Ein Virus hält die Erde an…und die Natur atmet auf

„An ganz vielen Stellen fragen wir uns bei einer Vision: Klingt es unmöglich? Wenn es nämlich nicht unmöglich klingt, dann ist es ja gar keine Entwicklungsinitiative, dann ist es ja nur mehr davon, was es vorher schon gab.“ (Helmy Abouleish, Sohn von Dr. Ibrahim Abouleish, Gründer von SEKEM)

Seit über einem Monat hält der Coronavirus die deutschsprachigen Länder Europas in Schach. In Österreich schreiben wir jetzt die 6. Woche der Quarantänezeit. Auch wenn es langsam Lockerungen gibt und die ersten Geschäfte wieder aufsperren dürfen – die Angst vor dem Virus mit all seinen Folgen steht bei den meisten Menschen nach wie vor an der Tagesordnung. Aber so erschreckend diese Pandemie für uns Menschen auch sein mag, für den Planeten bedeutet sie gerade ein großes Aufatmen!

Die Wildtiere erobern die Städte zurück

Es ist ein bißchen wie im Film „12 Monkeys“ (mit Bruce Willis und Brad Pitt in den Hauptrollen) wo sich nach einer verheerenden Virusepidemie die Menschheit in den Untergrund zurückgezogen hat. Stattdessen zeigt die Szenerie verlassene Straßen, durch die sich ein Grizzlybär bewegt während vom Dach eines Gebäudes ein Löwe sein neues Territorium begutachtet.

Diese Utopie ist momentan in manchen Gegenden in weit abgemilderter Form Wirklichkeit geworden. Schon im März verbreiteten sich die Nachrichten von einem Venedig, dessen Kanäle so sauber sind wie nie zuvor. Und in seinen Häfen wurden erstmals Delphine gesichtet, wo zuvor noch Ozeandampfer kreuzten.3 In Chiles Hauptstadt Santiago streifte zuletzt ein junger Puma durch die Straßen, Wildhasen hoppeln über den stillgelegten Frankfurter Flughafen und ganze Rudeln von Wildschweinen machen die israelischen Stadt Haifa vermehrt zu ihrem Wohnraum.1

Eine Wildsau mit ihren Frischlingen beim Ausflug in der israelischen Stadt Haifa (11 April 2020) Quelle: epa/Abir Sultan

Die Luftverschmutzung ist weltweit drastisch gesunken

Aber man braucht auch gar keine Zeitung lesen oder Nachrichten schauen, um die Auswirkungen auf die Natur mitzubekommen. Ich kann mich mit meinen 41 Jahren nicht einmal daran erinnern, dass ich für so lange Zeit in den Himmel starren konnte, ohne dass ein Flugzeug meine Sicht trübte. Und man muss kein hochsensibler Mensch sein, um festzustellen, dass die Luft deutlich klarer und sauberer geworden ist (wirklich deutlich!)

Die Schadstoffbelastung in der Luft ist seit Beginn dieses erzwungenen Stillstandes WELTWEIT extrem gesunken. Allein in Neu Delhi verzeichnet mein einen Rückgang der Luftverschmutzung um ganze 40%! Im indischen Bundesstaat Punjab kann man das erste Mal seit 30 Jahren (!) die Gebirgskette des Himalaja aus einer Entfernung von 160km sehen. Zuvor war das wegen Smogs unmöglich!4 Ähnliches in Chinas Städten, wo manche Kinder wohl das erste Mal über so etwas wie blauen Himmel staunen dürfen. Aber nicht nur in Übersee, auch in den österreichischen Städten wie Graz und Wien zeigen lokale Messungen einen Rückgang gefährlicher Stickoxide in der Atemluft um ganze 20-35%!3

Es ist so paradox wie traurig. Was kein einziger Klimagipfel in der Geschichte der Menschheit jemals zustande brachte, schafft ein Virus in nur wenigen Wochen! Sollte uns das nicht ernsthaft zu denken geben?

Ungetrübter blauer Himmel im Norden von Graz (Gegend Semriach)

Der Wunsch nach DER großen Veränderung

Wieviele Umweltschutzorganisationen bemühen sich seit Jahrzehnten unseren Planeten vor der stetig zunehmenden Zerstörung durch den Menschen zu retten? Nur um jetzt festzustellen: Es geht nicht ums Tun sondern ums Innehalten. Fast scheint es mir so, als ob wir vor Covid19 an akutem Leistungsdenken und unersättlichem Gewinnstreben erkrankt waren und jetzt eine kurze Zeit der Genesung erfahren dürfen.

Was wäre wenn….

Nur so als Gedankenspiel: Was wäre, würden wir diese Einschränkung des Flug-, Auto-, und Schiffsverkehrs (viel mehr ist es nämlich nicht) für ein Jahr, fünf Jahre oder gar 20 Jahre lang aufrecht erhalten? Wir hätten wohl das von jeder Menschenseele so hoch herbei ersehnte Paradies auf Erden. Und nicht nur das, unser Körper-Geist-System würde sich als Teil der Natur wie der Planet in kürzester Zeit ebenso regenerieren. Wir wären mit absoluter Sicherheit eine weitaus gesündere Nation als wir es jetzt sind. (Die ganze Welt spricht von den Corona-Infizierten. Ich würde gerne einmal die Zahlen der mittlerweile von Asthma geheilten Menschen in Chinas Städten sehen.) Wenn wir WIRKLICH wollten, könnten wir in einer Welt leben, wo die Natur in all ihrer Artenvielfalt, ihren Urwäldern und atemberaubenden Landschaften MIT uns Menschen wächst anstatt von Tag zu Tag mehr und mehr von der Bildfläche zu verschwinden….

….aber die Betonung liegt auf „wirklich wollten“. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir jemals so viele postings oder emails über den Bildschirm gehuscht sind zum Thema „jetzt kommt die große Veränderung, das Aufwachen, der Aufstieg in eine neues Bewusstsein etc.“. Schön wärs. Wenn ich mir das weltweite Verhalten anschaue, zweifle ich ernsthaft daran. Die Krise ist noch nicht vorbei, so beginnt China bereits wieder seine Fabriken in (fast) gewohnter Weise hochzufahren. Auf der ganzen Welt wird alles Menschenmögliche unternommen, um so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzukehren – sprich, dass alles wieder so wird, wie es VORHER war. Das mag vielleicht wünschenswert für unser soziales wie wirtschaftliches Leben sein. Ich bezweifle aber, dass es das auch für unsere Umwelt ist.

Wieviel wert ist uns unser Planet eigentlich?

Ich frage mich wie wichtig uns saubere Luft, klares Wasser und von Lebendigkeit durchdrungene Wälder und Landschaften wirklich sind? Vom 2. bis 13. Dezember 2019 fand in Madrid der 25. Klimagipfel (COP25) statt. Das Treffen stand unter dem Motto „Zeit zu handeln“. Wie wir alle wissen: Passiert ist nichts. Jetzt, zu einer Zeit, wo wir sehen, was
wirklich eine effektive und nachhaltige Wirkung auf unser Klima hat – nämlich innehalten -würde ein Klimagipfel wirklich etwas verändern können. Aber so wichtig kann uns eine menschenfreundliche Umwelt nicht sein. Denn der Klimagipfel 2020 wurde wegen der Coronakrise abgesagt und auf ein unbestimmtes Datum im Jahr 2021 verlegt. Ganz nach dem Motto: „Irgendwann wenns passt, werden wir uns um die Natur mal kümmern“. Und wie wir alle aus eigener Lebenserfahrung wissen: Dieser Moment kommt nie. Wie soll hier eine Veränderung stattfinden?! Mir fällt hier nur mehr ein Zitat ein:

„Auf Veränderung zu hoffen, ohne etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“ (Albert Einstein)

Wenn auch nicht von Punjab aus…dennoch ein wunderschöner Blick auf den Himalaya mit dem Mount Everest

Wir müssten ALLES anders machen…

„Ja gut“, magst du jetzt sagen, „aber wie soll es anders gehen? Mein Arbeitsplatz/die Firma/ mein Unternehmen steht an erster Stelle. Von irgendwas muss ich ja leben, meine Familie ernähren, meine Existenz bestreiten.“ Klar ist das wichtig. Auch ich gehöre mit meinen Seminaren und Veranstaltungen definitiv zu den stark Betroffenen. Aber wer sagt, dass wir nicht all das gewährleisten können und dabei GLEICHZEITIG saubere Luft einatmen? Wahrscheinlich taucht dann so eine Antwort auf wie: „Ja vielleicht, aber dann müssten wir ALLES anders machen!“ – RICHTIG!

Und genau das haben seit jeher bestimmte Menschen auch gemacht und damit Geschichte geschrieben – sie haben ALLES anders gemacht. Beispiele dafür gibt es genug. Um nur 3 davon zu nennen:

Ein Beispiel aus der Vergangenheit:

Mahatma Gandhi – Ein Freiheitskampf ohne Gewaltanwendung

Mahatma Gandhi – Die „Grosse Seele“

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Mohandas Karamchand Gandhi, besser bekannt als Mahatma Gandhi, schaffte es in Form gewaltfreier Aktionen, zivilem Ungehorsam und persönlichem Hungerstreik im August 1947 das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien zu bewirken. Gandhi führte einen Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit OHNE sich dabei jeglicher Waffengewalt zu bedienen. Der berühmte Physiker Albert Einstein äußerte sich zu Gandhi folgendermaßen: „Sie haben durch Ihr Wirken gezeigt, dass man ohne Gewalt Grosses selbst bei solchen durchsetzen kann, welche selbst auf die Methode der Gewalt keineswegs verzichtet haben….“ Sein ihm später verliehener Ehrenname „mahatma“ bedeutet übrigens so viel wie „große Seele“.

