Der Bärlauch zählt nicht nur zu den ersten, essbaren Wildkräutern, die man im Frühling ernten kann, sondern ist sicherlich auch eines der beliebtesten überhaupt. Dabei kann man nicht nur seine Blätter essen sondern auch seine Blüten und Zwiebeln. Warum der Bärlauch nicht nur ein hervorragendes Wildgemüse sondern gleichzeitig auch eine großartige Heilpflanze ist, zu welchen kulinarischen Köstlichkeiten du ihn verarbeiten kannst und wie du ihn nur anhand seiner Blätter eindeutig und sicher erkennst – all das erfährst du in diesem VIDEO
Zusammen mit zwei Trainerkolleginnen gab ich vor kurzem ein WEBINAR zum Thema Naturcoaching – also, was es heißt, nachhaltig positive Veränderung bei dir und anderen mit Hilfe der Natur zu bewirken. Inhalt ist ua. die heilsame Wirkung von Natur auf unser geistig-seelisches Befinden, wie Kraftplätze, Pflanzen- und Naturwesen dich bei persönlichen Entwicklungsprozessen unterstützen können oder wie bestehende Heilarbeit unter Einbeziehung des Naturfeldes in ihrer Wirkung noch verstärkt wird. Inklusive Fragen und Antworten zu der 2021 neu ins Leben gerufenen „Ausbildung zum Natur-Coach Practicioner I“.
„Wo immer Menschen auch hinkamen, sahen sie, dass sie nur überleben konnten, weil Bäume schon vor ihnen dagewesen waren. (Fred Hageneder, Der Geist der Bäume)
Jetzt im Jänner genießen viele einen Spaziergang inmitten schneebedeckter, wunderschöner Landschaften. Für uns Menschen ist es so selbstverständlich die klare Winterluft einzuatmen und dabei den blauen Himmel zu beobachten. Dabei sollte gerade unserer Spezies bewusst sein, dass all dies nur durch ein gigantisches Ökosystem gewährleistet wird, das aus Myriaden von Pflanzen- und Tierarten besteht und in unvorstellbarer Komplexität miteinander verbunden ist. Erst dieses fantastische Zusammenspiel macht es möglich, dass biologisches Leben auf der Erde so überhaupt existieren kann.
Wälder stellen hierin den bedeutendsten Anteil dieses Wunderwerkes Natur da. Was Bäume rein auf der biologischen Ebene für das Leben auf diesem Planeten leisten, will ich im Folgenden etwas genauer beleuchten. Ohne Bäume hätten wir nämlich weder eine Lebensgrundlage noch Luft zum Atmen oder Wasser zum Trinken noch gäbe es annähernd erträgliche Temperaturen auf diesem Planeten. Ohne Wälder wären wir Menschen gar nicht lebensfähig.
Die Grünen Lebens-Kraftwerke des Planeten Erde
Neben den Weltmeeren sind unsere Wälder die artenreichsten, wertvollsten und zugleich faszinierendsten Lebensräume unseres Planeten. Alleine der Anblick einer geschlossenen Baumdecke bringt unseren Körper-Geist-Organismus sofort in einen entspannten Zustand – und das zu Recht.
Die Erde auf der wir wandeln
Die Bäume dieser Welt schützen die ERDE, unsere Böden, vor Erosion durch Wasser und Wind, sorgen für deren Regeneration und Humusbildung und beugen damit jeglicher Verödung und Wüstenbildung vor. Sie bremsen Murenabgänge und Lawinen, bewahren vor Steinschlag und bilden einen massiven Lärm- und Lichtschutz. Abgesehen davon versorgen sie uns tagtäglich mit Holz, das wir zum Bauen, Heizen, zur Herstellung von Möbel, Werkzeug, für die Papier- und Zellstoffindustrie sowie unzähliger anderer nützlicher Gegenstände benötigen. Bäume gelten damit als der wichtigste und am häufigsten genutzte, nachwachsende Rohstoff der Welt!
Das Feuer das uns wärmt
Die menschliche Rasse hätte ohne Bäume, also ohne das Vorhandensein von Holz, gar nicht überleben können, geschweige denn, sich in diesem Maße weiterentwickeln. Denn ohne Holz gab es auch kein FEUER (Auch Stein- und Braunkohle entstanden ursprünglich aus den Wäldern). Erst durch den Gebrauch des Feuers konnte sich unsere sogenannte Hochkultur entwickeln und herausbilden. Laut dem Ethnobotaniker Fred Hageneder finden sich in der Entwicklungsgeschichte keine Gruppen ohne Feuer, die überlebten. Erst das Feuer machte materiellen Wohlstand, Sicherheit und damit einen Zuwachs der Bevölkerung möglich.2
Die Luft die wir atmen
Das Wunder der Photosynthese
Die alle Pflanzen (und auch Algen) auf dem Planeten betreiben Bäume Photosynthese. Ermöglicht wird das vor allem durch den grünen, lichtabsorbierenden Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, der in Blättern und Nadeln enthalten ist. Beim biochemischen Vorgang der Photosynthese wird Sonnenenergie unter Mitwirkung von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) in energiereiche, organische Verbindungen wie Zucker und Kohlenhydrate umgewandelt. Als „Abfallprodukt“ entsteht dabei Sauerstoff – also vereinfacht ausgedrückt: die LUFT, die wir atmen.
Die Photosynthese ist übrigens der einzige biochemische Prozess, bei dem Lichtenergie in chemisch gebundene Energie umgewandelt wird und damit den überlebensnotwendigen Sauerstoff produziert. So gesehen sind alle Lebewesen auf dem Planeten, die nicht zur Photosynthese fähig sind – also auch wir Menschen – von Pflanzen abhängig!
Die „Grünen Lungen“ unserer Erde
Und Bäume produzieren gewaltige Mengen an Sauerstoff. Nur als Beispiel: Eine etwa 100 Jahre alte und 20m hohe Buche verarbeitet an einem Sonnen-Tag etwa 18kg Kohlendioxid. Die 10-13kg Sauerstoff, die dabei entstehen, decken den Tagesbedarf von 10 bis 20 Menschen!1 Kannst du dir vorstellen wieviel Sauerstoff dann gleich ein ganzer, naturgewachsener Wald abgibt?! Zur Veranschauung: Das (noch) größte zusammenhängende Waldgebiet der Welt, der Regenwald des Amazonas, produziert alleine ca. 20% des Sauerstoffs der Welt, also fast 1/4 des gesamten Planeten! Er wird zu Recht als die „Grüne Lunge der Erde“ bezeichnet.2
Und nicht nur das, Bäume filtern und reinigen die Luft gleichzeitig von Staub- und Schmutzpartikel aller Art sowie von Giftstoffen oder auch Radioaktivität. Wir könnten ohne Wald gar keine gesunde Luft einatmen, sofern überhaupt Atmen möglich wäre. Zudem vermögen Wälder in ihrer Biomasse unglaubliche Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2) zu binden, das hauptverantwortlich für die derzeit globale Erderwärmung ist.
