und kräuterkundigen, weisen Frauen,

„…liegt das Wesentliche darin, dass man diese Pflanzen durch und durch kennt und liebt. Man muss sie als Persönlichkeiten begreifen können: Dann werden sie regelrechte Wunder vollbringen.“

Wenn Pflanzen Wunder vollbringen

Wenn Du das nächste mal in Deinen Garten oder in die Natur gehst, um die Kräuter zu finden, die Dir bei Deiner Genesung helfen sollen, dann verbinde Dich mit dem Pflanzengeist „dahinter“ und die Pflanzen werden DICH finden!

Das Wunder das dann geschieht, ist, dass Du von der herzergreifenden Schönheit der Natur und ihren Wesenheiten berührt wirst. Deine körperliche Genesung ist dann nur die Begleiterscheinung:-)

Ich freue mich über Dein Kommentar!

Herzlichst,
Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

Die Kelten orientierten sich also sehr wohl an Bäumen. Die Bäume setzten für sie mit ihrem Ergrünen, mit ihrem Blühen, ihrem Fruchten, ihrem Laubfall und ihren Ruhephasen genaue Zeichen des Zeitenwandels. Den keltischen Baumkalender gab es so gesehen also wirklich. Die „modernen“ Baumhoroskope haben damit aber nichts mehr zu tun.

Der Frühling ist da! Alles blüht in überschwänglicher Fülle und Üppigkeit! „Ist das nicht wahnsinnig schön, wie die Kirschen jetzt blühen!“, höre ich ein Pärchen im Park sagen.

Das alles läuft in einer Geschwindigkeit, ab, dass ich kaum mit dem Schauen, geschweige denn dem Erleben nachkomme. Oder ist es nur meine „innere“ Geschwindigkeit, die sich mir hier spiegelt, meine Gedanken darüber, was es noch alles zu tun, zu leisten, zu erledigen, zu regeln gibt?

Ich wollte heute ursprünglich einen Artikel über die Seele der Pflanzen schreiben. Als ich aber in meinem eifrigen Tun versunken im Garten saß, streifte mich die Erinnerung an ein wunderschönes Gedicht, das mir vor kurzem durch einen lieben Menschen zuteil wurde.

Dieses Gedicht möchte ich heute mit Dir teilen, weil es für mich gerade mehr aussagt als jeder Artikel, den ich gerade schreiben könnte.

 

Noch einmal leben

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
 im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
 ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
 ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.

Ich würde nicht so gesund leben.
 Ich würde mehr riskieren,
 würde mehr reisen,
 Sonnenuntergänge betrachten,
 mehr bergsteigen, 
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
 die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
 freilich hatte ich auch Momente der Freude,
 aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, 
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt,
 aus diesen besteht nämlich das Leben, 
nur aus Augenblicken; 
vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
 würde ich von Frühlingsbeginn an
 bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. 
Und ich würde mehr mit Kindern spielen, 
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
 und weiß, dass ich bald sterben werde.“

(angeblich vom argentinischen Dichter Jorge Luis Borges, wahre Quelle ist unbekannt)

 

Wenn es Dir gefallen oder Dich berührt hat, teile es doch einfach mit anderen Menschen oder schreibe mir ein Kommentar.

Herzliche Grüße,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

Frühlings-Krokus

(botanisch: Cròcus albiflórus)

Der Malermeister unter den Frühjahrsblühern

Ich spaziere durch ein prächtiges, lila Blütenfeld. Überwältigt von der Schönheit pflücke ich mir eine Blüte und schließe die Augen. Augenblicklich strömt Farbe in mich hinein und ich sauge das Lila auf wie ein trockenes Blatt Papier. Als ich die Augen wieder öffne ist alles anders – heller, bunter, belebter! Und ich spüre, wie ich aufatme.

Der Krokus taucht nicht nur die graugrünen Gartenlandschaften und Wälder in die herrlichste Farben. Er vermag auch Deinen Geist ganz fantastisch zu beflügeln und trägt Dich aus dem Grau des Winters hinein in die Lebendigkeit und Farbenpracht des Frühlings!

Würde das Pflanzenwesen durch mich sprechen, was hätte es zu sagen?

„Wie die Himmelslichter hoch im Norden, in allen Farben tanzend, aus dem Urgrund allen Seins geboren, fülle ich dich auf mit Lebensfarbe, das ist meine größte Gabe. Ich bin der Gruß des Frühlings an die Welt, das Licht das aus der Erde quillt, im Tau des Regens sich als Bogen zeigt und als leuchtend Abendrot, wenn sich der Tag zu Ende neigt.

Wenn alles sich vereint in einem Punkt, und Sonne scheint auf diesen Grund, dann erhellt sich dieser Raum, zerfällt in tausend Strahlen, wie ein Traum und erschafft die wunderbarste aller Welten, das Reich der Fantasie, der Träume, Wünsche, tollsten Helden.

Berühre mich und ich führe dich, ergieße all die Farben der Schönheit über dich, durchströme dich mit meinem Kleid, verbreite Gunst und Heiterkeit, beflügle dich in deinen Sinnen, verhelfe dir an Schönheit zu gewinnen. Meine Farben heilen, so lass sie ganz bei dir verweilen! Ich bin der Gruß des Frühlings an das erwachende Licht, spriesse aus dem Dunkel der Erde, nur für dich. Um gesehen und bestaunt zu werden und dich zu erfreuen mit den Farben deiner Seele, die dich nähren.“

Meine Begegnung mit dem Pflanzengeist

Anfangs nahm ich einfach nur Farbe wahr ohne einen Pflanzengeist auszumachen. Es war wie ein wirbelnder Tanz, ein Flug durch das lila Krokusfeld, wie der fantastische Ritt auf einem Drachen. Und plötzlich war ich in in einer anderen Welt. Vor mir ragten riesige Krokusblüten in allen möglichen Farben auf und darunter saßen 3 kindliche Gestalten, jeweils mit einem Krönchen auf ihrem Haupt. Sie waren kleiner als ich und um einiges kleiner als die Krokusblüten. Ich begann meine Fragen zu stellen, als plötzlich der erste kleine Strolch begann mich frech mit sattem Lila zu bewerfen. Die anderen ließen nicht auf sich warten bis ich über und über voll mit bunter Farbe bekleckert war.

