Hexen waren Meisterinnen im Umgang mit den Pflanzen und ihren innewohnenden Kräften. Ganz besondere Aufmerksamkeit erfuhren dabei die sogenannten Zauberpflanzen. Sie waren Hauptbestandteil der geheimen Hexen-Rezepturen, die über Leben und Tod entschieden, die Zaubergetränke, die in sinnliche Ekstase versetzten oder die Flugsalben mit deren Hilfe die Hexen in andere Dimensionen „fliegen“ konnten. Welche ihre mächtigen Zauberpflanzen waren, warum Bier ursprünglich aphrodisierend wirkte und woher das Klischee von „auf Besen reitenden Hexen“ herkommt, erfährst du in diesem Artikel.

Die im Laufe der Jahrhunderte erfolgte, strategische Verfolgung und Vernichtung der heilkundigen Frauen, liess uns vergessen, welch wichtige Rolle die Hexe in der Gesellschaft ursprünglich eigentlich spielte. Ohne sie hätte es keine Hausapotheke gegeben, keine Geburtshelferinnen, keine Empfängnisverhütung (ja, auch das kannte man damals schon!), keine psychologische Unterstützung in Lebens,- und Liebesangelegenheiten und vieles mehr. Die Hexe hatte viele und wichtige Aufgaben – sie war für die Menschen von damals unentbehrlich.

Völvas waren hochbegabte Medien mit außersinnlichen Fähigkeiten. Sie machten ihre Prophezeiungen und Weissagungen im Rahmen eines Rituals, das altnordisch „Zauber“ genannt wurde. Diese Seherinnen wurden zu Rate gezogen, wenn es z.B. um Ernteerträge, den Erfolg einer Jagd oder eines Raubzuges ging, aber auch um das Schicksal von Einzelnen oder Liebespaaren vorherzusagen. Manchmal wurde sie auch angerufen, um einen Zauberbann zu brechen oder einen neuen zu erwirken.

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