Der „Blaue Planet“ Erde
Das wunderschöne Blau unseres Himmels und die Tatsache, dass die Erde aus dem All betrachtet wie eine blaue Perle erscheint, verdanken wir dem hohen Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre. Zudem wird mithilfe von Sauerstoff die Ozonschicht gebildet, die 97-99 Prozent der als gefährlich geltenden ultravioletten Strahlung aus dem Weltraum filtert und uns damit nachhaltig schützt.2
Das Wasser das wir trinken
Ohne Wald kein Regen
Damit sich Leben auf dem Festland überhaupt ausbreiten konnte und kann, bedarf es WASSER in Form von Regen. Die mit dem kostbaren Nass gefüllten Wolken entstehen in erster Linie über den unendlichen Wassermassen unserer Meere und regnen sich dann landeinwärts ziehend als fruchtbarer Regen über dem Festland ab. Was aber nur wenige wissen ist: Ohne unsere Küstenwälder wäre nach spätestens 600km Entfernung vom Ozean Schluss mit dem Himmelssegen, weil sich die Wolken dann abgeregnet hätten! Dass der Wassertransport weiter gewährleistet bleibt – dafür sorgen Wälder.3
Bäume benötigen für die Photosynthese Wasser, das sie danach wieder verdunsten und an die Umgebung abgeben. Durch ihren riesigen Energiehaushalt erschaffen Wälder damit Unmengen an Wasserdampf. (Der Fachausdruck dafür nennt sich „Evapotranspiration“). Um hier wieder unsere 100jährige Buche ins Spiel zu bringen: Alleine so ein Baum verdunstet pro Tag mehr als 500 Liter Wasser!3 Wieviel mehr verdunstet dann ein ganzer Wald?! Am Beispiel des Amazonas-Regenwaldes haben Naturwissenschaftler ausgerechnet, dass dieser insgesamt mehr Wasser verdunsten lässt als der benachbarte Atlantik!2
Unterstützt wird das ganze auch noch, indem Bäume Substanzen abgeben, die als Kondensationskerne für die Wolkenbildung dienlich sind. Diese baumgemachten Wolken ziehen dann weiter ins Landesinnere, wo sie sich erneut abregnen. Im gesamten Amazonasgebiet wird der Regen auf diese Weise fünf bis sechsmal recycelt!2
Jeder Wald ist somit Teil des globalen Transportsystems, das Wolken von den Meeresküsten ins Landesinnere trägt und damit unsere Flüsse und Seen speist. Diese grünen Regenmacher ermöglichten damit erst überhaupt die Ansammlung von Wasser auf den Kontinenten und sind auch für deren stetige Erhaltung verantwortlich.
Die größten Süßwasserspeicher des Planeten
Regen, der sich über ein Waldgebiet ergießt, verfängt sich in den Kronen der Bäume und verdunstet bei den ersten Sonnenstrahlen. Das, was unten ankommt, wird vom Waldboden, der von feinsten Hohlräumen und Pflanzenwurzeln durchzogen ist, aufgesogen wie ein Schwamm. Bis zu 1000 Liter Wasser vermögen dabei manche Bäume nach starken Regenfällen zu absorbieren. Jeder Hektar Wald kann in Regenperioden damit bis zu zwei Millionen Liter Wasser speichern! Wälder gelten deshalb insgesamt als die größten Süßwasserreservoirs unseres Planeten!3 Sie können Wasser länger und in weit größeren Mengen zur Verfügung stellen, als eine vergleichbare Freifläche z.B. in Form eines Sees.
Sauberes Trinkwasser
Jeder Wald gleicht einer gigantischen Wasserpumpe. Durch den großen Wasserverbrauch entzieht der Wald dem Boden Wärme und aufgrund physikalischer Gesetze wird Wasser aus den tieferen Bodenschichten nachgezogen. So sorgt der Wald für einen ausgeglichenen Grundwasserspiegel und vermag Quellen hervorzubringen. Insgesamt machen Bäume unser lebensnotwendiges Trinkwasser nicht nur erst verfügbar sondern sorgen auch für höchste Qualität, da sie es schützen (beschatten), reinigen (filtern) und wie ein Schwamm im Boden speichern.2

Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien, gehören zu den größten der Welt. Sie wurden 2011 in die Liste der „Sieben Weltwunder“ aufgenommen
Was ist mein wirklicher Körper?
Du siehst, auf der biologischen Ebene sind Bäume Magier, die in einem einzigartigen Wechselspiel mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft Raum für Leben und Leben selbst erschaffen und damit maßgeblich zum Wunder der Schöpfung beitragen. Wälder beeinflussen maßgeblich und nachhaltig den gesamten Klimahaushalt der Erde indem sie den Wasserkreislauf, die Reflexion der Sonnenergie, den Wind und den Kohlenstoffkreislauf beeinflussen. Vor allem sind sie aber hochkomplexe Ökosysteme, die eine unglaubliche Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen ermöglicht. Eine Artenvielfalt, die die Welt nicht nur bunter, fantastischer und atemberaubend schön macht sondern für ein harmonisches Funktionieren des „Superorganismus Erde“ und damit für unser Überleben als Spezies Mensch absolut notwendig ist.
Ich denke, man braucht kein Wissenschaftler sein, um das alles zu verstehen. Dennoch scheinen wir den Kontakt zu unseren Wäldern und damit zum Lebewesen Baum so sehr verloren zu haben, dass wir einen noch nie da gewesenen, weltweiten Raubbau an unseren Wäldern betreiben. Nach Angaben der Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erreichte die Waldvernichtung 2018 den traurigen Spitzenwert von fast 30 Millionen Hektar jährlich.4 Umgerechnet entspricht das etwa fast 1,5 Fussballfelder PRO SEKUNDE (in etwa 9.400m2)!!! (mehr dazu im 2. Teil des Artikels: „Ohne Bäume keine Menschen, Teil 2 – Warum unsere Spezies ernsthaft gefährdet ist sich bald selbst zu zerstören“)
Ich frage mich, wie wenig müssen uns die Wälder wert sein, damit das möglich ist? Jeder Biologe wird dir bestätigen, dass kein Lebewesen getrennt von seiner Umgebung existiert – so auch nicht das Lebewesen Mensch. Alles, was wir unseren Wäldern, was wir der Erde antun, tun wir uns damit letztendlich selbst an. Was, wenn dir voll und ganz bewusst wäre, dass die Wälder so etwas wie deine Lungen sind, die Flüsse, Seen und Meere deine Nieren und das pulsierende Leben auf der Erde dein Herzschlag?
Es wird höchste Zeit, dass wir aufwachen und diese Zusammenhänge nicht nur in unserem begrenzten Verstand sondern endlich mit unserem ganzen Herzen begreifen. Denn eines ist sicher: Nicht die Bäume sind vom Fortbestand der Menschen abhängig. Wir Menschen sind vom Fortbestand der Bäume abhängig.
In diesem Sinne möchte ich mit den Worten des Autors, Aktivisten und nordamerikanischen Ureinwohners Jack D. Forbes schließen:
„Ich kann meine Hände verlieren und dennoch leben. Ich kann meine Beine verlieren und dennoch leben. Ich kann meine Augen verlieren und dennoch leben…Wenn ich aber die Luft verliere, sterbe ich. Wenn ich die Sonne verliere, sterbe ich. Wenn ich die Pflanzen und Tiere verliere, sterbe ich. Sie alle sind mehr ein Teil von mir, notwendiger für jeden meiner Atemzüge, als mein sogenannter Körper. Was ist mein wirklicher Körper?“
Ich freue mich auf dein Kommentar!
mit herzlichen Grüßen,
Ing. Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner
P.S:
„Ausbildung zum Natur-Coach Practicioner I“
In dieser Ausbildung hast Du die Gelegenheit mit und durch die Natur Dein Potenzial zum Natur-Coach auszubilden und zu entfalten.
