Gemeiner Beifuß

Artemisia vulgaris, Familie: Korbblütler, Asteraceae

„Wer Beifuß in seinem Haus hat, dem mag der Teufel keinen Schaden zufügen. Wer Beifußwurzeln über die Türen des Hauses hängt, dem mag nichts Übles oder Ungeheueres zugefügt werden…“ (Aus „Gart der Gesundheit“, Mainz 1485)1

Jetzt im Hochsommer findest du an Wegrändern, Äckern, Ufergebüschen und Kiesgruben oft ein mannshohes Kraut in reichlicher Menge. Aufgrund der unscheinbaren Blüte fällt dieses „Unkraut“ jedoch kaum jemandem auf. Und das, obwohl die mittlerweile in Vergessenheit geratene Pflanze in unserem Kulturkreis einst zu den wichtigsten Räucher- und Heilpflanzen überhaupt zählte. Die Rede ist vom Gemeinen Beifuß.

In diesem Artikel möchte ich dir das feinstoffliche Wesen des Beifußes näherbringen und dir etwas über den Pflanzedeva dieses magischen Räucherkrauts erzählen. Warum der Beifuß als eine der stärksten Schutzpflanzen gilt, in welcher Beziehung er zum weiblichen Schoßraum steht bzw. was er mit weiblicher Schöpferkraft zu tun hat, wie er dir auf feinstofflicher Ebene dabei hilft, emotional „schwere Kost“ leichter zu verdauen und auf welche Weise du ihn naturheilkundlich für dich anwenden kannst, all das erfährst du in diesem Artikel.

Der Dämonenvertreiber unter den Kräutern

In allen Erdteilen, wo Beifuß wächst, setzten ihn indigene Kulturen als Räucherkraut ein. Für die Lakota (Sioux) sowie die Cheyenne öffnete der Beifuß das Tor zu den Geistern, Göttern und Ahnen.* „Und die nordischen Schmananen beräucherten oder rieben sich mit dem Kraut ein, ehe sie in die Welt der Frau Holle flogen.“ (Storl 2000: 53)1

Man räucherte Beifuß generell um Körper, Geist und Atmosphäre zu reinigen, negative Stimmungen zu transformieren, Übergangsrituale zu erleichtern und unerwünschte Geistwesen zu vertreiben. Der Beifuß war seit jeher ein unverzichtbarer Begleiter der Schaman*innen und Medizinmänner- wie frauen, um im tranceartigen Zustand die Anderswelten zu bereisen. Zudem spielte das der griechischen Göttin Artemis geweihte Frauenkraut seit jeher eine wichtige Rolle bei Empfängnis und Geburt.

Mehr dazu siehe unter Artikel: Der Gemeine Beifuß – Das heilige Räucherkraut der Schamanen“

*Was du wissen solltest: Das, was die Indianer Nordamerikas vor allem als Räucherwerk verwendeten war der Steppenbeifuß (Artemisia ludoviciana). Er sieht vom Habitus unserem heimischen Beifuss ähnlich, hat aber eine grau-weiße Blattfärbung, was ihm auch den Namen „White Sagebrush“ eingebracht hat. Als die ersten englischen Siedler diesen Beifuss in der Steppe vorfanden, nannten sie ihn daher „prarie sage“, was so viel wie „Steppensalbei“ bedeutete. Der „Weiße Salbei“, den man heute überall zu kaufen bekommt, rührt schlichtweg von einem Übersetzungsfehler und meint in seinem Ursprung eigentlich eine Beifußart.