Ein Beispiel aus der Gegenwart:

Dr. Ibrahim Abouleish (Gründer von SEKEM) – Das Wunder in der Wüste

SEKEM – Biolandbau in der Wüste

Dr. Ibrahim Abouleish erwarb 1977 ein Grundstück, das 60 Kilometer nördöstlich von Kairo lag. Das Außergewöhnliche daran war, dass es aus 70 Hektar unberührter, ägyptischer Wüste (!) bestand. Einer Vision folgend grub er dort den ersten Brunnen und begann nach den Prinzipien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft den Boden fruchtbar zu machen. Zu damaliger Zeit galt Abouleish für viele als verrückt, weil dieses Vorhaben als absolut unmöglich gesehen wurde. Heute beschäftigt SEKEM über 2.000 Mitarbeiter, leitet mehrere Land-Reclamation-Projekte (Wüstenbegrünung) und betreut rund 1000 Tochterfarmen in biologisch-dynamischer Landwirtschaft in ganz Ägypten! SEKEM gilt damit als eine der weltweit führenden Sozialunternehmen, wo Ökologie, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur gleichrangig behandelt werden und die menschliche Entwicklung stets im Vordergrund steht. Abouleish bewies damit vor allem eines: Man kann wirtschaftlich erfolgreich sein und dennoch im Einklang mit Mensch UND Natur arbeiten.

Der Filmemacher Roman Pachernegg und die Künstlerin Jasmine Wagner haben dazu eine zutiefst berührende Dokumention gedreht. Gerade in solchen Krisenzeiten wie jetzt kann ich dir nur raten: Schau dir das Video an. Es macht Mut, gibt Zuversicht und zeigt, dass scheinbar unvereinbare Gegensätze sehr wohl vereinbar sind. HIER gelangst du zum Video

Ein Beispiel für die Zukunft:

Götz Werner (dm-Gründer) – Bedingungsloses Grundeinkommen

Aber auch die Wirtschaft hat gewaltiges Veränderungspotenzial. Gehörst du zu denen, die dank der Krise gerade ein finanzielles Problem haben? Vielleicht hast du deinen Job verloren oder bist Unternehmer und musstest deine Firma zusperren? Was wäre, wenn du ein Grundeinkommen hättest, das an keine Bedingungen geknüpft ist und dir unabhängig von deinem (bisherigen) Einkommen ein menschenwürdiges Dasein sichert? Es mag unmöglich klingen wie eine Unabhängigkeitskampf ohne Gewalt oder eine Bio-Landwirtschaft in der arabischen Wüste. Laut Götz WERNER, Gründer der Drogerie-Kette dm, ist ein bedingungsloses Grundeinkommen der Schlüssel, um unsere Arbeitswelt positiv-nachhaltig zu verändern.

In Österreich ist der Ex-Banker Helmo Pape einer der Vorreiter, was die Umsetzung dieser Idee angeht. Gerade hat er ein Volksbegehren zum Grundeinkommen mit dem Titel „Bedingungsloses Grundeinkommen umsetzen“ mit initiiert, das ich hiermit unterstütze. Für mich ist Helmo ein Mensch mit Herz UND Verstand der mit unermüdlichem Engagement dieses Ziel verfolgt und bereit ist dafür vieles anders zu machen. Wer ihn persönlich kennt, weiß: Der Typ wird das schaffen! HIER erfährst du mehr über das BGE

Es gab und gibt nach wie vor stets Menschen und Gruppen, die ihren Visionen, ihrem Herzen folgten und damit nachhaltig-kraftvolle Veränderungen in der Welt bewirkten. Sie alle zeigen uns: ES GEHT!

Leider folgt die einzige Instanz, die eine solcherart Veränderung schnell und effizient bewirken könnte – nämlich unsere Regierung(en) – dem Gebot: Geld regiert die Welt. Und alles was nicht der Wirtschaft und ihrem Wachstum dient, rückt dabei wie eh und je in den Hintergrund. Bleibt also nur mehr einer übrig. Einer von dem die einzig wahre Veränderung in der Welt ausgeht – DU SELBST!

Es liegt letztendlich an jedem Einzelnen

Alles in allem befinden wir uns in einem Experiment des Innehaltens – wenn auch unfreiwillig. Und keiner weiß wie lange dieses Innehalten noch andauert. Vielleicht ist die Krise wirklich bald vorbei und vergessen und alles erreicht wieder den „Normalzustand“. Stellt sich dann noch die Frage: Haben wir etwas daraus gelernt? Hast du DEINE Chance in der Krise für dich ergriffen?

Was du für dich selbst, deiner eigenen menschlichen Natur, tun kannst und damit mehr alles alles andere für eine erlebenswerte Natur, ein menschenfreundliches Klima und einen gesunden Planet beiträgst – das erfährst du im zweiten Teil des Artikels: „Covid19 Teil 2 – Eine Krise als Chance für persönliche Entwicklung“

Ich freue mich auf dein Kommentar!

mit herzlichen Grüßen,

Ing. Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

Quellen:
  • 1 ZDF – https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-wildtiere-staedte-100.html
  • 2 Rundschau online.de – https://www.rundschau-online.de/news/aus-aller-welt/tierschuetzer-erfreut-wildtiere-erobern-in-corona-zeiten-die-staedte-3
  • 3 Global 2000 – https://www.global2000.at/news/coronavirus-und-die-umwelt
  • 4 Kronenzeitung von 11. April 2020, „Umweltschutz in Gefahr“, S. 10
  • 5 https://www.br.de/klimawandel/un-klimakonferenz-klimagipfel-klimapolitik-klimawandel-100.html

Gerade jetzt zur Zeit der Coronakrise, wo Angst vor Nahrungsmittelverknappung besteht und jeder darauf bedacht ist auf seine Gesundheit zu achten, ist das alte Wissen über Wild- und Heilkräuter mehr denn je gefragt. Wenn du einen eigenen Garten hast, befinden sich viele dieser Naturschätze in deiner unmittelbaren Nähe. In diesem VIDEO erfährst du, warum Löwenzahn, Gänseblümchen & Co nicht nur ein gesundes Wildgemüse sind sondern auch wertvolle Heilkräuter.

Duftveilchen (auch Märzveilchen oder Wohlriechendes Veilchen)

Viola odorata, Familie: Veilchengewächse, Violaceae

„Pflanzendüfte sind wie Musik für unsere Sinne.“ (aus Persien)

Wenn im Frühling die Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, beginnt das Leben zu erwachen. Neben Kissenprimel, Schneeglöckchen und Krokus macht sich ab März auch noch ein ganz anderes Pflänzchen bemerkbar – das Duftveilchen. Es mag im ersten Moment etwas unscheinbar wirken, hat es aber Faustdick hinter der Blüte. Spätestens nachdem du einmal an ihm gerochen hast, wirst du diese kleine Schönheit nicht mehr aus dem Gedächtnis verlieren! Denn sein Duft ist wahrlich betörend!

Der Frühlingsblüher mit dem unverschämt betörenden Duft

Duftveilchen, Viola odorata

Beim Duftveilchen handelt es sich um eine kleine, krautige, 5 bis 15cm hohe Pflanze, die in freier Natur gerne an Waldrändern und unter Gebüschen wächst. Ursprünglich stammt diese kleine Schönheit aus dem Mittelmeergebiet und dem Iran. Inzwischen hat es aber auch weite Teile Europas als seine Heimat erklärt. Bei uns findest du es häufig in den Rasenflächen zusammen mit der Primel und dem Krokus.

Während das Duftveilchen in den südlichen, wärmeren Gefilden bereits zu blühen beginnt und so manch grauen Rasen einen lila Farbklecks verpasst, ist es andernorts noch am Erwachen. Da sich der Beginn der Blüte je nach Breitengrad zwischen Anfang und Ende März erstreckt, wird es auch Märzveilchen genannt. Der Name Duftveilchen oder Wohlriechendes Veilchen hingegen ist auf ein angenehm und wahrlich intensiv riechendes, ätherisches Öl zurückzuführen, das sich in den Blüten befindet.

Leicht erkennbar an Blatt und Blüte

Das Blatt des Duftveilchens

Aber auch wenn es bei dir im Garten noch nicht blüht, kannst du das Duftveilchen bereits an seinen markanten Blättern im Rasen erkennen. Sie sehen in gewisser Weise aus wie gestielte Herzchen mit leicht gekerbtem Blattrand (siehe Foto). Zwischen diesen Blättchen erheben sich bald dunkelviolette, seltener weiß oder rötlich gefärbte, wohlriechende Blüten. Wenn du das Veilchen ungestört wachsen lässt, breitet es sich durch sogenannte Ausläufer (Triebe, die sich neu bewurzeln) allmählich aus und bildet größere Flächen. Zusätzlich werden die Früchte von Ameisen verschleppt, was zu seiner Verbreitung beiträgt.

Die Blume der Liebe

Bei den Griechen und Römern galt das Veilchen seiner dunklen Blüten und seines betörenden Duftes wegen als „Blume der Liebe“ und war ein begehrtes Aphrodisiakum. Indem man ein Veilchen verschenkte, drückte man damit seine rege Zuneigung aus. So ist es nicht verwunderlich, dass das Veilchen unter anderem dem bocksfüßigen, gehörnten Vegetationsgott Pan geweiht war. Pan verkörperte unter anderem die Sexualkraft der Natur und steht damit in direktem Zusammenhang mit Sinnlichkeit und Erotik.