Was der Krokus für Dich tun kann

Auf der geistig-seelischen Ebene

  • Er reinigt und nährt Deinen Energiekörper
Weiße Form des Frühlings-Krokus (Crocus albiflorus)

Weiße Form des Frühlings-Krokus (Crocus albiflorus)

Ich würde sagen, das ist eine der Hauptwirkungen des Krokus – Er ist ein Lichtverstärker auf der Seelenebene. Darin ist er sehr, sehr effektiv! Sobald Du eine Blüte bewusst berührst, beginnt Farbe in Dich einzuströmen und der Prozess nimmt seinen Lauf…..
Er füllt das Farbspektrum Deiner Aura auf und „repariert“ damit Deinen feinstofflichen Körper bzw. stärkt Deinen natürlichen „Schutzmantel“. Es ist wie die Schlange, die ihre alte Haut abwirft, wie als ob Du aus einem Kokon hervortrittst – verwandelt und gereinigt.

Je nachdem, welche Blütenfarbe Du wählst wirkt sie ein bißchen anders.

  • Er belebt und erheitert Dein Gemüt

So wie aus den Tiefen der Erde die prachtvollsten Farben hervorspriessen, vermag er die in Dir natürlich angelegte bunte Vielfalt in Form von Lebensfreude und Heiterkeit sichtbar zu machen. Er wirkt dabei besonders auf das Sonnengeflecht (Solarplexus), von wo aus alle Farben in deinen Körper strömen. Er transzendiert sozusagen Deine „graue“ Alltagswelt und bringt neues „Leben in die Bude“

  • Er beflügelt Deine Fantasie

Der Krokus inspiriert und regt Dein Kreativitätszentrum an. Vor allem, wenn Du einen kreativen Beruf hast, kann sich der Krokus als ein sehr wertvoller Verbündeter für Dich erweisen! Dabei ist er so bunt wie Peter Pan, so einfallsreich wie Pippi Langstrumpf und so fantastisch wie die Unendliche Geschichte.

Mit mir nahm er bereits Kontakt auf, wo ich noch gar nicht damit rechnete: Nämlich im Traum

„Es waren die frühen Morgenstunden vor dem Aufstehen. Ich träumte und trotzdem wurde mir plötzlich klar, dass ich träumte und dass ich Einfluss auf die Traumgestaltung hatte. Also versuchte ich mich darin: Ich sah vor mir gerade eine mit Eis und Schnee bedeckte Asphaltstraße – und simsalabim verwandelte sie sich in eine prächtig grüne, blühende Wiese – Wow! geht doch! Das Aufwachen näherte sich und ein paar graue Gedanken schlichen sich schon ein. Aber auch das sollte gehen: Ich warf einen bunten Zaubermantel über und die grauen Gedanken verwandelten sich augenblicklich in freudvolle, helle Einsichten – schön! Ich merkte, dass ich auch meine Gestalt beliebig verändern konnte, je nachdem, was oder wer ich gerade sein mochte. Ich beobachtete, wie ich mich auflöste, so dass nichts mehr übrigblieb. Und aus diesem Nichts erschuf ich mich selbst als eine wunderschöne Frauengestalt, dann als Captain Kirk (warum auch immer) usw. Bis ich aufwachte und über diese Art Traum staunte. Erst später im Laufe des Tages, wußte ich, wer mir diesen Traum geschickt hat:-)“

Crocus sativus, Echter Safran

Echter Safran, Crocus sativus

Auf der körperlichen Ebene

Arzneilich wurde bis dato nur der Safran (Crocus sativus) genutzt, der heute noch in der Homoöpathie Verwendung findet

Safran fördert in kleinen Dosen die Magensaftsekretion und wirkt somit verdauungsfördernd. In der Homoöpathie wird er als Beruhigungsmittel und gegen Depressionen angewandt.

Achtung! Der Krokus ist giftig!

Er gehört zu den Irisgewächsen und somit zu den giftigen Pflanzenarten. Auch das Würzmittel Safran gilt in zu hohen Dosen als giftig!

Wie Du ihn für Dich nutzen kannst

  • Bewusste Begegnung (Meditation)

Dazu kannst Du auch achtsam eine Blüte pflücken und spüren, wie die Farbe in Dich einströmt. 

  • Als Würzmittel in Form von Safran

Achtung! hohe Dosen können Vergiftungserscheinungen bewirken!

  • In homoöpathischer Anwendung

„Vergessenes Wissen“ – Was der Krokus für unsere Vorfahren bedeutete

Das, was früher großen Nutzen fand und auch heute noch findet, ist der Safran (Crocus sativus). Anders als der Frühlings-Krokus blüht Safran im Herbst. Aus den Stempeln seiner Blüten wird das Gewürz gewonnen. Safran ist die teuerste Droge der Welt und erzielt heute noch wegen der aufwendigen Anbau- und Erntemethoden in Handarbeit im Handel etwa 3.000€/kg! Für 1 kg benötigt man etwa 200.000 Blüten!