Du möchtest:
- …zu einem Vermittler zwischen Mensch und Natur werden
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Quellen:
1 Familienbetriebe Land & Forst, Artikel: https://www.fablf.de/zahlen-und-fakten/ + www.die-gruene-stadt.de
2 HAGENEDER, Fred, Buch: Der Geist der Bäume. Eine ganzheitliche Sicht ihres unerkannten Wesens. Neue Erde, Saarbrücken, 5. Auflage 2014
3 Welt der Wunder, Zeitschrift, Ausgabe 8/17: Der größte Wasserspeicher der Erde, Artikel v. J. Klevesath
4 Rettet den Regenwald e.V., Artikel vom 06.08.2018, NEWS: 30 Millionen Hektar pro Jahr: Weltweite Abholzung auf Rekordniveau; https://www.regenwald.org/news/8950/30-millionen-hektar-pro-jahr-weltweite-abholzung-auf-rekordniveau
Die immergrüne Eibe versinnbildlichte als „Lebensbaum“ seit jeher den ewigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Tatsächlich zählen Eiben zu den ältesten Bäumen der Welt, was unter anderem ihrem extrem langsamen Wachstum zuzuschreiben ist. Ein anderer Grund ist ihre bemerkenswerte Fähigkeit der Regeneration oder besser gesagt schon fast Reinkarnation. Durch die Ausbildung sogenannter „Innenwurzeln“ vermag sie sich nämlich beinahe endlos zu verjüngen, was sie als Baum weltweit einzigartig und im wahrsten Sinne des Wortes „unsterblich“ macht.
Mit Winterbeginn werden auch wir Menschen als Teil der Natur dazu eingeladen zur Ruhe zu kommen, still zu werden und nach innen zu schauen. Ein Baum unterstützt uns dabei ganz besonders – die Eibe. Was sie als Hüterin der Schwelle mit Tod und Wiedergeburt zu tun hat, warum sie als der heiligste Baum der Druiden galt und wie sie dich als Baumverbündete auf seelischer Ebene unterstützt und sicher durch dunkle Zeiten geleitet – all das erfährst du in diesem Artikel.
Die Engelwurz galt seit jeher als eine der heilkräftigsten Pflanzen unserer Breiten. Christliche Missionare weihten sie dem Erzengel Raphael, dessen Name so viel bedeutet wie „Gott heilt“. Angelika war so bedeutend, dass sie in mittelalterlichen Zeiten sogar gegen die Pest eingesetzt wurde. Aus ihrer Wurzel lässt sich gerade in der feuchtkalten Übergangszeit zwischen Herbst und Winter ein immunstärkender Tee zur Vorbeugung von Erkältung und grippalen Infekten bereiten.
Der Gemeine Beifuss wurde seit jeher als Räucherkraut für rituelle Zwecke verwendet. Überall wo er wächst wird mit ihm geräuchert. Dabei ist die Verwendung nahezu universal. Man räuchert Beifuss um Körper und Atmosphäre zu reinigen, Gegenstände zu weihen und heilige Räume zu schaffen. Vor allem aber soll er ungute Stimmungen transformieren und schlecht gesinnte Geistwesen vertreiben. Er gilt unter den Kräutern sicherlich als DER „Dämonenvertreiber.“
„Düfte haben mehr als eine Ähnlichkeit mit der Liebe, und manche Leute glauben sogar, die Liebe sei selbst nur ein Duft.“ (Alfred de Musset)
Es ist Mai und überall blüht es in Hülle und Fülle. Für die Natur ist es eine schier ekstatische Zeit, die ganz im Zeichen von Sexualität und Fruchtbarkeit steht. Nichts vermag mehr die in uns schlummernde Sinnlichkeit und Erotik zum Leben erwecken als die Natur in ihrer unendlichen Blütenvielfalt. Und einer ihrer stärksten Boten hierzu sind Pflanzendüfte mit all ihren millionenfachen Nuancen. Kaum etwas anderes geht so unmittelbar und direkt in unser Körper-Geist-System wie der Duft einer Rose oder der zarte Hauch einer Jasmineblüte. Und die Düfte ganz bestimmter Pflanzen wirken dabei sogar ganz außerordentlich auf unser Lustzentrum.
In diesem Gastartikel von Diana Zenz, wirst du in die Welt der aphrodisierenden Pflanzendüfte, Liebesmittel und Liebeselixiere entführt. Ein Wissen, das tausende von Jahre alt ist und jetzt zu neuem Leben erwacht!
Viel (sinnliche) Freude beim Lesen und Ausprobieren!
Aphrodisierende Ätherische Öle – Wie sie wirken, was sie können
Der Geruchssinn ist der Sinn mit dem stärksten Bezug zu unseren Emotionen. Wir können mit den Düften Momente der Romantik schaffen und unsere Sinne beleben. Düfte, auch die, deren Wirkung aphrodisierend ist, wirken auf das limbische System. Diese Region im Gehirn, ist verantwortlich für die Verarbeitung von Emotionen, Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen) und steuert unter anderem das Triebverhalten der Menschen. Aphrodisierende Düfte erwecken Deine Leidenschaft und lösen eine natürliche sexuelle Erregung aus.
Natürliche Düfte reduzieren Stress und erheben den Geist, öffnen ihn für das wirklich Wichtige im Leben. Die reinen, hochschwingende ätherische Öle können Dich bei der Sensibilisierung Deiner Sinne unterstützen, da sie mit Deiner Körperintelligenz in Resonanz gehen. Sie können Dich an die besonders leidenschaftlichen Momente Deines Lebens erinnern und die Gefühle wieder zum Leben erwecken, achtsame, leidenschaftliche und tief berührende Momente erschaffen und die Beziehungen wieder stabilisieren. Die „innere Flamme der Leidenschaft“ kann wieder entfacht und das Feuer möglicherweise eingeschlafener Sexualität wieder erwachen.
In den aktuellen Zeiten der Corona Krise entsteht zwangsläufig wieder mehr Nähe, wir verbringen wieder mehr Zeit mit unserem Partner oder mit uns selbst. Da können wir mit aphrodisierenden ätherischen Ölen die Luft wieder zum Knistern bringen, ein Gefühl von Geborgenheit schaffen und verführerische Romantik einladen.
Die Düfte helfen, dass Du Dich geborgen und ganz wohl in Deinem Körper fühlen kannst. Das Gedankenkarussel kann mal abschalten und es fällt Dir leichter, Dich ganz auf den Partner einzulassen, dich zu öffnen, hinzugeben und verwöhnen zu lassen.
Einsatz der Liebesdüfte in der Geschichte
Schon unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren, machten sich Düfte aller Art zu Eigen.