Die verführerische Kraft des Veilchens schien auch Napoleon Bonaparte nicht verborgen geblieben zu sein. Er erkor sie als seine Lieblingspflanze nachdem ihm seine große Liebe Joséphine de Beauharnais am Abend ihres Kennenlernens einen Veilchenstrauß zugeworfen hatte. Nach seinem Tod fand man auf seiner Brust in einer goldenen Kapsel zwei getrocknete Veilchen.

Die Lieblingsblume der Dichter

Sinnliche Kräfte erhöhen die Empfänglichkeit und schaffen Raum für Eingebung und Inspiration. Viele berühmte Schriftsteller wie zum Beispiel Homer, Johann Wolfgang von Goethe oder Troubadoure ließen sich durch das Duftveilchen von der Muse küssen. Eduard Mörike verewigte das Veilchen dazu in seinem Gedicht „Er ist’s!“

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
– Horch von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s
Dich hab ich vernommen!

Im Gespräch mit dem Pflanzengeist des Duftveilchens

Als einer der ersten Frühlingsblüher leuchten die dunkelvioletten Blüten aus dem noch eher farblosen Rasen hervor. Ich will dieser kleine Blume auf Augenhöhe begegnen und lege mich flach auf den Rasen um ihr in die wunderschönen Blütenaugen zu schauen. Dabei strömt mir ein intensiver, fast parfümartiger Duft in die Nase und berührt sogleich mein Herz. Im Gespräch mit seinem Geist offenbart mir das Duftveilchen folgendes:

„Ich bin die zarte Blume der Verführung, die weiß dich in der Tiefe zu berühren. Mit großen Augen schau ich dir ins Herz, berühre dich an dieser Stelle, wo verborgen liegt der süße Schmerz. Dort wo Liebe sich als Lust verkleidet und Moral das sinnliche Begehren meidet.

Ich öffne in dir das, was abgeschottet ist und dicht, auf dass du Wurzeln fassen magst und dich erhebst zum Sonnenlicht. Denn Freude kann nur dort gedeihen, wo die Ängste sich an letzter Stelle reihen. So bewirke ich, dass Liebe durch dich fließt und sich mit jedem deiner Schritte in dein Umfeld reich ergießt.

Spür die Kraft, die durch mich wirkt, sie bringt in dir hervor was sich an Schönheit tief in dir verbirgt. So will ich senden dir die schönste Frühlingsgrüße, mit einem Duft so warm und sinnlich wie des Sommers Süße. Auf dass Gesang sich mag in dir erheben, um zu preisen, was erwacht zu neuem Leben!“

Was das Duftveilchen für dein Seelenheil tun kann

Es beruhigt, entspannt und besänftigt dein Gemüt

Duftveilchen, Viola odorata

Sobald du dich mit dem Wesen dieser kleinen Blume verbindest, wirst du merken, wie eine gewisse Ruhe, Sanftheit und angenehme Gelassenheit in dir Einzug findet. Vor allem, wenn du gerade gestresst bist, kann dir das Duftveilchen dabei behilflich sein, einen Gang zurückzuschalten und wieder frei durchzuatmen.

Es wirkt herzöffnend und erhöht deine Liebesfähigkeit

Die zutiefst sanfte und weiche Energie dieser Blume sowie ihr Duft wirken sehr stark auf dein Herzzentrum, das sofort eine gewisse Besänftigung und Weitung erfährt. Im Geiste des Duftveilchens vermagst du nicht geschlossenen Herzens zu verweilen, sondern gewinnst das Vertrauen dich zu öffnen und die Liebe zu spüren, die dich durchströmt. Die innewohnende Schönheit der anderen wird für dich leichter sichtbar und eine erhöhte Liebesfähigkeit stellt sich dann ganz von selbst ein.

Es verfeinert deine Sinneswahrnehmungen

So wie das Duftveilchen dich gut in deinen Körper bringt, erhöht es auch jegliche Art von Sensitivität. Es ist weniger eine Pflanze, die deine übersinnlichen Kanäle bedient, als vielmehr deine Fähigkeit des Fühlens und Empfindens nährt. Vor allem der Geruchs- und Sehsinn gewinnt an Intensität. Aber auch das Hören und Fühlen wird feiner. Ähnlich wie das Schneeglöckchen bringt das Veilchen dich hier mit deiner eigenen, inneren Zartheit in Kontakt und fördert eine erhöhte Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben.

Es erhöht deine erotische Ausstrahlung

Blüte von der Seite

Diese kleine, zarte Blume weiß in jedem Fall zu betören und dich sowie das andere Geschlecht zu verzaubern. Ihr ganzes Wesen sowie ihr nachweislich aphrodisierender Blütenduft wirken einerseits erdend, sinnlich und sanft erregend, haben aber zugleich eine stark herzöffnende wie beflügelnde Wirkung. Alles in allem gute Voraussetzungen um deine erotische Ausstrahlung zu erhöhen und dich insgesamt attraktiver erscheinen zu lassen.

Da das Veilchen auch auf deinen Sehsinn und deine Augen wirkt, vermag es dir den verführerischsten Blick hervorzulocken, den du hast. In diesem Sinne erhöht es natürlich auch maßgeblich deine Flirtkünste.

 

Es schenkt dir Inspiration und Muse

Gepaart mit Gefühlstiefe und Liebesfähigkeit sowie einer erhöhten Sinneswahrnehmung ist das Duftveilchen ein treuer Begleiter, wenn es darum geht, dich künstlerisch auszudrücken. Die Kraft der Liebe will hier mit allem dazu nötigen Feingefühl durch Stimme, Berührung, Tanz oder Malerei in die Welt fließen.

Wie Du die Kraft des Duftveilchens am besten für Dich nutzen kannst

In der bewussten Begegnung

Jetzt im fortschreitenden März kannst du die Duftveilchen auf so manchen Rasenflächen oder am Rande von Gebüschen finden. Wenn du dir die Zeit nimmst einmal ihre Blüten ganz genau zu betrachten und dabei an ihnen riechst, kommst du sehr leicht mit ihrem feinen Wesen in Kontakt. Eine Berührung, der du nicht entkommen kannst.

In der naturheilkundlichen Anwendung

Das Duftveilchen wurde bereits in der Antike wegen seiner Heilkraft geschätzt. Volksmedizinisch findet es auch heute noch Verwendung.

  • Innerlich wird die ganze Pflanze einschließlich Wurzel als mild schleimlösendes Mittel bei Erkrankungen der Atemwege wie Halsentzündung, Keuchhusten oder Bronchitis eingesetzt.2 Den Duftstoffen der Blüten wird eine nervenberuhigende und stresslösende Wirkung zugeschrieben. In Tees dienen die Blüten als Schönungsdroge, da sie dem Tee eine schöne, blaue Farbe verleihen. In der Naturkosmetik verwendet man die frischen Blüten zudem für entspannende Gesichtsmasken.3
  • Für den Tee 2 Teelöffel Veilchenkraut mit 1/4 lit. Wasser übergießen, zum Sieden erhitzen und noch weitere 5 Minuten ausziehen lassen. (2-3 Mal täglich 1 Tasse). Der Tee kann unverdünnt auch gut zum Gurgeln verwendet werden.1
  • Äußerlich kann die frisch zerquetschte Pflanze als Breiumschlag oder Hautwaschung bei Verletzungen, Hautunreinheiten, Operationsnarben oder Verbrennungen eingesetzt werden.1

Als ätherisches Pflanzenöl

Wie du dir denken kannst, findet das Duftveilchen natürlich auch seinen Einsatz in der Parfümindustrie. Da sich aus den Blüten selbst der Duft jedoch nur schwer gewinnen lässt, werden in erster Linie die Blätter des Veilchens verwendet. Aus ihnen extrahiert man einen sogenannten „grünen Duft“, der im Gegensatz zu den Blüten eher erdige Noten aufweist. Veilchenöl ist im Handel zu bekommen.

Als Wildgemüse und Lebensmittel

Die Blüten und Blütenknospen des Duftveilchens können direkt roh gegessen werden. Du kannst sie aber auch als dekorative Beilage über Salate und diverse warme Speisen streuen. Da sie ein intensives, fast parfümartiges Aroma verströmen, eignen sie sich meiner Meinung nach am allerbesten zur Verzierung von Süßspeisen.

Sehr beliebt sind beispielsweise kandierte Veilchen. Dafür werden die Blüten mit halbsteif geschlagenem Eiweiß bestrichen und mit feinem Zucker dünn bestreut. Anschließend lässt man sie auf einem feinen Gitter etwa zwei Tage trocknen. Die kandierten Veilchen sind eine beliebte Dekoration für Torten und Desserts. Auch lässt sich ein wunderschön lilafarbenes und toll schmeckendes Veilchensirup aus den Blüten herstellen. Hierzu findest du im Internet zahlreiche Rezepte.

Die Blätter kannst du das ganze Jahr über verwenden sammeln. Sie eigenen sie als Beigabe zu Salaten und diversen Kochgerichten.

Achtung! In allen Pflanzenteilen außer den Blüten befinden sich Inhaltsstoffe, die in großen Mengen genossen zu Übelkeit führen können. Von der Verzehrung der Wurzel wird generll abgeraten. Sie schmeckt brennend scharf und kann Erbrechen erzeugen.3

Blüten des Duftveilchens im Rasen, im Süden von Österreich

Die Blume für die verführerische Seite in dir

Wie du siehst, ist das Duftveilchen eine vielseitig verwendbare Pflanze. Ob als duftende Wildblume für deinen Garten, als Heilkraut für die Hausapotheke oder zur Freude von so manchem Gourmetgaumen in der Wilden Küche.