  • Safran ist ein sehr intensives Färbemittel (Farbstoff Crocetin) und wurde gerne eingesetzt um Zinn oder Silber wie Gold erscheinen zu lassen. In vielen Kulturen war es Brauch, den Hochzeitsschleier mit Safran gelb zu färben und reiche Römer streuten Safranfäden auf ihre Hochzeitsbetten.
  • In der Antike war Safran als Luxusartikel bereits gut bekannt. Auf das Fälschen und Verschneiden standen hohe Strafen! Man schätzte vor allem seine gemütserheiternde Wirkung. Dort wurden hohe Dosen verwendet, um sehr ausgelassenes, „übergeschnapptes“ Verhalten hervorzurufen. 
  • Relativ häufig waren damals Vergiftungen infolge des Missbrauchs von Safran als Abtreibungsmittel.

Wo der Wilde Krokus wächst

Die buntesten Zierformen kennst Du sicher aus allerlei Gärten und Parks. Wild kommt er bei uns in humusreichen Wäldern vor, wo er im zeitigen Frühjahr herrliche lilafärbige Teppiche bildet. Aber auch auf Wiesen und Weiden kannst Du ihn finden.

Murecker Schiffsmühle

Lila-weißer Teppich mit Frühlings-Krokus, Mureck, Südsteiermark

Die Erde mag im zeitigen Frühjahr noch so braun, blassgrün oder farblos sein, und doch verbergen sich in ihrem Inneren die buntesten und farbenprächtigsten Lichter und Geschöpfe.

Der Krokus ist Sinnbild für die Farbenpracht, die auch in Deiner Seele immer da ist. Es liegt an Dir sie in die Welt zu tragen.

Ich freue mich auf ein buntes Kommentar von Dir!

Herzliche Grüße,

Der Seelengärtner Alfred Zenz Jun.

Zaubernuss

(botanisch: Hamamelis sp.)

Wie die Zaubernuss Dich in Deiner Einzigartigkeit bestärkt

Sie blüht dann, wenn die restliche Natur noch schläft und taucht die grauen Töne des Vorfrühlings in leuchtend satte Farben. Ihr Duft ist subtil und betörend, ihre Blüten sind extravagant und außergewöhnlich.

Bei meiner letzten Veranstaltung „Pflanzengeister zu Lichtmess“ war sie die Pflanze, die den Ton angab. Das Thema dieses Abends, an dem ausschließlich Frauen teilnahmen, war: Einzigartigkeit, Schönheit, Weiblichkeit!

Würde das Pflanzenwesen durch mich sprechen, was hätte es zu sagen?

„Beachtenswert und wunderschön erstrahle ich im schönsten Abendkleid. Verziert, verzaubert, ewig während, deine Sinnlichkeit  zutiefst verehrend. Bist du erst bereit mich zu empfangen, mutig ein Gefäß zu sein für lodernd heiße Flammen, dann veredelt meine heiße Glut dein innerstes Gefühl von Schönheit, Ausdruck, Lebensmut. Ich entfache in dir dieses Feuer  – nenn es Leben, Freiheit, Abenteuer!

Ich bin für dich da, wenn du entschließt zu brennen anstatt nur zu leuchten, dich zu erheben, anstatt gebückt durch Unterholz zu straucheln, deine Schönheit in die Welt zu tragen, anstatt ihr ständig zu entsagen. Ich will leuchten, scheinen, spielen, mit meinen Blicken reizen, nicht mit meinen Sinnen geizen, dich verführen, innerlich das Prickeln spüren, abheben und so hoch fliegen, packen was mir Freude macht und genüsslich in den Armen eines geliebten Menschen liegen.

Ich nehme mir das was ich meine jetzt zu wollen – ohne könnte, hätte, sollen. Vereine dich mit meiner Kraft und ich enthülle deine ganze Pracht!“

Meine Begegnung mit dem Pflanzengeist

Für diesen Artikel habe ich immer wieder mit dem Pflanzengeist der Zaubernuss Kontakt aufgenommen. Ganz einfach schon deshalb, weil ich mir sicher sein wollte, dass ich wirklich über die Pflanzenenergie und nicht über meine männlichen Fantasien schreibe:-)

Sie erscheint mir nämlich meistens als sinnlich-erotische Frau, extravagant gekleidet, ihr Kleid so genäht, dass ihre schönen, nackten Beine immer wieder sichtbar sind. In ihrer Art mächtig, verführerisch, herausragend schön. Bei der letzten „Unterhaltung“ fühlte ich mich von diesem Wesen verzaubert. Sie forderte mich auf ihr zu folgen und führte mich in ihre Gemächer, die vor königlicher Eleganz nur so strahlten. Im Schlafzimmer angekommen kam sie mir näher und doch hielt sie mich entschlossen von sich fern. Und als das Liebesspiel beginnen sollte war es, als ob ich sämtliche Kontrolle und Kraft verliere und sie mich einfach so verschlingt. Ich bin nichts weiter als ein Abendessen.

Was die Zaubernuss für Dich tun kann

Auf der geistig-seelischen Ebene

  • Sie bestärkt Deine Einzigartigkeit und Schönheit
    Baumschule Zenz in Grambach

    Gelbblühende Zaubernuss in der Baumschule Zenz

So wie sie im Winter blüht und damit einzigartig und auffällig ist, bestärkt Dich darin, Deine innere, einzigartige Schönheit leuchten zu lassen und in die Welt zu tragen

Sie aktiviert in Dir die erotische Urkraft, die Energie die verjüngt, vitalisiert und unglaublich anziehend auf andere Menschen wirkt. Dann fühlst Du dich schön, sinnlich, kraftvoll, begehrenswert, sexy und attraktiv – Du erwachst zu Deiner eigenen Schönheit!

„Echte Schönheit hat mit Aussehen allein wenig zu tun. Der makelloseste Körper wirkt leblos und unattraktiv, wenn er nicht vom Lichte der Sinnlichkeit und Erotik durchflutet ist.“

  •  Sie erweckt Dein sexuelles Feuer

Sie wirkt sehr stark im Bereich des Wurzel- und des Sexualchakras, insbesondere die Blüte.