Die vielen Namen des Gemeinen Beifußes

In vielerlei Hinsicht repräsentiert der Gemeine Beifuß ein durchaus mächtiges Zauberkraut, worauf schon seine vielen volkstümlichen Namen hinweisen wie beispielsweise:

„Bibot“: ist mit dem althochdeutschen „Bozzan = stoßen, schlagen“ verwandt. Das „Stoßen“ bezog sich jedoch weniger auf das Zerstoßen im Mörser als vielmehr auf die Stoßbewegungen der geschlechtlichen Vereinigung. Beifuß galt als das Kraut des Liebeszaubers und der Fruchtbarkeit.1

„Mugwurz“: „Mückenwurz, Mückenkraut“, da Beifußbüschel in Stall und Stube gehängt wurden, um Mücken, Fliegen und Ungeziefer zu vertreiben. Manche Sprachforscher erkennen darin auch das germanische „megin = Macht, Zaubermacht, sexuelle Potenz“. So fand der Beifuß auch Verwendung gegen angezauberte Impotenz und Frigidität.1

„Gänsekraut“: …was vor allem einen Bezug zum schamanischen Kontext aufweist. Denn die Wildgans war das heilige Krafttier der nordischen Schaman*innen, mit dessen Hilfe sie in die Welt der Frau Holle flogen. Der Beifuß verleiht dem Schamanen einerseits „Flügel“ und erleichtert damit den Übertritt, gleichzeitig schützt er ihn vor dämonischen Begegnungen.1

Im Gespräch mit dem Pflanzengeist des Beifußes

Ein intensiv-kampferartiger, stark aromatischer Duft strömt in meine Lungen und breitet sich von dort in den gesamten Körper aus. Von Kopf bis Fuss werden alle meine Energiezentren belebt und vitalisiert. Der Duft macht ruhig und dennoch scheint es, als ob mein inneres Feuer zu brennen beginnt und eine Kraft vom Wurzelchakra aus wie züngelnde Flammen die Wirbelsäule emporstrebt und mir in den Kopf fährt. Ich bekomme eine leichte Ahnung von dem, was es heißt im Rauch des Beifußes um ein Lagerfeuer herum zu tanzen und dabei in Ekstase zu fallen. Im Gespräch mit dem Geist des Beifußes offenbarte er mir folgendes:

Leaf Leaf

Wenn mein Wesen dich durchdringt, dein Herz, dein Geist sich öffnet, jede Zelle höher als zuvor jetzt schwingt. Dann spüre meine Wesenheit in all der satten Kraft, spüre alle die Hitze, die dich reinigt, klärt und einen schützend Raum erschafft. So mögen sich die Flammen durch und durch entfalten, auf dass du lernst das Alte loszulassen, anstatt weiter daran festzuhalten.

Wirst du verbunden mit dem Herz der Erde, erwacht in dir die Schlangenkraft, ich öffne deinen Schoß und schenke Wärme, erwecke in dir Lust und Leidenschaft. Als Pflanze schenke ich dir diesen Duft, der deine innere Weiblichkeit ins Leben ruft. Denn ich wirke auf den Unterleib und mach aus dir ein echtes Weib! So kannst du mich ein Kraut der Wonne-Göttin nennen, denn ich fördere die Lust am Leben und lass dein inneres Feuer brennen.

Mein Blätterkleid zeigt beide Welten, so will ich hier und auch im Jenseits gelten. Komm und reite mit mir durch die Sphäre, atme ein das klare Licht, tauche ein diesen Raum der Leere, der dich beschenkt mit klarer Sicht. In meinem Schutze magst du dich entfalten, egal wie hoch du fliegst, ich werde dich am Boden halten. So wirst du durch mich eins mit dieser Erde, die dich trägt, um zu erkennen, dass dein Herz niemals für sich alleine schlägt.

Leaf Leaf

Was der Gemeine Beifuß für dein Seelenheil tun kann

  • Er nährt die urweibliche Kraft und stärkt die Verbindung zur Erde

Blüte von Artemisia vulgaris

Der Archetyp, der durch das Wesen des Beifußes wirkt, wurde bei den Griechen als Göttin Artemis bezeichnet, die allgemeiner den Archetyp der Großen Mutter beschreibt. Bei ihr geht es um das Fühlen, das Blut der Erde, um Vereinigung, Berührung, Nähe, Körperlichkeit, Hingabe und sinnliche Erfahrungen. So bringt der Beifuß vor allem ins Fühlen, lässt uns in die Erde hinabsinken und eins werden mit der großen Mutter.