Und wenn du dich ganz auf das feine Wesen dieser kleinen Schönheit einlässt, gewinnst du sogar noch einen wertvollen Pflanzenverbündeten auf deinem Lebensweg dazu. Denn die „Blume der Liebe“ wird dich auf jeden Fall darin bestärken deine sinnlich-verführerische Seite zum Besten zu geben.

Ich freue mich auf dein Kommentar!

Herzlichst,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

PS:

Begegne deinen Pflanzenverbündeten bei einem Event der ganz besonderen Art:

„Baum-Magie – Die transformative Kraft der Bäume“ – 4tägiges Festival mit Ausstellung, Workshops & OSTARA-Ritualnacht. Von 19.-22. März im Zentrum TamanGa in Gamlitz. Eine Reihe spekakulärer Workshops entführen dich hier in die mystisch-magische Welt der Pflanzen. Den Höhepunkt beschreibt die OSTARA-Ritualnacht, wo in Anlehnung an alteuropäische Riten der Beginn des Frühlings gefeiert wird! HIER erfährst du mehr.

 

Weitere Veranstaltungen:

Quellen:

  • 1 APOTHEKER M. PAHLOW: Das große Buch der Heilpflanzen. Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 2004-2006
  • 2 SCHÖNFELDER, Ingrid und Peter: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Botanik, Arzneidrogen, Wirkstoffe, Anwendungen. Franck-Kosmos Verlag, Stuttgart, 2004
  • 3 STEFFEN GUIDO FLEISCHHAUER, JÜRGEN GUTHMANN, ROLAND SPIELBERGER: Enzyklopädie der Essbaren Wildpflanzen. AT Verlag, Aarau und München 2013

Die alte Linde oder Eiche im Dorf war zu mittelalterlichen Zeiten noch der Ort, wo wichtige Versammlungen abgehalten und sogar Gericht gesprochen wurde. Mit den Ruten der Haselnuss betrieb man Fruchtbarkeits- und Wetterzauber. Und der Holunder galt einst wie der Wacholder als einer der mächtigsten Schutzpflanzen für Haus und Hof, vor denen man aus Respekt „den Hut ziehen“ musste. In diesem Vortrags-Video verrate ich Dir, warum Birke, Eiche, Holunder & Co einst so große Verehrung zuteil wurde und welche Kräfte ihnen seit Alters her innewohnen.

Jetzt im Winter kann man die Misteln als große, kugelige Bälle im kahlen Wintergeäst bestimmter Bäume sehen. Als weihnachtlicher Schmuck ziert sie bei uns so manche Haustüre. Für unsere keltischen Vorfahren hingegen galt die „Druidenmistel“ als eine der magischsten und mächtigsten Zauberpflanzen überhaupt. Welche sagenumwobenen „Zauberkräfte“ dieser Pflanze innewohnen, warum sie Macht über das Chaos besitzt und welche bemerkenswerte Wirkung sie auf dein geistig-seelisches Befinden hat – all das möchte ich dir in diesem Artikel verraten.

Jetzt im November reift ein ganz besonderes Wildobst – die Schlehen. Es sind die Früchte des Schwarzdorns oder Schlehdorns. Die vitaminreichen, kugeligen, blauschwarz bereiften „Beeren“ lassen sich nach dem Frost zu Saft, Mus oder Likör verarbeiten. Der Schwarzdorn selbst symbolisierte mit seinen starken Dornen, den schwarzen Früchten und zugleich hell-weißen Blüten im Frühling für unsere keltischen Vorfahren die Kräfte von Licht und Schatten, von Leben und Tod gleichermaßen. Und er galt seit jeher als einer der besten Schutzpflanzen…

„Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt. Phantasie umfasst die ganze Welt.“ (Albert Einstein)

Stell dir vor, du stehst vor einem wunderschönen, farbenprächtigen Gemälde, das die Energie eines bestimmten Baumes repräsentiert. Du schaust dir das Bild an und bemerkst plötzlich, wie dich etwas auf einer tieferen Ebene deines Seins berührt. Etwas, das sich deinem Verstand völlig entzieht. Es ist, als würdest du über das Bild mit dem Geist des Baumes in Kontakt treten dessen Kraft jetzt durch dich wirkt.

Eine Kraft, die dich auffordert in eine Welt einzutauchen, die einst nur den Druiden, Hexen und Schamanen vorbehalten war: Die mystisch-magische Welt der Bäume, deren Wesen seit jeher auf zutiefst heilsame Art und Weise mit uns Menschen kommuniziert.

Jetzt wird dieses geheimnisvolle Wesen sichtbar. Und wenn du bereit bist hinzuschauen, wird es dein eigenes, magisches Potenzial zum Leben erwecken…

Visionäre Kunst – Bilder mit bewusstseinserweiternder Wirkung

Und genau das vermögen die Baumporträts der Künstlerin Jasmine Wagner. Jasmine hat die Gabe, die Energiequalität von Bäumen intuitiv zu erfassen und sie in Form von fantasieanregenden, ausdrucksstarken Bildern auf Leinwand zu bringen. Ihre zutiefst berührenden Bilder wirken dabei jenseits ihrer optischen Erscheinung auf die tieferen Ebenen deines Unterbewusstseins. Sie sind von einer Kraft-Qualität durchdrungen, die dir als Betrachter Zugang zu machtvollen, inneren (archetypischen) Ressourcen erschließen und damit persönliche Transformation und Entwicklung möglich machen.

Diese besondere und seltene Art von Kunst gehört zur Visionary Art“ („Visionäre Kunst“) und ist definitiv Kunst mit bewusstseinserweiternder Wirkung. Für mich sind diese Bilder daher weit mehr als fantasievoll porträtierte Baumgeister – es sind wahre KRAFTBILDER!

Mit diesen Bildern wurde eine große Vision von mir Wirklichkeit – nämlich die innewohnende Kraft von Bäumen über Bilder sichtbar und spürbar zu machen.
Dass diese Bilder derart stark wirken würden, überstieg meine Vorstellungen bei weitem und rief letztendlich das Projekt BAUM-MAGIE ins Leben….

…und dabei wollte ich ursprünglich nur ein einfaches Baumkarten-Set in die Welt bringen…

Wie alles begann – Die ursprüngliche Vision eines Baumkarten-Sets

Schon lange hegte ich die Vision, das Wesen der Bäume den Menschen in Form eines Karten-Sets näherzubringen. Der Geist der Bäume sollte dazu auf fantasievoll-künstlerische Art und Weise auf den einzelnen Karten „porträtiert“ werden. Ich hatte seit jeher einen Hang zur Malerei und war zutiefst begeistert von den surrealistischen Gemälden eines Salvadore Dali oder der visionären Kunst eines Alex Grey. Sie erinnerten mich stets daran, dass wir Menschen spirituelle Wesen sind, die eine körperliche Erfahrung machen und dass es weit mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sich unser Verstand jemals erträumen könnte.

Begegnung mit dem Boten – Der Ruf der Seele nach Entwicklung

Der Archetyp des Herold – Ruf nach Abenteuer

Als ich 2014 meine Gartenbaufirma verkaufte, um meiner Berufung als Seelengärtner zu folgen, begann meine Suche nach einem geeigneten Co-Kreationspartner, welcher mir die Bäume malerisch übersetzen würde, während ich die Texte dazu schrieb. Und wie das Leben so spielt, erfolgte dieser magische Moment zu einem Zeitpunkt, als ich es mir am wenigsten erwartet hätte. Es war der Workshop „Pflanzengeister zu Halloween“ im Jahr 2016, an dem Jasmine teilnahm und mit dem Geist von Zauberpflanzen wie Eisenhut, Tollkirsche und Engelwurz in Kontakt kam. Als freischaffende Künstlerin arbeitete sie gerade an einem Archetypen-Zyklus: Bilder, die wie Tore ins Unbewusste führen und im Betrachter archetypische Energiequalitäten aktivieren.

Für einen Archetypen war der Besuch des Workshops die Geburtsstunde. Bei der nächsten Begegnung zeigte sie mir das Bild, das entstanden war. Es war der Archetyp des „Herolds“ oder des „Boten“ aus der Heldenreise und steht für den „Ruf der Seele nach Entwicklung“. Treffender ging es nicht mehr. Mir stockte der Atem als ich es sah. „Vergiss Salvadore Dali, vergiss Alex Grey, das ist viel genialer!!“, so dachte ich mir. Zumindest für die Art von Idee, mit der ich im Geist schon so lange schwanger war.

In dem Moment wusste ich: „Das ist es! Jasmine ist diejenige, die die Bäume malen wird.“

Die Erweckung der Magie – Vom Baumkarten-Set zu Kraftbaum-Bildern

Ich fragte Jasmine, ob sie Lust hätte, die Baumenergien für das Karten-Set auf Leinwand zu bannen. Mit der Vorwarnung, dass sie keine Ahnung habe, wie die Bilder sich genau entwickeln würden, willigte sie ein. Jasmine arbeitet ohne Vorlagen, Skizzen und Entwürfe. Es geht um das vollkommen intuitive Umsetzen der wahrgenommenen Baumenergie, einfach, was „sich“ zeichnet, wenn das „Ich“ zurücktritt und der Geist des Baumes die Führung übernimmt.

Ich brachte sie in Verbindung mit dem ersten Baum. Ein Baum der für Beginn und Vollendung gleichermaßen steht…und so entstand das erste Bild – DIE EIBE. Das 1,70 x 1,30 m große Öl-Gemälde war von einer derart durchdringenden Wirkung und Kraft, das es weit über das, was ich mir für das Kartenset erwartet hatte, hinausging….