Sie öffnet und regt diese Kraftzentren an und entfacht das innere Feuer der Lust und des Begehrens. Ich würde sie sogar als ein homoöpathisches Aphrodisiakum bezeichnen!

  • Sie fördert das Erwachen Deiner Kundalini

So sehr sie die sexuelle Kraft entfacht, so sehr vermag sie diese zu regulieren – das ist das Schöne an Pflanzenmedizin!

Sie entspannt nämlich gleichzeitig den Unterleib, so dass sich die Energie frei entfalten und bewegen kann. Ebenso hat sie eine „kühlende“ und beruhigende Wirkung auf dieses „Feuer“ und bringt Gelassenheit ins Spiel.

Indem sie eine Verbindung zum Scheitelchakra herstellt, öffnet sie auch den „Kanal“ entlang der Wirbelsäule, wodurch diese Urkraft leichter ihren Weg nach oben findet

  • Sie klärt Deinen Blick für das Wertvolle

Ihre Energie ist auch stark im Bereich des 3. Auges spürbar. Das verhilft Dir zu einer gewissen geistigen Klarheit und Du gewinnst einen Blick für das Wesentliche, für das, was wertvoll ist, in und um Dich herum.

Vom Aschenputtel zur Prinzessin

Hamamelis sp.

Gelbblühende Zaubernuss im Februar, Baumschule Zenz in Grambach bei Graz

Speziell für die Frauen zeigte mir die Zaubernuss das Märchen von Aschenputtel. Wenn du als Frau bereit bist zu Deiner urweiblichen Kraft zu stehen und Deine Schönheit und Sexualität willkommen heißt, bist Du wie Aschenputtel. Vom Feenstaub umhüllt verwandelt sie sich in eine wunderschöne Prinzessin. Nicht dass Aschenputtel nicht vorher schon wunderschön war, sie konnte es nur nicht sehen.

Vom Kammerdiener zum Herzenskrieger

Speziell für Männer zeigte mir die Zaubernuss, wie essentiell es ist, die Sexpower aufsteigen zu lassen und sie auf „höhere“ Ebenen zu bringen. Dann offenbart sich diese Kraft in jeder Zelle Deines Körpers und beschränkt sich nicht mehr auf einzelne Körperregionen – das ist pure Männlichkeit in ihrer entwickelten Form. Nebenbei vermeidest Du es als hilfloses Abendessen verspeist zu werden;-)

 

Auf der körperlichen Ebene

Die aus Nordamerika stammenden Hamamelis virginiana ist bisweilen die einzige, die arzneilich genutzt wird.

Um Schönheit geht es bei der Zaubernuss nicht nur im seelischen Aspekt, sondern auch im körperlichen.

  • Sie sorgt für schöne und gesunde Haut

Sie heilt kleine Verletzungen, lindert Krampfadern, stabilisiert die Gefäße, kräftigt die Venen, wirkt abschwellend und juckreizmildernd (antiallergisch)

In einer Studie zur Hautkrankheit Neurodermitis erwiesen sich Hamamelis-Salben kortisonhaltigen Präparaten sogar als ebenbürtig!

Wie eine sanfte, kühlende Schutzschicht legt sie sich auf die Haut. Sie nährt sie mit Feuchtigkeit, strafft das Gewebe und macht sie weich und geschmeidig.

  • Sie ist ein hervorragendes Wundheilmittel

Sie hat die Fähigkeit, verletztes Gewebe zusammenzuziehen, die Blutgerinnung zu fördern und verhindert so Entzündungen, noch bevor sie entstehen können

Haben verschiedene Blütenfarben verschieden Wirkung?

Die rotblühenden Zaubernüsse stehen mehr für den „gelebten“ Aspekt von Erotik, Sinnlichkeit und Lebensfreude. Oft ist das der Ausdruck in Form von Tanz und Bewegung. Immer wieder mal sehe ich vor meinem inneren Auge ein Paar feurig Tango tanzen.

Garten in Grambach

Hamamelis x intermedia `Diana`, Rotblühende Zaubernuss

„Vergessenes Wissen“ – wie sie indigene Völker nutzten

  • Bereits vor hunderten von Jahren verwendeten Medizinmänner der Indianer Nordamerikas den Sud aus den Blättern um selbst schwere Verletzungen zu heilen

Die Schöne Fremde aus fernem Lande

Die Zaubernuss ist keine bei uns heimische Pflanze. Sie stammt einerseits aus Nordamerika, andererseits kommt sie auch in Asien vor. In unseren Gärten ist sie jedoch ein beliebter Zierstrauch für den extravaganten Blütenzauber im Winter.

Vielleicht entdeckst Du ja in einem Garten eine blühende Zaubernuss und erinnerst Dich an Deine eigene Schönheit, die Du in dir trägst.

Eins sei Dir gewiss: du bist besonders, wertvoll, einzigartig!

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

Edel-Tanne, Weiss-Tanne

(botanisch: Abies alba)

„Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter!“

 Warum die Tanne zu Weihnachten so bedeutend ist

Angelehnt an ihren glatten Stamm verspüre ich sofortiges Wohlgefühl. Eine mütterliche Wärme durchströmt mich und ich gleite ab in weihnachtliche Kindheitserinnerungen, wo ich mit leuchtenden Augen vor dem reich geschmückten Christbaum stand……

…..Jetzt, Jahrzehnte später, verstehe ich, was diesen Baum so besonders macht und dass sie nicht zufällig als Symbol für Weihnachten gewählt wurde….

Würde das Pflanzenwesen durch mich sprechen, was hätte es zu sagen?