Bei den Ägyptern standen Massageanwendungen und Bäder mit wohltuenden, ätherischen Ölen an der Tagesordnung. Die alten Römer und Griechen räucherten getrocknete Blüten und Kräuterteile zu diversen Zwecken. Sei es, um schlechte Gerüche oder Krankheiten zu vertreiben, angenehme Schwingungen im Raum zu verbreiten oder eben auch um die Libido zu fördern.
Nicht umsonst kommt das Wort „Aphrodisiakum“ von Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe, Schönheit und Begierde. Aphrodite (Aphrodisiakum) gemäß der griechischen Mythologie, die Göttin der Liebe (der fleischlichen, lustvollen Liebe nicht der idealisierten Liebe), der Schönheit und der Begierde. Als Aphrodite, die aus dem Schaum geborene, aus den Fluten des Meeres stieg, war sie nackt und verführerisch. Sie besaß ein wunderbares Mittel, einen Zaubergürtel: „Drin waren all die Zauber enthalten, drin war Liebe und Liebesverlangen, wie es schon oft verständigen Männern die Sinne berückt hat.“ Der Zaubergürtel sollte Liebe wecken, wo keine vorhanden war, Liebesbegehren entfachen und erotische Abenteuer einleiten. Wer diesen Gürtel nicht hat, versucht diese Wirkung eben mit aphrodisierenden ätherischen Ölen (aus Miriam Wiegele „Zauberpflanzen“).
Das Aphrodisiakum „Schwarzer Pfeffer“ beispielsweise wurde bei den Römern verwendet um den Männern Kraft und Vitalität auf dem Schlachtfeld und im Schlafzimmer zu geben. Bei ihren Baderitualen, die oft Vorbereitung einer Nacht voller Sinnenfreuden waren, vermischten Sklaven Pfefferessenz mit den Ölen, die sie für die Salbung ihrer Herren benutzen. Die Römer haben sich auch der sexuell anregenden Qualitäten des „Ingwer“ bedient, indem sie Ingwer einem warmen Wein zugaben (außerdem Zimt, Rhabarber und Vanille). Ein altes türkisches Rezept rät Paare, Ingwer und Honig miteinander zu vermischen und nachts als Absud zu trinken, um die Leidenschaft zu entflammen und die Fruchtbarkeit zu steigern
Ätherische Öle mit aphrodisierender Wirkung
Einige ätherische Öle, welche grundsätzlich eine aphrodisierende oder entspannende Wirkung aufweisen, wobei man immer die Geruchsvorlieben beider Partner, also sowohl vom Mann als auch der Frau, berücksichtigen muss:
Basilikum, Bergamotte, Fenchel, Weihrauch, Rosengeranie, Grapefruit, Ingwer, Jasmin, Kardamon, Kamille, Koriander, Limette, Mandarine, Melisse, Myrre, Nelke, Patchouli, Pfefferminze, Rose, Sandelholz, Schwarzer Pfeffer, Spearmint, Mandarine, Vetiver, Weißtanne, Ylang Ylang, Zimt, Zitrone und Zypresse.
Rose – die Königin der Liebe (Rosa damascena)
Die Rose ist das Symbol der Liebesgöttin Venus. Sie ist der der Duft, der Emotionen steigert und dabei hilft, über eine vergangene Liebe hinweg zu kommen, indem er schmerzliche Gefühle lindert. Der Duft der Rose hat eine natürliche Verbindung zum Herzen. Die Rose öffnet das Herz für zärtliche Gefühle und wird auch die Blume der Verführung genannt. Der Klassiker unter den begehrten Verführungsdüften soll Geborgenheit vermitteln, Lust anregen und „weiblich“ verlocken.
Kleopatra hat ihre erste Liebesnacht mit Markus Antonius auf einem Teppich von Rosenblättern verbracht und wenn sie sich auf einem seiner Boote getroffen haben, wurden die Segel mit Rosenwasser beduftet.
Jasmin – Hingabe (Jasminium officinalis)
Jasmin ist ein berauschender, exotischer Duft. Er wirkt auf Männer und Frauen gleichermaßen anziehend.
Jasmin hat eine uralte Geschichte als Aphrodisiakum und Liebespflanze, wurde schon immer für Zaubertränke und Zaubersprüche benutzt. Sie ist ein duftendes Symbol der Liebe, verspricht tiefe und dauerhafte Gefühle. In Indien wird Jasmin bei Hochzeiten zusammen mit anderen Blumen zu einem Kranz für die Braut geflochten.
Der sinnliche Charakter des Jamsinöls bringt einer sexuellen Beziehung Kraft und Wärme und stärkt das Vertrauen. Das Jasminöl steigert unsere Fantasie, lässt uns unsere Gefühle äußern und zugeben. Man kann sich anderen Menschen gegenüber leichter öffnen, dadurch wird die Bereitschaft zur Hingabe, auch während der körperlichen Liebe, erhöht.
Bei vielen zwischenmenschlichen Beziehungskrisen ist Jasmin ein großer und magischer Helfer. Denn er fördert das Vertrauen in den Partner und auch die Hingabe, die nur durch uns selbst erwachsen kann. Aber auch das Vertrauen in uns selbst und unsere Fähigkeiten kann Jasmin stärken. Und dadurch wird auch unsere Sinnlichkeit und unser Charisma zum Ausdruck gebracht. So können wir uns fallen lassen, hingeben und genießen und Verführer und Verführte gleichzeitig sein. (1)
Jasmin vor dem Fortgehen oder einer wichtigen Verabredung (zur Stärkung des Selbstbewusstseins und gibt Kraft für unbekannte Situationen)
Muskatellersalbei – Wilde, zügellose Hemmungslosigkeit (Salvia sclarea)
Muskatellersalbei wirkt „euphorisch“ und hat ein starkes, trockenes und nussiges Aroma, das einen leichten Rauschzustand hervorrufen kann. Das ätherische Öl des Muskatellersalbeis verstärkt die Wirkung von Alkohol und ist imstande, einer Liebesnacht einen Hauch wilder und zügelloser Hemmungslosigkeit zu geben. Es duftet wie eine Frau, die gerade ihren Eisprung hat. Es ist ein sehr sinnliches Öl, welches sowohl aphrodisierende als auch entspannende und beruhigende Wirkung hat und Hemmungen abbaut. Es ist ein besonders nützliche Öl, um die Libido zu steigern, wenn einer oder beide Partner unter Stress stehen. Es steigert die Sinnlichkeit einer Körpermassage beim Vorspiel.
Vorsicht: nicht in Verbindung mit Alkohol oder in größeren Dosen verwenden (Übelkeit), nicht in der Schwangerschaft und nicht bei starken Menstruationsblutungen
Parfüm, Bade- oder Massageöl oder Duftlampe
Du kannst die sinnlichen ätherischen Öle als Parfüm (Spray oder Roll-On) mit Trägerölen oder Alkohol verwenden oder pur in die Duftlampe oder in den Diffuser (Ultraschallvernebler) geben. Eine wundervolle Anwendung ist auch das sinnliche Körperöl, welches Du gleich für eine genussvolle Partnermassage verwenden kannst.