…Auch für Jasmine, die zu dem Zeitpunkt bereits als Visionary Art – Trainerin mit Archetypen arbeitete. Denn, wenn Klienten zu ihr kamen, reagierten diese heftig auf das Eiben-Bild, auch ohne dass ihr Fokus darauf gelenkt wurde. Sogar wenn es verhangen war oder im Nebenraum stand bewegte es etwas in den Menschen!

So war eines klar: Hier geht es um Naturkräfte, die durch die Kunst sichtbar und spürbar werden. Kräfte, welche durch die Wiedererweckung des natureigenen, magischen Potenzials im Menschen Transformation und Heilung bewirken.

Jasmine Wagner beim Malen des 1,70m großen Eiben-Gemäldes.

(HIER erhältst du einen Einblick in Jasmine Wagners magische Bildergalerie.)

Die Bilder alleine hatten also schon eine tiefgreifende Wirkung auf den Betrachter. Doch sollte noch etwas hinzukommen, welches diese noch potenzieren sollte – die lebendige Kraft der Worte – Die Baum-Poesie.

Baum-Poesie – Die durchdringende Kraft der Worte

Während Jasmine in ihrem Atelier langsam einen Wald der anderen Art wachsen ließ, begann ich an meinem Buch „Vater Eiche, Mutter Linde“ zu schreiben. In dem Buch geht es vornehmlich darum, Bäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete wieder ins Bewusstsein des modernen Menschen zu bringen. Der Fokus gilt hier vor allem der Wirkung, welche die Bäume für uns auf die geistig-seelische Ebene haben. Das Kernstück des Buches sind daher meine eigenen, persönlichen Wahrnehmungen der Baumenergien, die ich im Laufe der Jahre machen durfte.

Im Gespräch mit dem Geist des Baumes

Einen bedeutenden Aspekt davon, bildet der innerer Dialog mit dem Baum. Um dieses „Zwiegespräch“ auszudrücken, wählte ich die Form der Poesie – die Ausdrucksform der alten Barden und Minnesänger, wenn sie tieferliegende Botschaften vermitteln wollten. Wenn ich mit dem Geist eines Baumes in Kontakt trete, lasse ich mich vollständig von seiner Kraft durchdringen und durch mich wirken. Dabei frage ich: „Wenn dein Wesen durch mich sprechen würde, was hätte es zu sagen?“ Sobald ich einen Impuls bekomme, schreibe ich diese Botschaft auf, was meist poetische Verse ergibt….als Beispiel dazu etwas Poesie von der Birke:

Versauszug von der Weiß-Birke – Der Lichtbringerin unter den Bäumen:

Weiß-Birke, Betula pendula

„Ich bin die Mutter aller Leichtigkeit, die Luft, die hoch zum Himmel steigt. Der Wasserdampf, der frisch und munter, sich erhebt vom Erdengrunde. Ich inspiriere und probiere, verleihe müden Geistern neue Kraft, was immer ich auch integriere, der Beginn ist meine schönste Eigenschaft. Der Aufbruch hin zu neuen Ufern und zu folgen deinem Lebensrufe. Um dich vom Leben tragen zu lassen wie ein Blatt im Wind, und genau an diesem Platze Fuß zu fassen, der ganz allein und nur für dich bestimmt.“

(Die Poesie von insgesamt 18 Bäumen in voller Ausführung, kannst du in meinem Buch „Vater Eiche, Mutter Linde“ nachlesen.)

Das kraftvolle Zusammenspiel von Wort und Bild

Zu dem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst, dass ich die Poesie nicht nur für das Buch, sondern vor allem auch für die Baum-Gemälde schreibe. Wenn Jasmine über mehrere Monate an einem Bild arbeitete, ließ ich ihr immer den gesamten Text des jeweiligen Baumes zukommen. Dabei bevorzugte sie es, nur den poetischen Abschnitt zu lesen. Für sie war und ist die Poesie der aussagekräftigste Teil, um in besseren Kontakt mit dem Geist des jeweiligen Baumes zu kommen.

Als wir dann auch noch erleben durften, dass das kraftvolle Zusammenspiel von Poesie und Baum-Bildern auch bei anderen Menschen starke Wirkung zeigte, war uns eines sehr schnell klar: Das gehört beides zusammen!

Die poetischen Texte helfen, die Baumenergie in ihrem Kraftaspekt zu verstehen, die ausgelösten Prozesse besser zu verarbeiten und optimal zu integrieren.

Die Magie von Pflanzendüften

Und mit der Poesie sollte es auch noch nicht vollendet sein. Es kam noch ein weiteres Element hinzu, welches die Tiefe des Erlebens wesentlich unterstützen sollte – Duft. Die Expertin hierfür ist meine Frau Diana, die als Seelenduft-Coach äusserst wirkungsvollen Naturparfüms auf der Basis von hochqualitativen ätherischen Pflanzenölen kreiert. Wie diese Düfte im Zusammenhang mit den Bildern eingesetzt werden und welche Wirkung sie haben, ist Teil dann eines anderen Artikels.

Ausschnitt des Baumporträts der Rotbuche (Fagus sylvatica)

 

Die BAUM-MAGIE – Die Wiedererweckung des natureigenen, magischen Potenzials im Menschen

Die Bilder in Verbindung mit der Poesie bilden das Kernstück der BAUM-MAGIE. Gegenwärtig (Stand September 2019) existieren 12 kunstvolle Baum-Porträts und die Baum-Poesie von 18 heimischen Bäumen.

Diese Visionären Kraftbaum-Bilder im Original, sind nun erstmals in Verbindung mit der Baum-Poesie zu bestaunen und in ihrer Kraft und Wirkung live zu erleben. Am 13. Oktober veranstalten wir dazu eine Vernissage der ganz besonderen Art: „BAUM-MAGIE – Die transformative Kraft der Bäume“. HIER erfährst du mehr.

Was das Baumkarten-Set betrifft, so wollen wir hier insgesamt 44 poetische, malerische und von Duft unterstützte Baumporträts entstehen lassen. Bis dahin wird es also noch dauern und es werden inzwischen noch viele magische Baum-Gemälde aus dem Boden wachsen und die BAUM-MAGIE weiter erblühen lassen.

In einem sind wir uns jedenfalls einig, was wir mit der BAUM-MAGIE bewirken wollen: Das natureigene, magische Potenzial erwecken, das in jedem einzelnen Menschen steckt.

Indem du dich auf diese fantastische Art und Weise mit dem Geist der Bäume verbindest, kommst du in Kontakt mit dem mystisch-magischen Bereich deines eigenen, innersten Wesens. Du erkennst dich selbst wieder als Teil eines Großen Ganzen, das untrennbar mit der Natur und all ihren Geschöpfen verbunden ist. Und wenn das geschieht, wird vor allem eines möglich: geistiges und seelisches Wachstum.

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

P.S:

BAUM-MAGIE – Die transformative Kraft der Bäume

Am Sonntag, den 13. Oktober in Gamlitz im Zentrum TamanGa (Südsteiermark), gibt es in einer Vernissage der ganz besonderen Art erstmals die Möglichkeit die 12 ausdrucksstarken, bis zu 1,70m großen Kraftbaum-Bilder im Original zu bestaunen!

 

 

 

Du möchtest:

  • mehr über das geheimnisvolle Wirken von Visionärer Kunst erfahren
  • eintauchen in die magische Baumwelt der Druiden, Hexen und Schamanen
  • Dich von lebendiger Baum-Poesie berühren lassen
  • erfahren, wie Du Räume mit den Bildern aufladen und energetisieren kannst…

…dann wird dir dieses Event eine fantastische und neue Welt von Möglichkeiten eröffnen! HIER erfährst Du mehr.

P.P.S:

Die Visionären Kraftbaum-Bilder sind als signierte Kunstdruck-Varianten in verschiedenen Größen vor Ort oder im Online-Shop erhältlich. Inklusive der Baum-Poesie und der feinstofflichen Essenz des jeweiligen Baumes.  HIER gelangst zum ONLINE-SHOP

Der Sommer ist die Blütezeit eines ganz besonderen Heilkrautes – der Wilden Karde. Wolf-Dieter Storl, Ethnobotaniker und Autor, entdeckte die Wilde Karde vor Jahren für sich als eines der besten Naturheilmittel gegen einer der herausforderndsten Krankheiten unserer Zeit – Borreliose. Warum die Karde als wirksame Unterstützung bei Borreliose rege Anwendung findet, welchen Zusammenhang ihr Blühverhalten mit der Krankheit aufweist und wie du am besten deine eigene Karden-Tinktur herstellst – all das erfährst du in meinem aktuellen Artikel.

„Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das Einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.“ (Hermann Hesse)

Es ist ein mystisch-nebliger Novembertag, wie er im Buche steht und wir nähern uns der 1000jährigen Eiche von Bierbaum, einem kleinen Ort im Südosten Österreichs. Zuvor tat es meine Stimmung noch dem Wetter gleich und war tief getrübt. Doch mit jedem Schritt, den wir auf diesen Baum zugingen, begann mein Herz schneller und kräftiger zu schlagen. Meine Augen weiteten sich, der innere Nebel wich den warmen Strahlen einer aufgehenden Sonne. „Was für ein Baum!“, dachte ich bei mir. Als ich ihre tiefe, rissige Borke das erste Mal berührte durchfuhr mich sanfte, aber kraftvolle Energie, die sich wie ein elektrischer Impuls in meinem ganzen Körper verteilte.