„Hier im Walde, still und beständig, bin ich die Mutter aller Nadelbäume. Mein Geist ist milde, sanft und weich – ganz meinen Nadeln gleich. Ich bin die Tür zu Anderswelt in diesem Sinne, helfe beim Gebären, beim Standhaft sein und zügle was ist allzu Wilde. Mein Geist ist sanft und weich und doch so klar gerichtet. So streb ich hoch empor und ziele weit,  bringe Botschaft dir im Kleid des Schutzes und Geborgenheit. Ich richte auf gebrochene Gemüter, gesenkte Haupte, gebe Mut und Tapferkeit ganz in Treue zu Dir selbst zu leben, durchzustehen und zu bleiben, ganz hinter deinen eignen Träumen. Ich halte fest, was wichtig ist zu wachsen, ewig während immerfort, bin ich dir treue Dienerin, egal an welchem Ort. So wie ein Kind im Schosse seiner Mutter Zuflucht sucht, bin ich der Baum der dir nur Gutes tut.“

Meine Begegnung mit dem Pflanzengeist

Der Pflanzengeist erschien mir ganz unspektakulär in Form eines Nadelbaums. Inmitten der immergrünen Äste offenbarte sich aber bald eine massive Holztür. Ich öffnete und durchschritt sie und doch fand ich mich wieder im gleichen Wald wo ich gerade war –  Ich war woanders und doch am gleichen Ort?! Plötzlich erschien hinter einem dicken Tannenstamm ein altes Mütterchen, das mir eine Münze zuwarf. Auf der Münzvorderseite war ein Baum zu sehen, auf der Rückseite eine Art Tür. Und je nachdem wie ich die Münze drehte bestand sie einmal aus Metall, einmal aus Holz. Es war ein Geschenk aus der Anders-Welt.

Dann hatte ich plötzlich das Gefühl, dass mich etwas hoch empor hob, von wo aus ich einen weiten, klaren Blick hatte. Dabei fühlte ich eine Art angenehme „Dichte“, die es mir leicht machte mich zu zentrieren.

Die ganze Zeit über fühlte ich mich von der Kraft der Tanne unterstützt, getragen und geführt.

Was die Tanne für Dich tun kann

Auf der geistig-seelischen Ebene

  • Sie verleiht Dir innerliche Stärke
    Zapfen einer Kore-Tanne

    Zapfen einer Kore-Tanne

So wie sie als Baum aufrecht und erhaben Kälte, Wind und Schnee trotzt, verleiht sie auch Dir Rückrat, Halt und Standhaftigkeit. In herausfordernden Zeiten ist sie der Baum, der Dich

aufzurichten vermag und schwierige Lebensphasen gut durchstehen lässt. 

Sie verbindet in Dir die „Erde“ (Wurzelchakra) und den „Himmel“ (Scheitelchakra) und hilft Dir „ganz“ zu werden.

  • Sie stärkt Dein Vertrauen in das Leben

Die Tanne schafft ein Feld von Geborgenheit, Schutz und Wärme. Sie gleicht einer liebevollen Mutter, in deren Schoss man sich einkuscheln und Zuflucht suchen kann: „Alles ist gut…“ In diesem Feld fühlst Du Dich vom Leben liebevoll geführt, getragen und geliebt.

Ihre „erdende“ Eigenschaft lädt ein zum bewussten Hier-auf-Erden-Sein und „vollständig“ zu inkarnieren.

  • Sie unterstützt Dich treu Deinem Herzensweg zu folgen

Die Energie der Tanne hilft Dir an dem festzuhalten, was Dir wirklich wichtig ist im Leben. Sie fördert Die Treue Dir selbst gegenüber, Deinen Wünschen und Träumen zu folgen und niemals aufzugeben. Mit der Kraft der Tanne bleibst Du an der Sache dran!

„Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.“ (Joseph Joubert, franz. Schriftsteller) 

  • Sie „heilt“ alte Wunden

Ich konnte die Tannenenergie stark im Bereich des Herzens wahrnehmen. Für mich nährt sie die Herzenergie und fördert die Herzintelligenz. Ich empfinde die Tanne als wunderbare Weggefährtin! Bei alten Herz-Schmerz-Verletzungen ist sie wie wohltuender Balsam auf der Wunde.

  • Sie hilft Dir zielstrebig zu sein

Die Tanne macht den Blick klar und weit, zentriert und lenkt den Fokus auf das Wesentliche – im Gegensatz zur Fichte auf sehr sanfte Art und Weise. Es ist fast so, als ob man hoch empor gehoben wird, Übersicht gewinnt und in klarer, konzentrierter Absicht auf das nächste Ziel schaut.

Zusätzlich unterstützt sie hier mit Durchhaltevermögen und unbeugsamer Beharrlichkeit. Ganz nach dem Motto: Klarheit-Absicht-Umsetzung.

  • Sie bringt Dich in Deine Mitte

In der Energie der Tanne ist es leicht zu meditieren und in tiefe Einsicht zu gewinnen. Sie zentriert, beruhigt und verhilft zu einer tieferen Atmung.

Auf der körperlichen Ebene

Die schulwissenschaftliche Heilpflanzenkunde macht keinen Unterschied zwischen Tanne und Fichte. Beide werden ähnlich eingesetzt. 

  • Sie wirkt wohltuend auf die Atemwege

Sie ist hustenstillend, schleimlösend, auswurffördernd, entzündungshemmend und keimwidrig. Tannenöl als Duft reinigt und öffnet die Atemwege.

  • Sie beruhigt und stärkt die Nerven

Sie wandelt innere Unruhe, Nervosität und Angespanntheit um in Ruhe und Ausgeglichenheit – sie wirkt dadurch schlaffördernd.

  • Ihr Harz ist heilend

Für die äußerliche Anwendung wirkt das Terpentin oder Harzöl heilsam bei Gicht und Rheuma, bei Hautkrankheiten und neuralgischen Schmerzen.