Sinnliche Rezepte zum Selbst Ausprobieren
Das romantische Bad 4 Tropfen Lavendel 1 Tropfen Muskatellersalbei 2 EL neutrales Badesalz |
Rosenparfum (Ölparfüm) 4 Tropfen Rosenöl 12 Tropfen Sandelholzöl 2 Tropfen Geranien 2 Tropfen Rosenholz-Öl (oder Ho-Holz Öl) auf 10 ml Jojoba |
Romantik im Diffuser 3 Tropfen Muskatellersalbei 2 Tropfen Ylang Ylang 2 Tropfen Patchouli |
Romantisches Massage 4 Tropfen Rose 6 Tropfen Jasmin 6 Tropfen Sandelholz 4 Tropfen Ylang Ylang 30 ml geruchsneutrales Öl |
Das Buch – Aromatherapie für die Seele
Detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitungen zur Herstellung von Naturparfüm und weitere Rezepte findest Du in meinem kürzlich erschienen Buch: „Aromatherapie für die Seele – mit natürlichen Düften das eigene Selbst entfalten.“
Ich möchte Dich ermutigen, Deine eigenen sinnlichen Mischungen zu erstellen. Probiere aus, was Dir gefällt, genieße die Wirkung der Düfte: ganz spielerisch, ohne Druck. So wie es Dir Freude bereitet!
Schreib mir gern in den Kommentaren was Deine Erfahrungen mit natürlichen Ätherischen Ölen sind und wie Du sie für mehr Sinnlichkeit und Genuss in Deinem Leben einsetzt. Ich freue mich darauf!
Alles Liebe, Diana
Über die Autorin
Diana Zenz, geboren 1973, unterstützt als Dipl-Aromapraktikerin und Seelenduft-Coach Menschen auf dem Weg zu sich selbst. Im Jahre 2013 ist sie der Liebe wegen von Köln nach Grambach zum Seelengärtner Alfred Zenz gezogen und wurde von seiner Liebe zu den Pflanzen inspiriert. Gemeinsam geben beide Wild- und Heilkräuterseminare. Diana hat ihre Liebe zu den natürlichen Pflanzendüften entdeckt und zu ihrer Passion gemacht. In Seelenduft-Workshops und individuellen Seelenduft-Coachings lehrt sie die seelische Wirkung der Aromatherapie und kreiert gemeinsam mit ihren Klientinnen individuelle Seelendüfte. Mehr zu Diana und ihrer Arbeit auf www.seelenduft.at
Quellenangabe
(1) https://www.satureja.com/i/jasmin-aetherisches-oel-und-anwendung
Der Seelenduft-Shop
Wenn Du Dir die Liebesdüfte nicht selbst herstellen möchtest. Zu den von Diana kreierten Liebesdüften Exotische Liebe, Harmonie, Hingabe, Leidenschaft, Liebesnacht, Seelentröster, Unwiderstehlich Weiblich und Unwiderstehlich Männlich geht es hier.
Die nächsten Veranstaltungen
Do. 04. bis So. 07. Juni 2020: „Zum Natur-Medium erwachen“.Weitere Infos gibt es HIER!
Sa, den 13. Juni: „Liebesdüfte und Liebeselixiere“. Weitere Infos gibt es HIER!
Mo, 15. Juni: „Pflanzengeister zu Johanni“. Weitere Infos gibt es HIER!
Di, 16. Juni: „Heilkräuter zu Johanni“. Weitere Infos gibt es HIER!
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht in deinem Leben.“ (Mahatma Gandhi)
Auch wenn es erste Lockerungen gibt und ab 1. Mai nach 7wöchiger Quarantäne erstmals die Ausgangssperre in Österreich aufgehoben wird – noch befinden wir uns mitten in einer globalen Krise. Jedoch gehört der Wandel zu unserem Leben dazu und fordert uns auf zu wachsen und uns zu entwickeln. Das griechische Wort „krisis“ bedeutet so viel wie „Höhe- oder Wendepunkt einer gefährlichen Lage“. Im Chinesischen heißt Krise „weiji“ und setzt sich aus den Worten „Furcht“ und „günstige Gelegenheit“ zusammen. Ähnliches bedeutet das Wort in vielen anderen Sprachen. Was heißen soll: Diese Krise, und dazu gehört auch deine persönliche Krise, bietet eine vielleicht nie dagewesene Chance DEINER persönlichen Entwicklung.
Im letzten Artikel habe ich davon berichtet, welche positiven Auswirkung diese Krise auf die Natur und unseren gesamten Planeten hat. Dass wir die Möglichkeit haben es eigentlich besser zu machen anstatt einfach nur zum „Normalzustand“ zurückzukehren, zeige ich in Beispielen von Menschen auf, die bereit waren ALLES anders zu machen und damit die Welt veränderten: „Covid19 Teil 1 – Eine Krise als Chance für ein neues Naturbewusstsein“
In diesem Artikel geht es um DICH – wie du den Ausnahmezustand für dich jetzt noch nutzen kannst und damit als Menschenwesen am allermeisten für ein gesundes Ökosystem und eine saubere Umwelt beiträgst.
Das unfreiwillige Experiment
Alles in allem befinden wir uns mitten in einem Experiment – wenn auch unfreiwillig. Oder würdest du freiwillig für 24 Stunden am Tag und das für mehrere Wochen lang mit deinem Partner/deiner Partnerin zusammensein (vielleicht sogar noch auf engem Raum)? Würdest du freiwillig so unglaublich viel mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen? Würdest du freiwillig so viel mehr Zeit und Energie für deinen Garten aufbringen? Oder würdest du gar freiwillig für mehrere Wochen lang dein Unternehmen zusperren….oder einfach nicht arbeiten und stattdessen zuhause sitzen und Dinge machen, die du vorher nie angerührt hättest? Wohl kaum.
Viele mögen sich mittlerweile vielleicht am Rande des Wahnsinns befinden und sich einfach nur mehr wünschen, dass endlich wieder Normalität einkehrt. Aber für viele andere offenbart sich auch die Chance, welche die Krise mit sich bringt.
Die Chance inmitten der Krise
Viele Paare durften und dürfen sich während dieser Zeit besser kennenlernen und sind sich dadurch wieder näher gekommen. Viele andere lernen für sich den Wert und die Bedeutung einer Familie ganz anders wertzuschätzen. Unzählige Familienväter finden endlich genug Zeit mit ihren Kindern zu spielen und können als Vater für ihre Kleinen in einer Art und Weise da sein, wie es vorher undenkbar war. Die Mehrheit der Kinder selbst scheint mit den erzwungenen Schulferien ohnehin kein Problem zu haben. Zumindest hier am Land lebend, kommt mir durchwegs eines zu Ohren: Die Kleinen genießen es draußen in der Sonne, am Bach, im Wald zu spielen anstatt die Schulbank drücken zu müssen. Die Natur, die Blume, der Wald, der Käfer wird jetzt live erfahren und nicht über irgendein Buch oder Lehrvideo vermittelt. Kinder dürfen wieder einmal so lernen, wie es ihrer Natur entspricht – mit Freude und in ihrem Rhythmus. Und auch berufliche Potenziale zeigen sich in einer Art und Weise, die vorher so vielleicht nie entdeckt worden wären. So hat beispielsweise ein Freund von mir sein Talent als Clown entdeckt und mit seinen Videos für gute Stimmung in schlechten Zeiten gesorgt.