Hier ist viel Raum für Sein, Körperlichkeit, Empfindung und Präsenz, wenig Raum für rationales Denken. Für Männer, die in Kontakt mit dem Wesen der Pflanze kommen wollen, ist die Grundvoraussetzung, dass sie das über ihre weibliche Seite, ihre Anima, tun. Denn es braucht diese Hingabe an das Prinzip Erde, dass der Beifuß-Deva bereit ist, in Kommunikation zu treten.

  • Er wirkt lustvoll anregend und aktiviert die sexuelle Schöpferkraft

Vor allem Frauen beschreiben den Beifuß gerne als sexuell anregend und kräftigend: „Ich fühl mich wie ein richtiges Urweib!“ Das rührt daher, dass der Beifuß mit dem Feuer der Erde verbindet, dem dunklen Urgrund, aus dem alles Leben entsteht. Durch seine anregende Wirkung auf das Wurzelchakra, aktiviert er die Kundalinikraft, die man lt. tantrischer Philosophie auch als sexuelle Schöpferkraft bezeichnet. Der Beifuß in genug hoher Dosis wirkt daher lustfördernd. Er bringt die Säfte zum Wallen, bringt das innere Feuer in Bewegung und lässt es wie einem warmen Strom an Energie durch den ganzen Körper fließen – schoßöffnend, weitend, wärmend, entspannend, harmonisierend und beruhigend. Seine Energie wirkt hier extrem auf- und hochschwingend. Ebenso verleiht die Kraft des Beifußes auch allen anderen Körper-Chakren eine gesunde Dynamik, bringt sie zum Drehen und aktiviert sie.

  • Er hilft physisch wie psychisch, „Unverdauliches“ zu verdauen und zu integrieren

Der Beifuß regt physisch eingenommen durch seine Bitterkeit nicht nur die Leber- und Gallensaftproduktion an, er macht das in gewisser Hinsicht auch auf feinstofflicher Ebene. In seiner Wirkessenz ermöglicht er, geistige Nahrung und herausfordernde Alltagserlebenisse leichter zu verdauen, hilft sie zu verwandeln und entsprechend zu integrieren. Gerade bei besonders schwerer Kost wie Konflikte, Streit, Krisen etc. wirkt er wie ein Magenbitter, dass es leichter macht, damit umzugehen und es psychisch zu verstoffwechseln.

  • Er hat transformative Eigenschaften, wirkt reinigend und klärend

Der Beifuß induziert ein inneres Feld, dass ähnlich wie Fieber im Körper, so viel Hitze erzeugt, dass einfach alle Keime, alles schädliche, schwere, belastende, krankmachende neutralisiert und verbrannt wird. Es ist eine zutiefst reinigende Hitze, ein läuterndes Feuer, das durch das Körper-Geist-System fährt. Es gleicht einer Sommerlandschaft nach einem heftigen Gewitter. Danach fühlt sich alles klarer, energetischer und erfrischter an. Und so ähnlich kann man sich auch die klärende und reinigende Wirkung des Beifußes auf unser Nervensystem vorstellen. Nach einer Beifußräucherung ist ein Raum nicht mehr der gleiche wie er vorher war.

  • Er verleiht Schutz durch Vitalität

Der Schutz des Beifußes entsteht vor allem dadurch, dass er den Raum vorher reinigt, klärt und „säubert“ sodass sich darin das Leben überhaupt erst entfalten kann. Gleichzeitig wirkt er sanft vitalisierend. Er fordert auf, den Körper ganz zu bewohnen, ganz da zu sein. So schützt der Beifuß einerseits auf psychisch-seelischer Ebene durch Reinigung des Raums und andererseits auf der physisch-ätherischen Ebene durch Körperpräsenz, Vitalität und Belebung.