Alfred Zenz jun. in einem Tannenwald nähe Mariazell

Alfred Zenz jun. in einem Tannenwald nähe Mariazell

„Vergessenes Wissen“ – was sie für unsere Vorfahren bedeutete

  • Sie spielte bei den Hebammen eine wichtige Rolle als wehenförderndes Mittel!
  • Die gekochten Samen fanden als Tee und zugleich als Umschlag bei Blutvergiftungen
  • Die heilige Hildegard von Bingen hielt die Tanne in großen Ehren. Sie bezeichnete sie als Ausdruck der Tapferkeit!
  • Die alten Griechen widmeten die Tanne Poseidon, dem Gott des Meeres. Die Schiffsmasten waren aus ihrem Holz hergestellt.

Wie sie als Christbaum (wieder) Einzug in unsere Herzen fand

In den Augen der Menschheit hielten immergrüne Bäume schon immer eine besondere Stellung als Verkörperung der ewigwährenden Kräfte des Lebens und der Versprechung der Rückkehr des Lichtes und des Frühlings.

geschmückter Weihnachtsbaum in der Wohnstube

geschmückter Weihnachtsbaum in der Wohnstube

Weihnachten – Das Ritual des Lebensbaumes

Der Lebensbaum (auch Weltenbaum genannt) war für unsere keltisch-germanischen Vorfahren so etwas wie der Ursprung allen Lebens, aller Schöpfung um den sich das Jahr und somit die Welt dreht. Dementsprechend war für sie die Natur in ihrer Ganzheit heilig und von göttlichen Kräften durchdrungen. So orientierten sich alle wichtigen Feste an Sonne und Mond.

Die Wintersonnenwende (21. Dezember) war eine dieser heiligen Tage, wo in den längsten aller Nächte, in der stillsten aller Stunden das Sonnenkind wiedergeboren wird.

Was der Weihnachtsschmuck wirklich bedeutete

Unter anderem wurden die Stuben zu Mittwinter mit immergrünen Pflanzen geschmückt, die das „Lebensgrün“ in das neue Jahr tragen sollten. Die Menschen holten sich damit Gesundheit und Lebenskraft ins Haus und nährten damit die Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings.

Daher auch der Spruch: „Grün ist die Hoffnung.“

Als Mutter- und Lebensbaum war die Tanne zu dieser Zeit ein Symbol der weiblich-schützenden und lebenserneuernden Kraft. Als immergrüner Baum, war sie Sinnbild für das ewige Leben. Sie grünt sogar dann, wenn die Sonne am längsten in der Unterwelt währt, in der dunkelsten Zeit des Jahres, den rauhesten Nächten.

 So gesehen ist der Weihnachtsbaum uralte Sitte. Der „Behang“ hatte jedoch eine weit tiefgehendere Bedeutung als heute:

  • Lichter und Kugeln sollen die himmlischen Einflüsse versinnbildlichen.
  • Nüsse und Äpfel stellen als „Samen“ die Fruchtbarkeit des kommenden Jahres dar. Sie sind die „heiligen Früchte“ der Ahnen.
  • Süßigkeiten sind Ausdruck der Süße der übersinnlichen, heiligen (heilen = ganzen) Schau.

Manch Ethnobotaniker erkennt im schmücken des Weihnachtsbaumes ein schamanisches Ritual zur Ehrung des Weltenbaumes.

„Das Hereinholen einer Tanne bedeutete ursprünglich das Hereinholen und Verehren des Waldschutzdämons.“ (Schöpf 1986:86)

Der reich geschmückte Tannenbaum erinnert uns einmal im Jahr an die Existenz des Lebensbaumes, an den Kosmos, an den immerwährenden Zyklus und an die Heiligkeit des Lebens und des Seins.

Als Weihnachtsbaum spielte die Tanne die zentrale Rolle bei der Wiederkehr dieses vollkommenen Sinnbildes des Lebens- oder Weltenbaumes.

geschmückter Tannenbaum zu Weihnachten

geschmückter Tannenbaum zu Weihnachten

 

Tja, vielleicht erscheint Dir die Tanne ja jetzt in völlig neuem Licht und der Weihnachtsschmuck wird für Dich zum Symbol für Weisheit und Unsterblichkeit. Und vielleicht berührt Dich ihre mütterliche Kraft und trägt Dich behutsam durch die Weihnachtszeit. Und wer weiß, vielleicht zeigt auch sie Dir eine Tür in die Anders-Welt, um Dich wieder mit den kosmischen Kräften des Himmels und den nährenden Kräften der Erde zu verbinden.

Dann wird auch die Tanne für Dich zu einem Baum des Lebens, einem Lebensbaum.

Lass die Menschen wissen, was die Tanne für Dich bedeutet und schreib einen Kommentar!

 

Herzliche Grüße und frohe Weihnachten!

 

Alfred Zenz – der Seelengärtner

 

 

 

 

 

Fest der Toten und Beginn des Winters 

„Was ist der schönste Baum ohne seine Wurzeln, die bis tief in die dunkle Erde reichen.“ (Alfred Zenz jun.)

Wir schlendern verliebt über den Friedhof des nahegelegenen Schlosses. Umhüllt von tiefer, dunkler Nacht setzen wir vorsichtig unsere Schritte inmitten dieses mystischen, unheimlichen Ortes. Die Atmosphäre ist aufgeladen, wie elektrisch. Plötzlich sehe ich etwas aus dem Augenwinkel in naher Entfernung an uns vorbeihuschen. Der Atem stockt – ein Tier? ein Kind, das uns erschrecken möchte?…..oder gar so etwas wie ein Geistwesen?!