Keiner weiß wie lange dieses Experiment, dieses Innehalten noch andauert…und wer weiß vielleicht ist die Krise wirklich bald vorbei und vergessen und alles erreicht wieder den Normalzustand. Stellt sich dann noch die Frage: Haben wir etwas daraus gelernt? Hast du DEINE Chance in der Krise für dich ergriffen?
Noch gibt es die Gelegenheit innezuhalten und deiner Natur, deiner inneren Stimme zu lauschen. Noch ist es still genug, um für dich wahrzunehmen, was für dich im Leben wirklich zählt und dir folgende Fragen zu stellen:
- Bin ich wirklich mit den Menschen zusammen, mit denen ich von Herzen gerne zusammensein will?
- Lebe ich meine Bestimmung, meine Berufung? Liebe ich das, was ich tue?
- Lebe ich mein ganzes Potenzial? Das, wofür ich hier bin auf dem Planeten? Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Liebe? Lebe ich das Potenzial meiner Liebesfähigkeit?
- Was wollte ich schon immer tun, wofür ich mir bisher keine Zeit genommen hatte?
- Mache ich mir oft unnötigen Stress, dem ich Vorrang vor meiner Gesundheit/meiner Familie/meiner Beziehung/…all dem was mir Freude bereitet, gebe?
Was wäre wenn….
- …wenn du alle Freiheit der Welt hättest, ohne Vorschrift, ohne „muss“ und „soll“ – WIE würdest du dann deine Liebesbeziehung(en) leben?
- …wenn Geld keine Rolle spielen würde, WAS würdest du dann arbeiten? Würdest du dann das gleiche tun, was du zuvor (vor der Krise) getan hast?
- …wenn Zeit keine Rolle spielen würde, WIEVIEL mehr Raum würdest du dann der Familie/deinen Hobbies/dem was dir Freude bereitet, geben?
- …wenn du auf nichts und niemandem mehr warten müsstest – WAS wäre dann jetzt für dich dran (endlich) zu leben?
Und um noch einen letzten Schritt weiter zu gehen….
…wenn du jetzt 90, 100 oder gar 120 Jahre alt wärst und im Sterbebett liegst…und du weißt, dass dein letzter Atemzug bald kommt. Und du denkst zurück genau an diese Zeit, jetzt hier, mitten in der Coronakrise.
Würdest du dann gleich weiterl(i)eben wie bisher? Oder würdest du die Bereitschaft haben deinem Herzen zu folgen und ALLES anders zu machen?
Indem du deinem Herzensweg folgst, trägst du am allermeisten zu dem bei, was unser Planet und unsere Umwelt gerade am Nötigsten haben. Und wenn du dich jetzt fragst, wie denn das der Natur helfen soll, dann sage ich dir – nichts tut es mehr.
Sei du selbst die Veränderung die du dir wünschst in deinem Leben
Vielleicht mag dir jetzt so etwas durch den Kopf gehen wie: „Ich sollte mich an den nächsten hundertjährigen Baum ketten, für den Tierschutz eintreten oder beginnen Demonstrationen für den Klimaschutz zu organisieren….“ Wenns für dich dran ist – gut – wenn nicht, hilft das niemandem weiter, außer dass es einen Menschen mehr gibt, der wieder etwas tut, das ihm letztendlich mehr Kraft nimmt als gibt und damit zur Umweltverschmutzung beiträgt. Großes Fragezeichen jetzt?? Gut :-)))
Vor geraumer Zeit schaute ich mir einen Vortrag von Veit Lindau an, der das für mich ganz gut auf den Punkt bringt. Sinngemäß begann er in etwa so: „Ich glaube, die größte Umweltverschmutzung auf Erden ist nicht der unglaubliche Müll, den wir tagtäglich produzieren, nicht der gigantische CO2-Ausstoß, nicht das Mikroplastik in den Weltmeeren, nicht die Abholzung der Urwälder, die Vergiftung unserer Böden und Flüsse…nein. Ich glaube, die größte Umweltverschmutzung, die es gibt, ist ein unzufriedener Mensch…“
…denn ein Mensch, der mit sich nicht im Frieden ist, wird immer Krieg führen. Und nach dem Gesetz von Mikrokosmos ist gleich Makrokosmos manifestiert sich dieser innere Krieg – die innere Ausbeutung, Selbstzerstörung und Ablehnung der eigenen Natur – letztendlich im Außen: In der Trennung, Ausbeutung und Zerstörung „unserer“ Natur.
Es ist für dich Zeit aufzuwachen
Mehr denn je ist es Zeit aufzuwachen und dich zu besinnen, wofür du eigentlich lebst. Finde diese Quelle der Kraft, die dir unendlich Stärke verleiht und das Unmögliche vollbringen lässt. Folge dieser Freude, die kein Ergebnis braucht und einfach nur durch das gegenwärtige Tun selbst erblüht. Schenke deiner inneren Stimme Gehör und vertraue dem, was du tief in dir bereits fühlst. Damit beginnst du Verantwortung zu übernehmen für das, was dir wirklich lieb und teuer ist – du beginnst eigenverantwortlich zu handeln!
Erlaube dir selbst Momente des Innehaltens und gib damit deiner eigenen Wesensnatur die Möglichkeit sich zu regenerieren und in all ihrer Schönheit, Kraft und Größe zu entfalten. Ermögliche dir selbst das Schönste zu erfahren, was es auf dieser Welt gibt: zu lieben und geliebt zu werden. Damit trägst du im Außen mehr zu einer sauberen, gesunden und lebendigen Natur bei als du es durch Leisten jemals imstande wärst.
Hab den Mut den einen Schritt zu setzen, der ALLES verändert um das Leben zu leben, das auf dich wartet. Nicht morgen, nicht in einer Woche, nicht in einem Jahr sondern beginne damit – JETZT!
„Frage nicht was die Welt braucht. Frage, was dich lebendig werden lässt und dann tue es! Denn was die Welt braucht sind Menschen, die lebendig sind.“ (Howard Thurman)
Und wenn du ganz mutig bist, schreibst du auch noch ein Kommentar und gibst damit das Commitment zu deiner Veränderung.
Herzlichst,
Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner
PS:
Den ersten Teil des Artikels kannst du hier nachlesen: „Covid19 Teil 1 – Eine Krise als Chance für ein neues Naturbewusstsein“
Ein Virus hält die Erde an…und die Natur atmet auf
„An ganz vielen Stellen fragen wir uns bei einer Vision: Klingt es unmöglich? Wenn es nämlich nicht unmöglich klingt, dann ist es ja gar keine Entwicklungsinitiative, dann ist es ja nur mehr davon, was es vorher schon gab.“ (Helmy Abouleish, Sohn von Dr. Ibrahim Abouleish, Gründer von SEKEM)
Seit über einem Monat hält der Coronavirus die deutschsprachigen Länder Europas in Schach. In Österreich schreiben wir jetzt die 6. Woche der Quarantänezeit. Auch wenn es langsam Lockerungen gibt und die ersten Geschäfte wieder aufsperren dürfen – die Angst vor dem Virus mit all seinen Folgen steht bei den meisten Menschen nach wie vor an der Tagesordnung. Aber so erschreckend diese Pandemie für uns Menschen auch sein mag, für den Planeten bedeutet sie gerade ein großes Aufatmen!