  • Er erhöht die Empfindsamkeit und öffnet für das Übersinnliche

Wenn man sich ganz auf den Beifuß und sein ätherisches Wesen einlässt, vermag man sich leicht in tranceartige, ekstatische Zustände zu versetzen. Als Frauenkraut wirkt er zusätzlich auf das kinästhetische System, stärkt also die Körperwahrnehmung, erhöht das Einfühlungsvermögen und öffnet den Zugang zur Kraft der Intuition – des Hellwissens.

Gemeiner Beifuß in Blüte

Schamanenflug mit Beifußkraut

All diese Wirkungen zusammengenommen erklären, weshalb der Beifuß ein so bedeutsames Räuchermittel für schamanische Reisen darstellt. Denn er hilft die Grenzen der Alltäglichkeit zu überschreiten und die Schau in andere Welten zu erhalten. Aus schamanischer Sicht ist es dabei vor allem ein Flug in die Unterwelt, hinein in die Erde, hin zur Erdmutter, um diese um Rat und Heilung zu bitten.

So vermag man mit dem Beifuß ins Jenseits, die Anders- oder Geistwelten fliegen und zugleich schützt er davor, den Boden unter den Füßen zu verlieren oder von „Dämonen“ oder „Bösen Geistern“ unterwegs entführt zu werden. Er bildet hier eine Art Sicherheitsnetz, das stets die schützende und führende Hand der Mutter repräsentiert, die sagt: „Ich bin da. Ich schütze und behüte dich. Und ich bleibe bei dir.“  Der Beifuß ermöglicht oder erleichtert das „Reisen“ und baut zugleich dazu den Schutzraum auf – einen Yin-Schutzraum. 

Wie du die Kraft des Beifußes am besten für dich nutzen kannst

Als Räuchermittel

Wie du dir aus Beifuß zusammen mit anderen Kräutern ein Räucherbündel oder einen Räucherstick bindest habe ich in einem anderen Artikel ausführlich beschrieben: Der Gemeine Beifuss – Das heilige Räucherkraut der Schamanen“

Als Würzmittel

Heute kennen wir den Beifuß vor allem noch als Würzmittel in der Küche. Er ist hervorragend als Gewürzbeigabe bei fetten Fleischspeisen (Ente, Gans, Aal, Hammel, Schwein, Wild) geeignet. Die aromatische Bitterkeit fördert den Appetit, aktiviert die Absonderung und Bildung von Verdauungssäften und macht daher Schweres bekömmlich und leichter verdaubar. 2 (Pahlow)

In der naturheilkundlichen Anwendung

Innerliche Anwendung:

Kräuter trocknen am Dachboden

Als Teeaufguss findet Beifuß auch heute noch Einsatz bei Appetitmangel, Blähungen, Magen- und Darmkrämpfen. Zudem hat er eine entspannende Wirkung auf das Nervensystem und lindert Nervosität und Schlafstörungen (z.B. ins Kopfkissen gepackt). Als Frauenkraut wirkt er menstruationsfördernd bei schwacher und entkrampfend bei schmerzhafter Periode. 3

!Achtung! Da der Gemeine Beifuss in geringen Mengen das abortiv wirkende Thujon enthält, sollte er NICHT während der Schwangerschaft getrunken werden (kann Fehlgeburten auslösen)!

So wird ein Beifuß-Tee zubereitet:

Verwendet werden die zur Blütezeit geschnittenen, getrockneten oberen Triebspitzen. Ein gehäufter Teelöffel geschnittenes Beifußkraut mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen und nur 1 bis 2 Minuten lang ausziehen. 1 bis 3mal täglich 1 Tasse Tee ungesüßt trinken (der bittere Geschmack lässt sich auch durch süßen nicht überdecken).2

Äußerliche Anwendung:

Am besten als warmes Fußbad wegen seiner wärmenden Eigenschaften bei Unterleibs- und Blasenkatarrhen, chronischen Eierstockentzündungen und Ausfluss. 