Es war nicht November, sondern Anfang Juli bei einem Friedhof eines alten, englischen Spukschlosses in der Nähe von London. Wir machten damals mit dem Handy ein Foto der Gräber – das Titelfoto – das eine erstaunliche Anzahl an Orbs zeigt. Spirituell betrachtet sind Orbs Erscheinungen von Geistwesen. Für uns war damals die Anders-Welt, die Geist-Welt sehr, sehr nahe.

So nahe wie sie uns in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November sein kann, wenn bei uns der Toten gedacht wird.

 

Wie die Kelten das Jahr wahrnahmen

Das keltische JahrDas keltische Jahr war zutiefst mit der Natur verwoben und orientierte sich an der Sonne und den Mond. Die Sonnenfeste bezeichneten die Sonnenwenden sowie die Tagundnachtgleichen während die Mondfeste den Mondrhythmen unterlagen und zu Voll- oder Neumond gefeiert wurden.

Für die Kelten war das Jahr dadurch in 4 Zeiträume gegliedert, die von bestimmten (Natur)Gottheiten beherrscht wurden und ganz bestimmte Qualitäten aufwiesen.

Die Feiertage zum Anfang und zum Schluss dieser Zeiträume stellten die Grenzen zwischen diesen Götterreichen dar. Während dieser magischen Übergangszeiten war die alltägliche Ordnung aufgehoben. Besonders zu den Mondfesten herrschte Wirbelndes Chaos wo die „Jenseitigen“ die Welt der Menschen heimsuchten und die Menschen sehr leicht mit der „Anders-Welt“ verkehren konnten.

 

Der Herrschaftsbeginn des Schwarzen Gottes Samhain

Am 11. Neumond des Jahres tritt der Schwarze Gott Samhain zusammen mit der Totengöttin Morrigan die Herrschaft an.

Dieser Neumond signalisiert den Beginn der dunklen Jahreshälfte und wird auch als „Vollmond des Jägers“ (engl. „hunters moon“) bezeichnet. Denn Samhain galt als Schlächter und Jäger. Er erlegt den Sonnenhirsch und verschleppt dessen Gattin, die Vegetationsgöttin, in die Unterwelt. Diese hütet von dort an als Totengöttin die Seelen der Verstorbenen sowie die schlafenden Samen der Pflanzen.

Für unsere naturbezogenen Vorfahren bezeichnete dieser Zeitpunkt auch den Beginn des Jahres.

Für sie war die Dunkelheit der Ursprung des Lebens, so wie ein Kind im dunklen Schoß der Mutter heranwächst, bevor es ins Licht dieser Welt geboren wird, so wie ein Same im Dunkeln der Erde keimt, bevor er daraus hervortritt.

 

 

Der Tod war für die Kelten nichts Negatives und so fürchteten sie ihn auch nicht. Er war ein Teil der Natur und jedes Ende verkörperte gleichzeitig einen Anfang. So konnte ein Kelte sogar Geld borgen mit dem Bescheid, dass er die Schulden im nächsten Leben bezahlen würde.

Die Idee, dass das Dunkle bzw. der Tod schlecht oder gar böse sei entstand wohl zur Zeit des Mittelalters, wo die Kirche heidnische Naturgötter wie z.B. Samhain mit dem Teufel gleichsetzte und die Dunkelheit mit dem Bösen.

 

Was das Fest Samhain für unsere Vorfahren bedeutete

Samhain heißt übersetzt so viel wie „Vereinigung“ bzw. „Versammlung“. Es ist zusammen mit Imbolc (1. Februar, Maria Lichtmess), Beltane (1. Mai, Walpurgis) und Lughnasad (1. August, Augustfeuer) eines der vier großen irisch/keltischen Feste. In Wales wurde es „nos calan gaeaf“ (Nacht des Winteranfangs) genannt und war einer der „drei Geisternächte“.

Unter dem römisch-kirchlichen Zeitverständnis wurde es kalendarisch auf den 1. November festgesetzt. Es wurde beginnend am Vorabend in der Nacht zum 1. November und an diesem Tage gefeiert.

Als „Schwellenfest“ waren an diesen Tagen die Schleier zwischen den „Welten“ sehr dünn, was die Samhain-Nacht zu einer „Begegnung“ zwischen den Lebenden und den Toten macht. Die Geister besuchen die Welt der Sterblichen und Sterbliche können sich an diesen Tagen in der Welt der Geistwesen verirren. Es wurde deshalb geraten in dieser Nacht besser in seinem Haus zu bleiben.

Für unsere Vorfahren bedeutete es auch, dass sich ab jetzt Mensch und Vieh in die Geborgenheit von Haus und Stall zurückziehen. Alle Kräuter sind gesammelt und bevorratet. Alles was jetzt noch „draußen“ ist, ist puca, ist tabu, und gehört den Naturgeistern. Das Wort Samhain ist übrigens auch mit dem Wort „sammeln“ verwandt.

Da es eine Zeit ist, wo die Lebenskraft schwindet, vermieden des die Menschen damals Geschlechtsverkehr zu haben, um keine schwachen oder gar kranken Kinder zur Welt zu bringen.

 

Die magischen Pflanzen und Bräuche Samhains

In dieser magischen Zeit stehen die Tore zur „Anders-Welt“ offen. Zauberer (Schamanen) verkehren mit den Jenseitigen, es wird hellgesehen, Tote beschworen und orakelt. Wichtige Schutzpflanzen dieser Schwellenzeit waren Knoblauch, Bilsenkraut und die Wurzel der Engelwurz – bei sich getragen, konnte einem nichts passieren.

In bestimmten Gebieten legten Verliebte 2 Haselnüsse ins Feuer. Wenn die Nüsse nebeneinander ruhig verglühten war das ein gutes Zeichen und die Liebe wurde von den verstorbenen Vorfahren gesegnet. Entsprechend war es kein gutes Omen, wenn sie zerplatzten.