Die Wildtiere erobern die Städte zurück
Es ist ein bißchen wie im Film „12 Monkeys“ (mit Bruce Willis und Brad Pitt in den Hauptrollen) wo sich nach einer verheerenden Virusepidemie die Menschheit in den Untergrund zurückgezogen hat. Stattdessen zeigt die Szenerie verlassene Straßen, durch die sich ein Grizzlybär bewegt während vom Dach eines Gebäudes ein Löwe sein neues Territorium begutachtet.
Diese Utopie ist momentan in manchen Gegenden in weit abgemilderter Form Wirklichkeit geworden. Schon im März verbreiteten sich die Nachrichten von einem Venedig, dessen Kanäle so sauber sind wie nie zuvor. Und in seinen Häfen wurden erstmals Delphine gesichtet, wo zuvor noch Ozeandampfer kreuzten.3 In Chiles Hauptstadt Santiago streifte zuletzt ein junger Puma durch die Straßen, Wildhasen hoppeln über den stillgelegten Frankfurter Flughafen und ganze Rudeln von Wildschweinen machen die israelischen Stadt Haifa vermehrt zu ihrem Wohnraum.1

Eine Wildsau mit ihren Frischlingen beim Ausflug in der israelischen Stadt Haifa (11 April 2020) Quelle: epa/Abir Sultan
Die Luftverschmutzung ist weltweit drastisch gesunken
Aber man braucht auch gar keine Zeitung lesen oder Nachrichten schauen, um die Auswirkungen auf die Natur mitzubekommen. Ich kann mich mit meinen 41 Jahren nicht einmal daran erinnern, dass ich für so lange Zeit in den Himmel starren konnte, ohne dass ein Flugzeug meine Sicht trübte. Und man muss kein hochsensibler Mensch sein, um festzustellen, dass die Luft deutlich klarer und sauberer geworden ist (wirklich deutlich!)
Die Schadstoffbelastung in der Luft ist seit Beginn dieses erzwungenen Stillstandes WELTWEIT extrem gesunken. Allein in Neu Delhi verzeichnet mein einen Rückgang der Luftverschmutzung um ganze 40%! Im indischen Bundesstaat Punjab kann man das erste Mal seit 30 Jahren (!) die Gebirgskette des Himalaja aus einer Entfernung von 160km sehen. Zuvor war das wegen Smogs unmöglich!4 Ähnliches in Chinas Städten, wo manche Kinder wohl das erste Mal über so etwas wie blauen Himmel staunen dürfen. Aber nicht nur in Übersee, auch in den österreichischen Städten wie Graz und Wien zeigen lokale Messungen einen Rückgang gefährlicher Stickoxide in der Atemluft um ganze 20-35%!3
Es ist so paradox wie traurig. Was kein einziger Klimagipfel in der Geschichte der Menschheit jemals zustande brachte, schafft ein Virus in nur wenigen Wochen! Sollte uns das nicht ernsthaft zu denken geben?
Der Wunsch nach DER großen Veränderung
Wieviele Umweltschutzorganisationen bemühen sich seit Jahrzehnten unseren Planeten vor der stetig zunehmenden Zerstörung durch den Menschen zu retten? Nur um jetzt festzustellen: Es geht nicht ums Tun sondern ums Innehalten. Fast scheint es mir so, als ob wir vor Covid19 an akutem Leistungsdenken und unersättlichem Gewinnstreben erkrankt waren und jetzt eine kurze Zeit der Genesung erfahren dürfen.
Was wäre wenn….
Nur so als Gedankenspiel: Was wäre, würden wir diese Einschränkung des Flug-, Auto-, und Schiffsverkehrs (viel mehr ist es nämlich nicht) für ein Jahr, fünf Jahre oder gar 20 Jahre lang aufrecht erhalten? Wir hätten wohl das von jeder Menschenseele so hoch herbei ersehnte Paradies auf Erden. Und nicht nur das, unser Körper-Geist-System würde sich als Teil der Natur wie der Planet in kürzester Zeit ebenso regenerieren. Wir wären mit absoluter Sicherheit eine weitaus gesündere Nation als wir es jetzt sind. (Die ganze Welt spricht von den Corona-Infizierten. Ich würde gerne einmal die Zahlen der mittlerweile von Asthma geheilten Menschen in Chinas Städten sehen.) Wenn wir WIRKLICH wollten, könnten wir in einer Welt leben, wo die Natur in all ihrer Artenvielfalt, ihren Urwäldern und atemberaubenden Landschaften MIT uns Menschen wächst anstatt von Tag zu Tag mehr und mehr von der Bildfläche zu verschwinden….
….aber die Betonung liegt auf „wirklich wollten“. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir jemals so viele postings oder emails über den Bildschirm gehuscht sind zum Thema „jetzt kommt die große Veränderung, das Aufwachen, der Aufstieg in eine neues Bewusstsein etc.“. Schön wärs. Wenn ich mir das weltweite Verhalten anschaue, zweifle ich ernsthaft daran. Die Krise ist noch nicht vorbei, so beginnt China bereits wieder seine Fabriken in (fast) gewohnter Weise hochzufahren. Auf der ganzen Welt wird alles Menschenmögliche unternommen, um so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzukehren – sprich, dass alles wieder so wird, wie es VORHER war. Das mag vielleicht wünschenswert für unser soziales wie wirtschaftliches Leben sein. Ich bezweifle aber, dass es das auch für unsere Umwelt ist.
Wieviel wert ist uns unser Planet eigentlich?
Ich frage mich wie wichtig uns saubere Luft, klares Wasser und von Lebendigkeit durchdrungene Wälder und Landschaften wirklich sind? Vom 2. bis 13. Dezember 2019 fand in Madrid der 25. Klimagipfel (COP25) statt. Das Treffen stand unter dem Motto „Zeit zu handeln“. Wie wir alle wissen: Passiert ist nichts. Jetzt, zu einer Zeit, wo wir sehen, was
wirklich eine effektive und nachhaltige Wirkung auf unser Klima hat – nämlich innehalten -würde ein Klimagipfel wirklich etwas verändern können. Aber so wichtig kann uns eine menschenfreundliche Umwelt nicht sein. Denn der Klimagipfel 2020 wurde wegen der Coronakrise abgesagt und auf ein unbestimmtes Datum im Jahr 2021 verlegt. Ganz nach dem Motto: „Irgendwann wenns passt, werden wir uns um die Natur mal kümmern“. Und wie wir alle aus eigener Lebenserfahrung wissen: Dieser Moment kommt nie. Wie soll hier eine Veränderung stattfinden?! Mir fällt hier nur mehr ein Zitat ein:
„Auf Veränderung zu hoffen, ohne etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“ (Albert Einstein)

Wenn auch nicht von Punjab aus…dennoch ein wunderschöner Blick auf den Himalaya mit dem Mount Everest
Wir müssten ALLES anders machen…
…„Ja gut“, magst du jetzt sagen, „aber wie soll es anders gehen? Mein Arbeitsplatz/die Firma/ mein Unternehmen steht an erster Stelle. Von irgendwas muss ich ja leben, meine Familie ernähren, meine Existenz bestreiten.“ Klar ist das wichtig. Auch ich gehöre mit meinen Seminaren und Veranstaltungen definitiv zu den stark Betroffenen. Aber wer sagt, dass wir nicht all das gewährleisten können und dabei GLEICHZEITIG saubere Luft einatmen? Wahrscheinlich taucht dann so eine Antwort auf wie: „Ja vielleicht, aber dann müssten wir ALLES anders machen!“ – RICHTIG!