Nach dieser Begegnung mit diesem 1000jährigen Kraftpaket fühlte ich mich extrem aufgeladen und sprühte nur so von heller Begeisterung und Lebensfreude. Mein Trübsinn, mit dem ich hier angekommen war, schien wie weggeblasen zu sein. In mir begann sich eine tiefe Dankbarkeit auszubreiten. Eine Dankbarkeit darüber am Leben zu sein und als Teil eines großen Ganzen untrennbar mit der Natur und all ihren Geschöpfen in einer unglaublich nährenden Verbindung zu stehen, die mir vor allem eines ermöglicht: geistiges und seelisches Wachstum.

Warum Bäume als Seelenbegleiter und Kraftspender für uns heute wichtiger sind als je zuvor

Bäume haben die Fähigkeit Erde und Himmel miteinander zu verbinden. Und wenn man sich ganz bewusst auf einen Baum einlässt, vermag er diese Verbindung auch in uns Menschen wieder herzustellen, so dass wir uns wieder als einen lebendigen Teil der Natur erfahren können. Und wenn das geschieht, geschieht Heilung, wobei das Wort „Heilung“ übersetzt nichts anderes bedeutet als „Ganz-Werden“.

Baummedizin ist daher eine ganzheitliche Medizin – und sie ist tausende von Jahren alt.

Bäume für die Seele

1000jährige Eiche von Bierbaum

Die Blüten, Blätter, Rinde, Früchte und Nadeln eines Baumes waren in früheren Zeiten von immenser Bedeutung, um körperliche Gebrechen und Krankheiten zu heilen. Verarbeitet zu Salben, Tinkturen oder Tees waren sie einst die wichtigsten und zugleich einzig verfügbaren Arzneimittel unserer Vorfahren. Von dem alten Wissen über die Heilkraft der Natur können wir natürlich auch heute noch profitieren. Doch im Laufe der Zeit hat sich einiges verändert.

Als Menschen, die in hoch entwickelten Industrienationen leben, müssen wir heute nicht mehr gegen Krankheiten kämpfen, die durch zugig-feuchte Stuben, unzureichende Hygiene oder Nahrungsmangel verursacht werden. In einer Zeit, in der die moderne Medizin wahre Wunder vollbringen kann, hat Gesundheit einen anderen Stellenwert bekommen. Die Krankheitsdämonen unserer Zeit heißen Stress, Überlastung, Depression und Burn-Out und welche Namen sie sonst noch alles tragen. Überfüllte Nervenkliniken und das rasant steigende Angebot an psychologischen Therapien und Behandlungsformen zeigen, dass wir heute vor allem seelische Unterstützung brauchen.

Wonach sich das menschliche Herz letztendlich sehnt ist „Seelenheil“. Wir alle suchen nach unserer Wahrheit, nach dem, was wir Liebe, Friede, Eins-Sein oder All-Verbundenheit nennen. Es ist das, was uns letztendlich unsere Kraft und Vitalität zurückbringt, uns innere Gelassenheit, Selbstliebe und damit weiterführend auch körperliche Gesundheit schenkt.

Die bedeutendste Kraftquelle hierfür befindet sich dabei direkt vor unserer Nase – Die Natur mit einer ihren wichtigsten Vertreter – den Bäumen.

Bäume als Heiler – Der unerforschte Teil des Wesens Baum

Bäume tragen einen wesentlichen Anteil zu unserer seelischen Gesundheit bei. Das weiß man bereits seit den 80er Jahren, wo der Gesundheitswissenschaftler Roger Ulrich in einer Krankenhaus-Studie den Beweis lieferte, dass alleine der Blick auf einen Baum heilen kann! (Mehr darüber im Buch)

Warum alleine der Anblick eines Baumes einen derartigen Anstieg der Selbstheilungskräfte auslöst, wird die Forschung wohl noch viele, weitere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen. Was aber für mich, und ich bin davon überzeugt, für jeden Baumliebhaber mit einem offenem Geist, ebenso klar ist: Bäume berühren unser Herz auf eine ganz besondere Art und Weise und verbinden uns damit mit der höchsten uns zur Verfügung stehenden Kraftquelle – unserer Spiritualität. Es mag der wissenschaftlich am wenigsten erforschte Bereich sein, doch ist es für mich genau das, warum Heilung eigentlich geschieht, wenn wir mit einem Baum in Kontakt treten.

Das wußten auch unsere heilkundigen Vorfahren – die Druiden, Kräuterfrauen und Pflanzenheilkundigen – so bin ich überzeugt. Sie wußten mit Bäumen zu kommunizieren um von ihnen Rat, Botschaft und Heilung zu erhalten. Die Wälder waren für sie anbetungswürdige Orte, Grüne Kathedralen von zeitloser, lebendiger Schönheit. Ein längst Vergessenes Wissen – das heute wieder zum Leben erweckt wird.

Ein Buch entsteht – Vergessenes Wissen erwacht zu neuem Leben

Die grünen Kathedralen der Baumschule

Als jemand, der inmitten eines Baumschul- und Gartengestaltungsbetriebes aufgewachsen ist, war ich seit jeher mit Natur, Pflanzen & Bäumen vertraut. Mein Vater war ein

Rot-Buche, Plitvice, Kroatien

passionierter Gärtner und Pflanzenliebhaber wie man es sich nur vorstellen kann und brachte mir sehr früh die Pflanzenwelt in all ihrer Schönheit und Lebendigkeit näher. Wenn es am Sonntag manchmal hieß, wir sollten in die Kirche gehen, beteuerte mein Vater gerne: „Ich bleibe hier bei meinen Pflanzen und den Bäumen. Das ist meine Kirche, das sind meine Kathedralen. Hier bekomme ich alles was ich brauche.“

Sehr früh lernte ich also Bäume als Wesen anzusehen, von denen man Kraft und Heilung erfahren kann. Mit ihnen zu kommunizieren war für mich so normal wie mit einem Menschen eine nonverbalen Austausch zu pflegen – es gibt keine Worte und dennoch weiß man ganz genau um was es geht. Die Wälder waren für mich daher bereits Grüne Kathedralen, noch bevor ich überhaupt irgendetwas von Druiden wußte.

Ein Buch über den Geist unserer Bäume

In meiner Zeit als Garten- und Landschaftsgestalter pflegte ich mit den auf dem Gartengrundstück befindlichen Bäumen gerne Kontakt, um mehr über den Garten selbst zu erfahren. Vor allem ältere Exemplare entpuppten sich dann oft als Kraftplätze, die, wenn sie erst einmal gewürdigt und integriert waren, dem gestalteten Garten noch mehr Ausstrahlung, Kraft und Energie verliehen.

In meiner neuen Berufung als Seelengärtner begann ich dann die Fähigkeit der Baum-Kommunikation weiterzugeben. Ich brachte Menschen in den bewussten Kontakt mit dem Geist der Bäume, damit sie die heilsamen Kräfte am eigenen Leib erfahren konnten. Mein Wissen über die innewohnenden Energien einzelner Baumarten schöpfte ich dabei anfangs noch aus Büchern, merkte aber schnell, dass nicht alles mit meiner eigenen Wahrnehmung übereinstimmt. Vor allem vermisste ich Baum-Literatur, welche nicht nur Mythologie und Brauchtum von Birke, Eiche & Co beschreibt, sondern vor allem ihre charakteristische, feinstoffliche Eigenschwingung, die sie uns Menschen vermitteln.

So fasste ich den Beschluss selbst darüber ein Buch zu schreiben – ein Buch über den Geist der Bäume und ihre heilsame Wirkung auf unser geistig-seelisches Befinden.

Seitdem sind nahezu 5 Jahre vergangen, in denen ich mit den Bäumen meditierte, kommunizierte und meine Wahrnehmungen aufschrieb um daraus ein Buch werden zu lassen – seit 04. Juni 2019 ist es Wirklichkeit und trägt den Namen: „Vater Eiche, Mutter Linde – Bäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete“

Das Buch „Vater Eiche, Mutter Linde“ – die heilsamen Energien von 18 heimischen Bäumen

In diesem Buch schildere ich meine eigenen, persönlichen Wahrnehmungen, die ich im Laufe der Jahre machen durfte und durch viele Teilnehmer meiner Workshops, Wahrnehmungstrainings und Naturseminare bestätigt bekam.

So stelle ich 18 bedeutende, heimische Bäume vor, welche Kräfte ihnen innewohnen, und wie sie uns diese auf heilsame Art und Weise vermitteln. Liebevoll gestaltete Baumporträts zeigen, was Birke, Buche & Co auf seelischer wie körperlicher Ebene für dich tun können, und helfen, in jeder Lebenslage den richtigen Baum als Kraftspender und Seelenbegleiter zu finden.

Und ja, um eine Frage gleich vorzubeugen:
Natürlich hätten noch viele weitere Bäumen Eingang in das Buch finden können. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Baum sein ganz eigenes Geschenk für uns bereithält. Nur würde es den Rahmen dieses Buches gänzlich sprengen, alle wichtigen Bäume und Sträucher aufzuführen. Daher habe ich vorwiegend Baumarten ausgewählt, die leicht und häufig anzutreffen sind und einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Jeder Baum hat dabei seinen eigenen Charakter, sein eigenes ihm innewohnendes Wesen, das ihn auszeichnet. So wie jeder Mensch einen eigenen Typus hat, wirkt auch jeder Baum auf seine eigene Art und Weise. (Genaueres dazu im Buch). Auszüge von dem Porträt eines Baumes habe ich bereits als Artikel veröffentlicht: „Die Vogel-Kirsche – Die Dame des Waldes“

Die Reise zu deinem Baumverbündeten

Wenn du für eine zeitlang aus dem Gedankenrad des Alltags aussteigen möchtest um in die mystisch-magische Welt des Wesens Baum einzutauchen, so ist dem Buch eine Meditations-CD beigelegt. Mit Hilfe der dort aufgesprochenen Trance, führe ich dich in einen Zustand der Entspannung, der es dir ermöglicht, in unmittelbare Berührung mit dem Geist deines Baumverbündeten zu kommen. Seine Kraft wirkt dabei als eine Art Wegweiser und Beschützer, der auf heilsame Art und Weise mit deinem Unterbewusstsein kommuniziert. Es ist übrigens die gleiche Trance, die ich bei meinen Pflanzengeisterworkshops spreche – jetzt gibt es sie auch auf CD!