Tollkirsche

 

Eine der bedeutsamsten Pflanzen dieser Zeit war die gefährlich, giftige Tollkirsche (Atropa belladonna). Vermutlich wurde mit ihrer Hilfe die berühmte „Flugsalbe“ der „Hexen“ hergestellt um sich in Trance und Ekstase zu versetzen und magische Riten zu vollziehen.

In den keltischen Gegenden Britanniens wird noch immer ein Samhain-Feuer entfacht. Unter anderem verbrennt man eine Strohpuppe, die die Vergehen und Verfehlungen der Menschen darstellt.

 

Was Samhain mit Halloween und Allerheiligen gemeinsam hat

Halloween

engl. All Hallow´s Eve, heißt übersetzt so viel wie „heiliger Abend“ oder „der Abend vor Allerheiligen“. Es benennt ursprünglich die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November.

Es markierte das Sommerende, den Einzug des Viehs in die Ställe und die Rückkehr der Seelen Verstorbener zu ihren Heimen. Begangen wurde es mit Freudenfeuern auf Hügeln (engl. „bonfires“) und manchmal mit Verkleidungen, die der Vertreibung böser Geister dienten.

In Irland wurden früher Kohlrüben ausgehöhlt und mit einer Kerze beleuchtet. Die hineingeschnitzte Fratze sollte böse Geister abschrecken, andere meinen es diente als Wegleuchte für die Seelen Verstorbener. Da in den USA der Kürbis weit verbreitet und zudem größer war, ersetzte dieser die Kohlrüben und ist seitdem das Markenzeichen von Halloween.

 

Die Sage von Jack O´Lantern

HalloweenKürbisDer Sage nach lebte in Irland der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne. Diese Rübe, später der Kürbis, war seither als Jack O´Lantern bekannt.

Halloween war ursprünglich im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und schmückten sie aus. Heute gehört es zu einem der wichtigsten Volksfeste in den USA und Kanada.

 

Allerheiligen

ist ein christliches Fest, zu dem „aller Heiligen“ gedacht wird. Entstanden ist es, als am 13. Mai im Jahre 610 Papst Bonifatius IV das heidnische Pantheon in Rom der Jungfrau Maria und allen Märtyrern weihte. Zunächst wurde das Fest am Freitag nach Ostern gefeiert, weil es inhaltlich stark von Ostern geprägt war. Hundert Jahre später weihte Papst Grogor III eine Kapelle in der Basilika St. Peter „allen Heiligen“ und legte für die Stadt Rom den Feiertag auf den 1. November. Im frühen christianisierten Irland wurde Allerheiligen noch im Frühjahr gefeiert.

Ein Symbol für Allerheiligen ist der Allerheiligenstritzel. Von Österreich bis Bayern schenken ihn die Tauf- bzw. Firmpaten ihren Patenkindern. Im 19. Jahrhundert wurden nach der Darstellung Peter Roseggers die Armen mit dem Allerheiligenstritzel beschenkt. Für die Paten und Firmkinder, die in unbegüterten Verhältnissen auf dem Land aufwuchsen, bedeutete das Geschenk einen „Ausgleich zu den üblichen Tagen des Sparens.“

Ob und wie jetzt die Feste Halloween, Allerheiligen und Samhain in Verbindung stehen, darüber – richtig – streiten sich die Geister ;-).

Diverse Interpretationen möchte ich daher gerne Dir selbst überlassen.

HerbstfärbungSamhain 

Wie Du diese heiligen Tage kraftvoll für Dich nutzen kannst

Eines ist für mich jedenfalls gewiss – es ist eine sehr kraftvolle Zeit, die ganz viel Potential in sich birgt.

Es ist eine Zeit, die von einer ganz speziellen Energie geprägt ist. Laubbäume lassen ihre Blätter fallen und gehen in die Vegetationsruhe, viele Pflanzen ziehen sich in das Dunkel der Erde zurück um dort zu überwintern, Tiere bereiten sich auf den Winterschlaf vor, die Luft wird kälter und dichter.

Als Menschen sind wir Teil der Natur und die Kräfte von Erde und Kosmos zu dieser Zeit wirken auch dementsprechend auf uns ein.

  • Die Anerkennung und Wertschätzung Deiner Dunklen Seite

Indem Du den Mut hast, Deiner Dunklen Seite, Deinen Dämonen zu begegnen und sie als einen Teil von Dir anzunehmen beginnst Du „ganz“ zu werden. Dann transformiert sich das, was vorher Leiden und Angst war, plötzlich in kraftvolle Wut oder zu einem hingebungsvollen „zu-Dir-selbst-stehen“.

 

  • Innere Einkehr, zu Dir kommen

So wie die Natur sich zurückzieht, unterstützt Dich diese Zeit sehr dabei, wenn es darum geht in Dich hineinzuhören, nach innen zu schauen oder zu meditieren.

  • den Verstorbenen gedenken

Vor allem, wenn Du einen lieben Menschen verloren hast, unterstützt Dich diese Zeit dabei in liebevoller Verbindung mit ihm zu treten und gegebenenfalls Trauer in Vertrauen zu verwandeln.

  • Zeit der Transformation – Ende und Neubeginn

Als Ende und Anfang des keltischen Jahres ist es eine Zeit für rituelle Handlungen – um Altes loszulassen und dem Neuen Raum zu geben. Dazu kannst zu beispielsweise ein Feuer entfachen, räuchern oder gar bei einem Schwitzhüttenritual oder einer Pflanzengeister-Trance mitmachen.

Viel Klarheit, Kraft und Besinnlichkeit wünsche ich Dir beim Erleben der heutigen Nacht und der kommenden Tage.

 

Alfred Zenz jun. – Der Seelengärtner