Ein Pflanzenverbündeter für alle Fälle

Ja, wahrlich eine Zauberpflanze im Kleid eines Heilkrautes, so viel an Kraft, Energie und Wirkessenz liegt im Beifuß verborgen! Nicht ohne Grund gehörte er in unserem Kulturkreis neben Wacholder, Johanniskraut und Weihrauch (Olibanum) zum traditionellen Räucherwerk, mit dem man während der zwölf Rau- bzw. Rauchnächte Haus und Stall ausräucherte, um eine energetisch saubere Umgebung zu schaffen, sodass die guten Geister Einzug halten konnten.1

Sofern der Gemeine Beifuß nicht ohnehin schon Teil deiner Räucherpraxis ist, sei dir ans Herz gelegt, dich diesem „Beikraut am Wegesrand“ einmal tiefgreifender zu widmen und ihn als Pflanzenverbündeten für Schutz, Reinigung, Belebung und als „Flugbegleitung“ in dein Leben zu lassen.

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Mit herzlichen Grüßen,

Alfred Zenz – Der Seelengärtner

PS:

PS: Wie du ihn eindeutig und sicher erkennst, welche mythologische wie volksmedizinische Bedeutung er als Frauenkraut bei den Hebammen und als Räucherpflanze bei den Schamanen einst hatte und wie du mit dem Beifuss dein eigenes Räucherbündel anfertigst, kannst du in folgendem Artikel nachlesen: Der Gemeine Beifuss – Das heilige Räucherkraut der Schamanen“

Quellen:

1  STORL, Wolf-Dieter: Mit Pflanzen verbunden- Meine Erlebnisse mit Heilkräutern und Zauberpflanzen. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart, 2005

2 M. PAHLOW: Das grosse Buch der Heilpflanzen. Weltbild Verlag, Augsburg

3 FLEISCHHAUER Steffen Guido, GUTHMANN Jürgen, SPIELBERGER Roland: Enzyklopädie der Essbaren Wildpflanzen. AT Verlag, Aarau und München, 2013

4 STORL, Wolf-Dieter: Naturrituale – Mit schamanischen Ritualen zu den eigenen Wurzeln finden. AT Verlag, Baden und München, 7. Auflage 2015

5 STORL, Wolf-Dieter: Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor. AT Verlag, Aarau und Baden, 5. Auflage 2005

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8 Kommentare
  1. Anja Schneider sagte:

    lLieber Seelengärter Alfred, mal wieder eine schöne Beschreibung des Pflanzenportraits Beifuß. bei mir wächst er in diesem Jahr zu einem Mammut Beifuß, einiges über 2 Meter.
    Dankeschön,
    einen lieben Gruß,
    Anja

    Antworten
    • Alfred Zenz sagte:

      Liebe Anja,

      Ja, bei uns hat er auch schon stattliche Höhen von über 2m erreicht. Die Hitze scheint ihm jedenfalls sehr hold zu sein 🙂 Freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Danke fürs Teilen! Herzliche Grüße,

      Alfred

      Antworten
    • Annette sagte:

      Dem kann ich mich anschließen! Ich hab heut am Frauentag meine ebenfalls 2m hohe Staude geerntet und werde mich am Wochenende nun ans Räucherbüschel drehen machen…

      Antworten
  2. Andrea sagte:

    Lieber Alfred,

    herzlichen Dank für Deine interessanten Infos über den Beifuß! 😊

    Hier eine kleine (wenn auch nicht ganz spirituelle) Geschichte, wie wir als Kinder den Beifuß als Spielzeug gebraucht haben:

    Er ist bei uns früher überall gewachsen, auf den brachliegenden Feldern und Wiesen, rund um unsere dörfliche Siedlung – wir haben damals sämtliche Äste und Blätter der Pflanze abgerupft, bis nur noch der feste Stengel übrig war. Und dann haben wir ihn in unser Fahrrad geklemmt, und zwar so, dass das Ende in die Speichen geragt ist. Der Beifuß war unser Motor, das Fahrrad hatte auf einmal einen lauten Beifuß-Sound, und je schneller wir gefahren sind, desto lauter und schneller wurde das Beifuß-Geräusch… 😅 Für uns Kinder war es damals freilich cool, sich selbst beim Radeln zu hören, bzw. die Freunde, die dann schon von Weitem zu erkennen und mit ihrem „Motor“ zu hören waren… Wenn der Stengel irgendwann zerfleddert war, mussten wir nachtunen… 😉