In Liebe zur Natur und den Bäumen

Was ich mit diesem Buche vor allem bezwecke ist meine Liebe zur Natur und den Bäumen mit dir als Leser oder Leserin zu teilen. Und wenn es für dich stimmig ist und dich berührt, so vermagst du dadurch vielleicht einen völlig neuen Zugang zu der Welt der Bäume bekommen.

Eines kann ich dir jetzt schon versprechen: Wenn das geschieht, wird sich dir das Reich der Natur, der Pflanzen und Bäume in einer Schönheit, Magie und Farbenpracht offenbaren, von dem zu zuvor nicht zu träumen wagtest! Du wirst sehen, wie dich die Bäume rufen und wie dir plötzlich wieder eine Kraft zuteil wird, die du vielleicht einst verloren glaubtest. Das Buch wird dir dabei helfen deinen Baum-Verbündeten zu finden – lass dich von ihm berühren und auf deinem Lebensweg begleiten!

Es ist für uns alle überlebenswichtig, die Liebe zu Mutter Natur in uns wieder zu erwecken und uns daran zu erinnern, dass Bäume so viel mehr sind als nur Holzlieferanten, Gestaltungsobjekte oder Sauerstoffproduzenten. Sie sind vor allem eines: Gefährten und Verbündete, die uns Seelenheil schenken.

Viel Freude beim Lesen!

herzlichst,

Alfred Zenz Jun.

P.S.

Das Buch „Vater Eiche, Mutter LindeBäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete“, ist in den Buchhandlungen erhältlich.

Zu bestellen unter anderem bei:

Weitere Informationen zum Buch findest Du HIER

 

 

 

 

Auszug und Trailer vom Vortrag: „Die heiligen Bäume der Kelten(Dauer 8 Minuten). In diesem Vortrag gebe ich Dir einen Einblick in das geheimnisvolle Wesen unserer Bäume. Ich verrate Dir warum Eiche, Buche, Linde & Co einst so große Verehrung zuteil wurde und welche spürbaren Kräfte und Energien ihnen seit Alters her innewohnen. Lass Dich entführen in eine Welt in der Bäume weit mehr sind als nur Sauerstoffproduzenten und Holzlieferanten, sondern vor allem eines: kraftvolle Gefährten und Verbündete, die uns Seelenheil schenken.

„Es gibt nur eine Heilkraft, und das ist die Natur.“ (Arthur Schopenhauer)

Es ist ca. 06:20h und die ersten Sonnenstrahlen erfüllen bereits den erhabenen Platz. Wir stehen an einem Berggrat auf einem Kraftplatz und laden uns mit der Energie des „Erdenfeuers“ auf. Es ist ein sehr starker Ort mit unterschiedlich hoch schwingenden Punkten. Ich führe eine Teilnehmerin nach vorne zum stärksten Punkt – es ist meine Frau Diana. Da sie ursprünglich als Assistentin mit dabei ist, entbinde ich sie für diesen Moment aus ihrer Rolle: „Du bist jetzt Teilnehmerin und darfst dich ganz auf die Kraft einlassen.“ Und als ob das ein `Zauberspruch` gewesen ist, startet das einen beeindruckenden Prozess. Nach diesem Erlebnis ist Diana nicht mehr die Gleiche….

Natur ist das was wirkt

Bäume als Kraftspender und Wegbegleiter

Verschiedenste Studien belegen heutzutage die heilsame Wirkung der Natur auf unser körperliches Befinden. Der alleinige Aufenthalt im Wald entspannt nachhaltig, beschleunigt die Zellregeneration, senkt den Blutdruck, vermag sogar Krebs vorzubeugen und vieles mehr. (siehe dazu meinen Artikel Waldbaden – Bäume als Heiler)

Natur macht aber so viel mehr, als nur Deinen Körper dabei zu unterstützen gesund zu bleiben. Sie hilft Dir in unglaublicher Direktheit, Kraft und Intensität bei Deinen geistig-seelischen Entwicklungsprozessen, wenn Du nur bereit bist Dich auf dieses „Feld Natur“, einzulassen.

Was eine gelungene Beratungs/Heil/Therapiesitzung ausmacht

„Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selber hilft.“
(Voltaire, franz. Philosoph und Schriftsteller 1694 – 1778)

Was glaubst Du hat bei einer klassischen Therapiesitzung den größten Einfluss auf den Veränderungsprozess des Klienten? Ohne lange nachzudenken, sagen die meisten: „Natürlich die Technik bzw. Methode.“

Um herauszufinden, ob das wirklich so ist, hat man dazu ca. 400 (!) verschiedene Beratungs- und Hilfsmodelle untersucht und gelangte zu dem Schluss, dass sie sich in ihren Wirkungen nur äußerst geringfügig unterscheiden – eine Überraschung für viele! Den umfassenden Forschungen zufolge verhält es sich wie folgt:

Geschätzte Anteile am Therapieergebnis

ca. 15% (!) – bestimmte Strategien, Techniken und Methoden

ca. 30% – die Qualität der Beziehung BeraterIn – KlientIn

ca. 15% – positive Erwartung und Zuversicht des Klienten selbst

ca. 40% (!) – das persönliche wie natürliche Umfeld des Klienten mit all seinen Interaktionen und Wirkfaktoren

Geschätzte Anteile am Therapieergebnis (Lambert & Barley, 2002, Norcross, J.C. (2002) Psychotherapy relationships that work. New York: Oxford.)

Für die Naturtherapie sowie für alle Berufe, die in irgendeiner Weise mit Mensch und Natur arbeiten, bedeutet das, dass die natürliche Umgebung – der Wald, der Garten, die Landschaft etc. sowie die zwischenmenschlichen Interaktionen innerhalb einer Gruppe – einen extrem wichtigen Einfluss auf das Geschehen haben, wenn nicht sogar die wesentlichsten Faktoren sind!

Genau das darf ich nämlich staunend bei meinen Naturseminaren immer wieder beobachten – wenn Menschen sich ganz bewusst für dieses Feld öffnen und dadurch unglaubliche Veränderungsprozesse durch und mit der Natur ausgelöst werden.

Warum Natur so wirksam für Dein Seelenheil ist

Warum gerade der Wald, alte Bäume oder Plätze von besonderer Schönheit und Kraft derartige Heilungsprozesse auslösen mag ein Zusammenspiel verschiedenster Faktoren sein. Die meiner Meinung nach wichtigsten sind:

Die positive Wirkung auf Deine körperliche Gesundheit – und somit auch auf Deine psychische Verfassung

Indem Du z.B. Waldluft einatmest, atmest Du einen Cocktail aus bioaktiven Substanzen ein, welche die Bäume aussenden. Diese Substanzen alleine bewirken in Deinem Körper eine deutliche Stressreduktion (Dein Cortisol- und Adrenalinspiegel im Blut sinkt) sowie eine erhöhte Abwehrkraft (Dein Immunsystem wird in seiner gesamten Funktion gestärkt und aktiver).

Ebenso wird vor allem in Verbindung mit Sonnenlicht vermehrt das Wohlfühlhormon Serotonin ausgeschüttet – Es hebt die Stimmung, macht gelassener und lindert Angstgefühle. So hilft z.B. der Wald dabei, körperlich gesund zu bleiben. Und ein gesunder, kräftiger Organismus ist auch die Voraussetzung um in einer guten psychischen Verfassung zu sein.

Die Natur programmiert Dein Gehirn auf Entspannung

Ein Buchenwald mit seinen erfrischenden Grüntönen wirkt unter anderem deshalb so entspannend auf uns, weil er die sogenannten Beta-Wellen im Gehirn deutlich reduziert.

Was sind Beta-Wellen?
Unser Gehirn schwingt im Wachzustand in sogenannten Beta-Wellen. Sie sind wichtig für Konzentration aber auch zuständig für Streß, Hektik und Sorgen, wenn sie all zu aktiv schwingen. Alleine der Anblick eines Baumes hingegen, regt die Alpha-Wellen des Gehirns an. Diese sind zuständig für eine gelöste und entspannte Grundhaltung und werden auch als „Das Tor zur Meditation“ bezeichnet.

Diese Phänomen kannst Du selbst sehr gut überprüfen, z.B. wenn Du gerade irgendwo auf Urlaub bist und gemütlich „abhängst“. Und dann kommt Dir plötzlich der Gedanke in den Sinn, dass Du Deine emails abfragen könntest. Noch während Du online bist und vielleicht zusätzlich durch Facebook & Co surfst, verändert sich Dein Zustand signifikant. Spätestens nach dem virtuellen Ausflug kannst Du wahrscheinlich eine deutliche Zunahme der körperlichen Anspannung fühlen – unerheblich davon, ob es „positive“ oder „negative“ Nachrichten im Netz gab. Das rührt daher, dass unser Gehirn bei derartigen Tätigkeiten sofort in den Arbeits-Modus wechselt und vermehrt in Beta-Wellen schwingt.