Und genau das haben seit jeher bestimmte Menschen auch gemacht und damit Geschichte geschrieben – sie haben ALLES anders gemacht. Beispiele dafür gibt es genug. Um nur 3 davon zu nennen:
Ein Beispiel aus der Vergangenheit:
Mahatma Gandhi – Ein Freiheitskampf ohne Gewaltanwendung
„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“
Mohandas Karamchand Gandhi, besser bekannt als Mahatma Gandhi, schaffte es in Form gewaltfreier Aktionen, zivilem Ungehorsam und persönlichem Hungerstreik im August 1947 das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien zu bewirken. Gandhi führte einen Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit OHNE sich dabei jeglicher Waffengewalt zu bedienen. Der berühmte Physiker Albert Einstein äußerte sich zu Gandhi folgendermaßen: „Sie haben durch Ihr Wirken gezeigt, dass man ohne Gewalt Grosses selbst bei solchen durchsetzen kann, welche selbst auf die Methode der Gewalt keineswegs verzichtet haben….“ Sein ihm später verliehener Ehrenname „mahatma“ bedeutet übrigens so viel wie „große Seele“.
Ein Beispiel aus der Gegenwart:
Dr. Ibrahim Abouleish (Gründer von SEKEM) – Das Wunder in der Wüste
Dr. Ibrahim Abouleish erwarb 1977 ein Grundstück, das 60 Kilometer nördöstlich von Kairo lag. Das Außergewöhnliche daran war, dass es aus 70 Hektar unberührter, ägyptischer Wüste (!) bestand. Einer Vision folgend grub er dort den ersten Brunnen und begann nach den Prinzipien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft den Boden fruchtbar zu machen. Zu damaliger Zeit galt Abouleish für viele als verrückt, weil dieses Vorhaben als absolut unmöglich gesehen wurde. Heute beschäftigt SEKEM über 2.000 Mitarbeiter, leitet mehrere Land-Reclamation-Projekte (Wüstenbegrünung) und betreut rund 1000 Tochterfarmen in biologisch-dynamischer Landwirtschaft in ganz Ägypten! SEKEM gilt damit als eine der weltweit führenden Sozialunternehmen, wo Ökologie, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur gleichrangig behandelt werden und die menschliche Entwicklung stets im Vordergrund steht. Abouleish bewies damit vor allem eines: Man kann wirtschaftlich erfolgreich sein und dennoch im Einklang mit Mensch UND Natur arbeiten.
Der Filmemacher Roman Pachernegg und die Künstlerin Jasmine Wagner haben dazu eine zutiefst berührende Dokumention gedreht. Gerade in solchen Krisenzeiten wie jetzt kann ich dir nur raten: Schau dir das Video an. Es macht Mut, gibt Zuversicht und zeigt, dass scheinbar unvereinbare Gegensätze sehr wohl vereinbar sind. HIER gelangst du zum Video
Ein Beispiel für die Zukunft:
Götz Werner (dm-Gründer) – Bedingungsloses Grundeinkommen
Aber auch die Wirtschaft hat gewaltiges Veränderungspotenzial. Gehörst du zu denen, die dank der Krise gerade ein finanzielles Problem haben? Vielleicht hast du deinen Job verloren oder bist Unternehmer und musstest deine Firma zusperren? Was wäre, wenn du ein Grundeinkommen hättest, das an keine Bedingungen geknüpft ist und dir unabhängig von deinem (bisherigen) Einkommen ein menschenwürdiges Dasein sichert? Es mag unmöglich klingen wie eine Unabhängigkeitskampf ohne Gewalt oder eine Bio-Landwirtschaft in der arabischen Wüste. Laut Götz WERNER, Gründer der Drogerie-Kette dm, ist ein bedingungsloses Grundeinkommen der Schlüssel, um unsere Arbeitswelt positiv-nachhaltig zu verändern.
In Österreich ist der Ex-Banker Helmo Pape einer der Vorreiter, was die Umsetzung dieser Idee angeht. Gerade hat er ein Volksbegehren zum Grundeinkommen mit dem Titel „Bedingungsloses Grundeinkommen umsetzen“ mit initiiert, das ich hiermit unterstütze. Für mich ist Helmo ein Mensch mit Herz UND Verstand der mit unermüdlichem Engagement dieses Ziel verfolgt und bereit ist dafür vieles anders zu machen. Wer ihn persönlich kennt, weiß: Der Typ wird das schaffen! HIER erfährst du mehr über das BGE
Es gab und gibt nach wie vor stets Menschen und Gruppen, die ihren Visionen, ihrem Herzen folgten und damit nachhaltig-kraftvolle Veränderungen in der Welt bewirkten. Sie alle zeigen uns: ES GEHT!
Leider folgt die einzige Instanz, die eine solcherart Veränderung schnell und effizient bewirken könnte – nämlich unsere Regierung(en) – dem Gebot: Geld regiert die Welt. Und alles was nicht der Wirtschaft und ihrem Wachstum dient, rückt dabei wie eh und je in den Hintergrund. Bleibt also nur mehr einer übrig. Einer von dem die einzig wahre Veränderung in der Welt ausgeht – DU SELBST!
Es liegt letztendlich an jedem Einzelnen
Alles in allem befinden wir uns in einem Experiment des Innehaltens – wenn auch unfreiwillig. Und keiner weiß wie lange dieses Innehalten noch andauert. Vielleicht ist die Krise wirklich bald vorbei und vergessen und alles erreicht wieder den „Normalzustand“. Stellt sich dann noch die Frage: Haben wir etwas daraus gelernt? Hast du DEINE Chance in der Krise für dich ergriffen?
Was du für dich selbst, deiner eigenen menschlichen Natur, tun kannst und damit mehr alles alles andere für eine erlebenswerte Natur, ein menschenfreundliches Klima und einen gesunden Planet beiträgst – das erfährst du im zweiten Teil des Artikels: „Covid19 Teil 2 – Eine Krise als Chance für persönliche Entwicklung“
Ich freue mich auf dein Kommentar!
mit herzlichen Grüßen,
Ing. Alfred Zenz Jun. – Der Seelengärtner
Quellen:
- 1 ZDF – https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-wildtiere-staedte-100.html
- 2 Rundschau online.de – https://www.rundschau-online.de/news/aus-aller-welt/tierschuetzer-erfreut-wildtiere-erobern-in-corona-zeiten-die-staedte-3
- 3 Global 2000 – https://www.global2000.at/news/coronavirus-und-die-umwelt
- 4 Kronenzeitung von 11. April 2020, „Umweltschutz in Gefahr“, S. 10
- 5 https://www.br.de/klimawandel/un-klimakonferenz-klimagipfel-klimapolitik-klimawandel-100.html
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