    Als ich vor vielen Jahren dann erfuhr, dass die Weihnachtsgans mit unserem Motorkraut gestopft wurde, fand ichs schon sehr amüsant, und Deine ganz speziellen Infos über diese besondere Pflanze haben mich mal kurz in meine Kindheit entführt… 😊 Lieben Dank dafür…

    Herzliche Grüße,
    Andrea

    Antworten
    • Alfred Zenz sagte:

      Liebe Andrea,

      Vielen, lieben Dank für diese wunderbare selbst erlebte Kindheitsgeschichte, die mich sehr zum Schmunzeln gebracht und mich auch sehr berührt hat. Ja, damals lernten wir diese Pflanzen noch ganz anders kennen, aber wir lernten sie kennen. Und das Wunderbare an deiner Geschichte finde ich, ist ja auch, dass durch den Beifuß ein „Motorengeräusch“ nachgeahmt wurde….also wie ein Verbrennungsmotor. Das würde ich heute als eine Signatur des Beifußes sehen – nämlich, dass er viel mit dem Thema der „Verbrennung“ zu tun hat und auch den inneren Motor ordentlich anheizen kann 🙂

      Also danke fürs Teilen! Ich empfand das sehr bereichernd! 🙏

      Mit herzlichen Grüßen,

      Alfred

      Antworten
  3. Dörte sagte:

    Lieber Alfred, vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Artikel über den Beifuß. Ich liebe Artemisia vulgaris sehr und finde es so schade, dass er häufig als „Unkraut“ rausgerissen wird. Bei mir steht er direkt vor der Tür und beschützt mich. Und im Garten wächst ein schönes Exemplar, von dem ich gern die Blätter und Blüten nutze. Ich finde ihn sehr aromatisch und liebe es, mit den Fingern über ihn zu streifen und ihn zu riechen. Liebe Grüße Dörte

    Antworten
    • Alfred Zenz sagte:

      Liebe Dörte,

      Ja, der Beifuß ist wahrlich eine Pflanze, die einem „bei Fuß“, also auf dem Weg begleitet. Dass solch heilkräftige Pflanzen immer wieder mal ausgerissen werden, zeugt meiner Meinung nach einfach nur davon, dass hier kein wirklich Bezug zu Pflanzen und Natur aufgebaut wurde. Aber hat man sich erst einmal mit dem Pflanzenwesen verbunden, es erforscht und vielleicht sogar als Heilkraut für sich erkannt, verwandelt sich „Unkraut“ sehr schnell zu „Heilpflanze“. Schön, dass du den Beifuß so schätzt. Ich empfinde es immer wieder schön zu hören, wenn Menschen ihre Liebe zu den Pflanzen mit der Welt teilen und damit ein Bewusstsein für unsere Naturschätze schaffen.

      In diesem Sinne danke für deinen Beitrag und auch die Wertschätzung zu meinem Artikel!

      Ganz herzliche Grüße,

      Alfred

      Antworten

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  1. […] PS: Warum der Beifuß als eine der stärksten Schutzpflanzen gilt, in welcher Beziehung er zum weiblichen Schoßraum steht bzw. was er mit weiblicher Schöpferkraft zu tun hat, wie er dir auf feinstofflicher Ebene dabei hilft, emotional „schwere Kost“ leichter zu verdauen und auf welche Weise du ihn naturheilkundlich für dich anwenden kannst, all das erfährst du in dem Artikel. „Der Gemeine Beifuss feinstofflich – Die Zauberpflanze in Verkleidung eines Heilkrauts&#… […]

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