Wenn Du Dich dann aber wieder zurück in die Hängematte unter den Bäumen schwingst, weiß das üppige Grün genau die Knöpfe in Deinem Gehirn zu drücken, die Dein System wieder zurück in den Entspannungs-Modus bringen. Der Garten bewirkt hier übrigens das Gleiche.

Die Natur lässt Dich so SEIN wie Du BIST

Immer wieder höre ich Teilnehmer in der Feedbackrunde meiner Naturseminare sagen: „Danke, dass ich hier so sein durfte, wie ich bin!“

Kennst Du das, wie Du erleichtert aufatmest, wenn Du nach einem gestressten Arbeitsalltag einen Waldspaziergang unternimmst? Das kommt vor allem daher, dass Du in der Natur nichts und niemandem mehr entsprechen musst. Der Wald, der Fluss, der Berg, der Adler, der am Himmel seine Kreise zieht, die Glockenblume auf der Wiese…sie alle interessieren sich nicht für Deinen Gehaltszettel, Dein Aussehen und Deine Leistungen. Die Sonne schickt Dir keine Stromrechnung dafür dass sie Dich wärmt und das Wasser aus dem Bergquellfluss ist gratis. Alles ist in Hülle und Fülle da und erinnert Dich an Deine eigene, innere Fülle – daran, dass das Leben dich liebt und dass du Kind von Mutter Erde bist, die dich trägt, schützt, nährt und liebt – bedingungslos. Das gibt Dir den Raum ganz für Dich da zu sein und Dich in Deinem ganzen Wesen wahrzunehmen und zu erfahren.

In der Psychologie wird dieser Begriff sogar ganz professionell als „Being Away – Effekt“ bezeichnet. Womit gemeint, ist dass man „weg-von-einer-Welt“ ist, in der man ständig entsprechen muss und dadurch kaum Zeit findet zurück zu sich selbst zu finden. Das „So-sein-dürfen-wie-man-ist“ stellt inzwischen einer der bekanntesten psychologischen Heilwirkungen des Aufenthalts in der Natur dar!

Das Kraftfeld Natur öffnet Dein Herz

Was im Körper das Herz „das Tor zur Seele“ ist, ist im Außen die Natur als „das Tor zur allumfassenden Liebe“. (Alfred Zenz Jun.)

Das ist die Essenz, die all meinen Veranstaltungen zugrunde. Und es ist für mich mit Abstand einer der bedeutendsten und – wortwörtlich – berührendsten Faktoren.

Ich teile hier meine Wahrnehmung mit einem der bekanntesten Geomanten und Autoren zu diesem Thema im mitteleuropäischem Raum, Marco Pogacnik. Er meint, dass die Grundschwingung der Natur mit all ihren sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfen rein auf der Gefühls- oder Herzebene angesiedelt ist. Marco Pogacnik bezeichnet sie wunderschön „…als eine Grundschwingung liebender Freude…“

Und wenn Du Dich z.B. von einem alten Baum oder einer Blume berührt fühlst, dann bist Du wahrscheinlich mit den „Natur- oder Elementargeistern“ des Ortes in Kontakt getreten. Und wenn Du Dich bewusst darauf einlässt, wirst Du Dich unweigerlich wieder in Deinem ganzen Wesen spüren und Dein Herz beginnt sich zu öffnen. Es ist wie eine Berührung mit dem Feld der Liebe. Und das vermag so einiges aus-zulösen wie auf-zulösen.

Wie Du die Kraft der Erde für Dein Seelenheil nutzt

Mit dem was Das Einatmen der Waldluft in unserem Körper bewirkt, in Verbindung mit dem unglaublichen Entspannungs-Effekt, dem Gefühl SEIN zu dürfen und der tiefen Berührung auf der Herzensebene, ist die Natur so etwas wie ein natürliches Super-Psychopharmaka. Und es wirkt sobald du Deinen Garten, den Park oder nahegelegenen Wald betrittst oder auch nur liebevoll Deine Zimmerpflanze gießt. So gesehen gibt es nichts, was Du tun musst, um in diese heilsame Kommun(ikat)ion zu treten – es geschieht ohnehin von selbst.

Und jetzt stell Dir vor, Du würdest das jederzeit zugängliche und verfügbare „Umfeld Natur“ jetzt sogar ganz bewusst nutzen, um Dich von ihr bei Deinen persönlichen Entwicklungsprozessen unterstützen zu lassen? Welche Ressourcen würden dann mobilisiert werden? Was wäre dann erst an Veränderung alles möglich?

In der freien Landschaft gibt es für Dich unzählige Möglichkeiten mit Kräften, Wesen und Energien in Kontakt zu treten. Und eines ist sicher: Deine Intuition führt Dich

Kraftorte in der Natur

genau an die Stelle, die Du für Dein persönliches Wachstum gerade am nötigsten brauchst!

So können z.B. Wasseradern je nachdem ob links- oder rechtsdrehend beruhigend oder belebend wirken. Linksdrehend können sie regelrechte Entlade-Stationen sein um z.B. Altes loszulassen und innere Anspannung zu reduzieren. Die Wesen alter Bäume vermögen unglaublich kraftvolle Mentoren zu sein, um dir wichtige Botschaften zukommen zu lassen. Und geomantische Felder wie z.B. starke Erdelementarpunkte, helfen Dir Dich wieder neu zu verwurzeln und in Deine Kraft und Mitte zu finden.

Und wenn Du das Glück hast mit dem „Feuer der Erde“ in Kontakt zu kommen, sogenannten „Drachenlinien“, mag dies ganz besondere Transformation bewirken, wie sie damals bei Diana am Bergrücken vonstatten ging…

Zurück am Berg auf dem Rücken des „Drachens“

….So beobachte ich aus einiger Entfernung, wie sich Diana krümmt, stöhnt und breitbeinig immer wieder in die Knie geht. Irgendwann stößt sie einen heftigen und schmerzerfüllten Schrei aus, der in den Weiten der Bergwälder verhallt. Sie sackt schließlich schluchzend zu Boden. Einen Impuls folgend gehe ich zu ihr nach vorne und umarme sie – es war der richtige Impuls und wir umarmen uns innig. Zusammen verweilen wir an diesem Punkt für eine scheinbare Ewigkeit.

Nachher erzählte sie mir, dass es so war, als ob sie ein Kind geboren hätte – ein „Drachenbaby“, wie sie es liebevoll nannte, und das sofort wieder von der Erde aufgenommen wurde. Ihr kamen die Worte:

„Aus Licht geboren
in Dunkelheit verflossen
schenkst Du Leben
und lässt es ziehen in den Tod.
Gebähren bricht Licht und
Dunkel wird erweckt.“

Diana verlor durch eine Krebserkrankung vor 15 Jahren die Fähigkeit, Kinder zu bekommen. Das „Erdenfeuer“ half ihr dabei, diesen Schmerz zu verarbeiten und zu verwandeln.

Diese Verwandlung fand vor zwei Jahren statt. Diana geht jetzt mit einer anderen Stärke und Selbstsicherheit durch das Leben. Es ist als ob sie einmal gestorben und in ihrer weiblichen Urkraft neu auferstanden ist, was ihr maßgeblich dabei half ihre neue Berufung zu leben. Heute arbeitet Diana mit ätherischen Pflanzenölen und begleitet in Form von selbst hergestellten Naturparfüms und Seelenduft-Workshops andere Menschen auf ihrem Lebensweg.

Die Natur als Coach – auftanken, Kraft sammeln, neue Impulse empfangen an besonderen Kraftorten

Zurück zu Deinen Wurzeln – Zurück zu Dir selbst

Lange Zeit dachte ich, dass ich als Seminarleiter mit meinen Formaten, Anleitungen und Fragen den bedeutenden Teil beitragen würde. Doch die Teilnehmer zeigten mir wie unglaublich bedeutender das natürliche Feld ist – die Bäume, die Kraftplätze, die Naturwesen sowie die zwischenmenschlichen Begegnungen untereinander. Sie sind die eigentlichen Trainer, Heiler und Coaches. Und dazu zählt ein mächtiges Erdmagnetfeld genauso wie die Amsel am Baum oder der Tautropfen am Grashalm.

Wenn Du in irgendeiner Art und Weise mit Menschen arbeitest oder Dich selbst gerade in wichtigen Veränderungsprozessen befindest, dann vergiß nicht, dass die stärkste, dir verfügbare Ressource sich direkt vor Deiner Nase befindet: Die Natur mit all ihren sichtbaren wie unsichtbaren Geschöpfen.

Nutze ihre Kraft und finde zurück zu Deinen Wurzeln um die genau Kräfte in Dir zu mobilisieren, die Dir dabei helfen, das Leben zu leben, das auf Dich wartet!

Ich freue mich auf Dein Kommentar!

Herzlichst,

Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner

P.S.

Du möchtest:

  • die Wirkung von Bäumen und Kraftplätzen am eigenen Leib erleben
  • erfahren, wie Du mit Hilfe der Natur ein heilsames Feld erschaffst
  • lernen, wie Du Naturenergien im Umgang mit Menschen sinnvoll einsetzt
  • zeitgemäße Coaching-Methoden mit schamanischer Heilarbeit verbinden

Dann hilft Dir dieses Natur-Retreat dabei, Dein Potenzial als Natur-Coach zu leben! Es findet inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft im Süden von Österreich statt.

„Zum Natur-Coach erwachen“ 4tages-Vertiefungs-Retreat für Veränderungsarbeit mit Hilfe der Natur